Qu-Bit – Neue Effekte in einem kompakten Modul – Multidimensionale Klänge aus dem 3D Raum

Qu-Bit PrismQu-Bit Prism

Effekte gibt es mehrere, Qu-Bit möchte ein bisschen mehr anbieten, mehrdimensional, anders und etwas abseits von klassischen Delays oder Reverbs. Deshalb gibt es Prism.

Multidimensional

Das Modul bietet gleichzeitig eine Filterung von Tief- über Hoch- bis Bandpassfilterung an, außerdem gibt es lange und geclockte Delays und Spektral-Effekte, sowie Kammfilter. Die Effekte können „eingefroren“ und festgehalten werden, eine Art Freeze-Granular Effekt, der immer mit an Bord ist und scheinkaputte digitale Artefakte sind nicht nur damit möglich, sondern auch klassisch per Bit- und Sampleraten-Reduktion realisierbar.

Es gibt stets 3 Parameter, die man steuern kann und die in einer gewissen Beziehung stehen. Der Effekt selbst ist immer stereo. Vermutlich wird das meiste der Effekte eigentlich auf Basis der Beschaffenheit als Delay realisiert oder davon abgeleitet. Die Bezeichnung als Multidimensionaler Signalprozessor klingt sehr schön, dennoch haben wir es einfach mit einem vielseitigem Effekt zu tun. Die Idee, dass im Stereo-Puffer eines dreidimensionalen Raumes gearbeitet würde und man über die drei Raumkoordinaten eine Reise unternehmen kann und man diese aus dem Zeitrahmen holen könne klingt auf jeden Fall spannend genug, wie das konkret aber klingt kann man primär in DivKids Video hören. Spektraleffekte erinnern schnell an Vocoder oder eben Kammfilter und Phaser mit variablen „Zähnen“ in Anzahl und Dichte, welche das Modul bereit stellt. Diese und die langen Delays sind der eigentliche Schwerpunkt, der reichhaltig mit Möglichkeiten ausgestattet ist, die vor allem neue Klänge suchen und spielerisch finden möchten. Spannend sind die festhalte-Möglichkeiten in Zusammenhang mit genau diesen Effekten, die man im Video gut vorgeführt bekommt, nicht so perfekt im Video des Herstellers. Metallisch-futuristisch bis in einer ferne bis mittelferne Post-Dubstep-Zukunft kann man es mit Prism aber locker schaffen und vielleicht den eigenen noch ungeborenen Sohn kennenlernen.

Weitere Information

Die Website von Qu-Bit erteilt weitere Auskunftswünsche. Es kostet $255.

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GRP zeigt überraschend den Entwurf des Vocoders V22

GRP Vocoder V22GRP Vocoder V22

Analoge Vocoder sind noch immer besonders und deshalb wird eher selten mal ein ganz neuer vorgestellt, GRP hat’s getan.

Über ihren Instagram-Account hat GRP die Frontplatten-Zeichnung gepostet, wir wissen, dass sie so etwas nicht nur so zum Spaß machen, sondern das Gerät wird Wirklichkeit werden. Sicher sind Preis und Datum noch lange nicht zu nennen, aber – er man kann genau sehen, was er können wird.

22 Bänder

Der Vocoder hat patchbare 22 Bänder, was recht viel ist. Diese Bänder werden analysiert oder genauer – so viele Frequenzgruppen werden patchbar auf einen anderen Platz steckbar, somit kann die kleine Gruppe für den Bass beispielsweise die oberen Mitten ansteuern und so den Klang verändern. Dieses System ist mal entworfen worden, um Sprache zu verzerren und zu codieren, damit man schön im Krieg sprechen konnte, wo welches U-Boot wieder irgendwas zerschießen soll – und heute ist es natürlich für die Klangmanipulation gut. So kann man beliebig Bänder verdrehen und verpatchen wie man das haben möchte.

Sicher gibt es Module, wie etwa das ebenfalls italienische Modul von Frap Tools namens Fumana. Aber sonst gibt es doch eher seltener neue Vocoder mit diesem technischen Aufwand. GRP ist für so etwas bekannt, es wird kommen.

Mehr Information

Webseite von GRP
Instagram von GRP mit dem Beitrag zum V22

Juno Chorus „June 60“ als „Bodentreter“ von TC electronic

TC-Electronic June-60TC-Electronic June-60

Jetzt wird es kompliziert! Aber nicht weil es den Chorus gibt, sondern weil dieses Gerät eigentlich ein Clone von Mode Machines war. Dann wurde Mode Machines von Behringer/Music Tribe aufgekauft, zu der ja TC electronic gehört. Und unter TC electronic firmiert nun dieses Gerät. 

Per Eimerkettenschaltung, BBD genannt, wird jener sehr klassische Sound erzeugt, den Roland in die Junos eingebaut hat. Genauer gesagt in die Juno 60-Serie, daher der Look des Gerätes. Sie gibt es schlicht und einfach nur in zwei Stufen, nämlich I und II, so wie beim Original, sodass primär auch Fans des Junos oder Pad-Synths genau das vermissen. Beide Tasten zusammen ergeben einen dritten Effekt und man kann sie auf Stereo-schalten. Selbstverständlich klingt das auch mit einer Gitarre gut.

Wo kommt ihr denn her?

Das Original war eingebaut worden, weil die Junos nur einen Oszillator haben und trotz des Suboszillators war Roland sich der Sache bewusst, dass man gegenüber der großen Jupiter-Serie noch etwas dazu bauen muss, damit der Klang auch breiter klingen kann – und so kam der Chorus überhaupt an Bord. Die User kennen ihn und wissen auch, dass er nicht total ohne Rauschen aus kommt – aber er hat nun einmal einen Charme und den kann man nun auch extra kaufen.

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Der Preis liegt bei $75 und ist günstig zu nennen.

Die Produktseite dazu gibt weitere Information vom Hersteller frei.

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Analoger Poly-Synthesizer als Effekt für akustische Instrumente (und mehr)

Glou Glou MoutardeGlou Glou Moutarde

Das Konzept ist ungewöhnlich und ist wohl erst nach dem großen Analog-Boom möglich geworden. Ein Gerät, das man hinter Gitarre oder Bass schalten kann – der Glou Glou Moutarde stellt Filter und Modulation bereit. Egal, ob Saiten oder andere Signale, es fügt Synthesizer-Effekte hinzu.

Eigentlich erinnert das an die Effekte von Snazzy, die eine ganze Serie solcher Effekte anbieten (speziell „Tracer City“), die wirklich abgefahren sind. Dort wie hier sind es analoge Elemente. Hier im Glou Glou Moutarde sind es aber ganz klar vier Filter mit Modulation durch einen LFO und den Envelope Follower, der sich das Eingangssignal anhört und abhängig davon die Filter animiert. Sie haben jeweils eine eigene Resonanz und „Cutoff“-Justage und liegen quasi auf dem Signal auf als Klangerweiterung und weniger als reine Filterung.

Ich höre Stimmen

Bis zu 6 Stimmen dieser Art kann man hinzufügen und bewusst begrenzen und eher etwas hinzufügen als etwas wegzuschneiden. Demzufolge klingt es auch eher, als würde man entsprechend mehrstimmig dazu auf einem analogen Synthesizer dazu spielen, als dass der Klang nur einfach dunkler würde. Die Filter wabern umher und da es derer vier sind, bilden sie auch eine Art eigene Decke aus Sound. Die „Stimmung“ der vier Filter innerhalb der jeweiligen Stimmen erzeugt auch seltsame Intervalle, wenn man das wünscht.

Mehr Information

Glou Glou hat eine Website auf der man mehr erfahren kann. Der Preis ist mit 520€ angegeben, es gibt direkt dort einen Shop.

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Dreadbox Effektmaschine mit Speicher und einfacher Bedienung

Dreadbox HypnosisDreadbox Hypnosis

Dreadbox ist bekannt für kleine Synthesizer, wie dem Medusa oder dem Erebus. Nun gibt es einen Effektprozessor, der aber primär analog arbeitet und einige digitale Ideen enthält.

3 unabhängige Effekte schlafen in Hypnosis. Einer davon ist eine dreifache parallele Spiralansammlung, also ein Halltank mit 3 Spiralen und einer Tonhöhenbeugungsschaltung.

Dazu gibt es eine Eimerkettenschaltung für Chorus und Flanger-Effekten mit LFO, der mit 3 Schwingungsformen dienen kann. Auf der digitalen Seite gibt es dazu noch ein klassisches digitales Delay mit drei Delay-Typen und einer Einfrier-Funktion.

Für den Eingang sind entsprechende Gain-Steller, die von Mikrofonpegel bis Line-Pegel arbeiten können.

Das Gerät wird ab Sommer des jetzt anbrechenden Jahres 2019 auf den Markt kommen und hat 49 Speicherplätze. Wieso genau 49 ist nicht bekannt. Die Optik erinnert an die Vorstellungen von Grafikern, wie das Design der Achtziger gewesen sein soll, quasi wie Stranger Things in Pink und Cyan. Den Hallspiralentank kann man durch ein Fenster sehen. Noch besser wäre, wenn man den kleinen Glasteil entfernen könnte, um die Spiralen direkt zu bearbeiten. Dennoch lädt das Gerät zu Handgreiflichkeiten auf harmloser Basis ein, vielleicht aber auch es ein wenig zu schütteln, damit die Spirale Gewitter erzeugen kann.

Information dazu..

Die offizielle Website von Dreadbox

Video dazu

Unheimlicher russischer Stimmensynthesizer Soma Pipe

Soma PipeSoma Pipe

Grollen, reiben und Effekte auf die Stimme zu bringen ist der Job des außerordentlich seltsam-futuristisch aussehenden Soma Pipe. Einige krytische Stellräder erinnern an ein Gerät, was nicht von dieser Welt ist, deshalb haben wir auch wenig Erinnerungen daran.

Extravagantes Design und Funktion! Soma Labs waren und sind immer schon besonders, und vom Modularsystem bis hin zu dem bekanntesten Gerät aus dem Hause, dem Lyra 8, ist nichts durchschnittlich oder normal. Der Künstler Vlad Kreimer hat eben so unkonventionelle Performances damit auf Youtube und hier finden wir Throat-Gesang, also Rachenklänge besonderer Art, die wilden Trepaneringsritualen gleichen. Wem das Wort nichts sagt, kann die berühmte Wortfindungsmaschine verwenden.

Soma Pipe – ein Breath…?

Drei Hebel stellen die Synthese und die Art des Sound-Bearbeitens ein, während der große Knopf mit den Symbolen für den Algorithmus zuständig ist. Das Gerät ist eigentlich eine Art Breath-Controller. Man kann noch Effekte hinzuschalten (intern), das Mikrofon aktivieren und natürlich die Lautstärke regeln.

Was dabei aus dem Gerät kommen kann, findet man auf diversen Demos, denn es wurde zur Superbooth bereits gezeigt. Jedoch gibt es offenbar erste andere Nutzer.

Der Klang einer der Optionen erinnert an dunkle Stimmen mit einer Menge Hall und kann eine Art FM-Obertonwolke bekommen, die ein bisschen auch an die Lyra 8 Synthesizer-Boxen erinnern. Was es aber genau ist, weiß nur der Geheimdienst. Aber es bleibt hochspannend, was diese besondere Firma so liefert. „Langweilig können die wohl nicht“. Ein wenig Mönchsgesang ist übrigens auch mit drin. Vielleicht haben sie ja einen eingebaut? Man weiss das ja alles nie so genau.

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Tangible AE Modular bekommt MultiFX-Modul unter 99 Euro

Tangible AE Modular MultiFX

Nachdem ich auch selbst mal auf dem Happy Knobbing das AE anhören konnte, musste ich allein wegen der Größe durchaus immer wieder sagen : „Das nicht kaufen, du hast doch schon.“, Aber es gibt jetzt dafür auch einen Effekt-Bereich!

Die Module sind kleiner als beim Eurorack. Es ist extrem smart mit dem kleinen System zu arbeiten, und es klingt auch überzeugend. Der MultiFX hat einen Auswähler mit Anzeige, um welchen Effekt es sich handelt. Es gibt insgesamt 15 Effekte, die auf dem FV1 Chip basieren, den auch Tiptop in ihren Modulen verwenden.

AE Modular MultiFX – Effekte für Tangible AE Modular

Drei Parameter sind per CV direkt erreichbar und damit sehr leicht zu beeinflussen. Viele Effekte bieten lediglich zwei Parameter an. Außerdem kann das AE Modular MultiFX auf LoFi gestellt werden, um so auch absichtliche Glitch-Sounds zu produzieren. Hall, Delay, Ring Crusher und Glitch Delay und weitere findet man auch dort inkl. dem „Valhalla-Reverb“.

Weitere Module werden aktualisiert, es wird also auch noch immer an dem System gearbeitet und verbessert. Mit unter 500,– Euro bekommt man ein komplettes System, dieses Modul kostet 89,– Euro als Einführungspreis. Später soll es dann 95,– Euro kosten. Es ist möglich, sich selbst ein System zusammenzustellen oder man kann wählen und einzeln kaufen.

Wer das AE System noch nicht kennt: Es ist Ergebnis einer Crowdfunding Aktion.

Infos

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AE Demos

und auf dem Meeting Happy Knobbing – ab 21:40 etwa…

Elektron Analog Heat Mk2 – Die Serie verjüngt sich!

Analog Heat Mk2

Was Apple nicht schaffte, schafft Elektron. Als noch vergleichsweise junges Gerät wurde auch das Effektgerät Analog Heat auf den neuen Stand mit der Bezeichnung Mark 2 gebracht.

Generell ist Analog Heat ein Gerät zum aufbereiten von Audiosignalen, andicken und aufpusten bis hin zu verzerren und veredeln. Das wird mittels 8 Stereo-Signalwegen analoger Art bewerkstelligt. Soweit so bekannt.

Neu ist auch hier eher ein Facelift in Form der neuen helleren Taster und des Displays, welches jetzt ein OLED ist anstatt LC. Das Display ist auch größer als bisher. Prinzipiell sind OLEDs auch eher wie Handy-Displays und daher auch besser zu erkennen, man steigt also bei der Herstellung um auf aktuellere Komponenten, ohne das Gerät wesentlich zu verändern. Die Pages sind jetzt etwas anders – bunter – gestaltet. Wie so etwas aussieht, kann man bei beim Digitone ganz gut sehen, wo möglichst auch die neuen Möglichkeiten zur besseren Ansicht genutzt werden.

Eine Revolution sind die Mark 2 – Updates insgesamt also nicht, es kommen auch keine Bedienelemente dazu wie das bei Octatrack der Fall ist, aber – nun ist wieder alles rund bei Elektron und auf dem neuen optischen und technischen Stand.

Wer vergessen hat, was Analog Heat in sich trägt: Verzerrung und VCAs, Filter , EQs, 1x LFO, 1x Hüllkurve und natürlich USB und MIDI in dreifacher Form. Damit können Audiosignale eingeleitet und verarbeitet werden. Anders gesagt: „Stereo rein und raus“

Der Preis der neuen Version beträgt 830 Euro

Die Produktwebsite ist Elektron.se

Auswendiges Video – Demonstriert alles und an der Mk2

Effekt oder Synthesizer? Geheimnisvolle Frage! Was ist der „Elettrorama Echo Rockit“?

elettrorama-echo-rockit

Fast ein Synthesizer ist diese kleine Effektbox namens Elettrorama Echo Rockit, weil sie nicht wirklich Hüllkurven hat. Nein, das ist ein Synthesizer. Doch, es ist eine Effektbox. Es ist fast beides. Oder sogar? Wieso formuliere ich das so komisch? 

Die Maschine ist irgendwie „mehr“ als eine Effektbox, es fehlt aber nicht der Oszillator, und damit ist er schon doch auch ein Synthesizer mit analogem Delay im klassischen Sinne. Das Echo reicht von 40 – 340 ms und ist damit in einem nutzbaren Bereich. Diese Eigenschaft macht es zu einem Zukunftssound, wie man ihn sich in den Fünfzigern und Sechzigern vorstellen konnte. Sie ist da!  Aber was ist das mit dem Synthesizer? Was macht die Box zu was?

Elettrorama Echo Rockit – der Fast-Synthesizer

Es gibt ein klassisches Tiefpassfilter und einen einfachen Oszillator mit Rechteck und Sägezahn, deren Schwingungsform man aus Platzgründen im Filter einstellt. Das Filter und der Oszillator sind von außen analog steuerbar und Audiosignale können zwecks Echoisierung eingeschleift werden. Ein LFO mit zwei Geschwindigkeitsstufen-Gangschaltung ist auch an Bord und hat eine feste Schwingungsform. Das Delay ist durch diesen LFO steuerbar und nennt sein Feedback „Repeat“.

Der Oszillator lässt sich nicht klassisch steuern, damit ist der Synthesizer nicht wirklich umfassend oder irgendwie sinnvoll steuerbar im normalen Sinne und sicher der größte Nachteil. Auch ein Gate-Input fehlt, da es keine Hüllkurve gibt, denn das Gerät ist eher wie ein Effektgerät-Synthesizer gedacht. Wie das gemeint ist, kann man am besten im Video sehen – Drones und Noises kommen permanent aus der Maschine und deshalb ist er eigentlich eher eine Effektbox und ein bisschen Synthesizer oder ein wenig Synthesizer mit viel Effektbox drumherum?

Die Idee stammt von MFOS – Music From Outer Space und ist für Selbstlöter gedacht. Elettrorama baut das Gerät aber selbst und so muss man nichts löten. Das ist nett. Der Preis ist mit 180,- Euro auch definitiv fair und nicht all zu teuer. Die Zielgruppe könnte sagen, es handele sich um ein aufwendigeres Monotron mit aufwendigerem Gehäuse oder fast um eine Art Waldorf Rocket, aber mit Echo, dafür aber nicht mit allem, was der kann aber dafür auch günstiger. Vielleicht stammt daher der Name Echo Rockit?

Infos

  • Die Produktwebsite enthält weitere Informationen, eigentlich ist es deren Store, wo man das Gerät kaufen kann.
  • Es gibt auch eine Facebook-Präsenz.

Video

MOD Duo X – Effekte – Plug-ins in Kiste auslagern und Ruhe haben

MOD Duo X

Ich habe keinen Bock auf Computer auf der Bühne. Wer das sagt, muss sich auch Effektgeräte suchen. Und deshalb gibt es die zweite Revision des Duo, das MOD Duo X.

Diese kleine Kiste ist eigentlich der Computer. Man kann, aber muss keine externen Plug-ins aufspielen. Und am Ende ist das Gerät natürlich doch ein Rechner, nur sieht es nicht so aus und man muss sich um nichts kümmern.

MOD Duo X – alles kann, muss aber nicht

Wer möchte, kann laden und updaten. Das Gerät macht das alles von selbst, man hat also keinen Stress . Oder man lässt es auch sein und arbeitet mit dem, was bereits mitgeliefert wird.

Gedacht ist der Duo X als Multieffekt und eigentlich eher für Gitarristen. Man kann auch einige Effekte hintereinander stecken. Es ist also einfach ein Pedalboard, nur virtualisiert und wieder zurück in eine Kiste gesteckt, die aber auch ein paar Bedienelemente hat. Das Duo X hat mehr Potis und Schalter – genauer gesagt war das erste nur mit 2 Tastern und 2 Potis ausgestattet. Endlos-Encoder, um genau zu sein. Damit konnte man auswählen und einstellen.

Instrumentalisten mögen mehr Fußtaster und Synthesizer und Performer haben das Gerät gern auf dem Tisch und können mit dem X an vier Drehknöpfen drehen (zwei pro Seite, denn das Gerät ist für zwei Effekte gleichzeitig ausgelegt und hat deshalb zwei identische Sektionen mit Display und Encoder) und an vier Fußschaltern Dinge aktivieren. Der große Encoder bleibt erhalten für die Auswahl der Gesamteffekte. Außerdem gibt es drei Taster oben und vier unten für weitere Optionen. Es gibt nach wie vor zwei Eingänge und zwei Ausgänge, daher der Name „Duo“ für doppelt. Alles klar?

Ziel der Sache ist, ein einfaches Gerät mit einem einfachen Netzteil ohne Krypto-Bedienung einfach sofort nutzen zu können. Was alles möglich ist und wann es wirklich auf den Markt kommt, findet man auf der Website. Denn natürlich ist dies nur eine Vorschau auf das 699,- Euro teure Gerät. Man kann das Gerät selbst erweitern mit Akku und weiteren Schaltern oder Ports. Es hat MIDI und USB.

Die Knöpfe können auch mehr als nur einen Parameter steuern, diese Dinge kann man einstellen. Die Maschine ist vielseitig und doch simpel, darum geht es – aber sie ist am Ende ein Computerersatz und deshalb ist darin auch einer. Und genau deshalb kostet das Gerät nicht 250,- Euro, sondern eben 699,- Euro.

Infos