Teenage Engineering zeigt 2 günstige Modularsysteme und Touch-Keyboard – sehr spannend

Teenage Pocket Operator ModularTeenage Pocket Operator Modular

Sehr überraschend zeigt Teenage Engineering heute ein Video mit drei Modular-Systemen. Sehr unerwartet sind sie optisch sehr anders und in unterschiedlichen Form-Faktoren.

Das Design ist absolut auffällig und anders und sieht auch nicht nach klassischem Eurorack aus, zudem ist es sehr flach, sodass man es in einem schmalen Case unterbringen kann. Hier im Bild ist das größte in gelb, es gibt auch ein kleines Desktop-System in rot und ein ganz kleines ebenso.

Es sind eine Reihe von Modulen standardmäßig dabei, weitere Module kosten dann jeweils $149. Das System ist noch nicht lieferbar, die Komplettpreise sind $399 für das rote Desktop-System mit 5 Modulen und Touch-Keyboard, $549 für das große gelbe System mit 16 Modulen (komplett) und das Keyboard einzeln gibt es für $159. Man kann auch selbst etwas zusammenbauen, ähnlich wie bei Ikea-„Systemen“. Das Konzept ist neu und eigenständig und man kann Module wohl auch deshalb kaufen, weil man selbst etwas zusammenbasteln kann. Dennoch gibt es die fertigen Systeme, um den Einstieg leichter zu gestalten.

Das System heißt zwar Pocket Operator Modular, hat aber mit „Taschenrechner“ und PO-Serie nichts zu tun. Die Potis haben Lego-Anmutung und kennt man vom OP-Z ein bisschen.

Die Module gehören jeweils dazu und sind folgendermaßen zusammengestellt:

  • System 400: 3 Oszillatoren, Noise, Random Generator, 2 Envelopes, 2 Vca’s, Lfo, Filter, Mixer, Speaker Box, Power Pack und ein 16-Step Sequencer.
  • System 170: Rechteck-Oszillator, LFO, VCA, Filter, Hüllkurve und eingebauter Sequencer.

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Teenage goes Modular – Kampagne mit tollem Design ist aktuell zu sehen auf deren Website.

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NAMM 2019: Korg Volca Drum – Machinedrum ähnliche digitale Percussion im Kleinformat

Korg Volca Drum Digital Percussion Synthesizer Close UpKorg Volca Drum Digital Percussion Synthesizer Close Up

Korg hat nicht nur den (bereits geleakte) neuen Volca Modular pünktlich vor der NAMM 2019 fertiggestellt, sondern auch noch das Volca Drum. Es spezialisiert sich auf die typisch „synthetischen“ Klänge von digitalen Drummachines, kann aber ein wenig mehr. Es erzeugt Sounds nicht analog oder via PCM-Samples, sondern berechnet via DSP – das gibt eine Latte an Möglichkeiten.

Eigentlich ist die Idee auch für Korg nicht neu, denn die Electribe R war genau das, eine digitale Drummachine, die aber die klassischen Drum-Modelle an Bord hat. Es gibt 6 Drumsounds, die allesamt synthetisch sind. Es erinnert an Elektrons Machinedrum, auch weil es sogar ein richtiges Display gibt, welches Wellenformen und mehr darstellt. Ein Drumsound besteht generell aus einem Rauschanteil und einem tonalen Part und die kann man hier entsprechend einstellen. Dafür gibt es drei Potis für den Klang selbst und weitere für Hüllkurven der jeweiligen Anteile der Sounds wie etwa der Snare.

Der 16-Step-Sequencer animiert die sechs Sounds und damit ist der Drum das Gegenstück zur Sample-Volca oder der Microtonic unter den Volcas. Auch vorher gab es ja eine analoge Drummachine bei den Volcas, den „Beats“, aber der ist eher wie ein klassischer Drumcomputer aufgebaut mit wenigen Einstellmöglichkeiten und erinnert eher an die MFB Drummachines, als diese noch sehr klein und blau waren. Die Erzeugung ist aber nicht nur mit Filter oder Oszillator in der einfachen Form vorhanden, es gibt durchaus auch noch Wavefolding für mehr Obertöne. Es sind schon ganze Drum-Modelle, so ähnlich wie Elektrons „Machines“. Wie auch immer man sie nennt, sie sind alle nicht neu, nur sind sie in einer Volca neu. Die Preise stehen nicht endgültig fest, man kann aber mit unter 199 Euro rechnen.

Korg Volca Drum

Korg Volca Drum Digital Percussion Synthesizer

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NAMM 2019: Korg Volca Drum – Machinedrum ähnliche digitale Percussion im Kleinformat

Korg Volca Drum Digital Percussion Synthesizer Close UpKorg Volca Drum Digital Percussion Synthesizer Close Up

Korg hat nicht nur den (bereits geleakte) neuen Volca Modular pünktlich vor der NAMM 2019 fertiggestellt, sondern auch noch das Volca Drum. Es spezialisiert sich auf die typisch „synthetischen“ Klänge von digitalen Drummachines, kann aber ein wenig mehr. Es erzeugt Sounds nicht analog oder via PCM-Samples, sondern berechnet via DSP – das gibt eine Latte an Möglichkeiten.

Eigentlich ist die Idee auch für Korg nicht neu, denn die Electribe R war genau das, eine digitale Drummachine, die aber die klassischen Drum-Modelle an Bord hat. Es gibt 6 Drumsounds, die allesamt synthetisch sind. Es erinnert an Elektrons Machinedrum, auch weil es sogar ein richtiges Display gibt, welches Wellenformen und mehr darstellt. Ein Drumsound besteht generell aus einem Rauschanteil und einem tonalen Part und die kann man hier entsprechend einstellen. Dafür gibt es drei Potis für den Klang selbst und weitere für Hüllkurven der jeweiligen Anteile der Sounds wie etwa der Snare.

Der 16-Step-Sequencer animiert die sechs Sounds und damit ist der Drum das Gegenstück zur Sample-Volca oder der Microtonic unter den Volcas. Auch vorher gab es ja eine analoge Drummachine bei den Volcas, den „Beats“, aber der ist eher wie ein klassischer Drumcomputer aufgebaut mit wenigen Einstellmöglichkeiten und erinnert eher an die MFB Drummachines, als diese noch sehr klein und blau waren. Die Erzeugung ist aber nicht nur mit Filter oder Oszillator in der einfachen Form vorhanden, es gibt durchaus auch noch Wavefolding für mehr Obertöne. Es sind schon ganze Drum-Modelle, so ähnlich wie Elektrons „Machines“. Wie auch immer man sie nennt, sie sind alle nicht neu, nur sind sie in einer Volca neu. Die Preise stehen nicht endgültig fest, man kann aber mit unter 199 Euro rechnen.

Korg Volca Drum

Korg Volca Drum Digital Percussion Synthesizer

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NAMM 2019: Korg Volca Modular – semimodulare Wunderkiste?

Korg Volca Modular West Coast SynthesizerKorg Volca Modular West Coast Synthesizer

Wir wussten zwar schon durch den Leak vom Volca Modular, aber nun haben wir die Gewissheit: Er kommt zur NAMM 2019. Der Name ist allerdings etwas überschwänglich gewählt, denn er ist eigentlich nur semimodular. Wie es klingt, erfahrt ihr hier.

Korg Volca Modular

Eigentlich passiert beim Modular, was alle wünschen, alle lieben, aber niemand gewagt hat, dass Korg das ausgerechnet in das Volca-Format stecken würde. Sie haben es aber getan. Wir berichteten dazu auch bereits. Was für Make Noise 0-coast und für Buchla und Co. üblich, landet in minimaler Form auch im Volca und lässt sich mit kleinen Käbelchen patchen. Das Prinzip wurde klar vom Anyware Tinysizer übernommen, er war deutlich der, der dieses Prinzip erstmals verwendet hat. Er enthält sogar eine Art Woggle-Bug, einer erweiterten Mehrfach-Sample & Hold Einheit, die von Grant Richter (Wiard) in die Welt gebracht wurde.  Es gibt zwei Lowpass-Gates und somit haben wir es mit Westküsten-Denkweise zu tun. Der Oszillator ist mit Wavefolding/Waveshaping ausgestattet, um obertonreiche Klänge zu generieren, auch Grant Richter hat damals das Borg-Filter, eine Kombination aus Buchla und Korg gemacht, was hier wohl auch hier teilweise mit drin steckt, allerdings gibt es keine Resonanz, so wie das bei LPGs üblich ist. Mehr Verarbeitung bekommt man über die logischen Verknüpfungen hin, die für Audio und Modulation tauglich sind.

Die Bedeutung dieser Volca ist wohl doch als hoch einzustufen und der Preis soll dennoch unter 199 Euro liegen. Die Beliebtheit des 0-Coast ist nach-wie-vor hoch und nun kann „jeder“ in diese Welt einsteigen, die bei Make Noise immerhin noch 529 Euro kostet. Korg hat inzwischen alles nachgeliefert, was man liefern kann – wie macht man die berühmten Buchla Bongos? Wie geht man damit um? Und was macht er wirklich genau? Richtig gut ist auch der Hall, denn zu Geräten dieser Bauart passt immer etwas Hall. Die Hüllkurve ist natürlich vom Typ AR. Das reicht aber auch und ist für diese Form auch genug. Der Sequencer hat 16 Steps und kann auch zufällig abspielen, was durchaus wichtig ist für Synthesizer dieser Art.

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Leak: Korg Minilogue XD – aufgetaucht!

Korg Minilogue xdKorg Minilogue xd

So wie die Volcas kürzlich ist nun auch ein Bild des Minilogue in einer anderen Version aufgetaucht namens Minilogue XD.

Wie beim Prologue scheint der dritte Oszillator die digitale Engine geerbt zu haben und daher auch den Namen XD (Engine, Digital). Diese ist in der Lage FM, Sync-Sounds und digitale Wellenformen herzustellen aber auch können Entwickler für diese Engine neue Oszillatormodelle schreiben. Es gab auf der letzten Superbooth entsprechende DSP Module, die man dafür nutzen kann ohne einen Prologue oder jetzt auch den Minilogue XD besitzen zu müssen und man kann die Modelle frei anbieten.

Das dürfte hier 1:1 auch möglich und umgesetzt sein und damit hat man das Gerät deutlich aufgewertet. Es wird noch immer 4 Stimmen besitzen und sonst analog sein und auch das gleiche Modulationskonzept aufweisen wie der Minilogue. Ob das Gerät teurer ist und zusätzlich in den Verkauf gehen wird und wann oder ob der bisherige Minilogue ersetzt werden wird oder ob da nur jemand einen sehr gut gemachten Spaß erlaubt hat ist nicht vollkommen klar.

Wir können nur warten, bis die Geräte wirklich gezeigt werden. Preise oder ähnliches sind selbstverständlich auch nicht bekannt.

Sequential Prophet XL mit doppelter Stimmenanzahl und mehr Tasten, aber…

sequential prophet XLsequential prophet XL

Total überraschend wird in einem Bericht von SOS nebenbei und hintenrum etwas erwähnt und schon ist sogar ein Bild davon da: Der Prophet X wird zum Sequential Prophet XL erweitert. Er ist ja faktisch „ein Sampler“ und wird in allem größer.

Der Prophet X ist gerade mal raus und hat gerade das Haus für einen Test im SynMag verlassen, da folgt ein Gerücht, das wohl bald Wahrheit werden wird. Der Prophet wird stärker, größer und hat mehr Stimmen.

Sequential Prophet XL – das kommt dazu

Konkret handelt es sich um den Prophet X mit je zwei klassischen Oszillatoren und zusätzlich zwei Sample-Engines mit kompletter Verknopfung aller wichtigen Parameter wie Start-End-Punkt, Loop, Position des Loops und Abspielrichtung. Dem nachgeschaltet ist ein 24 dB/Oktave-Tiefpassfilter und das alles eingebettet in die klassische Engine mit 4 LFOs und 4 Hüllkurven, die auch die Oszillatoren (alle einzeln) als Modulationsquelle akzeptiert.

Die XL-Version ist mit 76 Tasten ausgestattet, die offensichtlich Holztasten mit Gewichtung sind. Damit richtet sich der XL mehr an den klassischen Keyboarder mit Ambitionen. Die Haupt-Engine bleibt gleich, man hat aber einen 32-Stimmen-Modus, der das Filter quasi übergeht oder dieses als paraphonische Einheit verwendet. Sie sind nämlich weiterhin zu Stereo-Abspielung mit 8 Stimmen und mono mit 16 Stimmen wie im „kleinen“ Modell bereit. Erstaunlicherweise wird der 32-Stimmen-Modus auch für den normalen Prophet X als Update erhältlich sein. 

Aktuell ist das noch nicht offiziell, weshalb man dies noch nicht auf den Seiten von Dave Smith / Sequential finden kann. Es wird aber kommen. Ein Update ist ohnehin in Erwartung des Sample-Einlade-Modus erwartet zum Ende des Jahres, was faktisch sehr bald sein kann.

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Moog One – so klingt der Luxus-Synthesizer

moog one oszillator displaymoog one oszillator display

Es gibt Sounds! Der Moog One wurde zwar immer noch nicht offiziell veröffentlicht, aber das heißt ja nicht, dass man dem polyphonen Analogsynthesizer mit Memorymoog-Optik nicht schon ein paar Klänge entlocken kann. Endlich mal mehr als nur das Datenblatt und ein paar Fotos.

Klanglich würde ich es bei Retro-Speziell einordnen. Das ist gut so. Man lässt ein paar (ziemlich) bekannte „Nasen“ in einem Video mit 60er-Optik erscheinen. Und es geht weiter – man sieht Herrn Sakamoto lächeln, Frau Ciani und es gibt Demos.

Der erste Eindruck klingt voll, flächig und rund. Nicht zu „fett“ für ein polyphones Instrument – die ewige Befürchtung der Nerds. Der Spot erinnert an Apple Spots, nur mit Vintage-Filter für die Patina und diverse Spieler legen Hand an das Instrument. Wobei ein Synthesizer immer sinnlicher als ein Telefon sein wird.

Und ja, es ist so sinnlich, dass es schon ein wenig esoterisch erscheint. Es ist für Fans, für die, die Lust haben. Es geht nicht um Features, da diese reich an der Zahl sind und man das bereits weis. Daher einfach mal verschiedene Musiker einladen und spielen lassen. Wir sind selbst gespannt, wie ihr das findet, wie ihr den Moog One einordnet. Die Sounds hier sind fast ein bisschen konservativ. Aber der Beginn ist ein bisschen avantgardistisch. Eine doch eher amerikanische Sprache, die hier gesprochen wird.

Aber der Sound wandert von lustig-beschwingt-10-Pfennig-esque bis schwer-flächig. Was löblich ist, dass offenbar keine Effekte im Einsatz sind außer jenem Eventide, der eingebaut ist. Die Message ist – hier habt ihr etwas Wertiges, etwas zum anfassen, etwas Analoges.

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Leak: Behringers EMS VCS3 aka VCX3 kommt doch …

Behringer VCX3

Wieder mal gibt es einen Leak, in dem ein Produkt genannt wird, was es eigentlich nicht geben soll.  Diesmal also der Behringer VCX3.

Behringer VCX3 – ein Shop-Leak

Behringer hat vor einiger Zeit eine große Menge an Synthesizern ungewollt gepostet, dabei war auch der Behringer VCX3 gelistet, ein Clone des bekannten britischen Synthesizer-Klassikers von EMS.

Inzwischen haben eine Reihe von Testern den Odyssey-Clone erhalten, auch der SH-101 ist auf dem Wege, ebenso der Pro One – sie alle wurden direkt oder indirekt erwähnt bei jenem großen Leak. Es besteht daher Grund zur Annahme, dass das, was dort gelistet wurde, auch tatsächlich kommen könnte.

Anlass ist ein UK-Shop, der den VCX3 bereits listet, jedoch ohne Foto oder weitere Information. Das Anlegen neuer Produkte ist nicht in jeder Shop-Software „versteckt“ möglich, sodass es immer zufällig verteilt wieder vorkommt. Ob das ein sicheres Zeichen ist, ist nicht immer klar, denn bis vor Kurzem gab es in Deutschland nur einen Händler, der die Synthesizer von Behringer führte, jetzt sind es wieder deutlich mehr. Manche Läden „claimen“ so den Namen frühzeitig. So ist es auch mit dem ARP2600 passiert, den es nie gegeben hat als Clone von Korg oder Behringer. Daher sollte man solche Shop-Unfälle mit Vorsicht genießen.

Behringer VCX3 – ein Clone hätte viele Vorteile

Der EMS VCS3 ist dermaßen begehrenswert, dass er extreme Preislagen erreicht hat. Hier wäre ein Clone ein echter Segen für die User. Denn die Wahrscheinlichkeit einen zu erhalten ist heute sehr gering und erreicht nicht selten fünfstellige Preisvorstellungen. Es gibt zwar offiziell noch die Firma, jedoch warten Leute Jahre auf ihre Geräte.

Interessant wird dabei sein, ob man die Mehrgangpotis und die Schaltmatrix nachgefertigt werden und wie genau die Optik sein wird. Da der Name die große Holzversion und nicht die Kofferversion adressiert, muss man von einer großzügigen Größe ausgehen. Jedoch ist technisch eine Verkleinerung sehr realistisch und daher sicher auch hier wahrscheinlich.

Das Anfertigen spezieller Bedienelemente und analoger Schaltungen ist eine Stärke Behringers. Genau deshalb können sie günstiger sein als alle anderen. Rechtlich ist das legal, da die Patente längst abgelaufen sind, und im Falle des Behringer VCX3 handelt es sich zwar um ein sehr nerdiges Instrument, jedoch sind 1000 Stück weltweit vermutlich durchaus realistisch absetzbar. Ein Masseninstrument wird er aufgrund der doch exotischen Art nicht unbedingt sein, er ist nahezu das Gegenteil eines Minimoogs, auch wenn auch er mit 3 VCOs arbeitet.

Infos

Der Link zum selbst ausprobieren ist übrigens hier zu finden, solange man ihn online lässt.Preise lassen sich zurzeit maximal raten, bisher gibt es einen Clone von PIN Electronics namens Portabella, der jedoch auch die 6k Euro erreicht. Der „Hornet“ ist ein andere bekannter Clone vom gleichen Hersteller.

Wenn Behringer einen EMS für dreistellige Summen oder auch nur 1.500 Euro bauen könnte, wäre das eine Sensation für die Szene.

Yamaha MODX7 FM-Synthesizer – Ein günstiger 8-OP-FM-Synth

Yamaha MODX7

Yamaha hat mit dem Montage bereits den Grundstein für 8-OP-FM gelegt. Der Yamaha MODX7 ist offenbar die günstigere Version dazu, die den Montage vermutlich nicht ablöst sondern nach unten abrundet.

Ein Nachfolger läge wohl in einem ähnlichem Preis-Segment. So hat man hier die Option, die 8-Operatoren und die Samples aus der AWM-Abteilung mit etwas weniger Steuerung drumherum und ohne MIDI-Thru-Anschluss und einfacherer Tastatur spielen zu können. Meist trifft es ja den Aftertouch, und prompt finde ich keinen Hinweise auf „Pressure“ oder „Aftertouch“ in der Feature-Liste.

Yamaha MODX7 – was schon bekannt ist

Er soll etwa 1.550,– Euro kosten, was ebenfalls die Mittelklasse ist. Yamaha hat im ganz günstigen Sektor noch die Reface-Serie mit 4 Operatoren im Angebot, welche mit 280,– Euro auch als superfaires Angebot gelten und mit viel Druck und Livetauglichkeit sogar das beste Minikeyboard bieten. Hier ist es ein wenig anders, man bekommt das volle Paket mit „Super Knob“, dem Morph-Element: Es verändert radikal einige Parameter in der FM- und AWM-Synthese und ist damit das große Ding in der Werbung zum Montage gewesen.

Das Audiointerface mit dem Rechner ist eingebaut. Aktuell findet sich noch kein exakter Hinweis, ob man eigene Klänge einladen kann für die Sample-Engine. Die Begriffe sagen eher „nein“, denn ROM heißt normalerweise genau das.

Um den Vergleich möglich zu machen, hier die Daten des MODX (die Zahl hinter dem Namen sagt aus, wie viele Tasten das Instrument hat – 6, 7 oder 8 steht für 61, 76 oder 88. Geplant ist aber hier offenbar zunächst die MODX7 -Version. AWM ist schon immer die Bezeichnung für Samples.

Infos

Yamaha MODX7 – Feature-Liste

  • AWM2 (Advanced Wave Memory 2) sample and synthesis engine
  • 76-note semi-weighted keybed for fluid playability
  • Unparalleled sonic versatility for creating sounds from iconic 80s sounds to modern-day EDM cutting-edge leads
  • Integrated performance controls include faders and encoders for in-depth control over parameters
  • Ideal for both studio and stage use
  • FM-X Synth Engine
  • LCD-Touchscreen 7″-Colour-Wide-VGA-TFT
  • Waveform-ROM expanded from 741 MB to 5.67 GB
  • 2,370 new Waveforms, 6,347 total in ROM
  • 1 GB Flash-ROM built-in
  • Ca. 2,000 preset performances
  • 640 user performances
  • 5,120 library performances
  • Seamless Sound Switching “SSS“ for Performances with up to four Parts
  • 13 dual insert effects (12 Parts + A/D Input)
  • Over 256 preset live set slots, 2,048 User & 2,048 library live set slots
  • 10,239 arpeggios
  • Eight arpeggio Parts simultaneously
  • Eight Scenes per Performance
  • Master keyboard functions for each Performance
  • Multichannel USB Audio Interface, 2-in/10-out

Waldorf überrascht mit Kyra Synthesizer

Waldorf Kyra

Zack – Waldorf überrascht uns alle mit einem neuen Synthesizer auf Basis von FPGAs. Das sind Chips, die jedoch nicht einfach DSPs sind. Auf diesen arbeiten noch wenige Hersteller, aber Waldorf sind nach Exodus die ersten mit einem großen Produkt.

Ja, der Paradigm Synthesizer sollte auch auf FPGAs laufen und das Einzelstück Airbourne AVS04 von Martin Hollinger ebenso. Aber kommen wir nun zu dem was der Waldorf Kyra können soll. 128 Stimmen, 4.00 Schwingungsformen und 2- bzw. 4-Pol-Filter soll er bieten. Das liest sich ein bisschen wie die Features des Valkyrie. Echt stereo mit FM, Sync und Ringmodulation sind die Oszillatoren ausgelegt, von denen es 10 geben soll. Dazu kommt eine 18-fache Modulationsmatrix. Und im Waldorf Kyra sind bis zu 8 Effekte vorgesehen.

Waldorf Kyra – kennen wir den etwa schon?

Tja und was ist hier passiert? Der Valkyrie IST Kyra – denn Manuel Caballero ist der Entwickler, und somit kennen wir die Features und Möglichkeiten. Nur die Optik wird etwas anderes sein als jene, die man uns zeigte. Und alles wird unter Waldorf laufen!

Das Gerät ist sehr hochwertig, wir konnten es schon auf der Musikmesse hören und sehen, es klingt hervorragend. Viele vergleichen das Gerät mit dem Virus, was aber nicht so passend ist. Denn hier sind die Rechentiefe und Qualität um einiges höher und der Ansatz ein vollkommen anderer. Die Qualität der Effekte ist in der Tat sehr hoch, und das Gerät hat einen Multimode und kann deshalb mehrere verschiedene Klänge abspielen, was heute ja schon fast ein besonderes Feature ist.

Der Waldorf Kyra soll 1.899,– Euro kosten und zur NAMM 2019 erhältlich sein oder zumindest dort zuerst gezeigt werden. Hier wird vermutlich primär das Design ein anderes sein. Die vielen Einzelausgänge sind ebenfalls ein Merkmal, das man schon jetzt nennen kann zusammen mit dem vollständigen Editor für alle Betriebssysteme.

Infos

gibt’s auf der Waldorf-Webseite bisher noch nicht.