Geheimnisvolles Modul von Rossum Electro aufgetaucht

Rossum Electro Modul PrototypRossum Electro Modul Prototyp

Rossum Electro ist niemand geringeres als E-Mu Gründer Dave Rossum, der bereits einige spektakuläre Module veröffentlicht hat. Darunter ein Sampler und das Z-Plane Filter Modul. Jetzt tauchte ein seltsames Modul ohne jeden Kommentar auf. 

Wer bist du?

Alles was wir wissen: Es ist von Dave. Und der ist fit in Sachen analoger und digitaler Technik. Das beweisen seine bisherigen Module: Filter mit 6-Pol Morphing, das ohne „Noises“ auf 2-Pol ummophbar ist – analog. Außerdem Z-Plane Filter und Fuinktions Generatior mit DSP Technik, also digital. Die Basis ist also da.

Frontplatten-Rätsel

Hier sind Taster verbaut, also wird es innen wohl eher digitale Technik geben oder zumindest einen Teil davon ausmachen. Dazu findet man einige Reihen von Potis, die in einer offensichtlich zusammengehörigen Weise arbeiten. Die Anordnung ist sicher kein reiner Zufall. So findet man in der oberen Reihe drei, in der nächsten nocheinmal drei und darunter sogar fünf Steuereingänge – offenbar allesamt mit Abschwächer.

Was ist es?

Die Taster, LEDs sowie die Buchsen drumherum lassen sich wirklich nur mit wildesten Spekulationen zu etwas definieren, was man kennen könnte. Die Anordnung der Potis dürfte noch der einzige Hinweis sein. Sie könnten eine total neue Synthese bedeuten, denn Oszillatoren kann es nie zu wenig geben.

Die Reihe mit 5 Knöpfen ist fast wie eine Hüllkurve angeordnet, ganz unten findet man 8 Knöpfe, die zu einem Sequencer gehören könnten. Und in der Mitte? Sagen wir doch einfach, dass dies Beeinflussungselemente von etwas sind, die vermutlich das steuern, was weiter oben auch passiert. Oder vielleicht doch ganz eigene Sachen?

Zu viel wirrwar?

Mit diesem Modul ist auf jeden Fall „viel los“ und es könnte fast alles sein vom 5-Step-Sequencer im Buchla Stil bis hin zu komplexen Filtern oder Oszillatoren oder auch einer knopfreicheren Version für einen LFO / Hüllkurven-Supergenerator, der auch ein bisschen Sequencer ist. Vermutlich ist es nichts davon, deshalb schauen wir einfach die nächste Zeit genauer hin. Wir treffen uns an dieser Stelle wieder.

Mehr Infos

Das Bild stammt von Dave Rossums Facebook Account. Die Website sagt bisher noch gar nichts. Schade.

Demzufolge wissen wir auch noch nichts über Preise und Verfügbarkeit.

Was meint ihr? Was ist das?

Sequential Prophet XL mit doppelter Stimmenanzahl und mehr Tasten, aber…

sequential prophet XLsequential prophet XL

Total überraschend wird in einem Bericht von SOS nebenbei und hintenrum etwas erwähnt und schon ist sogar ein Bild davon da: Der Prophet X wird zum Sequential Prophet XL erweitert. Er ist ja faktisch „ein Sampler“ und wird in allem größer.

Der Prophet X ist gerade mal raus und hat gerade das Haus für einen Test im SynMag verlassen, da folgt ein Gerücht, das wohl bald Wahrheit werden wird. Der Prophet wird stärker, größer und hat mehr Stimmen.

Sequential Prophet XL – das kommt dazu

Konkret handelt es sich um den Prophet X mit je zwei klassischen Oszillatoren und zusätzlich zwei Sample-Engines mit kompletter Verknopfung aller wichtigen Parameter wie Start-End-Punkt, Loop, Position des Loops und Abspielrichtung. Dem nachgeschaltet ist ein 24 dB/Oktave-Tiefpassfilter und das alles eingebettet in die klassische Engine mit 4 LFOs und 4 Hüllkurven, die auch die Oszillatoren (alle einzeln) als Modulationsquelle akzeptiert.

Die XL-Version ist mit 76 Tasten ausgestattet, die offensichtlich Holztasten mit Gewichtung sind. Damit richtet sich der XL mehr an den klassischen Keyboarder mit Ambitionen. Die Haupt-Engine bleibt gleich, man hat aber einen 32-Stimmen-Modus, der das Filter quasi übergeht oder dieses als paraphonische Einheit verwendet. Sie sind nämlich weiterhin zu Stereo-Abspielung mit 8 Stimmen und mono mit 16 Stimmen wie im „kleinen“ Modell bereit. Erstaunlicherweise wird der 32-Stimmen-Modus auch für den normalen Prophet X als Update erhältlich sein. 

Aktuell ist das noch nicht offiziell, weshalb man dies noch nicht auf den Seiten von Dave Smith / Sequential finden kann. Es wird aber kommen. Ein Update ist ohnehin in Erwartung des Sample-Einlade-Modus erwartet zum Ende des Jahres, was faktisch sehr bald sein kann.

Infos

D16 Group releases Fazortan 2 phasing effect plugin

D16 Group Fazortan 2D16 Group has announced the release of Fazortan 2, an update to the phasing effect unit with full control over two LFOs. The new version comes than ever to the classic 70s units’ sound character. Fazortan 2 is the new incarnation of Controlable Space Phaser which is part of our SilverLine Collection. No need to […]

Corsynth Intros 5U OTA Lowpass Filter, Updates LFO To Offer Extreme VC LFO Action

This style of filter can be one found in classic synthesizers like Roland Jupiter 8 , Roland System 100m, Roland SH-1 and many more.… Read More Corsynth Intros 5U OTA Lowpass Filter, Updates LFO To Offer Extreme VC LFO Action

Tracktion 7: powerful, free audio production tool (Mac, Windows, Linux)

So you want to start recording, mixing, arranging, and your budget is … you don’t have one. Tracktion runs on every OS, and the latest update adds still more powerful features.

Free production tools are invaluable – not only are they a refuge for the cash-strapped, but they can be a useful common denominator when you want to exchange projects, or if you need to get up and running quickly on something other than your main machine. Tracktion isn’t the only option out there. Notably GarageBand is available to macOS and iOS users. The excellent Cakewalk (formerly called Cakewalk SONAR) is an optimal choice on Windows, now available free from BandLab. For cross-platform tools, there’s the completely free and open source Ardour, though it can be a bit hacky to install and use. And while it’s not free, Reaper has an unlimited demo, meaning you can use the full version for free and send the developer some money after you sell that first TV score.

Where Tracktion stands out: it’s a modern, friendly, single-window DAW that runs on any OS (Mac, Windows, Linux). And of all of these, it may be the friendliest option – with some power features not available from other options.

T7, released this week, sweetens the pot with some unique new additions – including a couple that might even sway you from the DAW you’ve already paid for.

The UI has been refreshed, with a new scheme called “Blue Steel.” (Okay, enough Zoolander references already. Or at least they missed the opportunity to say the new color scheme will help you “Relax.”)

Browsing is also easier, with a visual browser for plug-ins (the likes of which we’ve seen in Reason, but more rarely elsewhere), plus a multi-browser for auditioning and placing multiple audio files.

The real magic, though, is in the ability to get some power over automation and routing:

Modular racks let you create custom signal processing chains.

Clip Layer Effects let you stack on effects and plug-in processing on specific clips, not just on tracks. That makes for a different workflow – no more making a new track every time you want to change audio routing. Tracktion says they’re applying for a patent here.

Clip Layer Effects: no more duplicating tracks just because one section needs a different effects routing than another bit.

Automation patterns are modulation and envelopes that you can apply to any parameter repeatedly. And there’s optional tempo sync support for them. That sounds especially handy for keeping favorite gestures at the ready, and for remixes and dance music (or to go the opposite direction, hyperactive microediting). Speaking of which, you also get….

Automation patterns can now be stored an applied anywhere – including with tempo sync.

LFO Modifiers can be applied to any parameter in the channel strip or in any third-party plug-in. We’ve seen powerful modifiers in Bitwig Studio – and in Ableton Live, though limited to somewhat simple Max for Live add-ons – but here, combined with those Clip Layers and Automation Patterns, they make Tracktion into a powerful DAW for editing.

LFO Modifiers now work with plug-ins.

Okay, so since this is free, how do the developers make any money? They hope you’ll upgrade to Waveform, their next-generation DAW. It’s got all these features, but adds more extensive instrument support, a multi-sampler, Melodyne pitch correction, a fully modular mix environment, more detailed MIDI editing and pattern generation, and other additions.

Also significant: master mix DSP, chord track, track loops, track presets, quick render, Rack ‘stack’ editor,’ plug-in faceplates, plug-in macros, and free online support. And only Waveform has ready-to-play Raspberry Pi support.

That still means Tracktion is a good way to give this approach a try.

https://www.tracktion.com/products/t7-daw

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VCO und LFO: Fraktale Geräusche aus Sonic Potions Malaclypse

Sonic Potions Malaclypse

Kalisti, liebe Dicordianer! Sonic Potions startet nun die Modulreihe, die man nicht mehr selbst löten muss. Es geht um Fraktale Geräusche die als LFO und Oszillator verwendet werden können. Die Algorithmen dazu stammen aus der Grafik-Programmierung.

Malaclypse

Sonic Potions ist der Kopf hinter der sehr innovativen Drummachine LXR, die sehr viele Funktionen im Bereich Substeps und Auflösung anbieten kann, die andere noch nicht haben. Es gab nur immer einen Haken bei der LXR und den Modulen: Es gab sie nur als Bausatz. Das hat endlich ein Ende und normale Leute können in gut einem Monat das erste Serien-Modul erhalten.

Malaclypse heißt das Modul und ist ein Oszillator und LFO, denn die Frequenz lässt sich sehr weitreichend einstellen und vorjustieren. Die Klänge bestehen eigentlich aus Noises, die aus der Grafik stammen. Das klingt auf jeden Fall unverbrauch und reicht von „rauschhafter“ bis tonaler Struktur. Die Basis bilden fünf Schwingungsformen, die über Similarity und drei weitere Parameter verändert werden können. Eine wahre Fundgrube an Sounds, die sich nur schwer als Text beschreiben lässt. Alles ist per CV steuerbar, intern wird eine Clock generiert, die intern arbeitet, aber auch das Modul als Slave laufen lassen kann.

Wer Module wie Wogglebug, Math und Co. mochte, wird hier noch musikalischere Angebote vorfinden.

Sonic Potions wirbt damit, dass das Modul noch vor BER, dem Flughafen, fertig werden soll. Genauer gesagt in einem Monat. Preislich soll es sich in der Region um 300 Euro bewegen. Weitere Module sollen folgen – etwa ein Touch-Sensor-Feld zur Fernsteuerung von Buchla Easel. Oder ein Modul mit acht Touchpads. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Analogsynth mit Sequencer für 199 Euro (!) – IK Multimedia UNO

IK Multimedia Uno

Klein und günstig aber dennoch komplett analog ist der Synthesizer-Erstling „Uno“ aus Italien. Ja, er wird komplett dort hergestellt und soll im Juli bereits im Laden sein. 

199€ ist eine echte Hausnummer und definiert neu was man für so wenig Geld bekommen kann. Es beginnt also, die absolute Verfügbarkeit für alle zu Taschengeld-Preisen. Der Uno hat zwei analoge Oszillatoren mit den drei klassischen Wellenformen Sägezahn, Dreieck und Puls (inkl. Rechteck) und auch Pulsbreitenmodulation beherrscht das Gerät. Dazu gibt es einen LFO, zwei ADSR-Hüllkurven und ein 12 dB / Oktave – Multimodefilter, was Tief-, Hoch- und Bandpass liefert.

IK Multimedia UNO Synthesizer Slant
IK Multimedia UNO Synthesizer Top
IK Multimedia UNO Synthesizer Rear
IK Multimedia UNO Synthesizer Side

Der Sequencer hat mindestens 16 Steps und hat die Anmutung einer MC202 mit einer Abbildung zweier Oktaven. Dazu ist ein Arpeggiator an Bord und ein Delay ist offenbar auch noch mit integriert. Diese Menge entspricht in etwa der Leistung der Roland Boutique Serie, nur ist dieser hier noch günstiger zu haben. Ob es Sequenzen mit mehr als 16 Steps gibt ist nicht bekannt, dennoch ist der Preis regelrecht sensationell und erinnert eher an eine Art Luxus-Volca gekreuzt mit dem Roland MC202, der in etwa einen vergleichbaren Funktionsumfang bietet.

Der Uno hat noch einen Rauschgenerator und die meisten Parameter werden über ein Matrixfeld angewählt und mit vier Potis entsprechend eingestellt. Das Prinzip kennt man schon von anderen kleinen Synthesizern und stellt keine große Hürde dar.

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Aemit – Ein besonderes Modular-System Post-Buchla

Aemit Modular System

Guy Drieghe ist ein kreativer Geist, der schon so etwas wie ein Urgestein der Synthesizer-Szene ist. Immer wieder gibt es interessante Hardware. Nun auch auch komplettes Modulsystem namens Aemit. Den Anfang machen ein EVC Filter, der wie ein Oberheim SEM auf Steroiden daher kommt und ein Variphase, ein Super-VCO/LFO.

Guy Drieghe?

Bekannt wurde er durch eine Art Zusatzkarte für Buchla. Aber schauen wir mal genauer bei Aemit. Es gibt inzwischen schon eine Reihe von Modulen und ein Gesamtkonzept für ein vollständiges System. Wie immer geht es hier um Details, sinnvolle und akkurate Steuerung und natürlich auch den Klang selbst.

Den Namen Guy Drieghe habe ich zum ersten Mal auf einem Cover von The Klinik gelesen, wer viel über die Belgische Elektro-Szene wissen will, sollte und kann ihn befragen.

Aemit Module

Aemit Module

Schaut man sich die Module an, findet man aufgeräumte und gut beschriftetes Design. Das EVC Filter ist von 6 bis 24 dB / Oktave fließend einstellbar und bringt Tief-, Hoch- und Bandpass getrennt regelbar sowie steuerbare Resonanz mit. Die Schaltung ist ein bisschen wie die des Oberheim SEM, jedoch massiv erweitert, weshalb sie auch bis 24 und nicht nur bis 12 dB / Oktave reicht. Die Steuerung kann auch oktavrein sein, deshalb findet man auch einen V/Oct-Eingang neben den beiden FM-Eingängen.

Ein anderes interessantes Modul ist Variphase, eine Art Super-VCO/LFO mit sehr genau einstellbarer Phasenlage, Modulation und Wahl von 7 Schwingungsformen. Deren Steuerung enthält AM, PM, lineare FM und natürlich V/Okt, damit ist das Modul absolut FM-tauglich und noch mehr PM-tauglich denn die Phasenlage ist komplett und genau steuerbar und hat mehrere Ausgänge für verschiedene Phasenlagen.

Wer gern sehr weit denkt und über das was analoge Synthesizer so können hinaus gehen möchte, wird mit dem Aemit sicher einen guten Weg an der Westküste finden. Post-Buchla!

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