Neuer 12-stimmiger polyphoner Analoger aus Argentinien: GS Music

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GS Music haben wir alle wohl noch nie gehört. Die Firma sitzt in Argentinienund kündigt einen analogen polyphonen Synthesizer an. Wirklich bekannt geben sie nur das Layout.

Bisher ist nur ein Bild unterwegs, welches das Layout des neuen Synthesizer zeigt. Auf dem Panel kann man LEDs mit 12 Stimmen erkennen.

Struktur

Die Struktur ist klassisch, jedoch gibt es 3 LFOs in der Mitte des Bedienfeldes. Sie scheinen nicht identisch zu sein, denn der dritte weicht im Aufbau von den ersten beiden ab. Es gibt drei Oszillatoren, bei denen Pulswellen und Pulsbreitenmodulation getrennt von Sägezahn und Dreieck zu finden sind. Der dritte Oszillator bietet alle gängigen Schwingungsformen, aber deutlich weniger Modulations-Einstellungen. Im Mix-Bereich findet man keinen Rauschgenerator.

Filter und Modulation

Das Filter scheint klassisch zu sein, aber wohl auch mit nur einer Filtercharakteristik, so nicht dafür ein Poti verwendet wird. Deutlich erkennbar sind jedoch die Steuerung durch Anschlagdynamik und Aftertouch und mindestens die Modulation durch zwei LFOs. Eine Modulationsmatrix ist nicht zu erkennen, jedoch gibt es offenbar ein Display, über das ein Modulationssystem denkbar wäre.

Und sonst?

Die Hüllkurven sind auf zwei ADSR sehr klassisch ausgelegt. Da das noch kein Prototyp ist, sollte man das alles noch vorsichtig betrachten. Und dennoch gibt es bereits Synthesizer, man meint es offenbar schon ernst.

Mehr Information

Eigentlich gibt es nicht viel mehr dazu, selbst die Website besteht nur aus einer kleinen kurzen einseitigen Information und Links zu Facebook. Das war’s.

Analogue Solutions Fusebox – Sonderedition in schwarz

Analogue Solutions Fusebox schwarzAnalogue Solutions Fusebox schwarz

Schwarz sieht die sonst orange Fusebox doch ziemlich gut aus, vielleicht aber auch „normaler“. Der Hersteller bringt eine Sonderediton heraus.

Analogue Solutions Fusebox ist nun in einer limitierten Auflage von 50 Stück aufgelegt worden. Der Preis ist identisch mit dem der orangenen Version, die ähnlich der gleichnamigen Frucht auffällig ist wie ein Feuermelder, da er aufrecht stehend als Desktop-Maschine eine Grundwuchtigkeit besitzt.

Analogue Solutions Fusebox in Schwarz

Seine Innovation ist inzwischen ja auch als Sequencer zu bestaunen. Weshalb das vorher noch keiner gemacht hat, ist im Nachhinein kaum verständlich, denn es gibt die Option mit wenigen Bedienelementen Sequenzen herzustellen. Analogue Solutions nennt es Patternator und Interval Generator. Letzterer dient dazu, eine Abfolge von Transpositionen in einem Song eingehen zu können. Die im Patternator oder Arpeggiator eingestellten Muster können mit ein paar Tastern entsprechend gestimmt und gespielt werden. Der Patternator erzeugt Modulationen oder Töne, die jeweils wenige einstellbare feste Töne enthalten und einen Verlauf mit Dynamik hinzugefügt bekommen.

Diese speziellen Auflagen sind für kleine Hersteller durchaus groß genug. So sind 50 vielleicht gar nicht so viele, jedoch werden sie weltweit angeboten, und wenn sie verkauft sind, sind sie weg. Solche Anreize sind für den Verkauft gut und das Gerät sieht nach wissenschaftlichen Erkenntnissen des Erkenntnisinstitutes für steigende Statistiken auch bis zu 28% schön aus.

Infos

Mehr über den Sequencer und natürlich die Fusebox gibt es auf der Website von Analogue Solutions.

Videos

Patternator und Co. in Aktion:

Funktion und Sound in klassischer Farbe

Ludicrous Ord S.O.L.A.R. RAYY Morphic Dual-Layers Analog PolySynthesizer

S.O.L.A.R. RAYY Morphic Dual-Layers Analog PolySynthesizer

Kickstarter zeigt dieser Tage eine seltsam anmutende Oberfläche, die analog, aber flexibel sein soll. Analog mit digitalen Bedienelementen. Die Firma nennt sich Ludicrous Ord und erinnert an einen Klassiker (Buch und Film). Der Name des Instruments ist S.O.L.A.R. RAYY.

Der Synthesizer sieht eher wie eine Studie aus, denn alles ist bisher gerendert. Man kann also durchaus vorsichtig sein, dennoch enthält er einige Besonderheiten. Er ist komplett analog aufgebaut, dennoch ist seine Oberfläche offensichtlich aus einer Reihe von Touch-Displays aufgebaut, die jeweils bestimmte Baugruppen betreffen. Diese „Displays“ sind auf einer Holztisch-Oberfläche verteilt.

Die Details dieser Anzeigen und deren Features werden aufwendigst geschildert. So gibt es vier Mehrsegment-Hüllkurven und Modulationsmuster, die erzeugt werden können. Es sind zwei Oszillatoren vorhanden, die FM, Sync und klassische Schwingungsformen anbieten, dazu jedoch einen Rauschgenerator und eine Art Bitcrusher und eine Option, zwei Oszillatoren als Paar zu definieren, um eine zweite Schicht zu bilden.

Ludicrous Ord S.O.L.A.R. RAYY

Dazu gesellen sich 4 LFOs mit Sinus und „Slow Noise“, ein tieffrequentes Rauschen. Die Zuweisung von Modulationen erfolgt über T-Tasten, die durch Antippen des Ziels bereits Verbindungen herstellen. Damit gibt es eine Art von Patchmatrix. Außerdem sind zwei Filter mit 6-36 dB/Oktave vorgesehen. Sie bieten Hoch- und Tiefpass (in Filter 2 zusätzlich noch Bandpass).

Am Ende sind auch noch 4 Effekte vorgesehen, wovon 2 analog sind (Chorus) und die anderen beiden Delays, ein EQ gehört auch dazu. Patches kann man morphen und neu würfeln lassen, was bewusst einfach gemacht wird. Das ist zwar keine neue Funktion mehr, aber schön, dass es sie hier auch gibt. Außerdem gibt es eine Art Gater und Arpeggiator für die Rhythmisierung, die auch über die LFOs triggerbar sind.

Das Gerät soll aus Aluminium hergestellt werden und bietet die üblichen Anschlüsse wie MIDI, USB und 4 Audioausgänge sowie 2 Audioeingänge. Auch CV/Gate wird vierfach angeboten und auch eine Erweiterung ist möglich. Das System soll 2-Stimmen-weise aufgebaut sein und ist damit erweiterbar von 2 auf 8. Es soll auch Editoren für Mac/PC geben. Das Projekt ist Open Source. Mal sehen, wie es läuft.

Infos

Mehr dazu auf Kickstarter