Fingersonic Analog Fusion 6OP-FM und analoge Filter Polysynths!

Fingersonic Analog FusionFingersonic Analog Fusion

Whaaah, was ist denn das? Ein 6 OP FM Synthesizer, Wavetable und analoger Synthesizer in einem? Ziemlicher Knaller?

Diese Firma hat bereits einen 6-Operatoren-FM Synthesizer vorgelegt und jetzt soll dieses neue Teil 6stimmig wahlweise genau das tun oder Wavetables oder als klassischer „Standard-Analoger“ arbeiten können.

Das Geheimnis ist offenbar, dass er hybrid arbeitet, er hat analoge Filter und bietet Ringmodulation, Pulsbreitenmodulation, Sync, hat 3 LFOs, bietet Rauschen und 3 Schwingungsformen und das alles soll diskret – also nicht mit digitaler Technik aufgebaut sein.

Dazu kommt jener oben erwähnter digitaler Teil, der faktisch einem DX7 vergleichbar ist, zumindest nach Zahlen und Technik. Außerdem können alternativ 10 Drums abgespielt werden und zwar in Forum von Sampling. die Maschine hat USB und MIDI und macht den Job mittels dreier ARM Prozessoren. Das alles wird in Italien hergestellt. Einen CV/Gate Anschluss bietet der Synth genau so wie eine Tastatur und Effekte.

Ebenfalls an Bord sind Arpeggiatoren und 5 einzelne Sequencerspuren und ein SD-Kartenschacht um das alles zu speichern.

Außerdem gibt es zusätzlich noch einen kleinen Bass Synthesizer in analoger Form mit klassischem 24 dB / Oktave- Tiefpassfilter.

Die Auslieferung wird noch bis Sommer 2019 benötigen und daher ist ein Preis noch nicht genannt worden. Das ist nun doch mal spannend und kann wirklich nicht wenig.

 

Mehr dazu findet man auf der Fingersonic Website.

Yamaha MODX7 FM-Synthesizer – Ein günstiger 8-OP-FM-Synth

Yamaha MODX7

Yamaha hat mit dem Montage bereits den Grundstein für 8-OP-FM gelegt. Der Yamaha MODX7 ist offenbar die günstigere Version dazu, die den Montage vermutlich nicht ablöst sondern nach unten abrundet.

Ein Nachfolger läge wohl in einem ähnlichem Preis-Segment. So hat man hier die Option, die 8-Operatoren und die Samples aus der AWM-Abteilung mit etwas weniger Steuerung drumherum und ohne MIDI-Thru-Anschluss und einfacherer Tastatur spielen zu können. Meist trifft es ja den Aftertouch, und prompt finde ich keinen Hinweise auf „Pressure“ oder „Aftertouch“ in der Feature-Liste.

Yamaha MODX7 – was schon bekannt ist

Er soll etwa 1.550,– Euro kosten, was ebenfalls die Mittelklasse ist. Yamaha hat im ganz günstigen Sektor noch die Reface-Serie mit 4 Operatoren im Angebot, welche mit 280,– Euro auch als superfaires Angebot gelten und mit viel Druck und Livetauglichkeit sogar das beste Minikeyboard bieten. Hier ist es ein wenig anders, man bekommt das volle Paket mit „Super Knob“, dem Morph-Element: Es verändert radikal einige Parameter in der FM- und AWM-Synthese und ist damit das große Ding in der Werbung zum Montage gewesen.

Das Audiointerface mit dem Rechner ist eingebaut. Aktuell findet sich noch kein exakter Hinweis, ob man eigene Klänge einladen kann für die Sample-Engine. Die Begriffe sagen eher „nein“, denn ROM heißt normalerweise genau das.

Um den Vergleich möglich zu machen, hier die Daten des MODX (die Zahl hinter dem Namen sagt aus, wie viele Tasten das Instrument hat – 6, 7 oder 8 steht für 61, 76 oder 88. Geplant ist aber hier offenbar zunächst die MODX7 -Version. AWM ist schon immer die Bezeichnung für Samples.

Infos

Yamaha MODX7 – Feature-Liste

  • AWM2 (Advanced Wave Memory 2) sample and synthesis engine
  • 76-note semi-weighted keybed for fluid playability
  • Unparalleled sonic versatility for creating sounds from iconic 80s sounds to modern-day EDM cutting-edge leads
  • Integrated performance controls include faders and encoders for in-depth control over parameters
  • Ideal for both studio and stage use
  • FM-X Synth Engine
  • LCD-Touchscreen 7″-Colour-Wide-VGA-TFT
  • Waveform-ROM expanded from 741 MB to 5.67 GB
  • 2,370 new Waveforms, 6,347 total in ROM
  • 1 GB Flash-ROM built-in
  • Ca. 2,000 preset performances
  • 640 user performances
  • 5,120 library performances
  • Seamless Sound Switching “SSS“ for Performances with up to four Parts
  • 13 dual insert effects (12 Parts + A/D Input)
  • Over 256 preset live set slots, 2,048 User & 2,048 library live set slots
  • 10,239 arpeggios
  • Eight arpeggio Parts simultaneously
  • Eight Scenes per Performance
  • Master keyboard functions for each Performance
  • Multichannel USB Audio Interface, 2-in/10-out

Sunset FM – vollständiger FM – Synthesizer mit 6 Operatoren und Sequencer

Fingersonic Sunset FM

FM Synthesizer gibt es in klein und groß und mit verschiedenen Bedienkonzepten. Zur Superbooth macht sich ein neuer Vertreter auf nach Berlin, derFingersonic Sunset FM

Der italienische Hersteller mit dem schrägen Acid-Piano geht nun in den Bereich „richtiger“ Synthesizer. Es wird eine kleine Box mit einem Display und sogar mit CV/Gate-Anschlüssen sein. MIDI und USB sind auch an Bord und erlauben den eigentlichen Zugang und der Sequencer kann diese Ausgänge entsprechend beschicken.

Fingersonic Sunset FM

Offenbar 32 Steps fasst der Sequencer des multitimbralen und achtstimmigen Synthesizers, der auch eine kleine Drum-FM-Sektion hat und somit ein bisschen auch etwas von Elektrons Digitone hat. Zwei Arpeggiatoren und eine komplette FM-Klangerzeugung mit 6 Operatoren, so wie man das vom DX7 und Nachfolgern her kennt, sind dort umgesetzt. Sie können mit mindestens 5 Sequencer-Parts auch unterschiedliche Sounds ausgeben und den CV/Gate- und MIDI-Port beschicken.

Die Editierung scheint ausschließlich über das Display zu laufen. Deshalb weiß man nicht unbedingt, wie bequem oder aufwendig die sein wird. Offensichtlich wird das Gerät aber eher günstig sein und erstmals in Berlin gezeigt werden, weshalb Preise und ähnliches noch nicht bekannt sind.

Es gab schon von Yamaha selbst eine Art Groovebox mit FM-Klangerzeugung. Dessen Manko war der zu knappe Sequencer mit nur 16 Steps. Das ist für FM-Sounds und Entwicklung derselben sicher zu kurz und für heutige Musik und Stile etwas knapp bemessen, auch mit 32 Steps ist das noch sehr sehr knapp. Man könnte es aber als eine andere aufwendigere FM Volca sehen.

Interessant, dass sich bei FM wieder einiges tut. Erst kürzlich gab es eine kleine spanische Maschine, und meist sind es eben „kleine Kästen“, einen neuen Bedienansatz bieten die meisten eher nicht. Aber multitimbral ist selten geworden.

Arturia V-Collection 6 mit DX7, Buchla Music Easel und Fairlight!

Arturia V-Collection 6

Drei wirklich fette Klassiker sind neu dabei! Arturias V-Collection mit der Versionsnummer 6 bekommt zwei digitale Klassiker und einen analogen dazu: CMI Fairlight, Yamaha DX7 und Buchla Music Easel.

Bei Arturia werden Klassiker nicht nur simuliert, sondern sie bekommen meistens noch einen Zusatz wie einen weiteren LFO oder eine spezielle Funktion oder sogar etwas total Neues angebaut.

Arturia V-Collection 6

So auch hier. Neben den bekannten Klassikern aus der V 5.0 bekommen im Einzelnen der DX7 eine neue Optik mit Easy-Edit-Page hinzu, was spielerisch das Ändern von FM-Sounds einfacher macht. Außerdem hat er einen zweiten LFO hinzubekommen, der bekanntlich auch Audiogeschwindigkeiten erreichen sollte. Zudem sind selbstdefinierbare Hüllkurven an Bord, die eh beim Original schon komplexer waren. Das ist für FM wichtig und angesichts der Konkurrenz auch passend.

Beim Easel ist etwas, das Arturia Gravity nennt, hinzugekommen. Der Easel ist sehr stark ein spielbares Instrument, ähnlich wie der Minimoog. Er lebt sehr stark von der direkten Performance mit allem. Er bekommt eine Abteilung, die entweder etwas Physical Modeling oder aber spezielle Knöpfe enthält, die Reibung und Ähnliches beinhalten wie damals Lemur. Dies ist die wahrscheinlichere Variante der Interpretation, bis weitere Informationen bekannt werden. Das passt und ist total sinnvoll, wie eine Spielhilfe zu sehen – so kann man einen Knopf anschieben und er benötigt eine gewisse Zeit, um sich zu bewegen! Sehr gute und sehr passende Idee.

Spektral Synthesizer im Fairlight

Als letztes wäre der Fairlight CMI zu nennen, der durch seine Sample-Library und seinen Sequencer sehr bekannt wurde. Man erinnere sich an das Erdenklang-Album mit der computerakustischen Sinfonie oder einfach die Arbeiten von Kate Bush und Peter Gabriel oder später auch Cabaret Voltaire oder Eberhard Schoener. Neu ist ein Spektral-Synthesizer, der möglicherweise auf das 3D-Darstellungsmodell aufsetzt. Er kann Wavetables herstellen, was das Original natürlich niemals konnte.

Der Preis für alles zusammen wird 399 Euro betragen und es gibt auch Upgrade Angebote.

Infos

  • Details zu jedem Synthesizer findet man hier.

Video

FM-Synthesizer mit anständiger Bedienung – Outer Space Music – Mostro

OSS Mostro

Bisher gibt es viel zu wenige FM-Synthesizer mit einer guten Oberfläche. Zwar gibt es einige günstige FM-Synthesizer auf dem Markt, die können jedoch allesamt keine halbwegs akzeptable Oberfläche aufweisen. Dabei gab es das einst mal bei Yamaha selbst, nämlich als DX200. Da waren aber nicht alle Parameter erreichbar, anders als beim Korg Volca FM.

Es ist schon seltsam, dass es weder einen Sampler noch einen FM-Synthesizer gibt, der halbwegs “normal” zu bedienen ist. Genau deshalb ist jetzt der Prototype des Mostro von Outer Space Sounds (OSS) erschienen. Das kleine Gerät ist mit CV-Eingängen für seine vier Stimmen ausgestattet, jedoch “nur” einem Gate-Eingang. Das ist eine Art Paraphonie und Sparsamkeit. Aber es geht.

Die Klangerzeugung ist digital, aber die Steuerung erfolgt über Knöpfe. Das ist ein einfaches, aber effektives Konzept. Prinzipiell brauchen FM-Synthesizer kein Filter, da die Modulationsstärke (FM Intensität) faktisch mit dem ersten modulierenden Oszillator eine Art Filterwirkung erzeugt. Mit relativ wenigen Knöpfen lassen sich sehr viele verschiedene Sounds herstellen.

Klangvielfalt beim OSS Mostro

Das Konzept ist eher an das eines klassischen subtraktiv arbeitenden Synthesizers angelehnt. Es gibt einen LFO und einige Schalter, Glide und Hüllkurven. Als Effekt ist sogar noch ein Delay mit verbaut. Die Klangvielfalt ist gemessen an der Menge der Bedienelemente-Menge deutlich höher als die eines klassischen Synthesizers.

Es gibt noch andere Synthesizer, die etwas in der Art tun, jedoch mit weniger Bedienelementen. Da wäre der Preen FM mit seinen vier Potis und natürlich auch der Korg Volca FM. Der bietet zwar alle DX7-Parameter an, die sind jedoch nur etwas mühselig alle zu erreichen. Der Volca FM hat drei Stimmen, während OSS Mostro vier hat.

Außerdem hat Yamaha selbst einen FM-Synthesizer mit 4 Operatoren mit komplexen Hüllkurven auf dem Markt, der sich durch viel Druck im Klang auszeichnet. Er ist allerdings auch eher ein Mittelding zwischen DX200 und Mostro und nicht vollbeknopft. Dafür hat er dann aber mehr Klangvielfalt zu bieten und sein druckvoller Sound wird sicherlich viele überzeugen können.

Es ist noch viel Platz auf diesem Gebiet, anders als bei den Analogen, wo es schon sehr, sehr viele ähnliche Konzepte gibt. Außerdem sind FM-Synthesizer leicht polyphon herzustellen.

Der Preis des OSS Mostro ist noch nicht bekannt. Schließlich handelt es sich noch um einen Prototypen und die fertigen Serienmodelle sind noch nicht lieferbar. Wir freuen uns darauf.

PreenFM Hardware-Synthesizer


Der Pariser Synthesizer-Bastler Xavier Hosxe hat diesen quietschigen FM-Synthesizer entworfen. Die ersten 20 Starter-Kits zum selber zusammenbauen soll es ab Mitte Dezember auf seiner Homepage für 130 Euro plus Versand geben. Das Projekt sieht, soweit man es jetzt schon beurteilen kann sehr interessant und vor allem kostengünstig aus. Zudem ist die Programmierung des gesamten Projekts Open-Source, es kann also auch noch nach Belieben daran herumgedoktert werden.

Hier noch ein paar Fakten:

– 9 different FM algorithms with up to 6 operators. Each operator includes a one oscillator and one ADSR envelope

– Per Oscillator : 7 waveforms (4 sin variation + noise + square + sawtooth), linked to key, freq or fix, fine tune

– Up to 4 voice polyphony with 3 operators FM algorithm, up to 3 voice polyphony with 4 operators FM algorithm, and up to 2 with 6 operators FM algorithm

– Glide available when voice set to 1

– 3 standard LFOs (4 waveforms (saw, ramp, square, random), frequency in Hz, ramp up to 4 seconds, reset on new note)

– 8 rows modulation matrix – 12 different sources and 24 destinations

– 4 banks of 128 user presets

– System exclusive to exchange patches and banks with a computer

– Midi control : 44 control input/output control changes linked to parameters

– Large readable 4×20 LCD

– Sampling rate : 32768 Hz – Pseudo 11 bits. 1024 Hz for LFO and modulation matrix

– 6th order butterworth analog filter to convert the 1 bit output into a nice waveform

– Transparent case that allows you to see every day your nice work

Homepage von Xavier Hosxe

PreenFM auf Facebook