Kompletter FM-Synthesizer mit Knöpfen im Eurorack YM3812 III

Reckless YM3812 IIIReckless YM3812 III

Frequenzmodulation ist noch immer eine sehr effektive Methode, Klänge mit wenigen Parametern sehr effizient herzustellen. Die Bedienung solcher Geräte war aber meist etwas spezieller. Wieso nicht mal mit Knöpfen?

Das Modul basiert auf dem Yamaha-FM-Chip mit dem wenig griffigen Namen 3812. Wieso nicht einfach ein Interface drumherum bauen, das für Menschen sinnvoll ist? Das hat man sich bei Reckless auch gefragt und hat es einfach versucht, so etwas mal aufzubauen. Das ist sichtlich gelungen. Die Anordnung ist mit 2 Operatoren natürlich nicht unbedingt dasselbe wie ein DX7 oder auch nur ein DX100. Aber man kann es direkt bedienen und faktisch alles per Steuerspannung erreichen.

Reckless YM3812 III – FM mit Knöpfen!

Ein OP ist ein Operator und der besteht aus einem Oszillator, dessen Lautstärke von einer Hüllkurve gesteuert wird. Dieser Operator steuert wiederum einen weiteren Operator an und so werden erst die komplexen Klänge möglich, während der Haupt-Operator faktisch die Lautstärke beeinflusst. So ist das auch hier, jedoch gibt es einen ALG-Eingang. Das ist deshalb besonders, weil 2 Operatoren nicht auf all zu komplexe Weisen verbunden werden können.

Der Synthesizer hier ist eigentlich neunstimmig. Das ist schon deshalb gut, da ein Klang dieser Komplexität auch mit langen Release-Zeiten nicht abgeschnitten werden muss, sondern einfach eine weitere Stimme ansteuern kann. Das ist nicht nur ungewöhnlich in der Modulwelt, es ist auch nicht all zu üblich lineare FM zu machen. Es gibt zwar solche Module mit Thru-Zero-Phasensteuerung, aber das sind reine Oszillatoren. Hier haben wir ja bereits einen mehrstimmigen kompletten Synthesizer mittels des Chips an Bord.

Das Modul ist zum Selbstbau gedacht und daher günstig. Man bekommt die Platine, den OPL3 genannten Yamaha Chip 3812 und die Frontplatte für 74,99 US-Dollar (ohne Porto / Zoll).

Infos

Video

Es gibt auch zwei Videos, die den Prozess des Aufbauens erklären.

Audio und Funktion-Demo

DIY Teil 1 und 2

Sequential macht einen DX7 aus deinem Pro 2, kostenlos!

SCI Pro2 V1.4SCI Pro2 V1.4

Wie? DX7? Der ist doch ein FM-Synthesizer? Wie kann denn ein analoger Synthesizer so was schaffen?

Der Pro 2 hat vier Oszillatoren, die schon immer FM und AM miteinander machen können. Dies war schon bald beim Prophet 12, dem „Schwestergerät“, auch als lineare FM angeboten worden. Um es konkret zu machen: Es ist eher ein DX9. Der hatte nämlich 4 Oszillatoren und natürlich sind es keine Operatoren, sondern noch immer ganz normale Oszillatoren, die der Pro 2 hat.

Sequential Pro 2 FM – per Update kommt lineare FM

Per Update auf Version 1.4 bekommt man aber lineare FM, die man für die im DX verwendete Form der FM benötigt. Nun kann man die Lautstärken der einzelnen Oszillatoren über Hüllkurven steuern. Da der Pro 2 auch genug davon an Bord hat, lässt sich das durchaus realisieren. Bei FM-Synthesizern ist in der Regel die Kombination aus einer Hüllkurve und einem Oszillator mit Amp-Abteilung nötig, um vollständig Nutzen aus ihr zu ziehen, denn sonst blieben die Spektren statisch. Der Pro 2 und der Prophet 12 haben Sharc-DSPs für die Oszillatoren und leisten daher einiges.

Es gibt aber nicht „nur“ dies, sondern eine Menge neuer Funktionen für den Sequencer, der ja gerade im Pro 2 besonders gut zu bedienen ist. Das ist sicher auch sicher ein Grund, ihn überhaupt genommen zu haben. Dort kann man dem Arpeggiator eine Synchronisation zum Sequencer aktivieren, sodass der nicht mehr „versetzt“ startet. Etwas, was manche an Korgs Radias ärgerte, weil man dort eben auch recht genau einsetzen muss. Hier nicht mehr!

Außerdem kann der Sequencer jetzt verschiedene Richtungen pro Spur inklusive „Pingpong“, der Variante in der zunächst vor-, dann zurückgesprungen wird. Außerdem gibt es Updates zum Handling wie etwa Editieren der Sequenz und gleichzeitiges Ändern von „Programs“. Ebenso kann man den Rest (Tie-Funktion) jetzt auch auf Spur 1 vernünftig handhaben und aufnehmen. Der Sequencer sendet seine Daten per MIDI aus und kann damit auch externe Synthesizer steuern. Dazu kann er jetzt auch Gate-Signale gezielt ausgeben.

Als ob man sich abgesprochen hat, gibt es auch bei Sequential jetzt einen Microtuning-Modus, in dem alternative Skalierungen für die Tastatur geladen werden können. Diese sind nicht am Gerät einzustellen, sondern wirklich nur zu laden und dann kann man sie einsetzen.

Weitere Infos

Video

Video – der Pro 2 – vor dem Update

Brunswick is a grimy patchable synth kit with BEEF, for under £99

It’s a great time to love synths, even on a budget. The latest entry is the DIY Brunswick kit from Future Sound Systems in the UK. It’s simple (one oscillator), but weird and dirty sounding – and you can patch this semi-modular instrument to your own delight. And the price is under £99.

So yeah, if you want to mess about with synths and patch things together, modular is hardly your only option. There are loads of ways to make noise.

Brunswick made its debut at Synthfest in Sheffield earlier this month:

One oscillator (pulse/saw) only, but that’s paired with a multimode analog filter and analog envelope, and FM inputs to spice up the sound (plus other modulation). Add 24 patch points, and you can patch together other sound design options. The patchabilityhas obviously made this a hit; the first batch sold out but another is arriving in November.

Oh, and it says “BEEF” on it, which is important.

£82.50 means that’s just over 110EUR with VAT, or around US$100 (before shipping costs).

It is a DIY kit, not assembled. I’d say it’s an intermediate beginner build – nothing especially difficult, but it’ll take some time and you might want a simple project under your belt before you use this to learn soldering.

What’s notable is that Future Sound Systems are giving you a semi-modular instrument that works perfectly well on its own as well as a voice in a modular environment. They make a lot of other lovely stuff but more in the Eurorack domain.

It’s trending now just based on a Reddit member pointing to the box arriving, so I guess people want it!

New Brunswick semi modular kit from Future Sound Systems just turned up, semi modular synth but at the same price as a Volca!

Details:

Features

Full Synthesizer Voice
Pulse/Sawtooth VCO
VCO PWM & FM
2-Pole VCF with FM
Internal Triangle & Square wave LFOs
Internal Envelope & VCA
PLL & Phase Comparator
24 point Patch bay
Power: 2x PP3 9V batteries (+35, -20mA current draw)
Batteries not included
Dimensions: 194 x 120 mm

Patch bay I/O:

VCO 1V/Octave pitch control input
VCO PulseWidth Modulation input (normalled to LFO Triangle output)
VCO FM 1 input (normalled to LFO Triangle output)
VCO FM 2 input (normalled to Envelope output)
VCO “Sawtooth” output
VCO Pulse output
Phase Comparator input
Phase Comparator output
Phase Locked Loop input
Phase Locked Loop output
LFO Triangle output
LFO Square output
Low-Pass Filter input (normalled to switched VCO output)
Band-Pass Filter input
High-Pass Filter input
VCF output
VCF FM 1 input (normalled to LFO Triangle output)
VCF FM 2 input (normalled to Envelope output)
VCA input
VCA output
VCA AM 1 input (normalled to LFO Triangle output)
VCA AM 2 input (normalled to Envelope output)
Envelope Gate input (normalled to LFO Square output)
Envelope output

Sold exclusively through Thonk:

https://www.thonk.co.uk/shop/fss-brunswick/

http://www.futuresoundsystems.co.uk/

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FM Synthesis Of Metallic Sounds

“The idea of this series is to show how to improve on the original ‘plasticky’ sounding F.M. presets that were/are so ubiquitous on the original F.M. synthesizers of the 1980s….”… Read More FM Synthesis Of Metallic Sounds

Roland System 8 bekommt mehr Filtertypen und mehr FM Modelle

Roland System 8 Update

Rolands System 8 ist schon einige Zeit auf dem Markt, ist günstiger geworden und bekommt nun einige neue Features.

Bisher war Roland eher sparsam mit Updates, nun kann man sich aber über folgende Dinge freuen in der Version 1.20

Roland System 8 Udpate

Die Filtersektion ist nun mit 8 Filtertypen gefüllt. Neben dem Tief-/Hochpass findet man nun das Filter des System 1, des Jupiter 8, des Juno 106, und die Modelle FMT 2 und 3 sowie Harm(onics) sind neu. Dafür muss man nicht mehr in die Plugouts gehen, um die Filter der Klassiker zu verwenden. Die drei ganz neuen Filter beschäftigen sich mit Formanten (FMT) und sind für vokale Klänge gedacht (z. B. von „u“ über „a“ nach „i“). Die Harmonics sind mit Resonanz irgendwo zwischen Phasing, Kammfilter und Phasenschieber und verändern die Obertonstruktur.

Sehr gut ist die Tatsache, dass die Filtermode-Schalter allesamt belegt sind, sodass es von jedem Filter 6 Variationen gibt, nicht lediglich eine! Der Klang der verschiedenen Emulationen ist so verschieden, dass man endlich von einer echten Simulation sprechen kann. Das haben bisher ja nur wenige Hersteller geschafft, es ausreichend authentisch zu machen. Es gab vorher bereits ein Update namens 1.12, in dem das Filter des System 1 Einzug erhielt, nur um hier genau zu bleiben.

Leider kann man noch immer im System 100 Plugout nicht auf den zweiten LFO und das Sample & Hold per Variation zugreifen, sondern nur über die Software. Aber ggf. passiert das in einem Update des System 100 Plutouts ja noch? Jammern auf hohem Niveau soll ja sinnvoll sein, gehen wir weiter mit den Neuerungen …

Neues von Oszillator und Sequenzer

Bei den Oszillatoren gibt es auch Zuwachs. Hier sind neben den schon existierenden Doppel-Oszillatoren-FM-Modellen zwei weitere hinzugekommen. Die erste Variante stellt verschiedene Frequenzverhältnisse für FM bereit, die natürlich sofort DX-Gefühle vermitteln. Das ist ähnlich wie bei Korg eine einfache Auswahl. Nicht wirklich alle Einstellungen, aber 1:1, 1:1.5, 1:2, 1:3,5 und 1:15 sowie 1:6 sind möglich. Der zweite Modus scheint verschiedene „Verschaltungen“ mit gleichem Frequenzverhältnis von Typ A-F anzubieten. Genauer vermute ich hier andere Feedback- und Schwingungsform-Einstellungen und dennoch 2 Oszillatoren. Das alles ist pro Oszillator wählbar, und damit hat man eine sehr komplexe Klangbasis mit 4 FM Oszillatoren plus Suboszillator, die wiederum per Crossmodulation miteinander frequenzmoduliert werden können. Das ist ein sehr lohnenswertes und kostenloses Update.

Beim Sequencer gibt es jetzt noch eine Overdub-Funktion, er ansonsten ist nicht viel anders geworden. Leider transponiert er noch immer nicht. Das wäre das einzige, was wirklich dringend noch nötig wäre. Die Treiber sind übrigens nicht neu geschrieben worden, aber das Update lässt hoffen, dass man sich noch um das System 8 kümmern möchte – hoffentlich auch genau so gut um das System 1.

Aber alles in allem ein sehr schönes Update, das man gern nimmt. Es ist ein bisschen wie einen weiteren Synthesizer zu kaufen, ohne ihn zu kaufen. So ist das prima und schafft ggf. Anreize bei denen, die noch kein System 8 haben.

Infos

A life cycle for open modules, as Mutable Instruments joins VCV Rack

The free and open VCV Rack software modular platform already is full of a rich selection of open source modules. Now, Rack users get first access to the newest Mutable Instruments modules – and your $20 even goes to charity.

Mutable Instruments is unique among modular makers partly in that its modules are open source – and partly in that they’re really exceptionally creative and sound amazing.

Mutable’s Olivier Gillet was an early adopter of the open source model for music hardware, (along with CDM and our 2010 MeeBlip), starting with the classic Shruthi-1 desktop module (2012). But it’s really been in modular that Mutable has taken off. Even as Eurorack has seen a glut of modules, Olivier’s creations – like Braids, the Macro Oscillator, Clouds, and others – have stood out. And the open source side of this has allowed creative mods, like the Commodore 64 speech synthesis firmware we saw recently.

But Rack, by providing an open software foundation to run modules on, has opened a new frontier for those same modules, even after they’re discontinued. Rack’s ecosystem is a mix of free and open modules and proprietary paid modules. Here, you get a combination of those two ideas.

The hardware.

The software. (Macro Oscillator 2, “Audible Instruments,” in VCV Rack.)

Mutable’s Plaits, a successor to the original multi-functional Braids oscillator, isn’t out yet. And its source will be delayed a bit after that. But for twenty bucks, you get both Plaits (dubbed Macro Oscillator 2 inside VCV) ahead of release, opening up a wonderful new source for pitched and percussion sounds. Most of your money even goes to charity. (Actually, I’m happy to support these developers, too, but sure!) These are two of the more versatile sound sources anywhere.

The idea is, would-be hardware purchasers get an advance test. And everyone gets a version they can run in software for convenience. Either way, all synth lovers win, pretty much. Synthtopia has a similar take:

Is This The Future Of Eurorack Modules?

Maybe, maybe not but — on another level, even if this is just the model for Mutable’s stuff, it’s already good news modular fans and VCV Rack users.

And let’s not forget what it all sounds like. Here’s a mesmerizing, tranquil sound creation by Leipzig-based artist Synthicat, showing off Plaits / Macro Oscillator 2:

Another bonus of VCV Rack support for studio work – you get multiple instances easily, without buying multiple modules. So I can imagine a lot of people using elaborate modular setups they could never afford in the studio, then buying a smaller Eurorack rig for live performance use, for example. Check out Synthicat’s music at his Bandcamp site:

https://synthikat.bandcamp.com/

You’ll find a bunch of sound models available, from more traditional FM and analog oscillations to granular to percussive to, indeed, some of that weird speech synthesis business we mentioned. You also get a new interface with more flexible control and CV modulation, unifying what are in fact many different models of sound production into a single, unified, musical interface.

Loads and loads of models. Pop them up by right-clicking, or check the different icons on the center of the module panel.

As for Plaits hardware, here’s some more beautiful music:

https://mutable-instruments.net/modules/plaits/

The official announcement:

When Mutable Instruments releases a new Eurorack module, its source code is kept closed to limit the proliferation of opportunistic “DIY” clones at a time when there is a lot of demand for the module and to avoid exposing dealers to canceled pre-orders. After several months, a second production run is finished and the source code is released.

In a collaboration between VCV and Mutable Instruments, we allow you to test these new modules before their source code is publicly available with the “Audible Instruments Preview” plugin.

We don’t intend to profit from this collaboration. Instead, 80% of sales are donated to the Direct Relief (https://www.directrelief.org/) Humanitarian Medical Aid charity organization. The price exists to limit widespread distribution until each module is mature enough to be merged into Audible Instruments.

I have no doubt this will get hardware people hooked on the software, software people hooked on the hardware, and everybody synth-y and happy.

Note from VCV deveoper Andrew Belt [Facebook VCV Rack Group]

https://mutable-instruments.net/modules/plaits/

It seems more ports/previews may be coming, too, even just in the Audible Instruments preview purchase.

That’s not the only Rack news, either. VCV also have a powerful patchable parametric EQ called Parametra:

It’s $30 – so another proprietary offering that then supports development of the Rack platform.

https://vcvrack.com/Parametra.html

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A new, powerful synth finds its soul in a cheap plastic FM past

Imagine starting with a painstaking emulation of the lofi sound of instruments like Yamaha’s SHS-10 keytar – but then modulating those quirks in powerful ways. Now you’re getting the mission of the new plug-in from Plogue – PortaFM.

If you lived through the mid-80s – or inherited (or coveted) one of the instruments of the time – you may already know the peculiar sound of Yamaha’s FM PortaSound keyboards. Of course, what was once considered perhaps low quality might seem to our ears now as something else: a unique, complex timbre with interesting, edgy nonlinearities.

And as musical tastes have gradually accommodated a wider range of timbres, recreating such things isn’t necessarily about nostalgia. In a sea of music, people are looking for sounds with edge.

So, with that in mind, meet the OPLL – aka the YM2413 chip core. Tasked with recreating Yamaha’s patented Frequency Modulation (FM) synthesis, the technique first pioneered by John Chowning in the 60s, that chip produced a sound that was different than the best-known Yamaha, the DX7. So while the instruments looked cheesy – and provided the user with little control over sounds apart from calling up presets – they had at their heart a chip capable of creating sounds that may be weirdly more relevant today than when these tools were on the market.

This 1983 ad will give you a sense of where Yamaha positioned its PortaSound line:

But here, we’re talking models like the more advanced Yamaha SHS-10 “Sholky” keytar [1987], plus keyboards like the PSS-140 and PSS-270 [1986].

Mid 80s chic. But don’t call it a keytar – for Japanese accuracy, call it “Sholky.”

Montreal-based developer Plogue, for their part, have decided not to hide that power from the user. Apart from spending loads of time accurately modeling the chip, they’ve exposed all the parameters of the synthesis engine and drum sounds. (There are still some cues from the originals – note the polygons representing the drum pads, borrowed from the original PSR keyboards, but looking way more futuristic here.)

The work they’ve done on modeling pays off, too. Even just dialing through the presets, you’ll find loads of patches that sound simply alive. It’s not just about being lo-fi; the peculiarities of this particular FM chip give a weirdly acoustic – if alien – quality to some of the sounds. Instead of trying to smooth the edges of FM synthesis, you get more of that unpredictability in ways that can become surprisingly musical.

Transposed from the cheesy toy shells of Yamaha’s original products, you might easily confuse this for some new instrument. But to get there, Plogue were in fact obsessive about reproducing what had been consigned to yard sales and thrift stores. In a video premiering exclusively on CDM, Plogue’s David Viens compares the recreation to the original and explains the emulation.

Yes, kids, now you get to explore the joys of the time-division multiplexed 9-bit DAC on your powerful PC or Mac. Because 9-bit is the future?

The one and only Cuckoo also has visited this new Plogue creation:

I’ve only had the plug-in to play with for a short while, but there’s plenty to enjoy here. Deep under the hood, you can obsess about tiny variations in modeling, but just as fun is playing those lo-fi drum pads or messing about with playing different sounds.

Directly from the main screen, you can get hands on with the FM synthesis approach and percussion.

Mid 80s chic. But don’t call it a keytar – for Japanese accuracy, call it “Sholky.”

Programmers will find plenty of sophisticated options – for instance, you can automate sequences of parameters of your choice. But anyone will find the depth interesting. For instance, layering the percussion atop the FM sounds, under the ‘play’ tab, works exceptionally well.

Stacking percussion on top of your sounds is like adding a delicious, buttery layer of icing. Seriously, I about licked my screen.

You’ll find a range of effects, too:

Plogue are planning more instruments in the chipsynth series, as their models continue to improve and as they collect more data.

But you could argue this is a new direction – even relative to reboots like Roland’s new TR machines taking on the TR-808 and 909. Here, obsessive modeling of digital instruments is meant to create something both historically accurate and simultaneously new. To get topical, it’s the synth equivalent of Donald Glover’s Lando.

Okay, I’m not going to stretch that any further. i will say – PortaFM, you look absolutely beautiful. You truly belong here with us among the clouds.

More:

https://plogue.com/products/chipsynth-portafm.html

https://plogue.com/

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Casio CZ im Eurorack Modul: Cosmopolitan

moseley-cosmopolitan casio cz

Casios Synthese im Modul – Cosmosynthesizer war damals der Begriff, den Casio verwendete, daher der Name des Moduls: Cosmopolitan.

Genau genommen handelt es sich um die Oszillatoren der Casio CZ-Serie, die mit einer Abart der FM, der Phasenverzerrung arbeitet. Der Nerd wird sicher genauer werden wollen beim Thema, was echte FM sei und dass auch Yamaha vielleicht Phasensteuerung macht oder Synthesizer, die FM sagen, aber Phasensteuerung machen – sei geschenkt. Aber hier haben wir die berühmten Schwingungsformen und zwei Oszillatoren, die wir auch benötigen, um einen typischen Klang herstellen zu können.

Cosmopolitan – Cosmosynthese fürs Eurorack

Wer sich zudem die komplexen Hüllkurven von Rossum besorgt, kann sogar noch komplexere Verläufe aufbauen, als das Original das könnte. Dennoch waren das für Hardware bis heute die aufwendigsten Hüllkurven nach eben denen von E-mu Systems. Technisch gesehen kann man das Modul eigentlich einfach handhaben. Es gibt Tuning und die Shape-Eingänge, die den Klang verändern. Daran muss man dann eigentlich nur einen Sequencer oder eine Hüllkurve anklemmen und hat bereits den typischen Sound.

Ringmodulation zwischen den beiden wäre noch denkbar, was man im Original ja auch machen konnte. Es ist schön zu sehen, dass nach und nach alle Klassiker mit in die Eurowelt einrücken und zwar quasi liebevoll 1:1 – denn natürlich würde eine FM auch „ausreichen“, aber auch die benötigt eher digitale Starrheit und Exaktheit, wie die meisten interessanteren Module heute auch. So mancher Buchla-Fan wird feststellen, dass man damit auch eine interessante Alternative finden könnte.

Wem eine App reicht, kann natürlich auf die zurückgreifen. Aber als Modul lässt sich natürlich viel mehr „basteln“. Den Cosmopolitan kann man für 289 Euro vorbestellen und ist im Mai versandbereit.

Infos

Klangbeispiele

Here’s how Elektron’s new Digitone makes FM synthesis easier

Elektron have applied their cute-and-friendly formula from the Digitakt drum machine to a new synth called Digitone – and it’s FM.

Now, the phrase Elektron uses is “accessible” – the press release writes “powerful yet user-friendly take on FM synthesis.” But this isn’t just marketing speak; it seems they really have made an effort to make frequency modulation more playable.

Good electronic music instruments give users lots of stuff to touch, and the feeling that the full range of each knob, for instance, sounds good or at least plausible. That’s where the wonders of FM sort of break down when they hit making hardware. Frequency Modulation synthesis is based on a simple principle: modulating a waveform with another waveform in the same audio range. And the whole joy of this is suddenly breaking open surprising tones – covering ranges edgy, metallic, unstable, futuristic.

Or – with a tiny change in parameter – something totally unrelated. Or awful. Or silent. So, to avoid unpleasant surprises, hardware builders have tended to hide away that complexity. So, the mighty Yamaha DX7 has basically no controls – and as it popularized FM, also gave people the (mistaken) impression that it always had to sound like Yamaha’s presets.

Plus, while those sounds are great, sometimes they need softening. (Think of the difference between hearing a reed instrument, and hearing just the reed.)

For fans of FM synthesis, just as exciting as the Elektron news this week is the extensive interview with John Chowning (who’s a natural teacher, always a pleasure to listen to):

Elektronauts Talk: John Chowning

Don’t miss his bit about how he explains FM synthesis to a child – it’s really elegant. And Dr. Chowning picks up on the two things Elektron has done:

1. Set some limits so you get hands-on control over sound without getting lost – exploring space, but not throwing yourself out an airlock.

2. Putting the FM synthesis engine inside a more conventional subtractive synthesis architecture. (Basically – adding filters!)

As John describes those:

I noticed, in your instrument, that you put some boundaries on the possibilities so that one doesn’t end up in a daze without understanding how you got there, or end up in silence.

And regarding the architecture:

[Digitone] lets the user intuitively explore this re-formable, shapeable ball of stuff, then put that through the normal processes of synthesis.

So the thing to watch with the Digitone will be how well its presets and sound design work in practice. You’ve got a four-operator FM synth. That’s the architecture used by Robert Henke for Ableton’s Operator, precisely because it’s more manageable (and covers most of the sounds you want to create); adding operators adds a lot of complexity.

Then each voice (there’s 8-voice polyphony) adds filters: one multimode, one “base-width.” (Think they mean bandpass? I’ll ask.) And each voice comes with two assignable LFOs and overdrive to make things dirtier.

They’ve also added quite a lot in the effects section – sends for chorus, reverb, and delay, plus a master overdrive.

This being an Elektron box, integration of instrument and sequencer are key. And like the Digitakt, even this smaller box can be used to drive external gear. There are four synth tracks and four MIDI tracks, both, so the Digitakt is a bit like a mini Octatrack – it can be a hub for a live performance or synth rig.

With trig conditions (interactive events that can occur on each step) and track lengths and micro timings, you can make some fairly complex patterns. And whereas the DX7 and its ilk let you punch in a preset and then play it as-is forever until everyone got annoyed of the sound, Elektron bring parameter locks to make per-step transformations of your creations. So imagine all that sonic possibility of FM synthesis, changing as the sequence runs. We saw a peek of how much fun that is with KORG’s humble volca fm – now you get it on a deeper FM synth.

Worth investigating in a review – how much work is it to modify or program your own presets, how it works having parameters change with different presets, and how playable the whole thing is. But even though FM synthesis is a creation of the 1960s, having a playable, sequenced FM synth definitely stands out from the crowd of noisemakers at the moment. The new Elektron is available now, though currently listed as sold out. (Someone obviously likes the idea.)

$759 USD/779 EUR/£699 GBP.

https://www.elektron.se/products/digitone/

Specs:

Synth voice features:
8 voice polyphony (multitimbral)
Multiple FM algorithms
1 × multimode filter per voice
1 × base-width filter per voice
1 × overdrive per voice
2 × assignable LFO per voice

Sequencer:
4 synth tracks
4 MIDI tracks
1 arpeggiator per track
Polyphonic sequencing
Individual track lengths
Parameter locks
Micro timing
Trig conditions
Sound per step change

Send & master effects
Panoramic Chorus send effect
Saturator Delay send effect
Supervoid Reverb send effect
Overdrive master effect

Hardware
128 × 64 pixel OLED screen
2 × 1/4” impedance balanced audio out jacks
2 × 1/4” audio in jacks
1 × 1/4” stereo headphone jack
48 kHz, 24-bit D/A and A/D converters
Hi-Speed USB 2.0 port
MIDI In/Out/Thru with DIN Sync out

Physical specification
Sturdy steel casing
Dimensions: W 215 × D 176 × H 63 mm (8.5” × 6.9” × 2.5”) (including knobs and feet)
Weight: approximately 1.49 kg (3.3 lbs)
100 × 100 mm VESA mounting holes. Use M4 screws with a max length of 7 mm.

And of course, yes, Overbridge (Elektron’s tech for helping integrate their external hardware with your software rig).

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Elektron announces the Digitone polyphonic digital synthesizer

Swedish musical instrument company Elektron today announced Digitone, a polyphonic digital synthesizer featuring a powerful yet user-friendly take on FM