Nulll Kompromisse – Yusynth Quad Octoginta II OCII – mit allem was vier Oszillatoren brauchen!

Yusynth Quad Octoginta II OCIIYusynth Quad Octoginta II OCII

Wirklich alles ist sind in jedem der gleich aufgebauten vier Oszillatoren, es gibt sogar VCAs zur Lautstärkesteuerung und damit einer Art Vorstufe zu Vector-Synthese. Was ist, wenn man wirklich alles herausführen will und wie groß wird so etwas? Genau so wie hier!

Yusynth kennen viele durch den Arturia Minibrute, der von keinem Geringeren als Yves Usson entwickelt wurde. Hier ist eine Eigenentwicklung, die alles will aber keine Kompromisse bezüglich der Möglichkeiten. Jeder Oszillator hat drei Sync Typen (Neo, Pos und Soft), Pulsbreitenmodulation und die berühmten Grundwellenformen sowie sechs Ausgänge für die Schwingungsformen.

Details

Trotz der Ausgänge gibt es noch einmal eine Art Wellenwahlschalter, die sechs Ausgänge jeweils anliegen, um ein Signal auszuwählen. Auf der rechten Seite findet man dann tatsächlich einen Joystick für die Mischung der Lautstärken und 4xx4 Potis Shape, Range, Volume und ein Begriff der mit L beginnt. Dort kann offenbar die Oktavlage und Stimmung aber auch ein Waveshaping einsgestellt werden, welches wohl von Jürgen Haible inspiriert wurde (ein bekannter aber leider verstorbener DIY-Godfather).

Was noch dran hängt..

Steuereingänge gibt es jeweils für Range (1) und die vier VCAs und natürlich auch jeweils deren Ausgänge. Diese ganze Aktion wurde primär gemacht, um zu zeigen, was zwischen dem Curtis 3340 VCO und dem, was man selbst machen kann möglich ist und so schreibt Yves selbst, „seinen Wunsch nach einem OB Xa zu rechtfertigen“, wobei ich hinzufügen würde, dass der OB-X fast noch mehr Begehr darstellen würde, so es um den Curtis-Oszillator geht.

Weitere Information

Über Yves und Yusynth gibt es natürlich eine Website, die man hier findet.

Recovery Effects – Vier Oszillatoren in einem Modul – Jupiter Spirits 4 Voice

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Modularsysteme sind groß und ausladend, oder nicht? Zunehmend werden immer mehr Elemente integriert und die Systeme können endlich kompakter werden. Vier VCOs in einem Modul gereichen zu Polyphonie oder einem sehr fetten Basissound mit analoger Urgewalt.

Die Curtis-Wiederauferstehung ermöglicht vieles, auch mehrere Oszillatoren analoger Bauart vom Typ 3340 zu verbauen. Das ist jener, der auch in Prophet und Pro One arbeitet.

Die vier Module sind dicht gepackt, allerdings fehlt ihnen eine Pulsbreitenmodulations-Steuerung, was auch daran liegt, dass man tatsächlich nur Dreieck und Sägezahn hergeben will. Die Idee zu diesem Oszillator stammt offenbar vom Crumar Spirit, dem von Moog ersonnenen Synthesizer, dem Jupiter 4 und dem SH101. Alle vier Oszillatoren kann man feinstimmen, weshalb man allerdings auf das Rechteck per se verzichtet, ist nicht bekannt. Der Platz könnte ein Grund dafür sein.

Invincible Spirit

Neben der Idee polyphon zu arbeiten lässt sich natürlich auch eine Vierer-Gruppe von Oszillatoren sehr fett machen durch simples gegeneinander verstimmen. Das kennt man von Korgs Mono/Poly recht gut und kann sehr gewaltig sein. Aber grundsätzlich kann man sagen, dass die Wiederverfügbarkeit der Curtis Chips eine große Menge an bezahlbaren analogen Modulen zurück gebracht ha, sie zeigt auch, wie wichtig es ist, dass es die noch lange geben wird.

Weitere Information

Recovery Effects hat eine Website und dort findet man den Preis von $229, was für vier Oszillatoren ziemlich wenig, wenn nicht sogar günstig zu nennen ist.

Video