MIDAS Konsole M32R Live – Neue Version mit Recording und Audiointerface-Funktion

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Die MIDAS-Konsolen sind schon seit 2009 „Behringer“-Konsolen, denn zu dieser Zeit wurde Midas von der Music Group eingekauft. Technisch gesehen hat sich nichts geändert, es ist nur ein anderer Besitzer. So ist auch die X32-Serie entstanden und unter Behringer herausgekommen. Es gibt jetzt eine neue Version des M32, das M32R Live.

Nach wie vor wird unter dem Namen Midas noch immer Recording-Gear angeboten. Die 32R Live Konsole ist die upgedatete Rack-Version des M32 und kostet auch etwas weniger als die Hälfte der „großen“ Version. Eine ähnliche und sogar noch radikalere Aufteilung in verschiedenen Varianten gibt es übrigens auch bei der X32-Serie. Der Name Midas hat dennoch seinen Glanz nicht verloren.

Live-Zusatz

Die Unterschiede des M32R zum M32R Live sind nicht riesig, denn die Basisdaten sind weitgehend gleich. Aber etwas wertvolles ist dazu gekommen, was zwar immer mehr Recording-Equipment, aber insgesamt noch viel zu wenige auch anbieten: die Aufnahme aller Kanäle auf SD-Card. Zusätzlich gibt’s die Möglichkeit, dass das Pult nebenbei wie ein Audiointerface funktioniert, das mit 32/32 Eingängen umgehen kann.

Bisher …

Die vorige Generation vieler Digitalpulte hatte lediglich MIDI- und DAW-Controller-Funktionen und bekommt nun nach und nach Recording-Möglichkeiten für Mitschnitte auf SD-Karte als auch vollwertige Audio-Interface-Funktionalität. Ein anderer Hersteller, der so etwas anbietet, ist z. B. RME mit dem UFX, was schon sehr früh diese praktische Aufnahmefunktion anbot. Damit werden Pulte, Interfaces und Aufnahmegeräte mehr oder weniger zusammengeschrumpft und benötigen weniger „Sonderzubehör“. Das macht die gesamte Audiokette günstiger.

Allerdings hat man das Interface bei USB 2.0 belassen. Mehr würde ggf. ein technisches Redesign erfordern, um es auf USB 3.X oder USB-C und Thunderbolt zu bringen. Fun Fact: Das Design stammt übrigens von Rajesh Kutty, der auch Bentley (Automarke) und anderes begleitet.

Die große Konsole M32 liegt bei gut 3.600,– Euro, die M32R Live bei guten 2.500,– Euro. Man beachte, dass die neue Konsole durch den Namen „Live“ erweitert ist, denn die M32-Serie gibt es bereits seit 2015.

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Behringer ARP Odyssey ist in der Produktion

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Behringer hat die Vorproduktion des Odyssey bereits gestartet. Er ist eine solide Variante des Klassikers in Original-Größe und mit Sequencer.

Behringer haben kürzlich zwei Bilder auf ihrem Facebook Account veröffentlicht. Dort sieht man eine kleine Produktionsstraße mit einigen verteilten Geräten und einen Rollwagen und mit Folie bedeckten Tastaturen. Das sieht nicht nur so aus, wie eine Fertigung, das ist auch genau das.

Behringer Odyssey Vorproduktion

Behringer Odyssey Vorproduktion

Was noch kommen muss…

Behringer Odyssey wird unfassbar günstig sein, was viele verwundert. Die Verzögerungen beim Model D sind aber nicht zu erwarten, denn sie haben in der Zeit auch intern an der Produktion ganz generell etwas geändert, denn vermutlich ist es auch gar nicht so einfach sich auf die Produktion von Synthesizern in einer vermutlich beachtlichen Auflage zu fertigen, um dann gleich die anderen Modelle ebenfalls nachzuschieben. Ausstehend sind ja noch immer die beiden Drummachines RD909 und RD808 (TR808 und 909 Clones mit Verbesserungen) sowie dem Pro One, der schon auf der Superbooth gezeigt wurde und natürlich dem MS101, also dem SH101 Clone, der ebenfalls nahe an der Produktion sein soll, denn es sollten auch schon erste Tester Geräte in der Hand gehalten haben. Die weltweite Produktion kann bedeuten, dass die Menge der Geräte in bestimmte Länder höher sein kann. Man wird wohl aber deutlich mehr machen können als Korg zur Zeit der Electribes und Co., wo es immer Lieferschwierigkeiten bei Markteinführung gab. Das ist aber eigentlich „normal“, denn man kann nur die Verkäufe erst starten, wenn genug da sind oder nachliefern.

3-Phasen

Das geschieht meist in drei Phasen, es gibt eine Vorproduktion aus der Magazine und wichtigere Videomacher und Blogger versorgt werden und das kann von einer Hand voll bis sogar nur 1-3 Geräte im Land gemacht werden. Danach folgt die Vorproduktion, die den Prozess der eigentlichen Hauptproduktion einleitet. Hier wird geprüft, ob alles optimal läuft und die Geräte aus dieser Produktion sind nicht schlechter als die späteren. Es ist generell üblich, dass die erste Ladung bereits verschifft wird und die zweite Produktionswelle läuft, weshalb es bei den ersten Geräten meist schon bald einen kleinen Engpass gibt, denn die Vorserie ist eben je nach Firmenpolitik für Promotion und Verteilung aber auch für erste Kunden da, manchmal ausgewählte, manchmal wird ein Laden belohnt der ein gewisses Kontingent bekommt.

 

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Die Kollegen von Amazona haben ihn sogar schon getestet

Behringer aktualisiert das Model D und die Sache mit den Macs

Behringer D-Synth Minimoog Klon Front PrototypBehringer D-Synth Minimoog Klon Front Prototyp

Behringer ist echt eine erstaunliche Firma, sie haben vor einiger Zeit die Preise noch einmal senken können, sodass der vermutliche Superseller auf 299€ rausgegeben werden kann. Aber ein Update gibt es auch…

Das Model D hat nicht all zu viele Dinge, die man per Software ändern kann. Man könnte es eher mit den ersten Arturia Synthesizern vergleichen. Es gibt kein Display, keine tieferen Funktionen sondern eher Details. So wird die Polychain Funktion optimiert und die Bugs beseitigt, die man finden konnte. Merklich waren sie für den normalen Betrieb aber eher nicht. Das Re-Triggering wurde verbessert, wenn man Legato (also gehaltene Noten) spielt. Es ist also „nicht so wild“. Aber – eine Umkehr scheint gelungen:

Macs!

Behringer war nie besonders Mac-affin, im Gegenteil. Der Editor für MacOS älterer Geräte war entweder halbherzig, schlecht oder schlicht nicht vorhanden. So gab es nie ein funktionierendes Tool für den BCR2000, den sie nie hätten aufgeben sollen. Er war zwar hässlich aber unfassbar praktisch und vielseitig und dazu noch sehr günstig für das was er kann. Nur musste man am Ende eigentlich doch Windows haben, denn Behringer ist eine „Windowsfirma“. So wie Doepfer auch. Warum das so war und ist, weiss niemand.

B-Deutung

Wenn nun der Mac endlich die Stellung bekommt, die er schon lange hat in der Musikwelt, dann ist das ein Signal. Erst kürzlich suchte Behringer nach FPGA Spezialisten und damit wohl auch einfach mehr Software im Hintergrund und um der Hardware mehr dazustellen zu können. Dafür muss man heute auch einfach flexibler sein als nur mit Windows zu arbeiten. Auch wenn die Programmierung der internen Möglichkeiten für den User vollkommen egal ist, denn da geht es einfach um interne Prozesse, aber der Enduser bekommt etwas an die Hand. Wenn das mit so einem einfachen Tool wie das was ein Model D an „Software“ braucht, sollte das was mit anderen Synthesizern noch kommen kann eher mehr sein. Deshalb könnte man darin mehr sehen als nur ein kleines Wartungsupdate, was es auch ist, denn das Model D ist zu Recht beliebt, es ist immerhin ein Minimoog für 299€ – das ist wirklich „nichts“ für das Geld. Egal wie man zu Behringer steht oder nicht, das verändert die Musikwelt und macht einige Klassiker erschwinglich. Aber ob es dabei bleibt, weiss man eben auch nicht. Apps und Macs werden jedenfalls helfen, dass die Maschinen gerne genutzt werden.

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– Firmware Update 1.1 PDF
– Behringer Website

 

Teenage Engineering sagen Tschüß zum OP1?

Teenage Engineering OP-1 OS Update - neue Synthesizer und einiges mehr!Teenage Engineering OP-1 OS Update - neue Synthesizer und einiges mehr!

Teenage Engineering kündigt den OP-1 ab, er wird nicht mehr neu gefertigt. Was bedeutet das für diesen Synthesizer?

Er ist definitiv besonders aber auch nicht wirklich günstig. Teenage Engineering haben nach ihm deutlich günstigere Geräte angeboten und der OP1 hat sich dennoch durchaus ganz gut verteilt. Man sieht immer mal wieder einen auf Bühnen oder bei „Leuten“, trotz seines Preises von gut 800€.

Folgen

Wenn ein Gerät nicht mehr auf Lager ist, überlegt sich eine Firma meist eine Neuauflage und auch über die Menge muss man sich Gedanken machen. Der offizielle Wortlaut ist, dass es nicht sicher ist, ob noch einmal eine Charge aufgelegt wird. Sicher könnte man über so einen Schritt auch ein Update vermuten, muss aber nicht, denn die Maschine funktioniert ja. So ein Update kennen wir von Korg. Als der Microkorg neu aufgelegt wurde, hat man auch den Editor noch einmal aufgefrischt. So ist deutlich, dass er sich gut verkauft und man sich kümmert. Das Team bei TE dürfte nicht riesig sein und man muss so etwas auch vorfinanzieren. Wie viele OP1 man noch verkaufen könnte ist nicht gut abzuschätzen und auch nicht in welcher Zeit sie sich verkaufen würden und wie viel Potential noch ist. Vermutlich daher die zögerliche aber nicht deutliche Absage, die nicht ganz endgültig ist. Vielleicht wartet man auch ein Feedback seitens der User ab, die sich vielleicht gerne einen kaufen wollen und es leidenschaftlich per Mail an sie herantragen?

Nicht nur bei Teenage..?

Generell werden solche Ankündigungen oder besser Ankündigungen gemacht, wenn die Lager fast leer sind und ermöglichen neue Geräte oder schlichter – es ist eine Nachricht wert und manche kaufen dann noch, bevor das Gerät nicht mehr zu haben ist. So auch bei Sequencial mit dem Prophet 12 in Miniauflage. Die Herstellerwelt ist nämlich nicht so, dass sie unendliche große Lager haben (wollen) und auch an morgen denken. Ein anderes Gerät zu lancieren ist für deren „Ansehen“ wichtiger. Die Klassiker kann man nur pflegen, wenn auch genug verkauft werden können. So schauen wir, was noch kommt.

Information

Website: https://teenageengineering.com

Monotron wird mit dem MS-X Mod zu einem hochwertigen Synthesizer

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Monotrons gibt es noch zu kaufen, sie kosten aktuell 49€, der Delay sogar nur 39€. Aber er war und ist schon immer sehr schwer zu „spielen“, zumindest gezielt ist das kaum möglich, deshalb gibt es den Umbau MS-X. Leider hat die Sache einen kleinen Haken.

Monotron meets MS-X

Der Sound des Monotron ist viel besser als man bei dem Preis denkt, aber mit dem Ribbon kann das Teil aber kaum sinnvoll spielen. Das es so winzig ist, hilft daher leider nicht wirklich, es gezielt melodisch zu spielen. Also wieso nicht alles erweitern?

Der Oszillator bekommt mit dem MS-X eine Pulsbreitensteuerung und die üblichen Elemente von Oktavwahl bis Feinstimmung, dazu Portamento und einen Suboszillator. Das Layout ist dem des MS20 ähnlich, man findet daher für Filter und Tonhöhe jeweils Modulationsmöglichkeiten durch Hüllkurve und den LFO. Der LFO hat drei Wellenformen und geht weit in den Audiobereich hinein. Dafür musste allerdings nichts geändert werden, nur Routing und Handling wurden verbessert.

Neu ist sind Tracking Schalter fürs Gate und ein manueller Trigger-Taster, um Drones zu bauen. Der bekannte Trick, den Arturia „Brute Factor“ nennt ist in Form von Feedback mit verbaut, damit kann man den Sound andicken und in Extremfällen auch härter machen. Die simple Hüllkurve ist durch eine vollständige ADSR-Einrichtung ersetzt worden. Das alles ist noch kein MS20 … aber fast. Das Ganze befindet sich in einer  ziemlich authentisch nach Korg MS-Serie aussehenden Gehäuses.

Wie komme ich an sowas heran?

Das Gerät ist nicht so zu kaufen, sagt der „Erfinder“ mit dem Namen „Far Beyond Perception“. Er kann nur die Schaltungen darlegen und daher kann man es leider nicht einfach in Auftrag geben oder kaufen sondern muss sich die Pläne ansehen und das selbst umsetzen und kann sich davon inspirieren lassen.

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Novation Peak 1.2 Synthesizer Update – Sehr viel Neues und 43 neue Wavetables!

Novation Peak Leak Slant 2 SynthesizerNovation Peak Leak Slant 2 Synthesizer

Der Peak ist ein Hybridsynthesizer von Novation mit Wasp-Filtern und so gesehen ein Kind der Bass-Station 2. Aber Novation wären nicht Novation, wenn sie ihn nicht noch einmal neu erfunden hätten mit dem OS 1.2

Da wären zunächst einmal die neuen Möglichkeiten kurz gelistet:

  • Neue Wavetables, 43 neue sind jetzt vorhanden, nicht gerade wenig
  • Einige Modulationsquellen kommen hinzu: 2 neue LFOs, FX, Bender in 2 Bereichen und als eigenständige Signale
  • Neue Modulationsmatrix mit neuer Bedienkonzeption, schneller und besser
  • Effekte sind Bestandteil der Modulationsmatrix! Bisher waren sie komplett manuell zu bedienen
  • Hüllkurven sind erweitert worden
  • Manual Mode erweitert
  • Microtuning
  • Neue Sounds
  • ab 19.12. gibts den Download dazu

Eine Ladung Neues

Diese Möglichkeiten sind schon mehr als nur eine simple Pflege, denn dazu musste das System intern neu aufgewühlt werden. Die DSPs sind nämlich im Inneren für Klangerzeugung und Effekte bewusst getrennt und daher konnte man die Effekte auch nicht in die Mod-Matrix bringen. Das ist jetzt möglich. Hinter solchen Dingen stecken oft sehr viele Ingenieursstunden. Die Hallräume sind jetzt durch LFOs und so weiter modulierbar und damit Teil eines Klanges.

Als weiteres ist eine Hold-Abteilung gekommen zu den ADSR Hüllkurven, sie sind daher nun ADHSR-Hüllkurven und sind loopbar zwischen Decay und Attack, sodass man aus ihnen auch sehr gut einen schnellen LFO basteln kann mit einer Art Dreieck.

Die Modulationsmatrix fasst 16 Slots, denn endlich ist die Quelle und das Ziel auf der gleichen Page zu sehen. Bisher musste man zwischen Menüseiten wechseln, was zB. für FM-Routings im Oszillatorbereich absolut notwendig ist und das war alles andere als spontan. Das relativiert sich mit diesem Update damit deutlich.

Microtuning ist heute fast sowas wie der Gute Ton und erlaubt mehr als nur chromatische Stimmungen. Außerdem gibts generell neue Patches von Patricia Wolf, die ich mal im Duo „Soft Metals“ auch hierzulande mal live erleben konnte (Synthpop). Ich kann mich nur wiederholen, Novation pflegt alle Geräte gut und langfristig, was vorbildlich ist.

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Die Updates gibts kostenlos als File von Novations Website hier.

Programmer für den Roland D05 und die Klassiker D50 und D550 und mehr…

DTronics DT01DTronics DT01

DTronics hat gerade den Programmer für den Reface DX gebracht und ein Remake des DX7-Programmers, aber es gibt noch mehr, der nächste ist nämlich für den D05.

In der Breite passt das kleine Gerät genau unter oder über den D-05. Der ist ja bekanntlich ein „neuer“ D50 in kleiner Form. Nur leider fehlen ihm die Bedienelemente und Knöpfe, da war man dann doch etwas „zu nah am Original“. Deshalb gibt es, wie für einige andere Roland-Klassiker wie die Alpha Juno Serie und den MKS50 und dem JX3P / MKS30 unter dem Namen Mode Maschines bereits Programmer-Ersatz von „heute“ und natürlich den hier:

Yamaha Reface DX + Programmer DTX

Yamaha Reface DX + Programmer RDX

Preise und Funktionen

Der RDX und auch der DT01 gehen für 299€ über die Ladentheke. In Deutschland passiert das über Sonic Sales, dem Vertrieb von Teenage Engineering und anderen interessanten Sachen. Der DT01 ist noch nicht lieferbar und die Daten auf der Page sind noch rudimentär wie auch die beiden Bilder dazu. Dennoch lassen sie schon erahnen, dass man die wichtigen Parameter tatsächlich abgebildet hat und mit kleinen dünnachsigen Potis im Stile des Reface-Programmers und noch mehr Potis durchaus umgesetzt hat. Wie so oft muss und darf man sich fragen, ob so ein Gerät sich „lohnt“ und ja, natürlich – denn Knöpfe zu haben und die intuitive Bedienung ist DAS Argument, was heute die beliebten Synthesizer von gestern und heute von den Ladenhütern trennt. Rompler der 90er will nämlich niemand haben, obwohl sie hochwertig klingen können. Wieso? Weil die Bedienung über Menüs und altmodische Konzepte heute keiner mehr wirklich haben will. Allerdings ist das auch gleichzeitig der Geheimtipp, dafür Programmer zu machen oder sich sowas zuzulegen, wenn man mit wenig Geld Musik machen möchte.

Die Anderen

Die aktuell 5 Programmer können noch mehr werden. Als Alternative gibt es Kiwitechnics aus Neuseeland, die mit einem eigenen Programmer für mehrere Klassiker-Synthesizer schon länger auch ganze Re-Engineering-Projekte gemacht haben, um alten Rolands und vielen anderen eine Bedienoberfläche zu geben. Der andere Hersteller ist Stereoping, die mit ihrem großen Controller sich ebenfalls an Besitzer klassischer Synthesizer mit Bediendefizit richten wie Oberheim Matrix 6 / 1000 oder Prophet VS.

 

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Die Website von DTronics

Mr. Typo liest, verstört, man kann an ihm herumdrehen…

Love Hultén Mr Typo-2Love Hultén Mr Typo-2

Technisch gesehen ist Mr. Typo ein Sprachsynthesizer in Form eines Art Horror-Roboter-„Hampelmanns“ an dem man herausschrauben kann. Durch das „Schrauben“ wird der Klang der Stimme verändert. 

Unglaublich? Wer denkt sich sowas eigentlich aus? Love Hultén macht sowas. Das ist selten total normal. Also – diese kleine Maschine kann Texte vorlesen, die man ihm vorlegt. Dieser Sprachsynthesizer kann natürlich auch mit Unsinn gefüttert werden.

Love Hultén Mr Typo-4

Love Hultén Mr Typo-4

Mr. Typo – Lese-Bot

Das ist aber noch nicht alles, man kann diese offene „Stelle“ oben am Kopf drücken, an den Augen drehen, als wäre das ganz normal und die Zähne sind natürlich Taster, um das alles zu starten und offenbar auch, um weitere Veränderungen hervorzubringen, wie das alles vorgelesen wird.

Der Text sagt, dass man damit Kinder verschrecken könnte, vermutlich aber noch viel mehr auch Nichtkinderinnen dieses und des letzten Jahrhunderts, denn man muss erst einmal damit klar kommen, dass es so etwas gibt. Ja, irgendwann hat ein erwachsener Mensch gesagt – ich baue so etwas und alle haben ja gesagt.

Love Hultén Mr Typo-1

Love Hultén Mr Typo-1

Technik

In diesem „Roboter“ stecken zwei Dinge, ein Axoloti, was ein freier offener Modularsynthesizer auf Basis eines A4 ARM Prozessors ist, den man mit dem Nord Modular vergleichen kann für die Änderungen am Sound und ein Raspberry Pi mit Software von Bjorn Eriksson für die Sprachausgabe.

Love Hultén Mr Typo-3

Love Hultén Mr Typo-3

2 Versionen

Es gibt die beiden Varianten: mit und ohne Fleisch. Also als „Nackter“ oder Skelett-Version. Schon süß, so als Beschreibung. We are all made of monkey meat, nicht wahr?

Love Hultén Mr Typo-2

Love Hultén Mr Typo-2

Mehr Information

  • Die Love Hultén Mr Typo Webpage.
  • Mehr Love Hultén.

Video

Geheimnisvolles Modul von Rossum Electro aufgetaucht

Rossum Electro Modul PrototypRossum Electro Modul Prototyp

Rossum Electro ist niemand geringeres als E-Mu Gründer Dave Rossum, der bereits einige spektakuläre Module veröffentlicht hat. Darunter ein Sampler und das Z-Plane Filter Modul. Jetzt tauchte ein seltsames Modul ohne jeden Kommentar auf. 

Wer bist du?

Alles was wir wissen: Es ist von Dave. Und der ist fit in Sachen analoger und digitaler Technik. Das beweisen seine bisherigen Module: Filter mit 6-Pol Morphing, das ohne „Noises“ auf 2-Pol ummophbar ist – analog. Außerdem Z-Plane Filter und Fuinktions Generatior mit DSP Technik, also digital. Die Basis ist also da.

Frontplatten-Rätsel

Hier sind Taster verbaut, also wird es innen wohl eher digitale Technik geben oder zumindest einen Teil davon ausmachen. Dazu findet man einige Reihen von Potis, die in einer offensichtlich zusammengehörigen Weise arbeiten. Die Anordnung ist sicher kein reiner Zufall. So findet man in der oberen Reihe drei, in der nächsten nocheinmal drei und darunter sogar fünf Steuereingänge – offenbar allesamt mit Abschwächer.

Was ist es?

Die Taster, LEDs sowie die Buchsen drumherum lassen sich wirklich nur mit wildesten Spekulationen zu etwas definieren, was man kennen könnte. Die Anordnung der Potis dürfte noch der einzige Hinweis sein. Sie könnten eine total neue Synthese bedeuten, denn Oszillatoren kann es nie zu wenig geben.

Die Reihe mit 5 Knöpfen ist fast wie eine Hüllkurve angeordnet, ganz unten findet man 8 Knöpfe, die zu einem Sequencer gehören könnten. Und in der Mitte? Sagen wir doch einfach, dass dies Beeinflussungselemente von etwas sind, die vermutlich das steuern, was weiter oben auch passiert. Oder vielleicht doch ganz eigene Sachen?

Zu viel wirrwar?

Mit diesem Modul ist auf jeden Fall „viel los“ und es könnte fast alles sein vom 5-Step-Sequencer im Buchla Stil bis hin zu komplexen Filtern oder Oszillatoren oder auch einer knopfreicheren Version für einen LFO / Hüllkurven-Supergenerator, der auch ein bisschen Sequencer ist. Vermutlich ist es nichts davon, deshalb schauen wir einfach die nächste Zeit genauer hin. Wir treffen uns an dieser Stelle wieder.

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Das Bild stammt von Dave Rossums Facebook Account. Die Website sagt bisher noch gar nichts. Schade.

Demzufolge wissen wir auch noch nichts über Preise und Verfügbarkeit.

Was meint ihr? Was ist das?

Der Glo Wal nimmt mit dir Sachen auf und ist dennoch mehr als ein Mikrofon

PhonicBloom Glo WalPhonicBloom Glo Wal

Du als Musiker weisst sicher, dass das keine Magie sein kann. Es ist ein Gerät und es macht Dinge. Aber was macht der PhonicBloom Glo Wal wirklich?

Ein doch sehr ungewöhnliches Teil zum drauf klopfen, drauf reiben oder hinstellen und in der Nähe Dinge bearbeiten, streichen oder hineinsingen mit vier „Programmen“ ist ein Kontaktmicrofon, ein Verstärker und ein Effektprozessor im Walgehäuse. Nein, nicht im Gehäuse deiner Wahl, sondern eher der Wal. Bevor ich hier aber über binaurale Beats oder Esoterik-Zeugs schwadroniere, denn an diese Leute scheinen sich die Wale auch zu richten, schauen wir einfach die etwas neutraleren rein technischen Dinge mal an:

Du hast den Wal

Die beiden Macher aus Dublin möchten das Projekt fertig kriegen und den Wal als Bausatz für 69€ oder fertig zusammengebaut für 139€ anbieten und durch drehen lässt sich die Tonhöhe verändern, es ist also schon auch als „Controller“ gedacht für das, was man aufnimmt. Man kann sprechen, singen, klopfen und sonstige kreative Dinge tun, ähnlich wie mit der Microphonic Soundbox.

Walheimat

Das Gerät ist portabel gedacht und vielleicht sollte man nicht nur einen Kopfhörer sondern einen Field Recorder mitnehmen, denn der ist nicht eingebaut. Was man aber hat ist definitiv ein Effektgerät, damit es Spaß macht damit etwas zu tun, denn nur pur das zu hören was passiert – das war den Wal-Machern wohl zu gewalt, ich meine gewagt. Und jetzt hören wir einfach mal rein und schauen vielleicht auf der Kickstarter Page nach, was der Wal kann und tut. Zur Zeit ist man bei gut der Hälfte der benötigten Summe, um das Projekt zu realisieren. Selbst wenn man kein Eso-Typ ist, sollte aber das Gezeigte auch rationalen Leuten gefallen können, sogar kreativ werden lassen.

Das Wal-Video

Wal-Gesang – was passiert, wenn man ihn bewegt – Pitch!