Behringer zeigt eine Platine mit einer Menge Ausgangsbuchsen – Luxus-303?

Behringer Something

Behringer macht das ja sehr geschickt: Sie machen aus allem ein Ratespiel und zeigen Zwischenstände. Jetzt gerade wurde diese Platine gepostet. Genau benannt wurde das nicht, sondern nur „rate mal“.

Nun heißt es: Finde den Fisch. Es gibt 16 Buchsen in 2 Reihen und genau eine einzige weitere Buchse und zweimal MIDI. Was sagt uns das? Es kann eigentlich nur eine Reihe von 2x Spuren sein und ein Gate-Ausgang. MIDI wäre dann ein Synchro-Tool und macht vermutlich nur Clock-Arbeit.

Ein Behringer Sequencer?  Was zeigt die Platine?

Wenn das Gerät eine Klangerzeugung hätte, müsste es anders aufgebaut sein. Was es aber auch nicht haben kann, sind Steuereingänge auf analoger Basis. Ausgänge in der Anzahl passen gut zu einem Sequencer und theoretisch noch zu einer Drummachine.zu erkennen ist die Klaviatur-Anordnung von Tastern unten rechts und einigen Menü-Tasten links.

Unterhalb der 8 Potis der oberen Reihe gibt es 7 Schalter, die offenbar für Sequencer-Information sinnvoll sind. Die zweite Reihe ist nicht identisch, könnte also eher für Steuerzwecke gut sein wie etwa Laufrichtungen, Pegel für Anschlagdynamik und Controller-Verläufe. Und unten links könnte das Tempo eingestellt werden. Eine Anzeige gibt es wohl eher nicht, wohl aber 8 LEDs, die Status und Position anzeigen können. Daher kann man eigentlich nur vermuten, dass das ein Sequencer ist.

Dieser ist 16-Step-artig ausgelegt, kann aber vermutlich einige Patterns spielen und hat eine gute Anzahl an Bauteilen, die auffällig zahlreich sind. Was man hier steuern kann? Nun, es wäre auch denkbar, dass man es mit 16×2 Spuren zu tun hat., Dann wäre es denkbar, dass es jeweils CV/Gate oder 2x CV-Ausgänge sind pro Spur. Dann könnte ein kleiner Klangerzeuger oder eine Sonderfunktion auf der einzelnen Buchse liegen.

Behringer Sequencer oder doch auch mit Klangerzeugung?

Das es nicht doch eine Klangerzeugung gibt, könnte man wegen der vielen Chips und Bauteile durchaus trotzdem noch für möglich halten. Das könnten die Knöpfe und Schalter in der zweiten Reihe nämlich auch tun: eine 303 mit Sequencer und komplexerer Ausgangsabteilung – die somit dann auch viel mehr externe Aufgaben erledigen könnte. Also eine „303 Deluxe“ bezüglich Steuerung anderer Geräte mit Testton-Generator in Form der 303-Klangerzeugung. Es gibt sicherlich nicht zu wenige 303-Clones. Aber es gibt wenige, die mit vielen Steuermöglichkeiten aufwarten können. Das wäre dies hier. Da man bereits eine 808 vorgestellt hat, wieso nicht logisch weitergehen mit der 303 oder 606? Das hier passt also konkret zu 303 mit Zusatzanschlüssen.

Quelle: Behringer Academy

Novation Mono Station Update 1.2 mit spannenden neuen Möglichkeiten

Novation Mono Station Update 1.2

Es gibt eine Menge relevanter Verbesserungen für die Mono Station von Novation, die deutlich über ein normales Update hinaus gehen.

Patch Flip bindet die Umschaltung auf einen kompletten Sound mit ein. Man kann aber nicht nur den Klang radikal ändern, sondern auch eine Tonfolge übernehmen, die zuvor eingespielt wurde oder bereits besteht, um die Sequenz als solche zu erhalten. Durch diese Idee kann man mit dem ansich monophonen Synthesizer jeden Sound an jeden Step setzen und dadurch auch eine kleine Drummachine bauen, die nur aus den Klängen der Mono Station besteht. Sehr clever.

Novation Mono Station Update auf Version 1.2

Es gibt eine eigene Spur für den CV-Ausgang, der unabhängig oder an Oszillator 1 gebunden werden kann. Damit lässt er sich auch als eigenständige CV- & Gate-Steuerung für einen externen analogen Synthesizer nutzen, der in der Mono Station zusätzlich auch verarbeitet werden kann. Letzteres ist natürlich eine Option.

Außerdem gibt es mehr Optionen für den LFO. Er kann frei laufen oder auch zu mehreren Takten synchron bleiben. Es gibt mehr Kontrolle über den Sync, den es bisher nicht gab.

Envelope Re-Trigger ist eigentlich klein so spezielles Merkmal. Bisher war es nicht möglich das zu tun, und innerhalb einer Sequenz gab es nur einen Typ. Das ist jetzt anders. Die Videos sind sehr einfach verständlich, um die neuen Möglichkeiten zu verstehen. Die Wichtigkeit ist nach oben hin stärker. Deshalb sind Patch Flip und der CV Sequencer zusammen eine große Aufwertung des Gerätes insgesamt, da man nun komplexe Aktionen mit total verschiedenen Sound machen kann.

Das Update 1.2 kostet nichts, man kann es frei herunterladen und installieren.

Infos

Videos

Patch Flip

CV Sequencer

Envelope Retrigger

Sonarworks Reference / Measure 4.1 – Korrigiert schlechte Räume und neutralisiert Fehler

Sonarworks Measure 4

Natürlich ist dies nicht das erste System, jedoch ein bequemes, was auf das optimierte Hören spezialisiert. Jetzt hat Sonarworks Reference / Measure ein Update auf die Version 4.1 bekommen.

Man liest viel über Raumklang, die Aufstellung der Abhörmonitore, die richtigen Räume, Dämpfung und Aufstellen von Bassfallen, in die so ein Bass auch wirktlich tappt wie ein Problembär in Bayern, um endlich einen optimalen, neutralen und „richtigem“ Basissound als Referenz für die eigenen Stücke zu haben. Der Name ist Sonarworks Reference bzw. Measure.

Sonarworks Reference / Measure

Deshalb gibt es zwei Versionen, eine für Kopfhörer und eine für „Boxen“. Wer Mastering macht, wird wohl beide Quellen nutzen und muss sich fragen: Wie klingt sowas auf eine Club-PA, beim Audioverwender daheim am Endgerät oder auf einem Kopfhörer an irgendeinem mobilen Handgerät. Studiomenschen lassen sich Akustiker kommen und optimieren sich „nen Wolf“, gehobene HiFi-Freaks stellen sich ein Gerät dazu, was in etwa das tut wie diese Software:

Die Ausgangssituation sind also Boxen oder Kopfhörer, deren Frequenzgang „unordentlich“ ist und anhand der räumlichen Verhältnisse sehr fein korrigiert werden müssen, damit man da wo man normalerweise sitzt und hört der Klang zumindest so neutral wie möglich ist. Dazu könnte man selbst eine Kurve gestalten und einstellen, jedoch ist diese Idee eher unfassbar schwer. Deshalb braucht man ein Messmikrofon, welches man an verschiedene Position stellt und die Software entsprechend arbeiten lässt.

Nachdem das durchgepiepst und gesweept wurde hat man 20 Minuten seines Lebens hinter sich und hat ein Profil für seine eigene Situation. Ab jetzt ist dieses Profil für die ABHÖR-Situation immer richtig, wird aber die Aufnahme nicht beeinflussen. Das was man kauft sind eigentlich zwei Teile – es gibt ein Plugin, welches man überall dazwischen schalten kann, welches auf den Namen Reference hört und der Mess-Teil, was eine eigene kleine Software ist, die zur Studio-Edition gehört. Die systemweite Korrektur für den Sitzplatz ist natürlich erstrebenswert und auch dafür ist gesorgt.

Das kann man sich selbst aussuchen, wie weit man damit gehen möchte. Ein Messmikrofon kostet 70,– Euro, die einzelnen Versionen reichen von 99,– Euro (Phones) bis 299,– Euro (Studio).
Das Update von der Kopfhörer-Edition auf die volle Version kostet 169,– Euro.

Update auf Version 4.1

Ganz neu erschienen ist die Version 4.1, bei der laut Sonarworks die gesamte Messprozedur überarbeitet wurde. Die Anzahl der Messpunkte wurde von 24 auf jetzt 37 erhöht Dadurch soll eine Präzisionsverbesserung von +/- 0.9dB erreicht worden sein. Dazu gab es jede Menge Detailverbesserungen. Insgesamt lesen sich die Details des Updates deutlich umfangreicher, als es der Sprung von 4 auf 4.1 vermuten lassen könnte. Alle Details des Updates gibt es hier.

Infos

Mehr dazu und die kompletten Anleitungen und Videos dazu kann man sich auf der Produktwebsite ansehen und hören.

Video

Hier ein wenig „Blabla“ darüber …

Wie es tatsächlich aussieht und funktioniert, siehst du hier:

Effekt oder Synthesizer? Geheimnisvolle Frage! Was ist der „Elettrorama Echo Rockit“?

elettrorama-echo-rockit

Fast ein Synthesizer ist diese kleine Effektbox namens Elettrorama Echo Rockit, weil sie nicht wirklich Hüllkurven hat. Nein, das ist ein Synthesizer. Doch, es ist eine Effektbox. Es ist fast beides. Oder sogar? Wieso formuliere ich das so komisch? 

Die Maschine ist irgendwie „mehr“ als eine Effektbox, es fehlt aber nicht der Oszillator, und damit ist er schon doch auch ein Synthesizer mit analogem Delay im klassischen Sinne. Das Echo reicht von 40 – 340 ms und ist damit in einem nutzbaren Bereich. Diese Eigenschaft macht es zu einem Zukunftssound, wie man ihn sich in den Fünfzigern und Sechzigern vorstellen konnte. Sie ist da!  Aber was ist das mit dem Synthesizer? Was macht die Box zu was?

Elettrorama Echo Rockit – der Fast-Synthesizer

Es gibt ein klassisches Tiefpassfilter und einen einfachen Oszillator mit Rechteck und Sägezahn, deren Schwingungsform man aus Platzgründen im Filter einstellt. Das Filter und der Oszillator sind von außen analog steuerbar und Audiosignale können zwecks Echoisierung eingeschleift werden. Ein LFO mit zwei Geschwindigkeitsstufen-Gangschaltung ist auch an Bord und hat eine feste Schwingungsform. Das Delay ist durch diesen LFO steuerbar und nennt sein Feedback „Repeat“.

Der Oszillator lässt sich nicht klassisch steuern, damit ist der Synthesizer nicht wirklich umfassend oder irgendwie sinnvoll steuerbar im normalen Sinne und sicher der größte Nachteil. Auch ein Gate-Input fehlt, da es keine Hüllkurve gibt, denn das Gerät ist eher wie ein Effektgerät-Synthesizer gedacht. Wie das gemeint ist, kann man am besten im Video sehen – Drones und Noises kommen permanent aus der Maschine und deshalb ist er eigentlich eher eine Effektbox und ein bisschen Synthesizer oder ein wenig Synthesizer mit viel Effektbox drumherum?

Die Idee stammt von MFOS – Music From Outer Space und ist für Selbstlöter gedacht. Elettrorama baut das Gerät aber selbst und so muss man nichts löten. Das ist nett. Der Preis ist mit 180,- Euro auch definitiv fair und nicht all zu teuer. Die Zielgruppe könnte sagen, es handele sich um ein aufwendigeres Monotron mit aufwendigerem Gehäuse oder fast um eine Art Waldorf Rocket, aber mit Echo, dafür aber nicht mit allem, was der kann aber dafür auch günstiger. Vielleicht stammt daher der Name Echo Rockit?

Infos

  • Die Produktwebsite enthält weitere Informationen, eigentlich ist es deren Store, wo man das Gerät kaufen kann.
  • Es gibt auch eine Facebook-Präsenz.

Video

Behringers Neutronenkanone in etwas hellerem Rot, als es sein wird, im Demo.

Behringer Neutron

Tom führt durch den Behringer Neutron, den Synthesizer, der nach dem Model D wohl längere Wartezyklen hatte als die dafür bekannte Währung „Waldorf s.o.o.n.“– Durchlaufen und -hören! 

Wir laufen zusammen durch das rote Gerät für 350,- Euro, wenn man es denn mal kriegen würde. Und denen, die nicht so gute Losnummern gezogen haben, bietet Tom eine kleine Übergangsbrücke.

Behringer Neutron im Video

Er rät, dass das hier ein guter Einstieg sei in die Eurorack- und Modular-Welt, spricht über das Case und geht durch alle Baugruppen durch. Das Gerät ist ein Vorserienmodell. Wie klingt ein Bass? Was kann man bauen? Und noch mehr, was für Stärken und Schwächen hat das Gerät, gemessen an seinem Preis.

Dabei kommt der Behringer Neutron offensichtlich gut weg. Kritisiert werden das Delay und die offenbar zu starke Färbung sowie das Rauschverhalten der Dreingabe, die dafür wohl dann aber für härtere oder fiesere Noises vielleicht eine Option ist. Die Verzerrerabteilung hat einen Tone-Knopf, der wohl eher zu sehr filterhaft wirke.

Was positiv auffällt, sind einfach der Grundklang, das Filter und der digitale LFO mit den Übergängen der Schwingungsformen und dem MIDI-Sync.

Das Video ist gute 20 Minuten lang und startet mit einem Rundlauf von links nach rechts. Es gibt einige Audio-Demos zum Thema Bassdrum und Bass in der Mitte und es endet mit einigen Kommentaren und Kritik und auch Lob zu den einzelnen Sektionen und dem Gesamteindruck des Gehäuses und des Patchfeldes.

Lassen Sie sich verführen und mitnehmen auf eine Reise durch chinesisch-traditionelle Synthesizerkunst in Rot, fernab von Industriegeräuschen und Gerüchten. Träumen Sie mit und schauen Sie jetzt hier.

Das Video ist in englischer Sprache verfasst, nicht von einem Landessprachler, ist aber dennoch gut verständlich aufgebaut. Ein paar mehr Klänge aus jeder Abteilung wären gut, dennoch wird schon einiges auch klanglich gezeigt.

Neutronenstrahlung hat nur einen Gegner – Deltastahlung. Das haben wir schon in den Fünfzigern gelernt aus Science-Fiction-Serien, wo es noch keine Synthesizer gab.

Video

MOD Duo X – Effekte – Plug-ins in Kiste auslagern und Ruhe haben

MOD Duo X

Ich habe keinen Bock auf Computer auf der Bühne. Wer das sagt, muss sich auch Effektgeräte suchen. Und deshalb gibt es die zweite Revision des Duo, das MOD Duo X.

Diese kleine Kiste ist eigentlich der Computer. Man kann, aber muss keine externen Plug-ins aufspielen. Und am Ende ist das Gerät natürlich doch ein Rechner, nur sieht es nicht so aus und man muss sich um nichts kümmern.

MOD Duo X – alles kann, muss aber nicht

Wer möchte, kann laden und updaten. Das Gerät macht das alles von selbst, man hat also keinen Stress . Oder man lässt es auch sein und arbeitet mit dem, was bereits mitgeliefert wird.

Gedacht ist der Duo X als Multieffekt und eigentlich eher für Gitarristen. Man kann auch einige Effekte hintereinander stecken. Es ist also einfach ein Pedalboard, nur virtualisiert und wieder zurück in eine Kiste gesteckt, die aber auch ein paar Bedienelemente hat. Das Duo X hat mehr Potis und Schalter – genauer gesagt war das erste nur mit 2 Tastern und 2 Potis ausgestattet. Endlos-Encoder, um genau zu sein. Damit konnte man auswählen und einstellen.

Instrumentalisten mögen mehr Fußtaster und Synthesizer und Performer haben das Gerät gern auf dem Tisch und können mit dem X an vier Drehknöpfen drehen (zwei pro Seite, denn das Gerät ist für zwei Effekte gleichzeitig ausgelegt und hat deshalb zwei identische Sektionen mit Display und Encoder) und an vier Fußschaltern Dinge aktivieren. Der große Encoder bleibt erhalten für die Auswahl der Gesamteffekte. Außerdem gibt es drei Taster oben und vier unten für weitere Optionen. Es gibt nach wie vor zwei Eingänge und zwei Ausgänge, daher der Name „Duo“ für doppelt. Alles klar?

Ziel der Sache ist, ein einfaches Gerät mit einem einfachen Netzteil ohne Krypto-Bedienung einfach sofort nutzen zu können. Was alles möglich ist und wann es wirklich auf den Markt kommt, findet man auf der Website. Denn natürlich ist dies nur eine Vorschau auf das 699,- Euro teure Gerät. Man kann das Gerät selbst erweitern mit Akku und weiteren Schaltern oder Ports. Es hat MIDI und USB.

Die Knöpfe können auch mehr als nur einen Parameter steuern, diese Dinge kann man einstellen. Die Maschine ist vielseitig und doch simpel, darum geht es – aber sie ist am Ende ein Computerersatz und deshalb ist darin auch einer. Und genau deshalb kostet das Gerät nicht 250,- Euro, sondern eben 699,- Euro.

Infos

Gotharman Little Deformer 3 – Synth & Slicer für Loopbearbeitung

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Loops verändern, zerlegen, neu arrangieren und mit neuer Tonhöhe versehen im Stile von Electribe, RS7000 oder Ocatatrack – nur günstiger und eben nur genau das plus Synthesizer und Audio-Bearbeitung. Das geht mit dem Gotharman Little Deformer 3.

Eine kleine Octatrack? Nein, Gotharmans Little Deformer ist schon in der dritten Version vorhanden und das bekannteste Gerät aus Dänemark. Dennoch ist es noch immer eher ein Geheimtipp als allgemein bekannt. Eigenwillig waren sie schon immer, die kleinen Synthesizer und Effekte aus dem nordischen Land. Man könnte ihn einen Slicer nennen mit Synthesizer als Kombination.

Gotharman Little Deformer 3 –Synth & Slicer

Es gibt nun einen Touchscreen und Lauflicht direkt am Gerät sowie Balkendarstellung im Display. Ein Sample oder Loop kann nun eingespielt und dann direkt während des Abspieles verändert werden. Auch im Video kann man sehen, wie Teile des Samples „verschoben“ und quasi neu arrangiert werden können durch „Deformation“ -– eigentlich durch simples Umschichten oder Neustarten. Es geht hier primär um neue Tonhöhen und Re-Arrangement der einzelnen Slicer-Teile (um den Begriff Slice-Stücke zu vermeiden, da er doppelt wäre). Ein Slice ist schlicht und einfach ein Einzelsound aus einem Drumloop.

Das Sample ist natürlich auf Granularbasis und passt sich dem Tempo an, was man im Video zu Beginn hören kann. Ein Sequencer mit Balkendarstellung zeigt die Änderungen, die man gemacht hat.

16 Mono-Parts oder 8 Stereo-Stimmen sind möglich. Jeder dieser Stimmenparts (offenbar mit dem heute schon fast seltenen Multimode) kann ein Synthesizer oder Sampler sein. Der Synthesizer bietet 2 Filter mit 16 Filtertypen, 2 Hüllkurven und einen LFO sowie einen Zufallsgenerator. Effekte sind reich an der Zahl, nämlich 8 Stück, und dazu sind noch 2 Haupteffekte möglich.

Die 16 Parts können nicht gemeinsam spielen, es sind maximal 8 Stimmen/Parts möglich. 194 Minuten Sampling (Mono) passen in den Little Deformer 3.

Der Sequencer hat zwar 16 Steps, aber 32 sind möglich für die Veränderungen und Verformungen. Diese Maschine ist noch ein Prototyp, die finale Version wird 8 Knöpfe (statt jetzt 4) haben. Außerdem dabei ist ein Morph-Bedienelement, das zwischen 2 Klängen stufenlos umblenden kann. Natürlich bedeutet das Umrechnen, nicht simples Audio-Überblenden!

Geplant sind auch analoge Filter, die über 8 Busse intern angeschlossen werden können und damit zu den 8 gleichzeitigen Sounds passen. Die Erweiterung bringt zudem auch CV/Gate für 4 Synthesizer mit. Außerdem gibt es 4 Audio-Ein- und Ausgänge dazu.

Vorbestellen kann man den Deformer 3 für 1.149,– Euro mit optionalen optischen Änderungen.

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Video

Tiptop Z-DSP – Steuerbarer Effekt Prozessor mit Sahne

Tiptop Z-DSP

Gerade schießt Herr Tiptop ein neues Bild aus seinem Facebook-Account, nämlich diese Erneuerung des Effekt-Moduls Z-DSP.

Den Z-DSP gibt es schon eine gute Weile. Das Design ist neu und anders, aber auch an der analogen Schaltung wurde gearbeitet. Es geht dabei um Genauigkeit und Rauschen, welches von anderen Modulen kommt und einstrahlen könnte. An dieser Änderung sieht man auch, wie und wo aktuell viel gefeilt wird.

Tiptop Z-DSP – alles wird besser!

Die ersten Gehversuche sind längst Geschichte, die Module sind erwachsen und kriegen deutlich bessere Abschirmung und generell eine besser Schaltung. Man lernt, und daher steigert sich die Qualität insgesamt und die Anforderung an neue Mitbewerber ebenso. Es gibt auch Anpassungen beim Effektanteil und bisher nicht korrekten Pegeln, speziell in der Mittenstellung. Optisch sieht das natürlich auch alles besser aus, ist lesbar und sieht nicht mehr aus wie ein Laborgerät der 90er-Jahre.

Eine neue Produktionsart hat viele Hersteller und Module verändert. Daher kann man das an diesem Modul sehr schön sehen, wie und wo neue Versionen anders sind. Meist sind die bisherigen schlicht ausverkauft, weil man immer eine gewisse Menge einplant und dafür Bauteile und Frontplatten einkauft. Aber die Engine ist trotzdem gleich. Man könnte sagen: Es ist nicht wirklich neu, aber es ist besser.

Für das Modul gibt es eine ganze Anzahl von Cards, auf denen diverse Effekte sind. Das sind nicht gerade wenige.

Infos

Eine Webseite für die 2018er-Version des Z-DSP gibt’s inzwischen auch!

Video

Wie so etwas klingen könnte kann man hier hören. Ein simples Video:

Monotron Deluxe Keyboard

Monotron Keyboard

Das kleine Monotron von Korg kennt sicher jeder – es gibt davon drei verschiedene Typen. Aber das Ribbon ist schwer zu bedienen und wieso nicht mal „einmal richtig“?

So dachte sich das Harry Axten aus dem vereinigten Königreich einst und fragte seine Minister. Dann merkte er, dass er keine hat sondern nur ein gewöhnlicher Untertan. Deshalb nahm er sein Handwerkszeug und sagte: „Das möchte ich dann selbst in die Hand nehmen.“ So sprach er und hämmerte und sägte einige Zeit lang, bis die Laternen ansprangen.

Das Monotron als Königsversion

Knöpfe und Handrad, wie man das so kennt, und zwei Oktaven mit „großen“ oder „normalen“ Tasten mussten es sein. Die Anschlüsse gehören nach hinten und eine Beschriftung gibt es auch schonmal. Dazu kann man relativ leicht einen Suboszillator hinzufügen, was der brave Harry auch in die Tat umsetzte. Aber nicht nur dies, sondern auch eine Pulsbreiten-Einstellung musste noch her, denn man hatte genug Platz im neuen Gehäuse. So schickte er sich an und setzte auch dies um.

Um MIDI zu erhalten gibt es eine kleine digitale Abteilung, die mittels Aduino hinzugefügt wurde. Es ist also nicht einfach nur ein Auspacken des Monotron und Einbauen in ein größeres Gehäuse, dies hier ist eine Königsversion.

Die Tasten stammen aus einem alten Controller-Keyboard, sodass diese Maschine entstand. Vielleicht wird ihre Majestät, die Queen, eines Tages darauf aufmerksam, um dem Harry eine Ehrung zu schicken. Doch wir wissen leider nicht, wie diese Geschichte ausging. Aber den großen Monotron, den können wir zeigen. Mehr Details und weitere Änderungen finden sich auf der Site von Harry Axten. Gehabt euch wohl, gewöhnliche Korg-Nutzer!

Infos

Video

Waldorf überrascht mit Kyra Synthesizer

Waldorf Kyra

Zack – Waldorf überrascht uns alle mit einem neuen Synthesizer auf Basis von FPGAs. Das sind Chips, die jedoch nicht einfach DSPs sind. Auf diesen arbeiten noch wenige Hersteller, aber Waldorf sind nach Exodus die ersten mit einem großen Produkt.

Ja, der Paradigm Synthesizer sollte auch auf FPGAs laufen und das Einzelstück Airbourne AVS04 von Martin Hollinger ebenso. Aber kommen wir nun zu dem was der Waldorf Kyra können soll. 128 Stimmen, 4.00 Schwingungsformen und 2- bzw. 4-Pol-Filter soll er bieten. Das liest sich ein bisschen wie die Features des Valkyrie. Echt stereo mit FM, Sync und Ringmodulation sind die Oszillatoren ausgelegt, von denen es 10 geben soll. Dazu kommt eine 18-fache Modulationsmatrix. Und im Waldorf Kyra sind bis zu 8 Effekte vorgesehen.

Waldorf Kyra – kennen wir den etwa schon?

Tja und was ist hier passiert? Der Valkyrie IST Kyra – denn Manuel Caballero ist der Entwickler, und somit kennen wir die Features und Möglichkeiten. Nur die Optik wird etwas anderes sein als jene, die man uns zeigte. Und alles wird unter Waldorf laufen!

Das Gerät ist sehr hochwertig, wir konnten es schon auf der Musikmesse hören und sehen, es klingt hervorragend. Viele vergleichen das Gerät mit dem Virus, was aber nicht so passend ist. Denn hier sind die Rechentiefe und Qualität um einiges höher und der Ansatz ein vollkommen anderer. Die Qualität der Effekte ist in der Tat sehr hoch, und das Gerät hat einen Multimode und kann deshalb mehrere verschiedene Klänge abspielen, was heute ja schon fast ein besonderes Feature ist.

Der Waldorf Kyra soll 1.899,– Euro kosten und zur NAMM 2019 erhältlich sein oder zumindest dort zuerst gezeigt werden. Hier wird vermutlich primär das Design ein anderes sein. Die vielen Einzelausgänge sind ebenfalls ein Merkmal, das man schon jetzt nennen kann zusammen mit dem vollständigen Editor für alle Betriebssysteme.

Infos

gibt’s auf der Waldorf-Webseite bisher noch nicht.