Leak: Korg Minilogue XD – aufgetaucht!

Korg Minilogue xdKorg Minilogue xd

So wie die Volcas kürzlich ist nun auch ein Bild des Minilogue in einer anderen Version aufgetaucht namens Minilogue XD.

Wie beim Prologue scheint der dritte Oszillator die digitale Engine geerbt zu haben und daher auch den Namen XD (Engine, Digital). Diese ist in der Lage FM, Sync-Sounds und digitale Wellenformen herzustellen aber auch können Entwickler für diese Engine neue Oszillatormodelle schreiben. Es gab auf der letzten Superbooth entsprechende DSP Module, die man dafür nutzen kann ohne einen Prologue oder jetzt auch den Minilogue XD besitzen zu müssen und man kann die Modelle frei anbieten.

Das dürfte hier 1:1 auch möglich und umgesetzt sein und damit hat man das Gerät deutlich aufgewertet. Es wird noch immer 4 Stimmen besitzen und sonst analog sein und auch das gleiche Modulationskonzept aufweisen wie der Minilogue. Ob das Gerät teurer ist und zusätzlich in den Verkauf gehen wird und wann oder ob der bisherige Minilogue ersetzt werden wird oder ob da nur jemand einen sehr gut gemachten Spaß erlaubt hat ist nicht vollkommen klar.

Wir können nur warten, bis die Geräte wirklich gezeigt werden. Preise oder ähnliches sind selbstverständlich auch nicht bekannt.

2 Korg Volcas – Modular mit Buchla-Elementen und aufwendigerer Drum-„Synthese“

Korg Volca ModularKorg Volca Modular

Noch ist nicht NAMM, aber gleich zwei sehr spannende Volcas sind aufgetaucht. Davon einer sogar modular.

Wenn einer noch einmal was toppen kann, dann wohl Korg.
Synthjam postet auf Instagram jeweils eine Cola mit recht großem Display und Grafiken von Wellenformen für den Drum, er scheint eine art virtuelle oder auch analoge Drumsynthese zu verwenden, einige Parameter dazu sind klassische Dinge wie Hüllkurven und ein tonaler Anteil. So etwas ist vermutlich ein kompletter Drumsynth für einen Sound, könnte aber auch für mehrere stehen, da es offenbar 2 Layer gibt sind es vielleicht auch 2 Sounds gleichzeitig.

Beim Modular Gibt es einen Oszillator mit „Folder“ (Waveshaping/Folding), alle klassischen Wellenformen und zwei Filter wie in einem MS20 und etwas, was wie logische Verknüpfungen aussieht. Mit so etwas kann man auch etwas wie Ringmodulation herstellen oder andere Dinge, was aber nicht eindeutig zu erkennen ist. Es gibt aber keine Resonanz, denn die beiden Filter sind LPGs, also im Buchla-Stil Filter und VCAs zugleich. Außerdem findet man einen Woggle-Modus. Das bedeutet wohl Woggle-Bug, eine Kombination aus LFOs und Sample & Hold Gliedern. Das alles ist für Korg sehr neu und eher am 0-Coast und dem Buchla Music Easel und ähnlichen Geräten orientiert. Das wird sehr interessant werden und die Preise sind sicherlich unter 199€ zu vermuten. Zur NAMM wird man wohl mehr wissen.

Leak: Behringers EMS VCS3 aka VCX3 kommt doch …

Behringer VCX3

Wieder mal gibt es einen Leak, in dem ein Produkt genannt wird, was es eigentlich nicht geben soll.  Diesmal also der Behringer VCX3.

Behringer VCX3 – ein Shop-Leak

Behringer hat vor einiger Zeit eine große Menge an Synthesizern ungewollt gepostet, dabei war auch der Behringer VCX3 gelistet, ein Clone des bekannten britischen Synthesizer-Klassikers von EMS.

Inzwischen haben eine Reihe von Testern den Odyssey-Clone erhalten, auch der SH-101 ist auf dem Wege, ebenso der Pro One – sie alle wurden direkt oder indirekt erwähnt bei jenem großen Leak. Es besteht daher Grund zur Annahme, dass das, was dort gelistet wurde, auch tatsächlich kommen könnte.

Anlass ist ein UK-Shop, der den VCX3 bereits listet, jedoch ohne Foto oder weitere Information. Das Anlegen neuer Produkte ist nicht in jeder Shop-Software „versteckt“ möglich, sodass es immer zufällig verteilt wieder vorkommt. Ob das ein sicheres Zeichen ist, ist nicht immer klar, denn bis vor Kurzem gab es in Deutschland nur einen Händler, der die Synthesizer von Behringer führte, jetzt sind es wieder deutlich mehr. Manche Läden „claimen“ so den Namen frühzeitig. So ist es auch mit dem ARP2600 passiert, den es nie gegeben hat als Clone von Korg oder Behringer. Daher sollte man solche Shop-Unfälle mit Vorsicht genießen.

Behringer VCX3 – ein Clone hätte viele Vorteile

Der EMS VCS3 ist dermaßen begehrenswert, dass er extreme Preislagen erreicht hat. Hier wäre ein Clone ein echter Segen für die User. Denn die Wahrscheinlichkeit einen zu erhalten ist heute sehr gering und erreicht nicht selten fünfstellige Preisvorstellungen. Es gibt zwar offiziell noch die Firma, jedoch warten Leute Jahre auf ihre Geräte.

Interessant wird dabei sein, ob man die Mehrgangpotis und die Schaltmatrix nachgefertigt werden und wie genau die Optik sein wird. Da der Name die große Holzversion und nicht die Kofferversion adressiert, muss man von einer großzügigen Größe ausgehen. Jedoch ist technisch eine Verkleinerung sehr realistisch und daher sicher auch hier wahrscheinlich.

Das Anfertigen spezieller Bedienelemente und analoger Schaltungen ist eine Stärke Behringers. Genau deshalb können sie günstiger sein als alle anderen. Rechtlich ist das legal, da die Patente längst abgelaufen sind, und im Falle des Behringer VCX3 handelt es sich zwar um ein sehr nerdiges Instrument, jedoch sind 1000 Stück weltweit vermutlich durchaus realistisch absetzbar. Ein Masseninstrument wird er aufgrund der doch exotischen Art nicht unbedingt sein, er ist nahezu das Gegenteil eines Minimoogs, auch wenn auch er mit 3 VCOs arbeitet.

Infos

Der Link zum selbst ausprobieren ist übrigens hier zu finden, solange man ihn online lässt.Preise lassen sich zurzeit maximal raten, bisher gibt es einen Clone von PIN Electronics namens Portabella, der jedoch auch die 6k Euro erreicht. Der „Hornet“ ist ein andere bekannter Clone vom gleichen Hersteller.

Wenn Behringer einen EMS für dreistellige Summen oder auch nur 1.500 Euro bauen könnte, wäre das eine Sensation für die Szene.

LEAK: Roland System 500 mit neuen Modulen aus dem 100m

Roland System 500

Das System 500 wurde von Roland schon vor einiger Zeit vorgestellt, war aber unvollständig. Es war auf die wichtigen stilprägenden Module reduziert. Das ändert sich jetzt.

Das System 500 hatte ein Manko, man musste das Sample & Hold Modul mit dem Rauschgenerator und dem LFO extra von anderen Herstellern kaufen, obwohl Roland schon ein schönes Case bereit hielt, passte dieses natürlich dort nicht hinein.

Jetzt hat man eine Alternative gefunden mit einem neuen Misch-Modul aber auch dem klassischen VCO-VCF-VCA-Kombinations-Modul, welches sich sehr gut als Basis für ein mehrstimmiges System eigenen würde und Platz schafft.

Außerdem sind die Doppelmodule für 2 Tiefpassfilter und Oszillatoren offenbar auch lieferbar. Oder zumindest in diesem System zu sehen. Die Szene munkelte ja schon länger, dass dieses System wieder auftauchen würde. Klingen tut es authentisch und so wie man das erwartet. 😉

Roland System 500 Leak V2.0
Roland System 500 Leak V2.0
Roland System 500 Leak V2.0
Roland System 500 Leak V2.0

Arturia RackBrute Eurorack-Klapp-System für Minibrute-Serie & Modular

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Arturia brachte gestern und vorgestern Minibrute 2 und 2s zum ersten Mal unter die Augen. Diese beiden haben eine spezielle Halterung an der Seite. Die ist nicht zufällig, sondern gehört zu dem neuen RackBrute-System.

Für das System gibt es zwei Optionen, ein Doppelrack oder ein einfaches mit 3 HE, also der Eurorack-Größe für fremde Module und vielleicht ja auch zukünftige Arturia-Euromodule? Der große Clou daran ist, dass nicht nur die klassische Rahmen-Stromversorgung und das Mechanische dabei vorhanden ist, sondern dass sich Minibrute 2 oder Minibrute 2s und das Rack als ein System aufstellen lassen und in einem angenehmen Anstellwinkel zueinander ausrichten lässt.

Arturia RackBrute

Das ist nicht nur live oder im Studio interessant, sondern auch für den Transport des kompletten Systems. Genau deshalb sind die neuen Minibrutes auch mit einem so aufwendigen Patchfeld ausgestattet, denn sie sind füreinander gemacht und elegant zusammenzubringen.

Als Beispiele kann man nur das Modulsystem für sich benutzen und der Ständer dient dann als Fuß und zum Anstellen der Systeme, beim Doppelsystem liegend, beim einfachen eher stehend. Natürlich lassen sich auch zwei Racks verbinden, dann liegt eins davon und ein weiteres ist angewinkelt dazu aufgestellt. Deshalb gibt es die Holzseitenwände mit den Seitennubsis, jeder dieser orangen Halter ist das Clevere am System.

Arturia RackBrute

Arturia RackBrute

Eine Option davon ist natürlich, die Tastatur oder den Sequencer unten zu befestigen und dazu im angenehmen Winkel das Eurorack. Und unterwegs werden die beiden mit den Knöpfen gegeneinander geklappt. So entsteht kein Schaden und man kann alles gut transportieren. Und dennoch ist genug Platz zwischen den Geräten als Schutz und für eventuelle Patchkabel. Besser als Tetrapack, irgendwie clever.

Infos

Die Produktwebsite von Arturia zeigt einige Beispiele.

Video

Arturia plant neuen Hardware-Synthesizer

Arturia Leak Betatest

Kürzlich durfte man ein Bildchen aus einem Smartphone finden, in dem ein Entwickler ein Paket in der Hand hält, was offensichtlich ein neuer Synthesizer-Prototyp ist. Da Arturia klar erwähnt und markiert wurde, scheint sich da etwas neues anzukündigen.

Betaphase, so nennt man in der Regel die Zeit in der die ersten Tests und Entwicklungen bereits abgeschlossen sind (Alpha Phase) und es eher in Richtung Optimierung der Software geht. In so einer Phase werden nur noch wenige Dinge an der Hardware geändert, daher dürfte bereits vieles in trockenen Tüchern sein. Die Produktion eines solchen Synthesizer nimmt allerdings auch einige Wochen in Anspruch, weshalb es wohl wahrscheinlich ist, dass man uns das Gerät bis oder zur NAMM im Januar 2018 zeigen könnte.

Wie man an der Verpackung erkennen kann, ist das Gerät sicher mindestens von der Größe eines Mopho 4x oder eher noch größer. Damit könnte Arturia planen, mehr als eine Stimme analog umzusetzen. Es liegt sehr nahe, die Konkurrenz eher da zu suchen, wo es weniger andere Firmen gibt, die etwas ähnliches bereits anbieten. Arturia hat allerdings sehr günstige und einen Luxus-Synthesizer im Angebot, nicht aber so etwas wie die Mittelklasse. Auch wenn der Matrixbrute als Luxussynthesizer zu bezeichnen ist, so ist er doch vergleichsweise günstig – so ist also eine Restwahrscheinlichkeit für einen Synthesizer für 999€ mit sehr vielen Extras und neuem Konzept wohl denkbar aber nicht zu wahrscheinlich. Wenn, dann müsste es schon ein Gerät mit mindestens 2 Oszillatoren sein.

Eine solche Breite würde ein Gerät mit 4-8 Stimmen rechtfertigen, was dann gegen Dave Smith und Behringer sowie Korgs Monologue antreten muss. Um das zu tun, sind 6 Stimmen sinnvoll. Wie die Struktur sein wird, ist nicht absolut klar, jedoch könnte man die Struktur des Microbrute mehr oder weniger übernehmen und diese sechs bis acht Mal kopieren und eine Speichermöglichkeit installieren. Möglicherweise war der Matrixbrute eine Vorstufe, um diese Technik zu schaffen. Eine Art Juno-60-Struktur wäre bei Mehrstimmigkeit hochinteressant, noch mehr jedoch etwas mit 2 Oszillatoren, FM, Ringmodulation und Sync, wie man es im Matrixbrute finden kann – vielleicht nicht ganz so umfangreich und ohne Matrix. Die Frage bliebe noch, ob der Trend bei Arturia eher zu einer einfachen Bedienung ginge oder eine Modulationsmatrix über ein Menü erreichbar ist. Meine Ratesuppe würde eher ersteres enthalten.

LEAK: Ableton Live 10 kommt!

LEAK: Ableton Live 10 kommt!

Erst vor kurzem wurde in einem Video des Musikers und DJs Jazzy Jeff kurzzeitig das vielleicht „neue“ Ableton Live 10 gezeigt und heiß diskutiert. War das nun ein Vorbote für eine neue Version oder eben nicht? Jetzt ist ein weiteres Foto aufgetaucht, dass einen Teil des neuen Box Artworks der neuen Version 10 zeigen soll. Darauf befindet sich der Upgrade -Slogan „Save 20% on Ableton Live 9 – Get a free upgrade to Live 10“. Wenn das mal nicht ein Hinweis auf das bevorstehende Release ist!

Ableton Live 10 – jetzt ist es endlich soweit!

Das Warten hat anscheinend ein Ende, denn Robert Baker, ein Produzent von „We’re Not Friends“, postete auf seiner Facebook-Seite ein Foto mit einem Upgrade Poster von Live 9 auf Live 10. Ihr könnt wohl bald 20% beim Kauf von Live 9 sparen und erhaltet Live 10 nach der Veröffentlichung gratis! Wie das Bild jetzt schon gepostet werden konnte, steht in den Sternen oder steht tatsächlich ein Release schon in den nächsten Tagen bevor? Ableton wird das Geheimnis bestimmt bald lüften.

Ableton Live 9 existiert jetzt schon seit dem 5. März 2013, also schon eine lange Ewigkeit im Software Business. Deswegen wird es jetzt Zeit, dass endlich eine neue Version erscheint. Wie Live 10 aussieht oder welche neue Funktionen implementiert wurden, ist an den Bildern nicht zu erkennen. Schade!

Preis und Spezifikationen

Leider gibt es noch keine weitere Daten und Informationen zu Live 10. Ableton scheint mit einem guten Team zusammen zu arbeiten, die absolut keine Infos durchsickern lassen. Respekt!

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