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ARP2600 für noch mehr als alle! STP2600

stp2600 - ARP2600 Clone DIY

Der ARP 2600 ist durchaus beliebt, es gab Gerüchte um Korg oder Behringer, ihn zu bauen, aber das alles waren reine Gerüchte oder Testballons. Die Wahrheit ist, dass es aber den TTSH und ein eher kleines und geschlossenes Projekt in Originalgröße gab, außerdem das Fertiggerät aus der Schweiz.

Nachdem das TTSH-Projekt eigentlich beendet ist und keine weiteren Frontplatten und Platinen mehr bestellt werden können, hat sich ein neues Projekt für Bastler aufgetan, welches die zweite Version des TTSH verbessert. Schon dort gab es Umbauten mit 3 Syncs zwischen den VCOs, nicht aber wesentlich darüber hinaus.

STP2600

Das ist nun das Thema beim STP2600. Das Projekt ist und bleibt ein Selbstbau-Projekt, es gibt keine fertigen Geräte. Es gibt aber seltenere Teile, die neue Frontplatte, die nun quadratisch angeordnet ist, und die Platine für 250 Euro. (Es gibt Sites, die 800 € schreiben, was aber ein Missverständnis ist!)

Der Bau eines Gehäuses und Besorgung aller weiteren Teile ist nicht inbegriffen. Die Kosten werden insgesamt bei gut 1.500 € liegen, je nachdem, wo man kauft. Es gibt auch die Option einen Löter zu beauftragen, dieses Gerät zu bauen. Realistische Forderungen für das komplette Gerät lägen dann knapp bei 3k € oder evtl. darunter. Wenn dieser Löter das professionell und fair abrechnet, könnte es sogar leicht darüber liegen.

Das neue Gerät ist einfacher zu bauen. Alle VCOs bieten vier Schwingungsformen an. Das Original und das normale TTSH-Kit bieten Sinus nur für den ersten Oszillator an und sind daher für FM-Liebhaber nicht immer perfekt, diese Version wäre das. Außerdem wird das Filter in zwei Versionen angeboten, die manche vom Odyssey von Korg aktuell als Umschalter kennen: 4012 und 4072. Des Weiteren hat man hier zwei ADSR-Hüllkurven anstatt nur ADSR und AR. Das Rauschverhalten ist besser, der Mixer ebenso und es gibt einen digitalen Hall. Das Gerät bleibt klein:  37 x 32 x 10cm. Alle Lötungen sind einfach zu machen. 

Infos

  • Mehr zu dem Projekt gibt es bei DIYsynth

Dreadbox Erebus bekommt Nachfolger V 3.0?

Dreadbox Erebus 2 Ende

Dreadbox‘ erfolgreicher kleiner analoger Synthesizer Erebus war noch nicht allzu lange in Version 2 zu haben. Jetzt kündigt Dreadbox den etwas aufgetragen-pathetisch wieder ab. So etwas macht man nicht einfach so.

Niemand feiert das Ende eines Synthesizers, wenn nicht eine neue Version in der Hinterhand ist. So sollte man doch annehmen, dass eine dritte Version bereits irgendwo in Griechenland herumliegt.

Dreadbox Erebus 3 – was kommt?

Es ist zu erwarten, dass er optisch kaum anders aussehen wird, da auch die zweite Version nicht radikal, sondern sehr subtil anders ist als sein Vorgänger. Es wäre bereits eine Überraschung, wenn er etwas anböte wie Sync oder mehr Patchfelder bzw. einen neuen Knopf und damit eine neue Funktion.

Das läge nahe für ein Update, eher ändert sich technisch etwas, wie etwa das Filter könnte ein anderer Typ werden oder einen Flankensteilheits-Schalter bekommen oder auch ein Hochpass-Abgriff zugänglich werden. Das sind die Dinge, die machbar sind, und auch 2 Buchsen rechts könnten dazu kommen. Das würde die Vielseitigkeit erhöhen, denn der Druck auf kleine und große Synthesizer für wenig Geld betrifft ein relativ großer Druck zur Innovation.

Zuletzt war er auch deutlich günstiger geworden. Das bringt die Idee, dass die Schaltung insgesamt so verändert wurde, dass sie dasselbe tut, aber günstiger herzustellen ist, um ggf. mit einem Kampfpreis von 399 Euro auf den Markt zurückzukommen. Diese Option ist vielleicht sogar wahrscheinlicher oder in Kombination mit einer Verbesserung denkbar. Wir werden es noch erfahren …

Hybrid Synthesizer Hansy 1010 – hackbar!

0101 Hansy Synthesizer DIY

Immer mal wieder tauchen interessante Projekte auf, die aber klar nur Selbstbau sind oder sie werden als voll aufgebautes Gerät angeboten, sind dann aber geschlossen und geheim. Hansy, kurz für Hybrid Analog Numeric Synth, stammt aus Frankreich und wird in beiden Varianten angeboten. Der Kopf hinter dem Projekt ist Gilles Lacaud aus Grenoble.

Das Konzept ist Open Source und somit offen und für jeden frei zugänglich. Damit sind dem künftigen Erbauer des Atmel-basierten Synthesizers sämtliche Hackversuche nicht nur streng erlaubt, man kann sich auch selbst versuchen, in den Bau von Synthesizern einzuarbeiten und selbst etwas ändern oder beitragen. Durch das verbaute OLED-Display erinnert Hansy mich an Korgs Minilogue, der auch die Schwingungsformen wie in einem Oszilloskop darin anzeigt. Letztere werden digital erzeugt und sind dadurch ziemlich vielfältig generierbar.

Hybrid im Namen deutet auf die digitalen und analogen Elemente hin: Zwei Oszillatoren, ein Filter und zwei LFOs sind an Bord. Dazu kommen drei ADSR-Hüllkuren und ein Arpeggiator. Gesteuert wird der Synthesizer komplett über drei MIDI-Buchsen.

Insgesamt kann Hansy duophon gespielt werden, also beide Oszillatoren getrennt. Fans des ARP Odyssey oder dem neueren Moog Sub 37 sollten hier mal einen Blick drauf werfen. Im Inneren arbeitet ein Atmel-Prozessor, wie sie auch Soulsby für ihre Geräte und Module verwendet, z. B. beim Oscitron.

Wer mal reinhören möchte, kann jetzt unten das Video starten. Wer noch mehr braucht, kann sich eine ganze Reihe von Demos und Songs mit Hansy auf YouTube ansehen.

Detaillierte Infos für potenzielle Hacker, wie die genaue Funktionsweise, den Source Code und Anleitungen findet ihr auf der Projektseite.

Update 05.12.2o17

Es gibt nun auch eine Kickstarter Aktion dazu.

  • Duophonisch, hybrid
  • 256 Speicherplätze
  • Digital Oszillatoren / Analog Filter 4-Pol
  • Waves: Sinus/Tri/Saw/Square/PWM/Random,  TriSquare/SawSquare/Pro2/MKS…
  • über 4300 Wavetables
  • Rauschgenerator
  • Phase Distortion
  • 1 Sub Osc pro Osc mit Sinus/Tri/Saw/Square/Pulse1/Pulse2/Pulse3 –  Mit Oktavlage -2 / -1 / 0 Octave or 5Th Up or 5Th Down
  •  OSC & SubOsc verknüfbar via ADD/MULTIPLY/XOR/INTERLACE
  • Wave Morphing / Wave Shaping (2 Parameter per OSC)
  • 3 LFO
  • LFO Waveform : Sine/Tri/Saw/Inv/Random/Lag
  • LFO Sync: Free/Key/delay
  • 4 ADSR
  • Matrix EG
  • Glide
  • Extern. Analog audio Eingang Midi In & Out mit Soft-Thru
  • Sequencer and Arpeggiator ( 1 Sequence or Arp per Sound), 24 Step 6 Parameter pro step Transpose/Velocity/Cut-off/Gate/Glide/Noise, Swing
  • Sequencer / Arp senden Midi
  • Midi Sync In & Out
  • 2x Aftertouch an 20 Ziele zuweisbar
  • Sound and Library manager software on PC
  • Firmware can be updated easily via USB by dragging and dropping the firmware into the mass storage.

 

Moog plant hybrid-Synthesizer?

Moog Synthesizer NAMM 2018 JUCE Teaser

Spekulation, andererseits aber auch nicht:  Die beiden Moog-Mitarbeiter Geert Bevin und Amos Gaynes bestätigten in einem Vortrag, dass sie seit Jahren an etwas arbeiten würden. Nun gilt es, das herauszufinden.

How to Use Juce, not Juice! Juce ist eine Entwicklungsumgebung für die gängigen Plattformen, Windows, macOS und Linux. Der Vorteil an einem solchen Framework ist, dass eine Menge Dinge bereits eingebaut sind und man so schnell Zugriff auf verschiedene, relevante Funktionen hat. Der Vortrag der Moog-Mitarbeiter handelt von der Darstellung mit diesem Tool – eher etwas für Geeks.

Aber: Es geht konkret um ein Gerät, das eingebettetes Linux verwendet und ein Display hat. Sie dürften nicht darüber reden, aber schon bei etwa 1:00 spricht Geert Bevin davon. Außerdem wird auch macOS erwähnt. Es gibt dieses neue Moog-Gerät bzw. Software also schon. Zuletzt gabe es den Animoog, ein Wavetable-Synthesizer auf dem iPad. Der ist auch die Basis des Theremini, einem Theremin von Moog mit etwas anderer Klangerzeugung als die klassischen Theremins mit der „singende Säge“.

Was nahe liegt, ist die Kombination eines „echten“ und damit analogen Moog Filters und natürlich Mehrstimmigkeit. Vermutlich wird man bei Moog eher konservativ sein und 6-8 Stimmen oder mehr einplanen. Sollte das Gerät sogar komplett digital bleiben, würde das Aufwand sparen, da die Wandlung wegfällt. Allerdings ist diese heute weder teuer noch aufwendig zu realisieren. Es gibt analoge Synthesizer, die nur wegen eines Effektes oder einer kleinen Sektion Wandler verbaut haben. Bei Hybriden ist das generell notwendig.

Die NAMM steht fast schon vor der Tür und es wäre fast komisch, wenn es da keinen neuen Moog gäbe. Nach der Moog-Ikone Minimoog baut man keinen Sub 49 oder 61. Viele erwarten einen Polymoog in neuem Gewand. Denkbar. Wirklich neu wäre allerdings ein Analoger mit digitalen Elemtenten. Und hier beginnt die Spekulation, denn klare Worte gab es nicht.

Wie üblich erwarte ich etwas eher luxuriöses und hochwertiges, wofür „ein Moog“ seinen Namen trägt. Wohl kein Sampler, denn es sind LFO und Oszillator in JUCE zu sehen. Dort könnte man auch reihenweise digitale Spektren ablegen, Wavetable-Verfahren.

Ein würdiges Gegenstück zu Animoog mit seinen 8 Wavetables mit Moog Tiefpass-Filter und vielleicht High-Pass und einigen Stimmen ist aktuell das wahrscheinlichste Szenario, was denkst du?

Analogue Solutions dritter Streich: Treadstone Minisynthesizer

Analogue Solutions - Treadstone

Analogue Solutions haben bisher zwei so genannte „Blocks“ gezeigt. Sie alle sind faktisch modular zu nutzen, sind aber in einer kleinen Box verbaut mit eigenem Netzteil und nicht viel größer als eine Hand. Jetzt folgt Treadstone.

Bisher gibt es Filter und Ringmodulator Thema. Die Nummer drei ist überraschenderweise ein kompletter Synthesizer mit einem VCO, also einem Oszillator, und einem Filter mit 24 dB/Oktave als Tiefpass mit dem Klang der SSM-Chips der späten 70er und frühen 80er (Polysix/Monopoly). Des Weiteren ist eine Hüllkurve verbaut, die fast ADSR-Form hat. Jedoch sind Decay und Release identisch, um einen Knopf zu sparen. Dazu gibt es natürlich einen VCA und einen LFO. Damit ist der Synthesizer komplett. Er hat diverse Abgriffe zu bieten, die auch das interne digitale Echo und den Loop Sequencer betreffen.

Analogue Solutions Treadstone

Das ist noch nicht alles, denn ein Suboszillator und ein Rauschgenerator sind auch verbaut. Grundsätzlich kann man hier noch nicht mal von einem Sparsynthesizer sprechen. Der Preis ist noch nicht bekannt, das Veröffentlichungsdatum wird allerdings schon im Jahre 2018 liegen. Der VCO ist diskret aufgebaut, es gibt also keine Chips, sondern nur Transistoren und Kondensatoren. Neben den modularierten Anschlüssen im Miniklinkenformat gibt es auch ein externes Netzteil dazu.

Die bisherigen Blocks heißen Mr.Hyde und Dr.Strangelove und es wird bestimmt noch weitere geben. Wir berichteten über sie bereits. Preis und mehr sowie Audiodemos werden folgen und auf der Webseite von Analogue Solutions oder hier auf Gearnews hinzueditiert.

Infos

Analogue Solutions dritter Streich: Treadstone Minisynthesizer

Analogue Solutions - Treadstone

Analogue Solutions haben bisher zwei so genannte „Blocks“ gezeigt. Sie alle sind faktisch modular zu nutzen, sind aber in einer kleinen Box verbaut mit eigenem Netzteil und nicht viel größer als eine Hand. Jetzt folgt Treadstone.

Bisher gibt es Filter und Ringmodulator Thema. Die Nummer drei ist überraschenderweise ein kompletter Synthesizer mit einem VCO, also einem Oszillator, und einem Filter mit 24 dB/Oktave als Tiefpass mit dem Klang der SSM-Chips der späten 70er und frühen 80er (Polysix/Monopoly). Des Weiteren ist eine Hüllkurve verbaut, die fast ADSR-Form hat. Jedoch sind Decay und Release identisch, um einen Knopf zu sparen. Dazu gibt es natürlich einen VCA und einen LFO. Damit ist der Synthesizer komplett. Er hat diverse Abgriffe zu bieten, die auch das interne digitale Echo und den Loop Sequencer betreffen.

Analogue Solutions Treadstone

Das ist noch nicht alles, denn ein Suboszillator und ein Rauschgenerator sind auch verbaut. Grundsätzlich kann man hier noch nicht mal von einem Sparsynthesizer sprechen. Der Preis ist noch nicht bekannt, das Veröffentlichungsdatum wird allerdings schon im Jahre 2018 liegen. Der VCO ist diskret aufgebaut, es gibt also keine Chips, sondern nur Transistoren und Kondensatoren. Neben den modularierten Anschlüssen im Miniklinkenformat gibt es auch ein externes Netzteil dazu.

Die bisherigen Blocks heißen Mr.Hyde und Dr.Strangelove und es wird bestimmt noch weitere geben. Wir berichteten über sie bereits. Preis und mehr sowie Audiodemos werden folgen und auf der Webseite von Analogue Solutions oder hier auf Gearnews hinzueditiert.

Infos

Analogue Solutions dritter Streich: Treadstone Minisynthesizer

Analogue Solutions - Treadstone

Analogue Solutions haben bisher zwei so genannte „Blocks“ gezeigt. Sie alle sind faktisch modular zu nutzen, sind aber in einer kleinen Box verbaut mit eigenem Netzteil und nicht viel größer als eine Hand. Jetzt folgt Treadstone.

Bisher gibt es Filter und Ringmodulator Thema. Die Nummer drei ist überraschenderweise ein kompletter Synthesizer mit einem VCO, also einem Oszillator, und einem Filter mit 24 dB/Oktave als Tiefpass mit dem Klang der SSM-Chips der späten 70er und frühen 80er (Polysix/Monopoly). Des Weiteren ist eine Hüllkurve verbaut, die fast ADSR-Form hat. Jedoch sind Decay und Release identisch, um einen Knopf zu sparen. Dazu gibt es natürlich einen VCA und einen LFO. Damit ist der Synthesizer komplett. Er hat diverse Abgriffe zu bieten, die auch das interne digitale Echo und den Loop Sequencer betreffen.

Analogue Solutions Treadstone

Das ist noch nicht alles, denn ein Suboszillator und ein Rauschgenerator sind auch verbaut. Grundsätzlich kann man hier noch nicht mal von einem Sparsynthesizer sprechen. Der Preis ist noch nicht bekannt, das Veröffentlichungsdatum wird allerdings schon im Jahre 2018 liegen. Der VCO ist diskret aufgebaut, es gibt also keine Chips, sondern nur Transistoren und Kondensatoren. Neben den modularierten Anschlüssen im Miniklinkenformat gibt es auch ein externes Netzteil dazu.

Die bisherigen Blocks heißen Mr.Hyde und Dr.Strangelove und es wird bestimmt noch weitere geben. Wir berichteten über sie bereits. Preis und mehr sowie Audiodemos werden folgen und auf der Webseite von Analogue Solutions oder hier auf Gearnews hinzueditiert.

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Waves give you the old-school VU meter your DAW is missing, for free

Funny thing about those old analog mixing desks: the VU meters gave really good visual feedback. Now you can add that to your modern DAW, for free.

In the latest “here’s free stuff because we want your e-mail address” play, Waves are giving away a handsome VU meter with simulated needle. And it’s not just some twee retro touch: the way these meters respond to audio signal is actually often easier to see.

Mixing is all about listening. But there’s no shame in giving your ears a little extra reinforcement. I’m actually very suspicious that metering is part of what’s to blame as people have trouble mixing on computers. You’ll hear comments like people moving from one DAW to another to improve how a mix “sounds” – which is peculiar, given most DAWs literally mix by adding together numbers, and most DAWs even share the same mix accuracy in terms of how those numbers represent. If you and a friend add two and two, one of your fours isn’t more awesome than the other one, so you get the point. (Also suspect: these very often involve Ableton Live, whose meters I find a bit hard to see, even after Live 9 refurbished them a bit.)

Now, of course, it’s (very) possible people just don’t know how to mix. But then, if you’re learning mixing, this kind of visual feedback may be even more useful to newcomers – and old-timers will appreciate its familiarity.

While we’re on the topic, you might also consider mixing down in the superb (and almost weirdly inexpensive) Harrison Mixbus, which includes lots of sonic and usability features from traditional consoles – metering included. It even runs on Linux.

Harrison Mixbus

In the meantime, though, have fun with turning back the clock for free with this:

https://www.waves.com/plugins/vu-meter#

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X-Bay Modular verbindet analoge und digitale Baugruppen miteinander

X-Bay Modular

Modulare Konzepte gibt es eigentlich nicht so viel an der Zahl. Sie alle aber haben eine Idee, beispielsweise Eurorack als Zentrale oder ein Kompaktsystem mit einem internen Bus und sogar speicherbar wie bei Buchlas 200e oder über eine Matrix verbindbar wie bei EMS.

Die Leute bei Anatal Electronics planen eine Reihe an Karten, die in das System gesteckt werden können. Herz des Systems ist eine speicherbare Matrix von 16 x 16, 256 x 256 oder wie viele man auch immer haben möchte.

Anatal Electronics X-Bay Modular

Die erste Card ist mit Juno VCF beschriftet und stellt natürlich das Filter des Juno-60 zur Verfügung.

Viele Roland-Synthesizer Baugruppen sind dabei, Hüllkurven, Filter und andere klassische CEM und SSM Chip-basierte Baugruppe auf Basis des 2040, 3320, 3340. Das Wichtige bei und in diesem System ist, dass die Karten auf analoger Ebene bleiben und das Routing ebenfalls. Somit können keine Verluste durch Wandler entstehen und technisch wird der Aufwand auch nicht unnötig umständlich.

Die Matrix ist einfach zu bedienen und sieht so aus:

Wichtig ist nicht nur die Matrix, sondern auch der Pegel. Offenbar kann man diesen ebenfalls speichern, denn das ist ein sehr wichtiger Anteil, der faktisch das Wesentliche eines Modulsystems abbilden kann. Kernstück ist ein relativ generischer “Kasten” mit Break-Out-Box und je 8 XLR-Anschlüssen.

Es ist leider etwas schwerer, die richtigen Elemente herauszupicken und sich das passende System zusammenzustellen. So kann man sich beispielsweise eine 32×32-Matrix klicken, die Box und entsprechende Anschlüsse für die Außenwelt (Audio). Die Preise reichen von gut $ 500 bis $ 1.000 ohne Karten. Darin wäre also noch lange kein komplettes Modularsystem enthalten, sondern nur der Kern. Karten oder Module muss man selber verbauen und verbinden.

Ohne basteln geht es nicht. Deshalb kann es sein, dass das System sich eher dem Kenner erschließt als dem weniger mutigen Experimentator.

Infos

Das gesamte Konzept wird in folgendem Video erklärt, wenn auch nicht zu konkret.

Video

What happens when you make a 100-oscillator synth?

Look Mum No Computer has been at it again – building his own 100-oscillator synth, bestrewn in knobs and lights, just because he can.

Mental:

There are actually two plotlines here, which you might miss in the video, hyperactive as it is.

First, there was the initial trip down into the basement of Ghostix Labors, a one-man circuit bending / sound circuit building shop. It seems his studio is – seriously – “in the dark caves under the old castle” in Schwerin, Germany (near Hamburg). I think “don’t be afraid of the bats” isn’t actually a joke.

So, Ghost Labors had a lot of 555 chips to unload, and then… actually, nothing happened to those chips, not yet.

But an idea was born, and Mr. No Computer returned to build a massive experiment in over-engineering.

It’s not just 100 oscillators, but 100 voices – each oscillator gets its own filter. And in case that’s not enough, there’s a routable LFO. The blinky lights visualizing the behavior of the oscillator, too, in that it’s all one circuit, so it’s both showy and meaningful.

And you get a lot of knobs. And it sounds a lot like things like the Swarmatron, so I suppose we’ve learned that more oscillators really is better.

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