Top 5 – Live-Synthesizer für die Bühne 2020

Top 5 - Live-Synthesizer für die Bühne 2020Top 5 - Live-Synthesizer für die Bühne 2020

Synthesizer für die Bühne haben eine gute Übersicht, eine hervorragende Bedienung und sind nicht schwer und sperrig. Sie erreichen eher nicht 10 Kilo oder mehr. Hier ist unsere Topliste aktueller Live-Synthesizer.

So wunderbar auch Synthesizer wie der zum Beispiel ein Moog One oder der Waldorf Quantum sein mögen, sie sind in „meiner“ Definition zwar übersichtlich genug, jedoch unfassbar schwer. Die 20 Kilo Gewicht eines Minimoog alter Bauform gelten nicht mehr als „ideal“, denn wir sind im Jahre 2020 angekommen. Das war das Verständnis von Portabilität in den Siebzigern oder früheren Achtzigern. Deshalb sucht diese Liste nach Leichtgewichten und bevorzugt eher kompakte Bauformen. Auch eine ungünstige Bauform wie die des klassischen MS-20 ist eher hinderlich, da diese in kein Case passt. Dennoch ist der MS-20 sicher lange ein beliebter Live-Synthesizer der Achtziger gewesen. Außerdem werden fehlende Rastungen für Oktav-Tuning wie beim Odyssey leider als negativ gewertet.

Es hat auch schon Live-Synthesizer gegeben, die sich live nicht durchsetzen konnten, da sie neben anderen Instrumenten schneller untergehen. Als Soloinstrumente können diese jedoch funktionieren. Es ist uns oder „mir“ bewusst, dass es Bühnenkeyboarder gibt, die große 88er-Tasten oder gewichtete Tasten wünschen. Das sind meist Piano-Ansätze und ein anderes Klientel. Wir wissen, dass es diese gibt, wir lassen jedoch Pianowünsche und ähnliches außen vor. Wir suchen nach Sounds und Synths. Kleine Tasten sind eher gut, so sie auch spielbar sind. Der einzige Nachteil der kleinen Tasten ist das Fehlen von Aftertouch. Roland-Boutique-Serien lassen sich mit einem Arturia Keystep besser spielen als mit der K-25m-Tastatur.

Deshalb berücksichtigen wir auch in die andere Richtung die Bedienungsfähigkeit mit normalgroßen Händen. Eine rumpelige Tastatur wie die des System-8 kann man spielen, jedoch gibt es sicher bessere. Dafür ist dessen Oberfläche geradezu perfekt. Wäre das alles in einem kompakteren Format, wäre es noch besser. Deshalb entscheiden wir uns hier für diese. So etwas kann man an einem Sequencer einsetzen und die Tasten selbst wählen. Hersteller, die keine kompakten Tastaturen anbieten, sind daher böse. Es mangelt sehr an guten MIDI-Tastaturen mit kleinen Tasten. Live die Thru-Buchsen wegzulassen ist ebenfalls eine Sünde, da durchgeleitete Clock-Signale eigene MIDI-Helfer-Boxen benötigen können. Besonders bei Sequencern ist das ein absolutes No-Go, denn jedes Gerät, das man zusätzlich braucht, ist nicht gut.

Es geht um Live-Synthesizer und nicht um Grooveboxen

Denn werdet ihr eine solche Topliste demnächst ebenfalls hier zum Lesen bekommen. Übrigens fällt auf, dass ich zumindest gar kein Behringer auf der Bühne sehe. Und das, obwohl diese Geräte günstig sind. Das könnte man beispielsweise mit dem Cat als Allrounder  mit gutem Sound sehr gut machen oder dem Klassiker MS-1. Besonders der Cat ist ganz sicher unterbewertet und kann faktisch alles, was man von einem Lead, Bass oder Allrounder verlangen kann. Allerdings hat auch er keine Oktav-Schalter, die den angesprochenen MS-1 weiter nach vorn rücken lassen.

Hingegen sieht man den auslaufenden Pioneer DJ Toraiz AS-1 deutlich mehr in bestimmten minimalen Szene-Clubs. Außerdem muss ein Live-Synthesizer vielleicht nicht zu viel kosten und ersetzbar sein. Nach Corona werden wir dieses Faktum noch einmal überprüfen! Was heute so auf Bühnen zu sehen ist, spielt dabei genau so eine Rolle. Ganz vorn rangiert da oft noch immer der microKORG, speziell der ältere erfreut sich großer Beliebtheit – nach Anzahl auf Bühnen, egal ob Indie, Pop, Hip-Hop, Industrial oder Songwriting:

1. Korg microKORG S

Korg Microkorg S Weiß Lampe Front Close

Korgs Goldgriff ist definitiv die Form und Abmessungen. Aber auch die Tatsache, dass man ein bisschen Sync, FM, Ringmodulation und digitale Schwingungsformen hat, dafür die Hüllkurven knackig sind und die LFOs in den Audiobereich laufen, kann man als rundum sinnvoll bezeichnen. Dazu funktioniert dieser Sound auf jeder PA in Clubs und Open Airs. Er hat noch nie enttäuscht und mit 3 Oktaven kann man noch immer einen Basisakkord halten und im Bass noch einen Grundton spielen. Es gibt so dermaßen viele Bands, die ihn einsetzen und so viele Genres, dass man ihn immer noch nennen muss. Viele Hersteller bauen noch weniger Tasten ein und andere zu schlechte. Korg hat es offenbar genau getroffen.

Als Live-Synthesizer empfehlen kann man wohl den klassischen microKORG in S-Variante wegen des doppelten belegbaren Speichers. Er übernimmt die Programmnamen des MS-2000 und dessen Patches. Er kostet aktuell 399 Euro. Der Klassiker liegt bei 339 Euro .

Nicht tot zu kriegen: microKORG. Er muss sich „heute“ gefallen lassen, dass seine Bedienung gegenüber den folgenden Synths verbessern ließe, aber er ist ohne Frage der König dieser Klasse, den Novation mit der Mininova kontern wollten. Das hat aber nie so eingeschlagen.

 

2a. Roland System-1m

roland system 1m 2x

Die Tastatur des System-1 ist grottenschlecht, deshalb muss man den Weg über den Desktop gehen. Wieso Roland das System nicht mit anständiger Tastatur in Form des Jupiter-Xm, aber mit der Bedienung des System-1m /1 bringt, ist vermutlich der gleiche, wieso Roland generell nie nachlegt. Updates für die Plug-Outs gibt es auch keine mehr. Sie tun es halt nicht. Der Jupiter-Xm ist gut, aber hat eine etwas zottelige Menüstruktur und könnte ein guter Live-Begleiter sein. Jedoch spart er an den Klangdetails, Sync und FM zugleich geht nicht, kostet auch 1.500 Euro, was nicht für jeden das Richtige sein wird, lieber solide Synthesestimmen und kompakte Maße. Die Vielfalt ist gut, aber zu komplex, deshalb greift man lieber auf die besser klingenden Vorgänger zurück. Der Sound ist gigantisch und flexibel, aber man muss auf den Arpeggiator verzichten.

Deshalb ist er ein Partner für Sequencer, Grooveboxen und Steuerkeyboards. Er bietet den Sound, der schon zuvor eine Generation prägte, nämlich den des System-100 und des Promars etc. – die durch das Plug-Out-Prinzip einfach automatisch dabei sind. Rolands Pflege für die älteren Synthesizer ist allerdings immer ein Angstspiel. Sie funktionieren aber auch per MIDI und ihr MIDI Out kann als Soft Thru arbeiten. Das Gerät wiegt „fast nichts“ und man kann auch mit Miniklinken arbeiten, muss es aber nicht. Er kostet in der diesjährigen Reihe noch 579 Euro , ist aber auch der flexibelste und kann Basis eines Modulsystems sein.

2b. Boutique SH-01A & JU-6A

Roland sh01a

Auf ähnlichem Rang muss man die Boutique-Synthesizer sehen, die einfach wegen ihrer kompakten Form sehr geeignet sind, sich diese ins Rack oder Case zu schrauben oder mit zum Jam mitzunehmen. Man braucht aber, wie beim System-1m ein anständiges Keyboard oder spielt sie extern. Im Falles des SH-01A (375 Euro) ist der Sequencer jedoch für kleine Sequenzen und Akkorde geeignet – ich rechne mit recht baldigem Beenden dieser Serie, ebenso wie der System-Serie, Roland pflegt seine Geräte in der Regel nicht gern.

Generell ist die Vierstimmigkeit ein fairer Kompromiss. Übrig ist es nur noch der JU-06A (399 Euro), der einen Arpeggiator und Sequencer besitzt. Deshalb sind heute genau diese beiden sehr geeignet und auch griffig genug. Wer im Zweifel ist, sollte sich aber eher ein System-1m besorgen als einen Boutique, da diese einfach mehr können: Cross-Modulation, FM, Sync, Ringmodulation und Audiomodulationstempo sind ihnen zueigen. Die neueren Boutiques bieten lediglich letzteres, da es sich um 1-Oszillator-Konzepte handelt. Es sind eben schöne Live-Synthesizer für die Bühne.

3. Novation Bass Station II

Novation Bass Station 2

Der AFX-Modus macht die Novation Bass Station II zu einem Synthesizer-Drum-Expander und für die Performance fit. Der von einigen „Plastebomber“ genannte Synthesizer erfuhr eine sehr gute Pflege und ist eigentlich ein Allrounder für analoge Sounds mit Tendenz zu Roland-artigem Verhalten und Klang. Mehr als die großen Serien Peak und Summit. Alles hat Knöpfe und das Teil ist leicht und günstig und hat eine annehmbare Tastatur. Man sieht ihn auch deshalb immer wieder als Live-Synthesizer im Einsatz. Für 399 Euro kann man für das Gebotene nicht meckern.

4. Yamaha Reface DX mit Programmer + CS

Anno Lab RefaceRobot - ein Yamaha Reface Roboter Controller

Die beiden kleinen Yamaha-Synthesizer sind sehr wandelbar und der DX hat unglaublich viel Druck für einen FM-Synth. Der weiße CS hat 8 Stimmen und die wohl beste Minitastatur, die je gebaut wurde. Das Teil hält auch mal einen Gig aus, der etwas unsanft mit allem umgeht, da die Geräte sehr solide gemacht sind. Nachteil mag allerdings der spezielle MIDI-Anschluss-Adapter sein. Sowas ist unfassbar ärgerlich. Der CS ist wegen der Bedienung und Direktheit auch ohne Speicher sehr geeignet für Flächen und Spielerisches, bis hin zu ein paar einfachen FM-Effekten. Sein Gegenstück bei den großen Synths wäre und ist der Clavia Nord Lead A1. Dieser ist ist nicht so „fett“ im Sound, aber er hat ein sehr direktes Konzept.

Leider genau so wie der Trend aktuell, muss man sich für Sync oder FM oder Ringmodulation entscheiden und er ist schon recht groß. Allerdings von den großen einer der kleinsten. Dafür kann man aber alles sehr schnell und sofort umstellen. Wegen dieser Tatsache und Gewicht und Größe sowie dem viel, viel kleineren Preis gewann der CS. Der CS kostet aktuell 329 Euro. Der DX hat für die Performance weniger zu bieten, hat aber den gleichen Formfaktor. Der CS nutzt die Anschlagdynamik nicht, was eine Schande ist. Es ist so eine gute Tastatur! Es reicht Envelope Amount auf das Filter zu mappen: „an und aus“. Die Pads sind erstaunlich gut, die man hier erreichen kann. Speichern und aufrufen kann man mit Tablet und Smartphone. Die Feineinstellung mit der Hand reicht bei dem Konzept jedoch aus. Das ist sogar ein Live-Synthesizer für das Auge.

An dieser Stelle müsste eigentlich …

ASM Hydrasynth: Synthesizer mit massiven Modulationsmöglichkeiten

… das Keyboard des ASM Hydrasynth stehen. Sein Konzept ist sehr schlüssig und gut zu bedienen, aber spontan ist er eher nicht wegen seiner Synthese, jedoch mehr als andere mit Wavetable-Konzepten. Der Grund ist der Ausdruck mit dem polyphonen Aftertouch. Da es aber komplexer ist, muss man doch anderen stellvertretend dafür den Raum überlassen.

 

4. Korg *Logue Serie – besonders Minilogue XD

Korg Minilogue xd

Korg hat mit analoger Klangerzeugung und dem digitalen Oszillator, den es auch einzeln als NTS-1 gibt und damit als Nebeneinsatz durchaus auch in diese Liste passen würde, tragbare Alternativen zum microKORG entwickelt. Die *Logue Serie ist mit der großen Tastatur schon fast ausladend gegenüber dem heutigen Live-Konzept, man trifft sie aber etwa so viel an wie einige kleinere Moogs und SCI/DSI-Synths. Die Tendenz steigt jedoch. Der Preis liegt bei 569 Euro – es gibt auch eine Desktop-Version. Manko: Sind beide etwas groß.

 

5. Arturia MicroBrute vs. MicroFreak

Arturia Microfreak

Als Bass Synthesizer für kleine Sets und für Sequencer-Sachen ist der 239-Euro-Mini-Synth gerade richtig, denn er verbraucht kaum Platz und ist deshalb längere Zeit auch zu sehen gewesen. Die Tendenz scheint etwas abzunehmen, da es neue Synthesizer schaffen in dieses Gebiet einzudringen. So etwa der nur etwas jüngere Dreadbox Erebus, der in etwa den gleichen Job erledigen kann. Der neue MicroBrute könnte aber der MicroFreak sein, der an allen Stellen ein bisschen smarter ist. Er hat notfalls vier paraphone Stellen, kostet nur geringfügig mehr, nämlich 272 Euro. Mit seinen Sensor-Tasten kann er durchaus gut für Pads herhalten und hat eine sehr gute live zuweisbare Modulationsmatrix und wie der Clavia A1 Loop-LFOs/Hüllkurven. Er ist einfach ein bisschen „cleverer“ und könnte mit seinem analogen Filter den analogen MicroBrute langfristig überholen. Beide bestechen durch einfache, aber schnelle Bedienung und sehr, sehr viel Sound pro Knopf.

6. Arturia Keystep – Ehrenplatz

NAMM 2016: Arturia vergrößert die BeatStep Produktpalette mit KeyStep

Kein Live-Synthesizer, sondern nur eine Tastatur, dennoch sieht man sie überall, da sie einfach die einzige bezahlbare und kleine sowie handliche MIDI-Tastatur ist. Sie wird sicher schon bald durch den Keystep Pro mit 3 Oktaven verstärkt: der Arturia Keystep. Wir möchten ihn deshalb besonders herausstellen, da er nun wirklich überall zu sehen ist und andere Hersteller diese komplette Gruppe von MIDI-Spielern scheinbar ignoriert. Alle anderen können mit USB-Host auch ggf. anders arbeiten, ist aber noch nicht überall möglich. An die Hersteller: Macht mal mehr MIDI-Steuerzeug für Performer! Ihr ignoriert eine ganze Gruppe von Musikern! Bis dahin bekommt ihr das Arturia Keystep für 106 Euro, bis ihr das auch mal begreift. Gerne mit 3 Oktaven, dann wäre es besser. Immerhin beginnt die Klaviatur mit „F“ und nicht mit einem „C“.

 

Korg Minilogue im Siebziger-Sci-Fi Stil – Love Hultén Carrier 37

Love Hultén Carrier 37Love Hultén Carrier 37

Ein bisschen Commodore SX64, dem damaligen mobilen „Laptop“ des bekannten C64 und ein bisschen italienische und britische Science-Fiction der Siebziger Jahre und ein Korg Minilogue verwandelt sich in den Carrier 37!

Ja, wir hatten schon von Love Hultén berichtet. Dabei geht es immer um Design und  Optik. In diesem Falle wurde der Minilogue von Korg so umgebaut, dass er in eine Art Kommandoeinheit passt, zu der es auch einen Tastaturdeckel gibt. Der einzige Unterschied zu den Siebzigern ist natürlich jener, dass es sich nicht um Kunststoff handelt sondern um Holz.

Funktional ist alles bisher gleich geblieben, man kann das Gerät auch weiter updaten, wie kürzlich auch geschehen auf Version 2.0. Getauscht wurde aber alles sonst – eine neue Frontplatte mit holz-goldenem Design und orangen Knöpfen erinnert ein bisschen an UFO oder Space 1999 (auch bekannt als Mondbasis Alpha Eins) und ähnliche Serien oder Space Maidens. Rote dicke Glühlampen und eckiges Design zieren den Synths – sicher gab es aber auch viele viele runde Designs in jener Zeit. Dennoch kann man erkennen, was das Ziel war.

Weitere Information

Es gibt keine Information über Preise oder ob es das Gerät so auch für Menschen von 2019 zu kaufen gibt. Dazu dürfte es eher einen ideellen Preis bekommen, sollte man ihn je in einer Preisliste oder Angebot finden können oder sogar in einem Easy-Shop, welche gern von kleinen UK-Firmen verwendet wird um kleinere Zielgruppen anzusprechen. Es gibt aber weitere Designs in diesem Stil – auch von Konsolen und Game-Maschinchen auf der Love Hultén Website. Lustig ist da auch das übergroße Lego-Post-gelbe-Telefon für uns alternde Deutsche. Jedenfalls findet man ein Wand-Pong im Retrolook für gute $3.8k dort, nur um eine grobe Richtung vorzugeben. Das ist wie Handwerker in Deutschland – das wird nich‘ billich! Trotzdem cool.

Video

 

Korgs „ältere“ neue Synths bekommen Update V2 – Minilogue und Monologue und ein Editor oben drauf.

Korg Minilogue Monologue Update 2Korg Minilogue Monologue Update 2

Seitdem der XD kam, ist schon viel Zeit vergangen und manche fragten sich „kann er denn auch Microtuning?“ – Und das lässt sich mit dem Update 2.0 für den Minilogue und Monologue mit ja beantworten.

Die Versionsnummer 2 bringt für die beiden Synthesizer von Korg ein Verwaltungsprogramm für Sounds. Das ist ist auch insofern hochspannend, wie lang dies gepflegt wird, denn Apple und Microsoft erfordern heute von Entwicklern eine nahezu jährliche Anpassung zu machen. Aber Korg hat es getan und der Editor hat die Optik wie der Radias Editor oder der zum „alten“ Microkorg.

Beim Monologue gab es das Microtuning bereits und wird daher „nur“ um die Möglichkeiten des XD erweitert. Der Minilogue erhält diese Möglichkeit komplett neu. Hinzu kommen MIDI-Filter die feiner einstellbar sind und den Oszilloskop-Modus kann man nun abschalten. Der Monologue bekommt Active-Steps für den Sequencer und andere Optionen für den „Slider„, also das wo andere sonst Modulationsrad und Pitchbender haben. Außerdem wird der aktuelle Wert der gerade eingestellt wird jetzt angezeigt. Außerdem wurden Fehler korrigiert und fehlerhafte Swing-Einstellungen. Beim Miniloge ist das ähnlich, er bekommt noch weitere Triggermodes vom Monologue hinzu und das Key-Trigger-Feature. Außerdem wird das Motion-Recording optisch angepasst an den des XD. Das sind alles faktisch Anpassungen die die Synthesizer insgesamt mit dem versorgen, was noch in anderen Korgs vorhanden war. Das ist keine Revolution aber eine nette Produktpflege.

Weitere Information

Das Update bekommt man bei Korg. Der Minilogue wird hier versorgt. Die Anleitung für die neuen Funktionen befinden sich hier. Die Monologue Daten werden hier bereit gestellt.

Video

Installation – Minilogue:

Installation – Monologue

KORG’s nutekt NTS-1 is a fun, little kit – and open to ‘logue developers

KORG has already shown that opening up oscillators and effects to developers can expand their minilogue and prologue keyboards. But now they’re doing the same for the nutekt NTS-1 – a cute little volca-ish kit for synths and effects. Build it, make wild sounds, and … run future stuff on it, too.

Okay, first – even before you get to any of that, the NTS-1 is stupidly cool. It’s a little DIY kit you can snap together without any soldering. And it’s got a fun analog/digital architecture with oscillators, filter, envelope, arpeggiator, and effects.

Basically, if you imagine having a palm-sized, battery-powered synthesis studio, this is that.

Japan has already had access to the Nutekt brand from KORG, a DIY kit line. (Yeah, the rest of the world gets to be jealous of Japan again.) This is the first – and hopefully not the last – time KORG has opened up that brand name to the international scene.

And the NTS-1 is one we’re all going to want to get our hands on, I’ll bet. It’s full of features:

– 4 fixed oscillators (saw, triangle and square, loosely modeled around their analog counterpart in minilogue/prologue, and VPM, a simplified version of the multi-engine VPM oscillator)
– Multimode analog modeled filter with 2/4 pole modes (LP, BP, HP)
– Analog modeled amp. EG with ADSR (fixed DS), AHR, AR and looping AR
– modulation, delay and reverb effects on par with minilogue xd/prologue (subset of)
– arpeggiator with various modes: up, down, up-down, down-up, converge, diverge, conv-div, div-conv, random, stochastic (volca modular style). Chord selection: octaves, major triad, suspended triad, augmented triad, minor triad, diminished triad (since sensor only allows one note at a time). Pattern length: 1-24
– Also: pitch/Shape LFO, Cutoff sweeps, tremollo
– MIDI IN via 2.5mm adapter, USB-MIDI, SYNC in/out
– Audio input with multiple routing options and trim
– Internal speaker and headphone out

That would be fun enough, and we could stop here. But the NTS-1 is also built on the same developer board for the KORG minilogue and prologue keyboards. That SDK opens up developers’ powers to make their own oscillators, effects, and other ideas for KORG hardware. And it’s a big deal the cute little NTS-1 is now part of that picture, not just the (very nice) larger keyboards. I’d see it this way:

NTS-1 buyers can get access to the same custom effects and synths as if they bought the minilogue or prologue.

minilogue and prologue owners get another toy they can use – all three of them supporting new stuff.

Developers can use this inexpensive kit to start developing, and don’t have to buy a prologue or minilogue. (Hey, we’ve got to earn some cash first so we can go buy the other keyboard! Oh yeah I guess I have also rent and food and things to think about, too.)

And maybe most of all –

Developers have an even bigger market for the stuff they create.

This is still a prototype, so we’ll have to wait, and no definite details on pricing and availability.

Waiting.

Yep, still waiting.

Wow, I really want this thing, actually. Hope this wait isn’t long.

I’m in touch with KORG and the analog team’s extraordinary Etienne about the project, so stay tuned. For an understanding of the dev board itself (back when it was much less fun – just a board and no case or fun features):

KORG are about to unveil their DIY Prologue boards for synth hacking

Videos:

Sounds and stuff –

Interviews and demos –

And if you wondered what the Japanese kits are like – here you go:

Oh, and I’ll also say – the dev platform is working. Sinevibes‘ Artemiy Pavlov was on-hand to show off the amazing stuff he’s doing with oscillators for the KORG ‘logues. They sound the business, covering a rich range of wavetable and modeling goodness – and quickly made me want a ‘logue, which of course is the whole point. But he seems happy with this as a business, which demonstrates that we really are entering new eras of collaboration and creativity in hardware instruments. And that’s great. Artemiy, since I had almost zero time this month, I better come just hang out in Ukraine for extended nerd time minus distractions.

Artemiy is happily making sounds as colorful as that jacket. Check sinevibes.com.

The post KORG’s nutekt NTS-1 is a fun, little kit – and open to ‘logue developers appeared first on CDM Create Digital Music.

Die Korg-Familie bekomme neue Oszillato(h)ren: Das andere FM von Sinevibes

Bent-WaveBent-Wave

Sinevibes ist der Hersteller bzw. Bent ist der Name bisher zweier Angebote für Prologue und Minilogue XD von Bent. Sie erweitern den digitalen Oszillator-Bereich.

Schon lange waren Oszillator-Modelle für die Korg-Synthesizer angekündigt und von Mutable bereits auch geliefert. Und dann gibt es noch einen Anbieter namens Bent. Von dort kommen jetzt schon zwei Angebote:

Zeitkonstantenkompensatoren neu kalibrieren!

FM gibt es eigentlich ja jetzt schon, dennoch gibt es von Sinevibes die Bent Oszillator-Modelle. Das Besondere ist nicht nur die FM selbst, sondern die Verbiegung der beiden Oszillatoren innerhalb dieses Modells. Sie verformen die Kennlinie und Charakteristik sowie Phasenlage und Zeitsymmetrie. Als Schwingungsformen sind fünf verschiedene vorgesehen, die allesamt Symmetrie-Modulation zulassen und „Harmonic Balance“ justierbar macht.

Die Qualität und „Auflösung“ dieses Effekts soll sehr hoch sein. Ein langsamerer LFO bis 10 Hz ist ebenso verbaut. Eine AD-Hülkurve ist auch vorgesehen.

Neben diesen gibt es auch nocht das „ältere“ „Turbo“-Modell, das ebenfalls FM-Sounds generiert. Auch hier ist eine kleine AD-Hüllkurve verbaut und die hohe Aufllösung ist hier ebenfalls über dem der normalen Synthesizer.

Die Möglichkeit für eigene Oszillatoren-Modelle begann mit dem Prologue und ausgegebenen DSP-Boards und wurde durch den Minilogue XD erweitert. So kann der dritte Oszillator deutlich mehr. Der Code ist eigentlich gleich für die bisher zwei Synthesizer.

Weitere Information

Korg forderte auf, dass Hersteller sich dessen annähmen und sie haben es auch getan. Aktuell gibt es beide auch als Bundle für 49 Dollar. Mehr dazu findet man auf der Website von Sinevibes.

Video

KORG’s minilogue xd is a new 4-voice synth with the best of the rest

KORG are introducing the Minilogue xd. It’s not just a Minilogue with some extras: it’s a new polysynth with the best bits of all the KORG analog range, including the prologue flagship, in a compact package.

It’s like the hatchback of synths – the compact, mid-range priced synth that might just wind up being everyone’s favorite. It’s poised to be the Golf GTI of electronic instruments.

It’s in the compact monologue form factor, with a US$649.99 price. And it’s coming soon (this winter, so… at least “before spring”).

To be honest, I loved the original of this series, the minilogue. But then with each new iteration, KORG added something new that made me want a combination of all the other synths.

And now, sure enough, what do we get? A combination of all the other synths.

From the minilogue: the elegant 4-voice polyphonic voice structure and voice modes that made the original so terrific.

From the monologue: the 16-step sequencer and microtuning features (thanks Aphex Twin!), plus that cute little form factor.

From the prologue: the MULTIdigital oscillator, plus new effects.

I’m sure some people will gripe because they wanted the extra keys and size of the minilogue, but otherwise this looks like the perfect KORG synth.

Reverb, delay, and modulation, plus two CV IN jacks complete the package.

Hilariously that “XD” of course also signifies “lol,” which may be how you feel if you just sold off a monologue or minilogue and now can buy up a combination of the two. (As with Windows XP, KORG are using the lowercase xd to de-emphasize that a little…)

Sing along:

Obligatory! Demo! Video!

The post KORG’s minilogue xd is a new 4-voice synth with the best of the rest appeared first on CDM Create Digital Music.

Leak: Korg Minilogue XD – aufgetaucht!

Korg Minilogue xdKorg Minilogue xd

So wie die Volcas kürzlich ist nun auch ein Bild des Minilogue in einer anderen Version aufgetaucht namens Minilogue XD.

Wie beim Prologue scheint der dritte Oszillator die digitale Engine geerbt zu haben und daher auch den Namen XD (Engine, Digital). Diese ist in der Lage FM, Sync-Sounds und digitale Wellenformen herzustellen aber auch können Entwickler für diese Engine neue Oszillatormodelle schreiben. Es gab auf der letzten Superbooth entsprechende DSP Module, die man dafür nutzen kann ohne einen Prologue oder jetzt auch den Minilogue XD besitzen zu müssen und man kann die Modelle frei anbieten.

Das dürfte hier 1:1 auch möglich und umgesetzt sein und damit hat man das Gerät deutlich aufgewertet. Es wird noch immer 4 Stimmen besitzen und sonst analog sein und auch das gleiche Modulationskonzept aufweisen wie der Minilogue. Ob das Gerät teurer ist und zusätzlich in den Verkauf gehen wird und wann oder ob der bisherige Minilogue ersetzt werden wird oder ob da nur jemand einen sehr gut gemachten Spaß erlaubt hat ist nicht vollkommen klar.

Wir können nur warten, bis die Geräte wirklich gezeigt werden. Preise oder ähnliches sind selbstverständlich auch nicht bekannt.

Watch Space Dimension Controller tear up his live set

Jack Hamill, aka Space Dimension Controller, is another of those stand-out live electronic instrumental performers, able to involve lots of improvisation while still maintaining control and composure. No press play sets here – this is all perfectly conducted live performance. Note that that still doesn’t necessarily mean playing absolutely everything – it’s more about this hybrid of controlling elements from a compositional sense, maintaining some balance between what’s pre-composed and what’s made on the fly.

Resident Advisor shot a lovely extended film with him:

In the rig, Maschine Jam controls Ableton Live (and is handy for just such integration). I have to say, while I love Push (and in particular its display and velocity sensitivity), it sometimes feels more like a studio tool than a live performance instruments. Jam is organized a little more around playing live – and it has those great touch faders.

The rest of the rig:
KORG Minilogue
Two iPads, running touchAble
Allen & Heath mixer
Akai Professional LPD8 controller? (I think, can’t see clearly)
Some other stuff I can’t quite spot…

Nice stuff!

The post Watch Space Dimension Controller tear up his live set appeared first on CDM Create Digital Music.

Korg Minilogue Desktop – so sieht er aus!

Korg Minilogue Desktop

Synthesizer sind nicht immer so gebaut, wie man sie vielleicht haben möchte. Vielleicht passt die Tastatur nicht, sie ist zu klein oder zu groß oder im Weg, weil man das Gerät nur irgendwo einbauen will. Es gibt immer Wege – so auch beim Minilogue Desktop.

Die Firma Instrument Stands stellt normalerweise diverse ausgefallene Ständer und Zubehör für Synthesizer her. Aber nun haben sie auch den Minilogue umgebaut. Auf ihrer Site findet man noch mehr interessante Ideen, was man wie ändern könnte, wenn man nur wollte. Und beim Minilogue Desktop wurden nicht einfach nur die Tasten stumpf abgesägt, sondern auch eine neue Rückseite mit Korg-Schriftzug entworfen.

Das Bild stammt von einem User und Musiker namens Ansome.

Nun lässt sich der Minilogue leicht unterbringen und über eine größere Tastatur spielen, sagt der Hersteller in Großbritannien. Die Anschlüsse sind und bleiben natürlich identisch und die Rückseite und alle Bedienelemente inklusive des Bending-Hebels wurde nicht verändert oder umgesetzt. Die gleiche Änderung ist auch für den Monologue möglich. In der Bildersammlung kann man zwei verschiedene Farbversionen bewundern, eine silberne und eine schwarze, welche es so auch von Korg gibt – nur eben mit Tasten.

Korg Minilogue zur Desktop-Version umbauen

Wer sich für einen Minilogue Desktop interessiert, keine Angst vor Garantieverlust hat und sich selbst etwas inspirieren lassen will, kann die Bilder des Umbaus ebenfalls auf der genannten Facebook-Seite finden. Die Platine ist genau so schmal wie das Desktop-Gerät, sodass elektrisch keine Veränderungen vorgenommen werden mussten.

Preise sind nicht bekannt, diese kann man telefonisch oder über die Facebook-Präsenz erfahren. Es gibt noch etliche andere interessante Dinge dort.