SPICE is a one-stop modular distortion box – and it needs support

Saturation, distortion, warmth, fuzz – it’s what keeps a lot of us coming back to machines. SPICE is a modular distortion on Kickstarter, suitable for Eurorack or desktop use alike – and it’s getting reader attention partly because it isn’t over the funding line quite yet.

The big picture for SPICE from Plankton Electronics is modular distortion in an integrated, multifunctional design, with sounds ranging from digital crushing to tube distortion, ranging from warm saturation to grimy fuzz.

That functionality you can then get however you like. Want the whole thing as a single desktop unit? Go for it – even if you don’t own any other modular. Want to take that same integrated unit and rack it? Done – as a 38HP Eurorack. Prefer individual modules? Want them assembled? Want them as DIY kits you assemble yourselves? Every option is here.

This is all partly the story of a tube from KORG – the Nutube. This new Japanese-made tube, drawing from fluorescent display tech, sounds like conventional tubes but has an atypically long life and dramatically smaller size. And it uses a tiny amount of the power of tubes – think 2%. That’s not the only distortion / saturation on offer here, but it does allow a full complement of distortion types without requiring a bunch of power or space.

So you get to choose which distortion you want:

  • Clean amplification and filter, no distortion (“boost”)
  • Soft clip saturation
  • Hard clip saturation / distortion
  • Nu-tube distortion – one or two at once (for double double your distortion, double double your enjoyment… etc.)
  • Transistor fuzz (strong clipping)
  • Stomp box filtered high gain distortion, guitar pedal style

Distortion? Yes:

And you can combine these in loads of different ways – which is where the modular bit comes in. You can choose digital or analog, mix and prefilter, or apply an envelope follower to shape the sound.

And, of course, there’s feedback – lots of it.

It’s technical semimodular in that it’s prepatched for a lot of functions, but you can modify it from there.

Sliced into three modules, you get a choice [links to Modulagrid]:
NUTONE VCA and distortion based on the Nutube
SPICEVCF including the analog filter (LP, BP, HP) with tons of CV control and XMOD to self-modulate the filter
ENVF envelope follower

The tube module looks excellent on its own, but mostly I think the draw here is the combined distortion toolkit.

So how much does this cost? You’ll get actual hardware starting around 25EUR, and kits for around 55EUR+. Assembled modules start around 85EUR and then the full modular system will cost you around 450-500EUR, all in. (Prices will be more with VAT … and please, no more lecturing me about how the VAT system works, readers, I live in Germany and own a GmbH; most of our readers are outside the VAT system and don’t owe this tax. They’ve explained all the different prices on their site.)

Spice as modules.

I wasn’t so familiar with this Barcelona-based team before, but they’ve done some really nice work – and have gotten input here from a lot of our friends in the modular and synth community, from Endorphine.es to Befaco to Olivier Ozoux.

And even before I heard from them, a couple of readers wrote hoping CDM would cover this project as they want to see it funded. I hear you – I do, too.

I also love this idea – their SPICE Metapatch software is a Web-era take on the patch book. Instead of drawing with a pencil, you store patch ideas in a Web interface. (It’s still just a picture, but it means you’re free from erasures and terrible drawing skills. Hold on… that projecting thing I do, sometimes, that might be happening again.)

There’s 10 days left. They’re past the halfway mark, so let’s see if the CDM bump helps them out.

Plankton Electronics SPICE – Modular Saturation Unit [Kickstarter]

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Patchkabel-Halter für 300 Kabel als Crowd-Aktion

eurodesk-hex01eurodesk-hex01

Die Kabel müssen ja irgendwo hin, wieso nicht zentral auf einen Ständer, der auch eine gewisse Anordnung und generell Ordnung schafft? So richtig angeboten wird so etwas ja eher nicht, also …

Neben einfachen Tricks wie Kleiderhaken, die längere Haltenasen haben, kann man auch speziellere Ständer bauen, die so konstruiert sind, dass normale Stecker nicht durch die Raster fallen und das Kabel dennoch festhalten, ohne es zu beschädigen. Vielleicht geht es auch, dass man sie der Länge und Farbe nach grob sortieren kann? Das ist bei diesem Patchkabel-Halter mit dem Namen HEX-01 möglich. Man hat 5 Segmente, die genug Sortieroption gäben und allesamt sind sie für Miniklinken-Kabel und somit auch für Eurorack-Gebrauch gedacht.

Ein günstiger Patchkabel-Halter

Neben ein paar Hilfsangeboten wie T-Shirts und Co. gibt es eine Aktion, die auf 300 verkaufte Halter spekuliert, die dann jeweils 45 Dollar kosten sollen. Die 6 Ecken mit acht Schächten sollten für 300 Kabel ausreichen und damit ein recht aufwendiges Modularset versorgen können. Natürlich hat der Patchkabel-Halter eine Stange mit Fuß. Im Video auf der Kickstarter-Seite ist auch zu erkennen, dass auch große Klinken und damit 5HE-System-Kabel und alle anderen dort genug Platz und Halt haben. Wer also gemischte Systeme hat, kann sich hier mit einreihen. Es ist kein reines Eurorack-Kabel-System.

Die benötigte Summe klingt viel, dennoch gibt es sicherlich 300 Nutzer von Modular-Synths mit Ordnungswunsch. Auch der Preis ist prinzipiell angemessen für so ein spezielles Teil, was nicht in Fernost für die Massen hergestellt wird und werden kann.

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  • Die HEX-01 Kickstarter-Page

Färben, verzerren, filtern, verändern und sättigen mit Plankton Spice

Plankton-Electronics SpicePlankton-Electronics Spice

Spice ist Würze! Alles was zerrt, verbritzelt, verändert, filtert in verschiedensten Formen in einem einzigen Modul und mit 8 Steuereingängen als Mangelzentrale für Audio. Sogar Röhrenverzerrung ist mit verbaut im Plankton Spice.

Es kann sehr viel und in mehreren Formen. Das Plankton Spice bringt zunächst ein Filter mit Hoch- und Tiefpass, dann kann man das Signal bitcrushen und zusammenfalten auf digitaler Ebene. Danach kommt eine analoge Sektion mit mehreren Optionen, die ebenfalls filtert mit einem von drei Filtertypen.

Verstärkung und Drive kommt hinzu, und per Nu-Tube in 2 Geschmacksrichtungen kann entsprechend nachgeboostet werden. Es gibt diverse Verzerr-Arten von Sättigung über Clipping bis Röhre, die ausgewählt werden können. Alle Ebenen haben jeweils Steuereingänge und Abschwächer.

Es kommt über Kickstarter

Das Modul kommt via Kickstarter per Crowdfunding und es wird bald auch ein paar Demos und Videos dazu geben. Nu Tube sind Röhren, die Korg entwickelt hat, sie sind jedoch kompakt und kleiner gebaut. Damit hat man von Röhren über diverse Transistor-Verzerrer alle möglichen Optionen, Signale aufzuwerten, zu veredeln oder einfach kaputt zu machen. Das Konzept erinnert leicht an Elektrons Analog Heat, weil auch dort einige „feste Algorithmen“ oder auch Schaltungen möglich sind. Auch die Art und Weise ist ähnlich, nämlich analog und digitale Veränderungen im Bereich Verzerrung sowie Filterung.

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Plankton Electronics Website weiss noch nicht viel von dem Modul oder dem Preis, es wird aber in Kürze dort entsprechend Erhellendes geben. Der Link zur Crowdfunding-Plattform folgt ebenso bald …

Paramount Synth „Meira“ – analog und polyphon mit auffälligem Design und drei Oszillatoren

Paramount Synth "Meira"Paramount Synth "Meira"

Curtis-Chips und Polyphonie, sowas klingt nach den Achtzigern und ist es auch ein bisschen. Aber es fehlt das Geld und dieser Tage bedient man sich einer Bitte an alle, genug Kapital bereitzustellen, um das Projekt mit drei Oszillatoren zu realisieren.

Dass heute Curtis-Chips, die Basis für solche Projekte, wieder verfügbar sind, weiss inzwischen wohl jeder. Der Sound „soll“ etwa zwischen dem Jupiter-8, dem Prophet-5 und dem Oberheim OB-Xa liegen. Genutzt werden sollen CEM 3340 für den Aufbau der Oszillatoren.

Der Preis für einen solchen Synthesizer soll 1795 US-Dollar sein, was ziemlich ehrgeizig ist für eine unbekannte Firma. Der Sound wird offenbar durch die genutzten Chips in diese Richtung „geschätzt“. Das ein AX80 nicht wie ein Oberheim Xpander klingt, obwohl sie die gleichen CEMs nutzen, ist aber auch klar. Und bei den Filtern weiss man noch nicht, was verwendet werden soll. Offensichtlich ist alles noch eher in einer Art Entwurf-Phase.

Daten zu Paramount Synth Meira

Es gibt ein Panel und eine Optik, die etwa zeigen soll ,wie das Gerät aussehen soll. Es bekommt 3 LFOs, 2 Filter mit jeweils einer ADSR-Hüllkurve und noch eine weitere für die Lautstärke. Speicherung und Arpeggiator sind ebenfalls geplant und es ist offenbar noch ziemlich viel offen, was Preis und Machbarkeit etwas im Ungewissen lässt.  Es wäre nicht die erste kleine Firma, die sich etwas übernimmt, dennoch wäre es toll einen nicht so großen und vielversprechenden Hersteller zu begrüßen.

Das Panel sieht Umschaltung zwischen den 3 Oszillatoren vor, und mit einem Knopfset kann man jeweils alle Einstellungen erreichen. Dadurch wird die Oberfläche übersichtlich. Aber: Aktuell gibt es nur die Optik und keine Entwürfe. Dennoch schauen wir, was „Meira“ für eine Zukunft hat. Den Namen Meira haben wir einfach aus dem Video – auch der Präsentator scheint jemand zu sein, der einfach eine Art Freund oder Mentor zu sein scheint.

Ein Blick zu einer Firma, die durchaus auch fertige Angebote macht aber auch eine gewisse Zeit benötigt: Behringer. Die können mit ihren besonderen Produktionsmethoden sicher bessere Preise machen. Aber dort wartet man dann doch schon auch mal 1–2 Jahre, bis ein Gerät wirklich auf dem Tisch steht. Hier hingegen muss noch eine komplette Entwicklung folgen, und deshalb schauen wir uns das an und hoffen, dass etwas herauskommt.

Was es bereits gibt

Korg und DSI bieten durchaus schon Synthesizer an, die polyphon und analog sind. Ebenso gibt es hybride Synthesizer wie den Peak, der ebenfalls eine Konkurrenz wäre und der Erklärung auch durchaus „nahe steht“. $2k ist eigentlich wenig Geld für einen mindestens 4, 6 oder 8-stimmigen Synthesizer (es soll mindestens 4 Stimmen geben, aber offenbar auch Optionen auf 6 haben …)
Aktuell gibt es 100 Dollar im Topf, es benötigt aber 179.500 US-Dollar, um das Projekt umzusetzen innerhalb 35 Tagen. Es werden 11 Farben angeboten, die Lieferung soll im Januar 2020 erfolgen.

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Video

Haken’s ContinuuMini is expressive, post-keyboard sound for $899

Want some evidence that the future of expressive digital instruments and MPE is bright? Look to Haken’s ContinuuMini, which emerged over last year, bringing greater portability and a US$899 price to the out-there controller.

Forget anything else, and listen to this gorgeous video (using a clever setup with an Onde acoustic resonator*:

Why does the ContinuuMini matter?

Expression really is a combination of sound and physical control. Say what you will about piano keyboards (and some electronic musicians who hate them certainly do) – the reason an acoustic piano is still expressive has to do with the sound of a piano.

So when we talk about MPE, a scheme for allowing polyphonic expression through MIDI, we’re really talking about allow greater depth in the connection of physical gestures and sound.

If this is going to catch on, it’ll require more than one vendor. I think it’s wrong to assume MPE’s future, then, is tied solely to ROLI as a vendor. From the start, MPE was an initiative of a range of people, from major software developers (Apple, Steinberg) to hardware inventors (ROLI, but also Roger Linn and Randy Jones of Madrona Labs, for instance).

And Haken Audio has been a boutique maker pushing new ways of playing for years – including with MPE on their Continuum. The Continuum may look arcane in photos, but feeling it is a unique experience. The ribbon feels luxurious – it’s actually soft fabric. And the degree of control is something special. But it’s also enormous and expensive – and that means a lot of people can’t buy it, or can’t tour with it since it won’t fit in an overhead.

I believe that what makes an instrument is really finding that handful of people to do stuff even the creators didn’t expect, so if you can lower those barriers for even a run of a few hundred units, you could have a small revolution on your hand.

That’s what Haken have done with ContinuuMini, which closed crowd sourcing late last year and has started shipping of the first hardware.

Here’s what sets it apart:

It’s a Continuum. Well, first, nothing else feels like a Continuum. That feeling may not be for everyone, but it’s still significant as a choice.

It’s continuous. Because you aren’t limited by frets or keys, there’s a continuous range of sound. This is a controller you’ll want to practice, finding intonation with muscle memory and your ear. And there are artists who will want that subtlety.

It has internal sound. Like its larger sibling the ContinuuMini has an internal sound engine. That means that it’s not just a controller. Haken have conceived control and sound in a single, unified design. You can play it without connecting other stuff. And the builders have worked on both the physical and aural experience of what they’ve made. I think that’s significant to anyone making an investment, particularly in an age in which abstract controller hardware tends to stack in our closets.

It’s 8-voice polyphonic, as well. The ContinuuMini isn’t just a controller: it’s a complete, gorgeous polysynth and a controller, for this one price.

It connects to other gear, without software. Bidirectional digital control – MIDI, with MPE, MPE+ – and bidirectional control voltage analog (with converter) are possible. That means you can play the ContinuuMini with gear and software (like recording MIDI and MPE in your DAW for playback), and likewise the ContinuuMini can control your software and gear. There are also two pedal inputs so your feet can get in on the action.

It’s only a quarter kilogram. 9 oz. You can tote the bigger ones with a case but – the ContinuuMini is incredibly portable.

It feels like an extraordinary development.

https://www.hakenaudio.com/continuumini

* Synthtopia has a great, in-depth interview on the Onde and Pyramid, acoustic resonators that make an electronic instrument feel more like an instrument and less like “something disconnected that produces sound through speakers” as with conventional monitors:

La Voix Du Luthier & The New Shape Of Electronic Sound

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TUNNELS imagines Eurorack if you could multiply and patch anywhere

Kids today. First, they want synth modules with the power of computers but the faceplate of vintage hardware – and get just that. Next, they take for granted the flexibility of patching that virtual systems in software have. Well, enter TUNNELS: “infinite multiple” for your Eurorack.

TUNNELS is a set of modules that doesn’t do anything on its own. It’s just a clever patch bay for your modular system. But with the IN and OUT modules, what you get is the ability to duplicate signals (so a signal from one patch cord can go multiple places), and then route signals anywhere you like.

“Infinite” is maybe a bit hyperbolic. (Well, I suppose what you might do with this is potentially, uh, infinite.) It’s really a bus for signals. And maybe not surprisingly, this freer, ‘virtual’ way of thinking about signal comes from people with some software background on one side, and the more flexible Buchla patching methodology on the other. TUNNELS is being launched by Olympia Modular, a collaboration between Patterning developer Ben Kamen and Buchla Development Engineer Charles Seeholzer.

There are two module types. TUNNEL IN just takes a signal and duplicates it to multiple outs. In signal to out signal, that’s 1:6, 2:3 (each signal gets three duplicates, for two signals), or 3:2 (each signal gets two duplicates, for three signals).

You might be fine with just IN, but you can also add one or more OUT modules. That connects via a signal link cable, but duplicates the outputs from the IN module. (Cool!) So as you add more OUT modules, this can get a lot fancier, if you so desire. It means some patches that were impossible before become possible, and other patches that were messy tangles of spaghetti become clean and efficient.

Actually, I’m comparing to software (think Reaktor, Pd, Max), but even some dataflow software could use some utility modules like this just to clean things up. (Most dataflow software does let you connect as many outputs from a patch point as you want. Code environments like SuperCollider also make it really easy to work with virtual ‘buses’ for signal… but then hardware has the advantage of making the results visible.)

Tunnels is on Kickstarter, with a module for as little as US$75 (limited supply). But, come on, spring for the t-shirt, right?

Specs:
TUNNEL IN: buffered multiple, duplicate input across multiple outputs
TUNNEL OUT: add additional outputs at another location – chain infinitely for massive multiple banks, or use as sends for signals like clock and 1v/oct

Add more OUTs, and you get a big bank of multiples.

I’d say it’s like send and receive objects in Max/Pd, but… that’ll only make sense to Max/Pd people, huh? But yeah, like that.

On Kickstarter:
https://www.kickstarter.com/projects/639167978/tunnels-infinite-multiple-for-eurorack-synthesizer

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Modal Craftsynth 2 – Komplett neuer und edler Minisynthesizer

Modal Craftsynth 2Modal Craftsynth 2

Der Craftsynth war eigentlich ein Platinen-Verhau mit ungewöhnlich gutem Sound für das, was man da erblickte. Deshalb wurde das haptisch-optisch angepasst: Der Modal Craftsynth 2 ist wesentlich edler.

Modal haben den Taschensynthesizer neu erfunden, denn ihre neue Linie ist robuster, schöner und fertiger, besteht nicht nur aus einer Platine, sondern kann sehr gut mit unterwegs sein, hat ein Batteriefach und kann natürlich viel mehr, als man denkt.

Monophon, aber mit Wavetables ausgestattet und 8 Oszillatoren und 40 wählbaren Schwingungsformen. Einige sind algorithmisch und daher „generativ“, andere sind morphbar und stammen aus der Entwicklung des Modal 002. Effekte sind vorhanden und die Features lesen sich wie die eines großen und nicht einmal sparsamen Synthesizers. So gibt es eine achtfache Modulationsmatrix, Crossmodulation, Amplituden- und Ringmodulation, Sync, PWM, Window Sync und normalen Sync, was zu mehr Obertönen führt (für Leads und Effekte), und dazu 3 Hüllkurven und 2 LFOs. Das ist nicht wirklich wenig.

Mehr drin

Das ist noch lange nicht alles, denn es gibt noch einen aufwendigen Arpeggiator und ein Multimode 2-Pol-Filter, das man stufenlos ummodellierten kann, denn die Filtertypen sind morphbar. Der Synth hat 64 Speicherplätze und eine einfache kleine Tastatur, die auch als Klaviatur spielbar ist. Interessanterweise hat man vollständige MIDI-Buchsen verbaut, sodass trotz der geringen Größe das Gerät nutzbar bleibt und ohne Adapter auskommt. Außerdem gibt es einen Clock-Sync, der zu den Signalen passt, die Korg und Teenage Engineering versenden und empfangen. Das USB-Interface läuft Class-Compliant. Auf diese Weise werden keine speziellen Treiber benötigt, um das Instrument per Rechner zu finden und zu steuern.

Editor

Optional ist der Editor, der natürlich für die vier wichtigen Plattformen (macOS, iOs, Windows, Android) bereitsteht. So kann man neben dem Tablet oder Computer den Craftsynth 2.0 vor sich stellen und unabhängig betreiben, aber auch tiefer editieren. Wie der Vorgänger soll das Gerät per Kickstarter und damit über Crowdfunding finanziert werden, die dazu passende Kampagne wird sehr bald starten.

Mehr Information dazu gibt es bei Modal

Video

Der größere Bruder Skulpt in einem Jam-Video

Controller für Synthesizer-Plug-ins, endlich einfach und übersichtlich?

Rava YamanaRava Yamana

Es gibt schon immer ein Problem für alle, die Synthesizer am Rechner editieren wollen. Der Controller hat zu wenig Knöpfe und man sucht sich einen Wolf, was denn jetzt genau was ist. Wieso dann nicht den Controller wie einen Synthesizer designen? Der Name: Rava Yamana.

Software-Synthesizer sind toll, aber die Bedienung mit einer Maus ist eher unintuitiv. Viele Emulationen, Softsynths und Co. haben aber eine ähnliche Struktur und man würde es nur besser finden, wenn man einen Synthesizer verwenden würde, der auch alle Knöpfe sendet. Bis auf Roland hat noch keiner ein solches Konzept wirklich vorgestellt und gebaut. Prototypen gibt es allerdings schon, sie haben sich oft nur nicht wirklich durchgesetzt.

Rava Yamana – Controller per Crowdfunding

Wie oft gibt es einen kompakten Controller, der nicht genug Knöpfe hat? Wie oft sind die Dinger zu riesig oder passen nicht oder sind vielleicht unpassend? Genau das ist der Grund, weshalb Raphael Huber diesen USB Controller als DIY-Satz machen möchte aber auch als fertiges Gerät kann man ihn bekommen. Die Preise dafür liegen bei 230,– Euro für den Bausatz und 385,– Euro für das fertige Gerät.

Habhaft kann man dem Gerät dann im April 2019 werden. Sicher gab es schon vor vielen vielen Jahren bereits ähnliche Ansätze. Sicher ist es auch schwer für einen Individualisten so etwas anzubieten. Das würde von Behringer vermutlich für noch weniger zu machen sein und dennoch wird es nicht gemacht. Der Roland System-1m Synthesizer kostet kaum mehr und ist dazu noch ein hervorragender Synthesizer. Es ist natürlich auch eine Option, einen solchen zu kaufen. Der Treiber ist Class Compliant und läuft daher auf allen Betriebssystemen ohne Treiber: anschließen – geht. Das kann der Roland übrigens leider nur mit Treibern, so man nicht MIDI verwendet. Nach eigenen Angaben soll es schon einfach sein, das Gerät zu bauen. Wer also mag, kann hier viel Geld sparen.

Um den Preis zu bekommen, den sich der Anbieter wünscht, müssen 200 Geräte verkauft werden. Das gilt auch schon für das Kit. Die Idee ist genau so sinnvoll wie schwer zu erzielen. Die Schweiz ist kein Billigland, dennoch könnte man hoffen, dass dem sympathischen Schweizer keiner die Idee klaut, denn ich frage mich sehr oft, wieso es sowas nicht gibt und die meisten Controller eher ein kleines Set an Knöpfen haben muss, die zudem sehr generisch sind und nicht zu beschriften sind.

Die billigen Hersteller wie Behringer, Icon, bis Akai und Co. scheinen nur voneinander abzugucken und eher keine große Neuheit zu wagen, wieso auch immer. Sie sind es, die so etwas natürlich in Massen und günstig bringen könnten. Das wäre dann die einzige Konkurrenz. Sicher würde der Name da nicht stand halten, aber die Idee vielleicht?

Weitere Infos

Zur Crowdfunding-Seite von Indiegogo

Video

Russische Drone gefährdet den musikalischen Frieden! Semimodular!

Knob Technology MuscarinKnob Technology Muscarin

Irgendwie muss man an eine kleine Version des Soma Lyra denken, der Russe an sich scheint ein Herz für Drone und stehende Geräusche zu haben. Deshalb gibt es Muscarin.

Eine einfache Technik ohne MIDI sagt man dem russischen Lebensstil nach, dafür robust und für den Weltenraum tauglich. Ähnlich wie bei Soma gibt es vier Touch-Zonen in Form von Schrauben, die man zum Starten der Hüllkurve nutzen kann. Das Gerät wird in zwei Gehäuseformen erhältlich werden, nämlich Eurorack und Desktop und erfüllt bereits jetzt die notwendigen Ziele, um gebaut zu werden. Die Crowd hat bereits „gefundet“ und für gut befunden. Der preisliche Unterschied zwischen dem Desktop und dem Eurorack beträgt 30 US-Dollar und ist in Form von Netzteil und Rückwand das Geld auch wert. Danila Mikhaylin aus Kazan freut sich über mehr, aber das Soll ist bereits übererfüllt.

Die Touch-Schrauben sind nicht nur einfach zu berühren, sondern jeweils zwei davon steuern Tonhöhe und Lautstärke. Wie das in der Praxis aussieht, wird im unteren Video gezeigt. Achtung, hier kann man spätestens mit dem LFO-Einsatz bei 2:00 erkennen, dass die Knöpfe nach rechts höher werden, was in der finalen Version umgekehrt sein wird, zumindest ist das so vermerkt.

Es ist nicht der Erste mit diesem Namen, die vier Oszillatoren gab es auch schon in einer früheren Version. Außerdem sind ein LFO mit zwei gleichzeitig nutzbaren Schwingungsformen (Rechteck und Dreieck) an Bord, dazu eine Hüllkurve und ein Filter. Die Nachfrage läuft nicht über einen Shop, sondern über die Funding-Page oder auch über die E-Mail knobtechnology@gmail.com.

Die Preise sind 350 US-Dollar für die Desktop-Variante, bzw. 320 US-Dollar für die Eurorack-Version.

Videos

 

 

 

Der ultimative Name für ein Modul: WTF Oscillator!

dove audio wtf oscillator

Der Name ist super, WTF Oscillator in zwei Größen für das Modulsystem. Er hat ein neues Verfahren, um Schwingungsformen zu „bauen“.

Es wird das Modul mit dem schönen Namen WTF Oscillator in zwei Größen geben, nämlich 5 HE und Eurorack und es hat ein Display, um die resultierende Form anzuzeigen. Es lässt Pulsbreitenmodulation zu, aber seine eigentliche Funktionsweise wird über das gleichzeitige Abspielen verschiedener Schwingungsformen hergestellt. Die beiden Schwingungen werden übereinander gelegt und man kann nun eine Art Segment (Fenster) zur anderen Form öffnen. Sogar zwei sind möglich. So entstehen beispielsweise eine oder zwei „Spitzen“ eines Sägezahns innerhalb eines Rechtecks oder umgekehrt. So werden die Obertöne neu gebaut und eben auch neue Schwingungen.

WTF Oscillator – ein Crwodfunding-Projekt

Der Hersteller ist eine alte Bekannte, nämlich Paula Maddox. Sie ist bekannt von diversen Wavetable-Synthesizern wie dem Modulus Monowave und Projekten und die Arbeit bei Modal. Sie war Gründerin, damals noch unter dem Namen Paul. Man trennte sich schon vor einiger Zeit, es gab also genug Vorlaufzeit für ein neues Projekt, um ein neues Gerät zu entwickeln. Genauer gesagt ist es jetzt gut ein halbes Jahr her.

Der Oszillator ist ein Crowdfunding-Projekt. Das findet man genau hier und startet genau jetzt – um 12:00 Uhr britischer Zeit bei Kickstarter.

Infos

Die offizielle Produkt-Website mit weiteren Informationen ist hier zu finden

Es gibt jeweils auch eine Twitter- und FaceBook-Präsenz, wo vielleicht auch schon früher Dinge zu finden sind. Die „About“-Page liest sich interessant für alle, die noch nicht wissen, wer hier hinter dem Projekt steht.

Videos

Audio-Demo