Behringer zeigt eine Platine mit einer Menge Ausgangsbuchsen – Luxus-303?

Behringer Something

Behringer macht das ja sehr geschickt: Sie machen aus allem ein Ratespiel und zeigen Zwischenstände. Jetzt gerade wurde diese Platine gepostet. Genau benannt wurde das nicht, sondern nur „rate mal“.

Nun heißt es: Finde den Fisch. Es gibt 16 Buchsen in 2 Reihen und genau eine einzige weitere Buchse und zweimal MIDI. Was sagt uns das? Es kann eigentlich nur eine Reihe von 2x Spuren sein und ein Gate-Ausgang. MIDI wäre dann ein Synchro-Tool und macht vermutlich nur Clock-Arbeit.

Ein Behringer Sequencer?  Was zeigt die Platine?

Wenn das Gerät eine Klangerzeugung hätte, müsste es anders aufgebaut sein. Was es aber auch nicht haben kann, sind Steuereingänge auf analoger Basis. Ausgänge in der Anzahl passen gut zu einem Sequencer und theoretisch noch zu einer Drummachine.zu erkennen ist die Klaviatur-Anordnung von Tastern unten rechts und einigen Menü-Tasten links.

Unterhalb der 8 Potis der oberen Reihe gibt es 7 Schalter, die offenbar für Sequencer-Information sinnvoll sind. Die zweite Reihe ist nicht identisch, könnte also eher für Steuerzwecke gut sein wie etwa Laufrichtungen, Pegel für Anschlagdynamik und Controller-Verläufe. Und unten links könnte das Tempo eingestellt werden. Eine Anzeige gibt es wohl eher nicht, wohl aber 8 LEDs, die Status und Position anzeigen können. Daher kann man eigentlich nur vermuten, dass das ein Sequencer ist.

Dieser ist 16-Step-artig ausgelegt, kann aber vermutlich einige Patterns spielen und hat eine gute Anzahl an Bauteilen, die auffällig zahlreich sind. Was man hier steuern kann? Nun, es wäre auch denkbar, dass man es mit 16×2 Spuren zu tun hat., Dann wäre es denkbar, dass es jeweils CV/Gate oder 2x CV-Ausgänge sind pro Spur. Dann könnte ein kleiner Klangerzeuger oder eine Sonderfunktion auf der einzelnen Buchse liegen.

Behringer Sequencer oder doch auch mit Klangerzeugung?

Das es nicht doch eine Klangerzeugung gibt, könnte man wegen der vielen Chips und Bauteile durchaus trotzdem noch für möglich halten. Das könnten die Knöpfe und Schalter in der zweiten Reihe nämlich auch tun: eine 303 mit Sequencer und komplexerer Ausgangsabteilung – die somit dann auch viel mehr externe Aufgaben erledigen könnte. Also eine „303 Deluxe“ bezüglich Steuerung anderer Geräte mit Testton-Generator in Form der 303-Klangerzeugung. Es gibt sicherlich nicht zu wenige 303-Clones. Aber es gibt wenige, die mit vielen Steuermöglichkeiten aufwarten können. Das wäre dies hier. Da man bereits eine 808 vorgestellt hat, wieso nicht logisch weitergehen mit der 303 oder 606? Das hier passt also konkret zu 303 mit Zusatzanschlüssen.

Quelle: Behringer Academy

Novation Mono Station Update 1.2 mit spannenden neuen Möglichkeiten

Novation Mono Station Update 1.2

Es gibt eine Menge relevanter Verbesserungen für die Mono Station von Novation, die deutlich über ein normales Update hinaus gehen.

Patch Flip bindet die Umschaltung auf einen kompletten Sound mit ein. Man kann aber nicht nur den Klang radikal ändern, sondern auch eine Tonfolge übernehmen, die zuvor eingespielt wurde oder bereits besteht, um die Sequenz als solche zu erhalten. Durch diese Idee kann man mit dem ansich monophonen Synthesizer jeden Sound an jeden Step setzen und dadurch auch eine kleine Drummachine bauen, die nur aus den Klängen der Mono Station besteht. Sehr clever.

Novation Mono Station Update auf Version 1.2

Es gibt eine eigene Spur für den CV-Ausgang, der unabhängig oder an Oszillator 1 gebunden werden kann. Damit lässt er sich auch als eigenständige CV- & Gate-Steuerung für einen externen analogen Synthesizer nutzen, der in der Mono Station zusätzlich auch verarbeitet werden kann. Letzteres ist natürlich eine Option.

Außerdem gibt es mehr Optionen für den LFO. Er kann frei laufen oder auch zu mehreren Takten synchron bleiben. Es gibt mehr Kontrolle über den Sync, den es bisher nicht gab.

Envelope Re-Trigger ist eigentlich klein so spezielles Merkmal. Bisher war es nicht möglich das zu tun, und innerhalb einer Sequenz gab es nur einen Typ. Das ist jetzt anders. Die Videos sind sehr einfach verständlich, um die neuen Möglichkeiten zu verstehen. Die Wichtigkeit ist nach oben hin stärker. Deshalb sind Patch Flip und der CV Sequencer zusammen eine große Aufwertung des Gerätes insgesamt, da man nun komplexe Aktionen mit total verschiedenen Sound machen kann.

Das Update 1.2 kostet nichts, man kann es frei herunterladen und installieren.

Infos

Videos

Patch Flip

CV Sequencer

Envelope Retrigger

Sound Globe 2 – Controller für Modulars – Drehball als Zeit-Dynamik-Steuerung

Sound Globe 2 Gitarrencontroller

Sound Globe 2 sieht aus wie eine Gitarre. Der Hals besteht aus Ribbon-Sensoren und wo die Saiten normalerweise wären, ist irgendein seltsamer Sensor-Gnubbel. Das ist zwar nicht der korrekte Ausdruck, aber passt trotzdem.

Sound Globe 2 – Keytar reinvented?

Takumi Ogata erklärt und zeigt seinen Controller Sound Globe 2. Mit der linken Hand gibt es faktisch einen Ribbon-Controller ohne „Quantisierung“ (Bünde), mit denen allein bereits Trigger und Tonhöhe festgelegt werden könnten. Das ist aber nicht alles. Die Ribbons sind sogenannte FSR (Force Sensor Resistor), also druckempfindliche Widerstände. Das gibt es so als R2M von Döpfer auch schon.

Anstoß

Auf der Saiten-Seite der Keytar findet man einen rotierenden Ball, den der Spieler „anstößt“. Damit könnte man weitere Dinge steuern. Im Video wird es so bezeichnet, als könne man damit die Dynamik steuern. Gemeint ist die Rotationsgeschwindigkeit des Balls. Und genau so ist es auch – diese ist nämlich der Lautstärke zugewiesen.

Da das alles per CV an das Modularsystem geleitet wird, lassen sich damit allerdings auch andere Parameter steuern. Neu ist daran die Idee, dass der Ball irgendwann mal aufhört sich zu drehen und generell langsamer wird. Somit könnte und muss man ihn immer mal wieder anschubsen oder beschleunigen oder abbremsen. Diese physikalische Grundlage kann dann die Basis für ein Stück sein.

Die Lautstärke dürfe das Naheliegende sein, was zu dieser Idee passt, dennoch könnte man auch Grundtöne, Filteröffnungen, Sheppard-Aufbauten für faktisch jeden Parameter (permanentes Glissando/Filteröffnungen etc.) oder auch diverse Klangeigenschaften wie FM-Intensität, Ringmodulation oder Hüllkurvenstärke damit steuern.

Info

Zum Urheber kommt man über das Video selbst. Preise oder Kaufbarkeit sind unbekannt, denn offenbar ist das alles nicht zum Verkauf bestimmt. Wer es haben möchte, müsste es also auch selbst bauen.

Video

Demo – aktuell:

Die erste Version ohne Keytar basierte nur auf dem drehenden Ball, jedoch hatte auch sie schon ein Ribbon und spielte sich so:

Shrolca – Volca und Shruti – Sequencer und Synthesizer in Einem.

Shrolca

Shrolca – Shruti meets Volca. Das Innenleben stammt vom Shruti Synthesizer, die Größe ist an die Volcas von Korg angelehnt. Dazu kommt eine 2-Oktaven-Tastatur, zum direkt spielen und den Steq Sequencer zu bedienen.

Shrolca

Der Synthesizer hat zwei Hüllkurven, sowie zwei LFOs, es gibt eine Modulationsmatrix mit 28 Quellen und 27 Zielen. Kurz gesagt: Es gibt alle Eigenschaften des Shruti mit seinem 24 dB / Oktave Tiefpassfilter und den digitalen Oszillatoren, die natürlich nicht nur die Grundwellenformen liefern können – 35 Schwingungsformen sind es genau. Es gibt vier CV und Gate Anschlüsse.

Der Sequencer ist in einem kleinen Gehäuse untergebracht und ähnelt damit konzeptionell den Volcas. Das Gehäuse ist aus Aluminium. Geplant ist langfristig zusätzlich eine Eurorack-Version. Klanglich ist ein Shruti einem Uno oder den analogen Volcas definitiv überlegen. Mit den beiden Versionen dann sowieso.

Der Shrolca Synthesizer ist quasi fertig, es fehlt nur an Geld für die Umsetzung. Deswegen hat Joshua W. Watson ein Projekt auf Kickstarter gestartet. 11000 USD wollen erreicht werden, 7700 USD sind es aktuell von 36 Unterstützern. Ab 250 USD kann man sich ein Shrolca sichern – nicht wirklich teuer. Wobei da noch Porto und Steuern drauf kommen. Später im Handel sollen es 300 USD werden.

Mehr Infos

Video

Klavis Oszillator „Twin Waves“ kann fast alles

Klavis Twin Waves

Klavis? Der belgischer Hersteller stellte auf der Superbooth vor 2 Jahren zum ersten Mal einige sehr umfangreiche Module vor. Sie kamen alle nicht ohne eine Erklärung aus, denn sie können extrem viel – so wie der Klavis Twin Waves.

Der Name Twin Waves rührt daher, dass immer zwei Oszillatoren angeboten werden, die mittels 20 Algorithmen „etwas“ miteinander tun. Außerdem gibt es einen Suboszillator-Ausgang.

Klavis Twin Waves  – ja, kann es auch …

Allein die Anschlussmöglichkeiten lesen sich bereits sehr luxusorientiert, denn es gibt lineare FM, Through-Zero, harte und weiche Synchronisation und auch einen VCA. Darüber hinaus ist ein Quantizer verbaut, der den Oszillator skaliert und in Stimmung hält. Die 20 Syntheseformen sind:

  • Waveshaping
  • Phase Modulation
  • Phase Positioning von mehreren Waves
  • 5-fache Dopplung / Unisono-Oszillator (Stichwort: Supersaw)
  • Selbst-Sync mit Phantom Oszillator
  • Additive Synthese (7 Waves)
  • variable Bit-Reduktion
  • Ringmodulator mit eigenem Oszillator
  • Noise mit LPF, BPF oder Resonanzfilter

Da der Oszillator auch als LFO funktioniert, kann er auch in dem Gebiet noch einige Funktionen aufweisen, die nicht langweiliger sind. Darunter sind die Möglichkeiten, die LFOs gezielt extern zu synchronisieren oder es gibt Zufallswerte für Pegel und Vectoren und Triggersignale, die bestimmte Abstände haben können. Die oben genannten Möglichkeiten finden sich in Form von PM und Waveshaping wieder.

Natürlich ist dieser Oszillator digital, so wie inzwischen sehr viele Angebote. Das Interessante daran ist, dass es noch immer ein Geheimtipp und der Hersteller noch nicht so bekannt ist. Aber die Möglichkeiten sind enorm. Angezeigt wird das alles noch über ein kleines Display, das helfen soll, die Ergebnisse halbgrafisch zu illustrieren. Das gelingt auch recht gut.

Infos

Video

SyncSounds:

Eine Erklärung:

Anwendungen und Sounds:

Akkorde mit Zeigern bauen – Elektrofon Klang

Elektrofon Klang Eurorack

Klang ist der Name des norwegischen Moduls und des Herstellers Elektrofon. Es dient dazu sehr schnell Akkorde auszuwählen und damit zu arbeiten.

Es ist gerade im modularen Kontext doch eher schwer ganze Akkorde zu generieren, vor allem schnell und einfach. Bei „Klang“ passiert das über ein schönes rundes Display. Es gibt 99 Akkorde mit je 4 Noten in der Akkord-Progressions-Liste. Für die Noten gibt es die 4 „Zeiger“ wie auf einer Uhr. Die Beschriftung zeigt die Tonart, man selbst dreht einfach einen der vier farbigen Knöpfe um die Töne einzustellen. Hat man eine Umdrehung durch, wird einfach die nächste Oktave genommen.

So einfach und so übersichtlich wie es aussieht ist es auch. Es gibt keine Menüfunktionen, alles was da ist ist was man dort sieht. Die Bedienung ist superleicht.

Über die Anschlüsse triggert man den Akkordwechsel, sonst passiert der über den großen, grauen Knopf. Die beiden Taster fügen weitere Akkorde hinzu oder nehmen sie weg – aktuell sind die (noch?) nicht mit Plus und Minus beschriftet. Wer will, kann natürlich auch alles per CV/Gate steuern – sowohl Akkordsprünge sowie Transponieren. Theoretisch kann man den Akkordwechsel als Sequencer sehen, nicht „nur“ als Akkord-Progressionen.

Ende des Jahres soll es fertig werden und unter 300€ kosten.

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Moog Grandmother – semimodular und bunt geht es zum Moogfest

Moog Grandmother

Moogfest ist der Termin, an dem neue Moogs gezeigt werden. Bisher haben wir den ersten von drei Kandidaten schon aufgedeckt, nämlich den Subharmonicon. Die Nummer 2 ist Grandmother und der hybride große Polyphone wird noch folgen.

Grandmother ist ein fast klassischer Tastatur-Synthesizer, der jedoch aus bunten „Modulen“ besteht, die einige Verbindungen per Kabel zulassen. Der Look ist dennoch eher der eines klassischen Moog wie Rogue oder Prodigy.

Das Instrument ist etwas aufwendiger as der Mother 32 gebaut, daher sicher auch der Name „Grandmother“. Es gibt zwei Oszillatoren, jedoch zwei Filter, darunter natürlich ein klassisches Tiefpassfilter und ein patchbares Hochpassfilter mit 1 Pol, was einer Flankensteilheit von 6 dB entspricht und eher untypisch ist für Moog.

Dazu gibt es eine eingebaute Hallspirale, was ebenfalls eher ungewöhnlich ist. Der Rest ist dann eher „normal“ zu nennen, wie etwas eine ADSR-Hüllkurve und ein LFO, die allerdings komplett analog aufgebaut sind.

Erfreulich ist die Tatsache, dass man 3 Sequenzen speichern kann und damit ein Sequencer mit bis zu 256 Noten und ein Arpeggiator mit an Bord sind. Das kennen viele bei Moog vom Sub 37, dessen Sequencer sehr bereichernd für Spaß und Versuche schon länge seinen Dienst tut.

MIDI und USB wird er auch haben und somit gut in die heutige Welt passen, sein Preis wird allerdings bei gut 900 USD liegen und damit nicht im Schnäppchenbereich liegen. In Deutschland wird das einen Preis von knapp um die 1.000 Euro bedeuten. Die Farbigkeitheit ist neu und die Auflage wird limitiert sein, jedoch ab dem Moogfest auch in die Läden gehen. Es ist denkbar, dass man dies etwas US-zentriert beginnen wird.

Es wartet nun der dritte Moog auf Leaks bei irgendwem, damit wir endlich wissen, wie das neue Flaggschiff aussehen wird.

Tubeohm VCA mit Filter mit modulierbarem Filtertyp

TubeOhm Filter

SMR4P steht auf dem Noch-Prototypen, der bereits vollständig funktioniert, von Tubeohm. Das Umstellen der Filtertypen wird durch eine LED-Matrixanzeige dargestellt.

Es ist schon ein zweiter Blick nötig, um das Modul komplett zu erfassen. Eigentlich ist es ein VCA und ein Filter. Das Filter besitzt einen Eingang zur Steuerung der Resonanz, und auch die VCA-Abteilung ist eigens herausgeführt. Der ungewöhnlichste Teil ist neben der Anzeige die Filterumschaltung, die man bestenfalls vom Morphins-Filter von Döpfer, aber auch von Rossum Z-Plane-Filter „Morpheus“ her kennt.

Tubeohm VCA/Filter

So komplex wie diese beiden ist der Tubeohm zwar nicht, aber dafür günstiger. Die Zeichnungen deuten den Filtertyp an, der faktisch die vier Basistypen enthält (Tief-, Band-, Hochpass sowie Notch), aber auch jeweils Varianten davon. Beim Notch könnte man auch an eine Art Phaser denken. Von jedem „Sub“-Typ gibt es 3 oder 4 Varianten mit unterschiedlicher Charakteristik wie etwa der Flankensteilheit.

Das Eurorack-Modul lief bereits vollständig auf der Superbooth und ist damit schon „fertig“. Die Herstellung ist der nächste Schritt, und auch der Preis soll eher moderat sein.

Die Bedienung ist nicht schwer und erschließt sich sofort. Es gibt natürlich einen Steuereingang für die Umschaltung der Filtertypen-Überblendung, und die Anordnung der Patchbuchsen ist gut, um nicht zu viel Kabel-Chaos zu erzeugen.

Natürlich könnte man das Modul auch ohne die Anzeige bauen. Dann würde es aber nicht kleiner werden, nur vielleicht günstiger und man wüsste nicht genau, welchen Filtertyp man gerade angewählt hätte. Solche Lösungen kommen manchmal als zweite Version in kleinerer oder schmalerer Variante oder mit neuen Funktionen wieder, wenn sie sehr erfolgreich sind. Interessant ist die Kombination aus VCA und VCF schon deshalb, als dass dies wie ein LPG (Low Pass Gate) genutzt werden kann, allerdings mit Resonanz. Es kann, muss aber nicht. Das LPG ist ein klassischer Bestandteil der Buchla-Philosophie.

VCO und LFO: Fraktale Geräusche aus Sonic Potions Malaclypse

Sonic Potions Malaclypse

Kalisti, liebe Dicordianer! Sonic Potions startet nun die Modulreihe, die man nicht mehr selbst löten muss. Es geht um Fraktale Geräusche die als LFO und Oszillator verwendet werden können. Die Algorithmen dazu stammen aus der Grafik-Programmierung.

Malaclypse

Sonic Potions ist der Kopf hinter der sehr innovativen Drummachine LXR, die sehr viele Funktionen im Bereich Substeps und Auflösung anbieten kann, die andere noch nicht haben. Es gab nur immer einen Haken bei der LXR und den Modulen: Es gab sie nur als Bausatz. Das hat endlich ein Ende und normale Leute können in gut einem Monat das erste Serien-Modul erhalten.

Malaclypse heißt das Modul und ist ein Oszillator und LFO, denn die Frequenz lässt sich sehr weitreichend einstellen und vorjustieren. Die Klänge bestehen eigentlich aus Noises, die aus der Grafik stammen. Das klingt auf jeden Fall unverbrauch und reicht von „rauschhafter“ bis tonaler Struktur. Die Basis bilden fünf Schwingungsformen, die über Similarity und drei weitere Parameter verändert werden können. Eine wahre Fundgrube an Sounds, die sich nur schwer als Text beschreiben lässt. Alles ist per CV steuerbar, intern wird eine Clock generiert, die intern arbeitet, aber auch das Modul als Slave laufen lassen kann.

Wer Module wie Wogglebug, Math und Co. mochte, wird hier noch musikalischere Angebote vorfinden.

Sonic Potions wirbt damit, dass das Modul noch vor BER, dem Flughafen, fertig werden soll. Genauer gesagt in einem Monat. Preislich soll es sich in der Region um 300 Euro bewegen. Weitere Module sollen folgen – etwa ein Touch-Sensor-Feld zur Fernsteuerung von Buchla Easel. Oder ein Modul mit acht Touchpads. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Es gibt vier neue Module von MFB! Darunter der Visual VCA!

MFB module

Hui, überraschend erreichte mich ein kleines Demorack von vier neuen Modulen von MFB. Es wird sie zur Superbooth geben.

Gleich ein kleines System gibt es von MFB mit komplett neuen Modulen, die alle unter 100 Euro kosten.

4 neue MFB Module

Das sind zum einen ein neues VCA mit einem OLED- Display. Dort gibt es eine Intervalleinstellung und ein eingebautes Oszilloskop. Es liefert auch die Abschwächen gleich mit, so wie übrigens die anderen Module auch. Wie immer sind die Module gut durchdacht. Das Modul kostet 89,- Euro.

ADSR heißt der klassische Hüllkurvengenerator mit Überblendung zwischen logarithmischer und linearer Kennlinie, dadurch erscheint es von knackig bis flächig. Außerdem gibt es eine Loop-Funktion und CV Eingänge für Attack, Decay und Release. Der Preis liegt bei 79,- Euro

Das Filter ist ein analoges 24dB-Tiefpassfilter und als Kaskadenfilter mit dem SSI2144 umgesetzt. Es gibt einen 2dB-Ausgang umschaltbar auf LP und BP. Die Resonanz kann man modulieren und das Modul kostet 99,- Euro

Das VCO/DCO ist ein analoger VCO, das umschaltbar auf DCO ist. Sehr gut ist, dass ein FM-Eingang vorgesehen ist. Die Schwingungsformen werden überblendet (gemorpht) und können per Steuerspannung verändert werden. Der Preis ist bei 99,- Euro, und damit kann man allen vier Modulen klar einen sehr fairen Preis bescheinigen. Es braucht also kein Behringer mit ihren Modulclones, damit es solche günstigen Module gibt.

MFBerlin ist auf der Superbooth und natürlich auch im Web zu erreichen.