Moog Matriarch – Grandmother Deluxe mit Oszillatoren / Stimmen

Moog MatriarchMoog Matriarch

Moog hatte den Namen bereits schon vor einiger Zeit registriert, jedoch schien es, er würde für den Vocoder verwendet werden, es ist nun aber ein großer neuer Synthesizer geworden.

Vier VCOs und zwei Tiefpassfilter, sowie zwei VCAs und zwei ADSR-Hüllkurven und damit faktisch das Doppelte des Grandmother bietet der Matriarch an, damit kann man mit ihm deutlich mehr machen und die VCOs hat man daher in einer Bank zusammengefasst und dennoch patchbar gehalten. Nur der Halltank wurde weg gelassen, um genug Platz zu bieten.

Der Grandmother klingt sehr überzeugend, weshalb auch der Matriarch wohl einen sehr guten Sound haben wird. Der Preis wird allerdings auch verdoppelt und bei $1999 liegen. Der Synth hat ein analoges Delay an Bord und ist damit nicht ohne Effekte.

Er kann 4-stimmig-paraphon gespielt werden und teilt sich dann aber auch die VCAs und Filter entsprechend. Es ist ein Kompromiss aber der hat immerhin 90 Patchpunkte zu bieten. Ein echter Duo-Modus ist auch möglich, der dann wirklich jeweils eine Hüllkurve, VCA und Filter nutzen kann und jeweils zwei VCOs verwendet, so sind wirklich zwei Großmütter verbaut.

Ende April sollen die ersten ausgeliefert werden, was bei Moog oft nur USA heißen kann.

 

Weitere Information

Auf der Moog Site ist alles zu finden, was man wissen sollte.

Eurorack – Modul für die Platzierung im Raum Worng Soundstage

Worng SoundstageWorng Soundstage

Es könnte einfacher nicht sein – Ein Modul mit einem symbolischen Raum und Punkten, wo im Raum man einen Klang haben will. Man steckt das Kabel in die passende Buchse und der Klang taucht genau an jener Position im Klangbild auf.

Neben den 21 Einreichungspunkten in einer Quader-Darstellung sind genau zwei CV Eingänge vorgesehen, die die Tiefe und den Pegel per Steuerspannung modellierbar machen und natürlich die Stereo-Ausgänge, an der der Raumsound dann fertig anliegt. Das Modul ist also unfassbar einfach gestaltet und erinnert optisch sehr sehr stark an das Design von Make Noise.

aber analog!

Im Modul stecken tatsächlich Filter, die zudem analog ausgeführt sind. Es geht also nicht um High-End Raumsimulation sondern um Panning und einfachem Filtern, um den entsprechenden Klang zu erhalten. Das ist sicher so ungewöhnlich wie speziell. Die Filter sind daher speziell kalibriert und eingestellt, damit sich der entsprechende Raum-Positions-Effekt einstellt. Die beiden Eingänge steuern daher Pegel und Filter als „Netzwerk“ von Filtern.

Das Prinzip ist also trotz der Begrifflichkeit „Spektral“ nicht digital umgesetzt und das ist auch das Besondere daran.

Weitere  Information

Das Modul und weiteres dazu gibt es auf der Website von Worng Electronics (kein Tippfehler) und kostet $350 und soll noch im Mai ausgeliefert werden können.

Macbeth und Davros, der Exterminator – Stimmeneffekt

Macbeth Davros ExterminatorMacbeth Davros Exterminator

2003 hat Ken Macbeth schon diesen Einfall gehabt, nämlich einen Stimmeneffekt zu bauen, der schön nach Davros und den Daleks klingt. Wem diese Namen nichts sagen, kennt offensichtlich Dr.Who nicht. Es handelt sich um eine Stimmenverfremdung mit bösem Charakter.

Obwohl er natürlich für die Stimme gemacht ist, funktioniert dieses Gerät mit dem Oszillator und vermutlich einem Ringmodulator sehr gut auch mit Gitarre, Synthesizer und anderen Dingen bis hin zu Drums. Durch den Ringmodulator erklären sich auch Carrier und Modulator als Knöpfe und natürlich auch, weshalb ein Oszillator verbaut wurde.

Exterminate!

Für jeden Briten ist der Name Davros und Exterminator etwas, was sofort eine Verbindung herstellt. Der Oszillator kann langsam gestellt werden, um einen flatternden Effekt zu erhalten oder schnell für die klassischen Ringmodulations-Sounds. Schnarrend, elektronisch, etwas martialisch – so klingt es besonders in dem Zerhacker-Modus.

Erneuerung!

Das Gerät soll in neuer Version wieder auferstehen und die Schaltung für jetzt optimiert werden, damit man sie so herstellen kann. Der Oszillator bietet übrigens vier Schwingungsformen und auf der Rückseite findet man neben dem Ein/Aus-Schalter und dem Ausgang auch Modulator und Carrier wieder.

Wann es das Gerät wieder gibt, ist noch nicht klar, dennoch sagt Ken, dass er es zur Superbooth bereit haben wird und damit mindestens einen funktionierenden neuen Prototypen bereit haben wird.

Weitere Information

Die Website von Macbeth ist noch leer bezüglich des Davros, denn die meisten Fotos und Informationen kommen über die Facebook-Präsenz.

 

Video

Wie es klingen kann, aber nicht muss.

In die Møffensive mit dem besonderen Eurorack Drumsynthesizer „System“ von Møffenzeef (Glitch, IDM, 8Bit …)

MØFFENZEEF- Modular SystemMØFFENZEEF- Modular System

Die Firma mit dem seltsamen Namen ist ein Drum-System, dennoch bekommt man neben Modulen, die für Schlagzeugsounds geeignet sind auch noch diverse kleine Dinge mit dazu und wie bei Komplettsystemen üblich, auch Stromzufuhr, Gehäuse und ein T-Shirt. Insgesamt ist alles sehr exklusiv und auch streng limitiert.

Eigentlich ist es so eine Art Best-Of die man auf ein Mal kaufen kann und wird deshalb quasi belohnt mit allem, was es so gibt bis hin zum T-Shirt.  Das System ist auf nur 5 Stück begrenzt. Neben dem Case mit Holzseitenteilen und Stromversorgung und sind diese Module an Bord:

  • 1x Count: master clock generator
  • 3x Bus Mult: CV distribution system
  • 1x Mito: polyrhythmic trigger sequencer
  • 1x Deviant: bipolar random voltage generator
  • 1x Gmo: voltage controlled 12bit rompler
  • 1x Muskrat: 8bit wavetable drum
  • 1x Kriket: quad blip & beep generator
  • 1x Dial-Up: Glitch Drum
  • 1x Moffenmix: quad distortion mixer
  • 1x 4ms Row Power
  • 1x Power Brick
  • Handmade 92HP Ash Cabinet
  • Moffenzef Fraterni T-Shirt
  • MOF-001 cassette
  • Ad Infinitum Patchkabel 10x 6″, 10x 12″, 10x 24″

Das bedeutet, dass man eine Art Master-Clock hat, dazu einen Generator für Zufalls-Werte, einen Sequencer für asymmetrisch ablaufende Sequenzen unterschiedlicher Längen. Es gibt ein Modul für Samples, wo diese fest im ROM sind, es gibt verschiedene Sample-Angebote dafür und dazu Wavetable-Drums, was eine sehr spezielle Idee ist und generell ist das System ungewöhnlich und irgendwo zwischen verrückt und LoFi zu vermuten. Ähnlich sind auch die anderen Module, wo es um Verzerrung, spezielle Drums die „kaputt“ klingen („Glitch“). Ein Individualisten-Angebot was für IDM und Braindance vermutlich das interessanteste Werkzeug ist. Es britzelt und kann auch Gamesound und 8Bit-Fans interessieren.

Weitere Information

Die Website gibt weitere Information bekannt. Das Møffenzeef Modular bekommt man für $2100 und es soll nur 5 Stück davon geben.

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Doppel-Suboszillator mit Crossfade und Sync für Verfettung der Weltmusik von Erica – passend zu nahezu jedem Oszillator

Erica-Synths Black-Double-BassErica-Synths Black-Double-Bass

Anfetten könnte man mit Bassanhebungen oder anderen Tricks, Erica geht aber einen anderen Weg und zeigt einen steuerbaren Doppel-Suboszillator mit Crossfades zwischen den Suboszillatoren.

In diesem Modul befinden sich zwei Suboszillatoren, ein Filter, ein Crossfader und ein Sync-Input für die Suboszillatoren. Außerdem gibt es einen Limiter und natürlich Ausgänge für die beiden Sub-Oszillatoren. Die beiden Oszillatoren können mit dem Crossfader ineinander manuell und per Steuerspannung überblendbar und dazu gibt es noch ein Tiefpassfilter ohne Resonanz, um den Suboszillator insgesamt etwas abzudunkeln, falls das gewünscht ist und man eher einen Subbass benötigt.

Man kann die Suboszillatoren wie normale Hauptoszillatoren dazu bringen eine harte Synchronisation und damit einen Neustart der Schwingungsform zu erzwingen, um Obertöne zu erzeugen. Das ist für Suboszillatoren sehr ungewöhnlich. Damit kann dieser Anbau quasi aus jedem Oszillator mit Sync-Ausgang hochinteressante Bass-Aufwertung liefern.

Das Konzept einen Suboszillator-Block anzubieten ist tatsächlich neu und versucht das Beste und noch mehr herauszuholen. Man kann als Hauptoszillator dazu faktisch alles nehmen, was aktuell oder jemals dazu angeboten wurde und ansonsten sollte auch ein normales Audiosignal damit unterlegbar werden, allerdings kennt das Modul bei Audiosignalen nicht die Frequenz, weshalb man diese extern noch erkennen müsste mit einem Pitch-to-Voltage-Interface.

 

Weitere Information

Den Black Double Bass und sehr viele andere Module findet man auf der Website von Erica und bekommt das Modul für 125€, was allerdings ohne die 21% Steuern und den Versand gerechnet ist.

 

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Klein aber doch weitreichende Möglichkeiten mit dem Elettrorama Sound Lab Minisynth + MIDI

elettrorama Sound Lab minisynth plus MIDIelettrorama Sound Lab minisynth plus MIDI

Eigentlich war dies eines der wirklich vielen Wilson-Projekte von Music from Outer Space (MFOS). Die italienische kleine Firma hat die meisten Synthesizer von MFOS lizensiert und baut sie für alle, die keine Lust auf löten haben oder aber dessen nicht mächtig sind.

Das Sound Lab oder genauer der Sound Lab Minisynth ist mit zwei VCOs, einem Rauschgenerator und Sync-Möglichkeit ausgestattet. Er hat zwar nur einfache Hüllkurven (AR), aber für die Größe und den Preis ist das ein ziemlich gutes Angebot. Er ist übrigens der neueste aus der Reihe, den man nun nicht nur als Selbstbau-Projekt bekommen kann. Die VCOs bieten Pulsbreitenmodulation und das Filter ist mit Bandpass und Tiefpass ein wenig ähnlich mit dem Polivoks, der ebenfalls diese beiden Modi ausweist.

Den Plus-Namen hat der Minisynth wegen der eingebauten Sample & Hold Schaltung und damit der Möglichkeit Zufalls-Treppenmodulationen herstellen zu können. Die eigentliche Schwäche ist damit eigentlich nur die sehr einfache Hüllkurve und das es nur eine ist. Dafür ist er eben MINIsynth und nicht Monstersynth. Glide/Portamento fehlt übrigens auch nicht. Es ist insgesamt doch ziemlich viel, was er kann.

Es gibt CV/Gate-Eingänge und MIDI, welches jedoch einfach gestrickt ist. Es versteht Pitchbend und Portamento und ist damit immerhin etwas „schlauer“ als einige größere Hersteller.

Mehr Information

  • Elettrorama Facebook Präsenz.
  • Elettrorama Reverb Store.
  • Der Synth kostet aktuell 240€ als spezielles Angebot, normalerweise kostet er 299€.
  • Demos oder Videos gibt es aktuell noch nicht.

3 LFOs und eine Multisegmenthüllkurve für DSI/SCI OB6/Prophet 6 – Low Frequency Expander

Hunt - Low Frequency ExpanderHunt - Low Frequency Expander

Ganz klar, die beiden Dave Smith Synthesizer sind toll, aber sie haben beide nur einen LFO und das ist echt zu wenig, deshalb gibt es da Abhilfe.

Der Expander ist in einem Oberheim-Design und mit recht aufwendigem Display. Jeweils drei freie LFOs mit eigener Zuweisung für alle Stimmen zusammen sind möglich, da „Pro-Stimmen“-LFOs aufgrund der externen Natur der LFOs nicht machbar sind. Die Modulation erfolgt natürlich per MIDI vom Expander zum Zielgerät, möglich ist übrigens auch eine Übertragung per CV und dennoch gibt es Speicher die synchron zum Dave Smith-Synthesizer immer die passenden LFOs dazu abrufen. Die LFOs können sich auch gegeneinander modulieren aber auch vom Wheel, Anschlagdynamik oder Aftertouch gesteuert werden.

Nicht nur LFOs sondern auch eine Multisegment-Hüllkurve, die man im oberen Teil des Gerätes erkennen kann, kann man simulieren und als Sequencer oder eben aufwendige Hüllkurve einsetzen.

Der Expander hat einen Bypass Taster, sodass die Modulationen insgesamt abschaltbar sind.

Weitere Information

Steve Hunt hat offenbar keine Website, sondern ist nur über Youtube zu erreichen. Das Gerät kann nachgebaut oder vollständig aufgebaut gekauft werden und wird aus dem Vereinigten Königreich geliefert. Der Kontakt kann auch via Mail erfolgen: stevehunt99@gmail.com

Es gibt drei Versionen, die jeweils plus Porto und ggf. anfallenden Steuern / Zoll zu verstehen sind:
Standard: Mit Metallgehäuse / Aluminium Front Panel. £440.
Deluxe: Mit Walnuss Seitenteilen: £480.
Bones: Wer sparsamer ist und ein eigenes Gehäuse bauen möchte – zusammengebaut und mit Knöpfen: £345.

Video

Nulll Kompromisse – Yusynth Quad Octoginta II OCII – mit allem was vier Oszillatoren brauchen!

Yusynth Quad Octoginta II OCIIYusynth Quad Octoginta II OCII

Wirklich alles ist sind in jedem der gleich aufgebauten vier Oszillatoren, es gibt sogar VCAs zur Lautstärkesteuerung und damit einer Art Vorstufe zu Vector-Synthese. Was ist, wenn man wirklich alles herausführen will und wie groß wird so etwas? Genau so wie hier!

Yusynth kennen viele durch den Arturia Minibrute, der von keinem Geringeren als Yves Usson entwickelt wurde. Hier ist eine Eigenentwicklung, die alles will aber keine Kompromisse bezüglich der Möglichkeiten. Jeder Oszillator hat drei Sync Typen (Neo, Pos und Soft), Pulsbreitenmodulation und die berühmten Grundwellenformen sowie sechs Ausgänge für die Schwingungsformen.

Details

Trotz der Ausgänge gibt es noch einmal eine Art Wellenwahlschalter, die sechs Ausgänge jeweils anliegen, um ein Signal auszuwählen. Auf der rechten Seite findet man dann tatsächlich einen Joystick für die Mischung der Lautstärken und 4xx4 Potis Shape, Range, Volume und ein Begriff der mit L beginnt. Dort kann offenbar die Oktavlage und Stimmung aber auch ein Waveshaping einsgestellt werden, welches wohl von Jürgen Haible inspiriert wurde (ein bekannter aber leider verstorbener DIY-Godfather).

Was noch dran hängt..

Steuereingänge gibt es jeweils für Range (1) und die vier VCAs und natürlich auch jeweils deren Ausgänge. Diese ganze Aktion wurde primär gemacht, um zu zeigen, was zwischen dem Curtis 3340 VCO und dem, was man selbst machen kann möglich ist und so schreibt Yves selbst, „seinen Wunsch nach einem OB Xa zu rechtfertigen“, wobei ich hinzufügen würde, dass der OB-X fast noch mehr Begehr darstellen würde, so es um den Curtis-Oszillator geht.

Weitere Information

Über Yves und Yusynth gibt es natürlich eine Website, die man hier findet.

Auffällig guter Klang! Spanisches 2-Pol-Filter Nano Font für wenig Geld

nano fontnano font

Font ist doch „was mit Schrifttypen“? Nein, es ist auch ein  Modul von Nano aus Spanien. Der Klang dieses Filters ist auffällig gut und deshalb stellen wir es vor. Es muss sein.

Tja, was schreibt man eigentlich, wenn doch so viel ganz ganz normal ist. Es handelt sich um ein Filter mit 12 dB / Oktave und damit ein 2-Pol Filter mit Resonanz. Es gibt jeweils einen Ausgang für Tiefpass und Bandpass, ähnlich wie beim Polivoks Filter. Es sind also nicht alle Filtertypen erreichbar.

Es sind zwei große Knöpfe für positive und negative Modulation vorhanden, die das Filter steuern, jeweils eins für den Cutoff und die Resonanz, denn beide sind modulierbar. Es lässt sich auch so einstellen, dass es genau auf 1V / Oktave reagiert und gestimmt spielbar ist. Es gibt jeweils einen Steuereingang für die besagten Ziele (Cutoff und Resonanz) und natürlich einen Eingang. Das war’s. Das ist alles schnörkellos aber okay.

Alles sieht so aus, wie es aussehen soll und muss und ist aufgeräumt. Das ganze ist 6 HP breit.
Aber die eigentliche Message ist, dass dieses Modul einfach super klingt und seinen Preis absolut wert ist. Das hört man auch bereits in diesem (neuen) Video von Herrn DivKid.

Mehr Information

  • Die FontNano Website gibt den Preis von 145€ bekannt.

Livestock – 3 neue Module – Spezialsequencer und Speicher für Eurorack?

livestock modulelivestock module

Livestock sind noch neu und daher nicht all zu bekannt in der Szene, dennoch klingt das was sie versprechen aber interessant. Sie werden zur Superbooth dann in der 2.Maiwoche gezeigt werden…

Shepherd – Sequencer

Dies ist ein 256-Step Sequencer, der 256 Patterns speichern kann und damit 6 Spuren bedienen kann.Jeder einzelnen Spur sind jeweils 4 CV Ausgänge zugeordnet. Gesendet werden nicht nur normale Noten, es gibt auch einen Arpeggiator an Bord. Neben Tonhöhe, Gate- und Trigger-Signalen werden auch LFO und Hüllkurve intern generiert. Diese beiden können pro Step verschieden (!) gesetzt werden in „Parameter Lock“-Manier.

Außerdem kann man aber auch alle 4 CVs als Gates erklären und hat dann mit einer Spur einen Trigger Sequencer für 4 Drumsounds, was mit 6 Spuren dann für ein sehr großes Set sorgen würde. Das 28HP breite Modul wird 650€ kosten.

Ellis – Speicher

Speichern in einem Nicht-Buchla? Wie soll so etwas gehen? Nun, eigentlich sind ja Sequencer auch Speicher, nämlich für beliebige Ziele. Hier wird gemacht, was sonst der Sequencer machen würde, nur eben mit einem Wert für jeweils 8 CV Ausgänge, deren Ziele dann genaue Werte annehmen werden. Auf diese Weise kann man Akkorde bauen oder eben einige Werte sichern. Da es Taster gibt, repräsentiert jeder Taster genau eine CV. Das Display zeigt den Wert. Wie viele Speichersets das Modul intern ablegen kann, ist jedoch (noch) nicht bekannt. Da es aber auch einen Morph Parameter gibt, müssen es mehrere sein, die sich langsam ineinander überführen lassen können. Bei Akkorden wäre das wohl dann ein fließendes Glide zum neuen Akkord hin. Es gibt sicherlich mehr als einige Speicher, denn das Wort „Bank“ und die sonstige Anordnung wirken nach „mehr“. Das Modul wird mit 260€ recht günstig sein und 12 HP breit.

Leap – ADSR/LFO

Ähnlich wie die „Nebenfunktion“ des Sequencers ist dies sozusagen die Singleauskopplung der Hüllkurve und des LFOs mit Gleichstromabgleich. Beide Elemente können sich gegenseitig modulieren und sind voneinander unabhängig. Es wird für 200€ zu haben sein und mit 10 HP auskommen.

Mehr Information

  • Livestock Electronics Website hat noch keine Daten oder Bilder offiziell, sondern ist noch auf dem Stand bisher.