Fingersonic Analog Fusion 6OP-FM und analoge Filter Polysynths!

Fingersonic Analog FusionFingersonic Analog Fusion

Whaaah, was ist denn das? Ein 6 OP FM Synthesizer, Wavetable und analoger Synthesizer in einem? Ziemlicher Knaller?

Diese Firma hat bereits einen 6-Operatoren-FM Synthesizer vorgelegt und jetzt soll dieses neue Teil 6stimmig wahlweise genau das tun oder Wavetables oder als klassischer „Standard-Analoger“ arbeiten können.

Das Geheimnis ist offenbar, dass er hybrid arbeitet, er hat analoge Filter und bietet Ringmodulation, Pulsbreitenmodulation, Sync, hat 3 LFOs, bietet Rauschen und 3 Schwingungsformen und das alles soll diskret – also nicht mit digitaler Technik aufgebaut sein.

Dazu kommt jener oben erwähnter digitaler Teil, der faktisch einem DX7 vergleichbar ist, zumindest nach Zahlen und Technik. Außerdem können alternativ 10 Drums abgespielt werden und zwar in Forum von Sampling. die Maschine hat USB und MIDI und macht den Job mittels dreier ARM Prozessoren. Das alles wird in Italien hergestellt. Einen CV/Gate Anschluss bietet der Synth genau so wie eine Tastatur und Effekte.

Ebenfalls an Bord sind Arpeggiatoren und 5 einzelne Sequencerspuren und ein SD-Kartenschacht um das alles zu speichern.

Außerdem gibt es zusätzlich noch einen kleinen Bass Synthesizer in analoger Form mit klassischem 24 dB / Oktave- Tiefpassfilter.

Die Auslieferung wird noch bis Sommer 2019 benötigen und daher ist ein Preis noch nicht genannt worden. Das ist nun doch mal spannend und kann wirklich nicht wenig.

 

Mehr dazu findet man auf der Fingersonic Website.

Rechteckiges Ding – Synthesizer mit Rambler und Fragezeichenknopf!

TINRS Rectangular ThingTINRS Rectangular Thing

This is not rocket science (TINRS) zeigen den neuen kleinen Synthesizer Rectangular Thing im Eurorack-Format. Es ist namensgerecht rechteckig und es enthält „Rambler“. Was zum Teufel ist ein Rambler?

Rectangular Thing

Curtis Chips machen es möglich: Ein kompletter Synthesizer mit je einer ADSR-Hüllkurve für Filter und Lautstärke, zwei Oszillatoren mit Soft- und Hard-Sync und einem Doppelfilter für Tief und Hochpass mit Resonanz im Stile des MS20. Mit MS20 ist nicht der Sound sondern die Anordnung Tiefpass und Hochpass gemeint. Es würde auch der Yamaha CS-Vergleich passen.

Die Oszillatoren nutzen die Schwingungsformen Sägezahn, Rechteck mit Pulsbreitenmodulation und Dreieck. Dazu kommt noch ein vierter Knopf mit Fragezeichen. Man darf selbst per Jumper auf der Rückseite bestimmen, was genau dort anliegt: Ein SuboszillatorRambler oder ein Saw-Pulse (ein wechselnder Zyklus zwischen Sägezahn und Rechteck, um neue Obertöne zu erhalten). Auch die Filter-Reihenfolge kann per Jumper getauscht werden. Intern haben beide Oszillatoren jeweils einen Suboszillator, der den Klang insgesamt fetter macht.

Der Rambler kehrt zurück

Der schon erwähnte Suboszillator wechselt in Audiogeschwindigkeit zwischen den beiden VCO hin und her. Auf kleinerer Ebene hat man den oben schon erwähnten Saw-Pulse, wenn man ihn per Jumper auf den Fragezeichen-Knopf legt (jeweils separat pro VCO).

700 Euro kostet das Modul. Nicht wenig, aber dafür bekommt man auch etwas jenseits der FM – schnelle VCO-umschaltung. Die Bestellung erfolgt etwas ungewöhnlich per E-Mail.

Mehr zu dem innovativen Synth-Modul kann man hier finden. Und es ist doch „Rocket Science“. Verdammte Nerds!

Video

Mini.Mu Datenhandschuh-Kit aus Filz für 45 Euro

Minimu GloveMinimu Glove

Freie Finger und aus Filz, eine ungewöhnliche Bauweise mit einer kleinen Tasche für die Elektronik und Sensoren für „Junge Leute“ aka. „Kinder“. So entsteht der Mini.Mu Glove.

Die Hand von Imogen Heap steckt drin, sie ist alles andere als ein Kind und wirklich groß. Sie führte einst den Handschuh vor. Sind diese Datenhandschuhe nicht furchtbar teuer? Ja, einige waren das und sind es. Dieser hier ist bewusst einfach gehalten. Die Herstellerin ist Helen Leigh unter dem Namen MI.MU. Er besteht aus dem Filzhandschuh selbst und zwei kleinen Platinen, die mit Krokodilklemmen an der Hauptplatine befestigt werden. Den Handschuh näht man im Bausatz auch selbst, die Platinen sind bereits fertig. Schwer ist das also nicht. Ein Batteriefach versorgt die Platinen mit Strom. Der Preis ist mit 39,95 Pfund wirklich klein. Gute 45 Euro sind sensationell günstig.

Mini.Mu Glove – so funktioniert er

Über eine Web-Oberfläche kann man das Gerät, den BBC MicroBit, programmieren in einer halbgrafischen Art und Weise. Dort findet man Kommandos wie „Start Melody“ und löst damit einen Sequencer. Mehr dazu und direkt selbst ausprobieren kann man das bei Microbit.

Konkret sind dies also eine Plattform, die man fertig kauft, und ein weiteres Element mit Bewegungssensor (Accelerometer). Gedacht ist das zwar „für Kinder“, aber auch wenn es „niedlich“ ist, so ist es für jeden sinnvoll nutzbar und belegbar. Das Kind sollte ab 10 Jahren allein klar kommen, darunter mit Hilfe der Eltern. Viele Kinder der 80er haben vielleicht in dem Alter am ZX81 experimentiert. Die handwerklichen Fähigkeiten sind nicht so aufregend, sodass man recht bald einen funktionsfähigen universellen Datenhandschuh nutzen kann.

Infos

  • Den Shop für den Bezug des Handschuh-Kits in England findet man hier.

Videos

Imogen Heap zeigt den aufwendigeren Datenhandschuh von der gleichen Entwicklerin Mi.Mu um einen Eindruck der Möglichkeiten zu geben.

Daniel Miller und der 4. Mute Synthesizer

Dirty Mute SynthDirty Mute Synth

Daniel Miller war lange der Chef von Mute und hat Bands wie Depeche Mode, Yazoo und das Mute Label groß gemacht. Einen Mute-Synthesizer gab es aber nicht, oder doch?

In einem älteren Video aus dem Jahre 2011 sieht man tatsächlich Daniel Miller, wie er mit John von Dirty Electronics einen einfachen Einplatinen-Synthesizer mit dem Namen Mute-Synth präsentiert. Er war schon immer sehr interessiert an neuen Synthesizern. Es handelte sich natürlich um einen Noise-Synth mit Sensorflächen und drei Chips, der nicht nach Depeche Mode oder The Normal klingt.

Der neue Mute

Die vierte Version ist deutlich umfangreicher, hat sogar sowas wie ein Design, ist aber dennoch ein Platinen-Synthesizer. Er hat unerwarteterweise einen Wavetable-Oszillator, den Krach-Kern, einen LFO, Filter und zwei Eingänge mit Mischsektion. Die sichtbaren Elemente sind so wenige, dass der Synth offenbar weitgehend auf einem Chip konzentriert werden kann. Der Punkt Cut-Up Brassage bedeutet eine Methode des programmierbaren Zufalls. Klingt ein wenig widersprüchlich, aber irgendwie interessant. Dieser Hintergrund ist besonders bei Mute und Daniel Miller extrem symbolisch, da dieser sehr klar von William S. Burroughs beeinflusst sind. Die Synthpop-Szene von Human League bis the Normal berufen sich auf ihn und auch Cabaret Voltaire pflegten diesen Stil bei ihren Videos.

Hack-bar

Das Gerät ist bewusst „Hackable“, kann also verändert und manipuliert werden. Außerdem ist es erweiterbar über einen Chip mit offenbar extra-schrägen Wellenformen. Es gibt sogar die Möglichkeit der Synchronisation von außen.

Übrigens ist dies mindestens der vierte Mute-Synth, es gab entsprechend viele Vorläufer mit weniger Aufwand aber dem gleichen Anliegen – Noise! Das Video zeigt den ersten Urtypen, von den neueren gibt es leider keine Video oder Audiobeispiele. Der neue ist ab dem 07. Dezember erhältlich und nach dem Motto „Mach Musik mit Programmcode und Kabeln“. Der Preis ist mit 89 Pfund, was knapp unter 100€ entspricht. Der Synth kann hier vorbestellt werden.

Die wichtigsten Punkte noch einmal als Liste:

  • 2 inputs/mixer
  • Cut-up – brassage (programmable)
  • Sequencer (programmable)
  • On-board wavetable synth (select sounds and algorithms)
  • Noise circuit
  • Filter (VCF) – bandpass/lowpass + resonance
  • LFO
  • Portamento
  • Control voltages +5v (programmable x5)
  • Touch and knob/pot controls
  • External sync
  • Battery powered (9v)
  • Headphone/line out
  • Artwork PCB
  • Hackable
  • Expandable – chip releases

Video (vom alten Mute-Synth)

Circlefade CF1 – ein komplettes MIDI / CV Sequencer Studio

CF1 SequencerCF1 Sequencer

Was der Atari ST für MIDI war, ist der Circlefade CF1 für MIDI und CV inkl. USB, nämlich ein Sequencer mit Pianorollendarstellung in sehr kompakter Form.

Wer schon immer ohne Computer arbeiten will, das Gerät auch mitnehmen und sogar unterwegs ein paar Sequenzen bauen will, könnte das mit dem Circlefade CF1 tun. Der ist gerade mal so groß wie ein Gameboy und sieht auch aus wie ein Gamepod mit Display. Er hat einen klassischen Pianorollen-Editor.

Circlefade CF1 – Work in Progress

Aktuell ist das Gerät noch nicht fertig, sondern in der Entwicklung. Es ist die Zeit, in der man noch Feedback geben kann. Es ist allerdings bemerkenswert, dass man in dem kleinen Gerät auch 12 Ausgänge für analoge Steuerspannung findet, die man als Gate, CV, Anschlagdynamik oder als LFO verwenden kann.

Zusätzlich gibt es einen Song-Mode zum Arrangieren. Der Screen ist touchfähig, man braucht also nicht unbedingt ein iPad dazu. Jedenfalls gibt es auch noch Arpeggiatoren und Skalierhilfen und die Auflösung ist mit 1/128 im brauchbaren Rahmen. Interessant sind noch Ratcheting und eine KI für Sequenzen(er)findung.

Preis und Verfügbarkeit sind noch nicht fest. Sicher scheint, dass es eher um Arrangement als um Performance oder Live-Spiel geht, jedoch ist es nicht ausgeschlossen. Als Vorteil kann man schon nennen, dass die Patterns keine Grenze haben, wie das bei einigen rückständigeren Konzepten noch der Fall ist. Auch bei den Grooveboxen ist diese Grenze bei ernstzunehmenden neueren Konzepten verschwunden, wie es sich gehört. Mögen die aktuellen Angebote diesem Beispiel folgen.

Infos

Video

Moby verkauft seine große Drummachine-Sammlung …

Moby DrummachinesMoby Drummachines

… für einen guten Zweck, wie es so schön heißt. Moby ist ein konsequenter und entschiedener Mensch. Seine Sammlung wurde einige Zeit in der Blogosphäre herumgezeigt, jetzt ist Zeit zu handeln.

Eine Schrankwand voll mit klassischen Klopfern aller Zeiten und Richtungen, aber natürlich alte Zeiten. Das war eine Sammlung, die in diversen Videos auch zu sehen ist. Nun steht sie auf Reverb zum Verkauf ab 11. Oktober, also heute.

Moby bezeichnet sich als etwas besessen, was den Besitz von Drummachines angeht.

The Physicians Committee for Responsible Medicine heißt die Vereinigung an die der Erlös gehen soll. Das Ganze ist also eine Herzensangelegenheit und keine Not. Verkauft werden Synths und Platten.. Moby’s letztes Album ist Everything Was Beautiful, And Nothing Hurt vom März dieses Jahres.

Moby verkauft seine Drumcomputer

Die Vereinigung setzt sich auch für Dinge ein wie weniger oder möglichst keine Versuche an Tieren für Kosmetik, vernünftiges Essen für Krankenhäuser bis hin zur ethischen Forschung. Es geht ganz offensichtlich um mehr Menschlichkeit in der Medizin als eine Art Lobbygruppe im positiven Sinne. Es gibt ausreichend Information auf deren Site.

Der Nerd will vermutlich eher wissen, was man so kaufen kann. In kürzeren Worten ist das alles, von Rhythm Ace bis TR-909. Es wird schlicht und einfach alles verkauft, was interessant ist, inkl. DJs können Platten kaufen. Wer die Sachlage kennt, dürfte wissen, dass einige Maschinen ziemlich gute Preise erzielen werden. Andere sind vielleicht wieder so speziell oder älter, dass sie nicht ganz so viele Interessenten haben. Aber es wird eine nennenswerte Summe sein, die die Aktion generieren wird.

Viel Glück, Moby! Und an dich – Viel Spaß beim Finden und Kaufen, falls du dich als Käufer betätigen willst oder die Aktion gut findest – das wäre auch ein Support.

Info

  • Preview the sale here.

Video

Max Matthews neue Synthese in ein Modul gegossen – QuBit Scanned

qubit scannedqubit scanned

Neue Synthese, danach suchen doch eigentlich alle. Subtraktiv ist langweilig, additiv kennen wir ja auch schon und Physical Modeling erstmal, allet öde, wa? Also die Innovation kommt in Form eines Eurorackmoduls: QuBit Scanned.

So etwas kann sich der brave Bürger ins Eigenrack schrauben. Das Modul bietet eine Reihe spezieller Parameter, aber auch eine Schwingungsform-Wahl, die stufenlos von Sinus bis Sägezahn reicht. Ungewöhnliche Begriffe heißen Steifheit, Dämpfung und Update Rate sowie Stärke. Außerdem gibt es einen Masse- sowie einen Center-Knopf. Der Auslöser dazu heißt „Excite!“ und all diese Dinge inklusive „Inject“ findet man als Buchsen wieder.

QuBit Scanned – neue Synthese fürs Eurorack

Die Idee und Grundlage dreht sich um eine Saite, die im Raum schwebt. Daher auch die Steifheit und Dämpfungs-Bezeichnung. Das riecht ein bisschen nach Physical Modeling. Wie bewegt sich nun die Saite? Das ist das Basis für die Synthese und dazu gibt es einfach noch eine Art von Berechungsgeschwindigkeit, die man herunterregeln kann und man erhält dann LoFi-Artefakte. Intern werden offenbar Wavetables berechnet anstatt einer Emulation. Das ist anders als bei klassischer Modeling-Synthese. Die VCO-Schwingungsformen werden generell vom virtuellen Hammer angeschlagen und sind daher auch nicht dasselbe wie in einem VCO. Denn sie werden als Anreger in die richtige Form vermorpht™ und dann losgelassen und wie schon erwähnt in Wavetables gewandelt. Daher wird „Excite“ verwendet, denn es ist eine Anregung der Saite, die am Ende die Klangveränderung auslöst. Daher rührt auch der Parametername „Stärke“.

Die Wavetable-Erzeugung kann freilaufend oder getriggert sein. Diese Stimme braucht keine Filter oder VCAs, da die Synthese bereits mit Ausklang in sich selbst geschlossen sinnvoll und ausreichend ist. Der Inject-Eingang ist für CV-Tonhöhe gedacht, der Excite-Knopf ist faktisch für Gate-Signale ein sinnvoller Empfänger.

Das Ergebnis ist trotz allem nicht zu sehr Saiten-haft, sondern wegen der Wavetable-Zwischenstufe eher „Synthesizer“-artig. Man sollte also eher Noises und Flächen erwarten als täuschend echte „Saiten-Simulationen“.

349,– US-Dollar kostet die Reise in diese andere, aber auch nicht total fremde Welt. Die Frontplatte kann in silber oder schwarz bestellt werden.

Infos

  • Die offizielle Qu-Bit Scanned Webpage.

Video

Novation bringt endlich neues Remote SLMk3 mit CV, Sequencer etc.

Novation Remote SLMkIIINovation Remote SLMkIII

Novation starteten ihr Remote SL als Luxuscontroller mit Display für lange Reihen. Es wurde einiges geändert und auch links und rechts geguckt, heraus kommt das Novation Remote SLMk3.

Optisch erinnert das Novation Remote SLMk3 stark an Controller von Native Instruments. Es gibt Splitzonen, einen Sequencer mit 8 Spuren, Arpeggiator, bunte Pads, diverse Skalierungen und natürlich Parametersteuerung von Synthesizern und DAW. Direkt unterstützt werden Ableton Live, Logic, Reason und HUI für „den Rest“. Außerdem löst sich Novation von Automap.

Novation Remote SLMk3 – viel Neues mit dabei

In live kann man natürlich Clips starten und hat insgesamt die beste Unterstützung für die spezielleren Funktionen der DAW selbst. Mutes, Mixer und Co. werden hier voll bedient mit Namen der Spuren etc. In Logic und Reason wird dazu ein Skript gebaut, was genau damit gesteuert wird, wird allerdings nicht klar gesagt. Es ist aber klar, dass diese eine besondere Behandlung bekommen, bei Reason sollen die Parameternamen dynamisch eingeblendet werden.

Drei Fußschweller/schalter-Anschlüsse und zwei Sets von CV, Gate und Mod (frei) passen hervorragend in die analoge und digitale Zeit. Der Sequencer ist vergleichbar mit der Circuit-Serie mit 8 Patterns pro Track mit je 16 Steps (128 Steps). Mit den LEDs an jeder Taste kann man Akkorde und Arpeggios genauer verfolgen, Tastaturzonen bilden und über die Farben jeweils Funktionen zuweisen. Die Pads sind druckempfindlich und haben eine Anschlagdynamik.

Die obere Ebene im SLMk3 sind Sessions, von denen es 64 gibt. Sie enthalten jeweils 8 Spuren mit 8 Patterns. Die können übers Netz oder mit einer eigenen Software gesichert und zurückgeladen werden. Je 16 Controller mit 8 Fadern und je 16 Pads gehören in ein Set. Als Controller sind auch NRPN-Typen erlaubt. Über SysEx gibt es keine Aussage. Es gibt aber Templates für gängige Synthesizer von Prophet 6 über Octatrack mk2 bis Microkorg.

Es gibt Varianten mit 49 und 61 Tasten. Novation wirbt besonders mit der Split-Zonen Funktion, die andere nicht haben. Dazu mit einem eigenen Mapping und auch damit, dass Sequencer und Arpeggiator gleichzeitig nutzbar sind und natürlich auch mit der Anwesenheit von CV/Gate Ports.

Die Optik der Bedienelemente für die Displays erinnern an Push, die Displays und Anordnung an NI, die Pads eher an das Launch Pad und es gibt eine schöne große Transport-Tasten-Zeile. Der Preis für die kleinere Version ist 599,– Euro, während die 61 Tasten 699,– Euro kosten aollen.

Infos

Die offizielle Produktwebsite ist diese.

99 Pfund für den Start in die Synthesizer-Baukunst mit Brunswick

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Brunswick – also quasi Braunschweig – ist ein Selbstbausynthesizer und kann als Bausatz oder fertig auf Platine erworben werden. Eigentlich wurde er mal entwickelt für einen Workshop namens „Bristol Experimental and Expanded Film“ und der Laden, in dem man das anbot war – das „Brunswick“.

Nackt auf Platine aber erweiterbar für zukünftige Weiterentwicklung, so ist er konzipiert. Ein VCO mit Sägezahn und Rechteck inklusive der Möglichkeit der Pulsbreitenmodulation beherrscht das Gerät mit Hilfe 4046 mit Phase Locked Loop und anderer nerdiger Genauigkeit, in welche man eintauchen kann.

Brunswick – viel dran für wenig Geld

So erfährt man, dass das Filter vom Typus Sallen-Key ist und von FETs gesteuert wird und neben Tiefpass auch Hoch- und Bandpass erlaubt. Das VCA packt zu und ist schön dreckig.

Die Hüllkurve ist ein ADS und insgesamt scheint der Synthesizer einige Noises und Krankheit im Guten Sinne zu beherrschen, dass es eine Freude ist. Die Hüllkurve hat mehrere Betriebsmodi. Die werden per Comparator und dem erwähnten Phase Locked Loop hergestellt. Auch ein LFO ist integriert. Er liefert zwei Grundschwingungen, nämlich Dreieck und Rechteck. Das ist dann auch für die PWM gut. Der VCO hat zwei Steuereingänge und die sind daher mit FM bezeichnet. Das steht freilich für die Steuerung der Tonhöhe, nicht für eine FM durch einen weiteren Oszillator, den man allerdings anbauen könnte.

Fertig wären 225 Englische Pfund einzusetzen und ab 19.10. gibt es das DIY Kit für 99 Pfund, was etwa 110,– Euro entspricht.

Infos

Mehr erfährt man auf der Website von Webpage von Brunswick bzw. Future Sound Systems.

Audio

Damit die Katze nicht im Sack gekauft werden muss, gibt es einige Audiodemos

Moog One Synthesizer Auspackzeremonie bei Moog / EMC – Der Release!

Moog One - EMCMoog One - EMC

EMC ist in Deutschland der Vertrieb von Moog, offensichtlich ist das erste Demogerät angekommen und man hat etwas mehr erfahren über den Hintergrund der neuen polyphonen analogen Maschine.  Hier die ersten Bilder vom Moog One Synthesizer

Es ist Zeit, nach einem Leak auch mal offiziell etwas zu zeigen. Deshalb gibt es erste Fotos, die man aber eher als Auspackzeremonie begreifen kann. Außerdem sieht man hier Kurt Ader, der als Sounddesigner bekannt ist und vermutlich nicht ohne Grund zu sehen ist. Was wir jetzt auch wissen, wie die ersten Klänge sich anhören. Fassen wir also mal die Geschichte, die Klänge und Demos mal zusammen.


Moog One

Der Moog One ist vor zwei Jahren in die Entwicklung gegangen. Davor gab es über weitere zwei Jahre Gedanken über einen polyphonen Moog, der selbstverständlich das Erbe des Memorymoog übernehmen kann. Aber halt, der Memorymoog war sicher nie jener stilprägende Synthesizer wie der Minimoog. Eine geheime Vorführung gab es mit einem Haufen Platinen für extrem ausgesuchte Leute bereits vor einem Jahr.

Moog One
Moog One

Da gab es natürlich noch keinerlei optische Elemente und der Rechner für die Echtzeit-LFOs und Hüllkurven war noch ein angebautes Element. So ging man dann nach weiterem Feedback eines noch zu früh gezeigten Prototypen weiter. Die beiden wesentlichen Entwickler für Software, Amis Gaynes und Geert Bevin, zeigten vor einiger Zeit auf einer Entwickler-Konferenz (ADC) Displaykonzepte. Diese waren so allgemein gefasst, dass man auf die Idee kommen konnte, dass Moog einen hybriden Synthesizer bauen könnte, der eher dem Animoog ähnelt und mit komplexeren Oszillatoren ausgestattet ist, sonst aber analog ausgeführt ist.

Moog One
Moog One

 

Dass LFOs und Hüllkurven in einem Prozessor generiert werden, ist schon seit dem Jupiter-6 üblich. Als analog bezeichnet man jedoch jene Synthesizer, die einen vollständigen analogen Signalweg haben vom VCO über das Filter bis zum VCA.

Moog One
Moog One

Moog One Synthesizer – endlich fertig!

Der Moog One ist im September fertig geworden. Das Konzept will wenig Kompromisse bei der Versorgung. Wie viel ist Luxus? Das ergab auch eine Umfrage bei Sequencer.de, wonach 3 LFOs und 3 Hüllkurven als erstrebenswert gelten, man mit jeweils 2 leben könne, aber mehr ist auf jeden Fall über der Erwartungshaltung, auch für einen großen Synthesizer wie diesen. Der Andromeda hat in vielerlei Hinsicht ein vergleichbares Konzept. Der Moog One bekommt aber auch eine Modulationsmatrix und ein „OS von heute“. Multitimbralität ist heute selten bis Mangelware. Hier sind es drei unabhängige Schichten, die auch entsprechend umgeschaltet werden können. Der Andromeda verwaltet allerdings mehr verschieden klingende Sounds und wäre damit sogar in einem MIDI-Studio noch ein gutes Arbeitspferd. Der Moog One zielt auf eben jene, die nach dem Memorymoog fragen oder einen polyphonen Moog wollen.

Moog One

Die Technik ist in jedem Falle aufwendig. Der Memorymoog ist eigentlich noch immer ein Seitenprojekt und nicht unbedingt „einfach zu warten“, zudem kam er schon damals mit unterdimensioniertem Netzteil heraus, sodass die aufgearbeitete Version mit MIDI heute den größeren Ruf genießt. Bei Nerds, denn ehrlicherweise hat kaum jemand so ein Instrument und auf Bühnen sieht man sie nie, wenn man von Jarres Vintage-Tour absieht. Stimmstabil und mehrere Stimmen bauen ist nun mö(ö)glich, dank kompakterer Bauweisen und SMD.

Moog One Offiziell
Moog One Offiziell

Vermutlich denkt sich heute jeder, dass 16 Stimmen ganz normal seihen. Aber bis zum (Alesis) Andromeda von 2001 gab es das nicht, und danach hat nur DSI so etwas schaffen können. Außerdem hat Korg mit dem Prologue entsprechendes leisten können. Aber ein Massenphänomen ist das Thema nicht und wird es auch vorerst nicht.

Der Moog One wird zunächst besonders bleiben, so auch der Preis.

Die Preise; 8.699,– und 6.690,– Euro hierzulande für die 16/8 Stimmen sind es ganz genau.

Infos

  • Moogs Website findet man hier Dort ist auch inzwischen eine gute Mange an Geschichte zu finden, die kaum ein Hersteller so zelebriert wie Moog. Das Design von Axel Hartmann, so wie beim Synth selbst ist seit wenigen Tagen online, die Bilder erst seit heute. Offenbar ist bei Moog der PR Aspekt auch wichtig, denn es gab auch schon etwas voreilige Fotos, die dann noch etwas verzögert wurden auf 0:00 wie dieser Beitrag auch. Wir werden also morgen noch deutlich mehr Fotos von Frühanfassern des Moog One vorfinden und hoffentlich auch noch mehr Sounds und Musik. Die Features befindet sich hier.

Sounds




Videos

Live gibt es einen sehr guten Service, in dem wirklich sehr umfangreich erklärt wird, was der Moog One ist und wie der klingt.

Und noch ein neues Video