MOD Duo X – Effekte – Plug-ins in Kiste auslagern und Ruhe haben

MOD Duo X

Ich habe keinen Bock auf Computer auf der Bühne. Wer das sagt, muss sich auch Effektgeräte suchen. Und deshalb gibt es die zweite Revision des Duo, das MOD Duo X.

Diese kleine Kiste ist eigentlich der Computer. Man kann, aber muss keine externen Plug-ins aufspielen. Und am Ende ist das Gerät natürlich doch ein Rechner, nur sieht es nicht so aus und man muss sich um nichts kümmern.

MOD Duo X – alles kann, muss aber nicht

Wer möchte, kann laden und updaten. Das Gerät macht das alles von selbst, man hat also keinen Stress . Oder man lässt es auch sein und arbeitet mit dem, was bereits mitgeliefert wird.

Gedacht ist der Duo X als Multieffekt und eigentlich eher für Gitarristen. Man kann auch einige Effekte hintereinander stecken. Es ist also einfach ein Pedalboard, nur virtualisiert und wieder zurück in eine Kiste gesteckt, die aber auch ein paar Bedienelemente hat. Das Duo X hat mehr Potis und Schalter – genauer gesagt war das erste nur mit 2 Tastern und 2 Potis ausgestattet. Endlos-Encoder, um genau zu sein. Damit konnte man auswählen und einstellen.

Instrumentalisten mögen mehr Fußtaster und Synthesizer und Performer haben das Gerät gern auf dem Tisch und können mit dem X an vier Drehknöpfen drehen (zwei pro Seite, denn das Gerät ist für zwei Effekte gleichzeitig ausgelegt und hat deshalb zwei identische Sektionen mit Display und Encoder) und an vier Fußschaltern Dinge aktivieren. Der große Encoder bleibt erhalten für die Auswahl der Gesamteffekte. Außerdem gibt es drei Taster oben und vier unten für weitere Optionen. Es gibt nach wie vor zwei Eingänge und zwei Ausgänge, daher der Name „Duo“ für doppelt. Alles klar?

Ziel der Sache ist, ein einfaches Gerät mit einem einfachen Netzteil ohne Krypto-Bedienung einfach sofort nutzen zu können. Was alles möglich ist und wann es wirklich auf den Markt kommt, findet man auf der Website. Denn natürlich ist dies nur eine Vorschau auf das 699,- Euro teure Gerät. Man kann das Gerät selbst erweitern mit Akku und weiteren Schaltern oder Ports. Es hat MIDI und USB.

Die Knöpfe können auch mehr als nur einen Parameter steuern, diese Dinge kann man einstellen. Die Maschine ist vielseitig und doch simpel, darum geht es – aber sie ist am Ende ein Computerersatz und deshalb ist darin auch einer. Und genau deshalb kostet das Gerät nicht 250,- Euro, sondern eben 699,- Euro.

Infos

NI Molekular

Native Instruments haben mit Molekular einen neuen modularen Multieffekt auf Reaktor-Basis am Start, das mit der Vollversion oder dem Player läuft. 35 Effekte lassen sich frei zusammenstellen, morphen, modulieren und per Stepsequenzer steuern. Was das Teil alles kann erfahrt ihr hier im Video:

Preis: 149 Euro

Native Instruments

Turnado fürs iPad

Falls ihr euch fragt, was denn die Sugar-Bytes in letzter Zeit so gemacht haben: Turnado fürs iPad. Der Multieffekt-Shredder kommt inklusive Unterstützung von allem, was Sinn macht: Audiobus, Midi (auch Midi-Clock) und Audiocopy / Audiopaste und als eine der ersten Apps überhaupt auch mit Jack-Support. Test demnächst hier.

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Features:
– 4 XY-Pads zum steuern von jeweils 2 Effekten (X,Y)
– Integrierter Player (iTunes File Sharing, Music Library, Factory Loops)
– Integrierter Recorder (div. Optionen: Start/Stop/Sync/Länge)
– Live Modus (Inputs & Outputs wählbar)
– Audiobus Support (Sender & Filter)
– Audiocopy™ / Audiopaste™
– Full Midi Support (Virtual, Netzwerk, Extern)
– Midi Clock Sync
– Jack iOS Support
– Zoom

Preis: 13,99 Euro

AppStore-Link

Sugar Bytes Turnado ist da

Turnado, Sugar Bytes neuestes Multieffekttool kann schon nach den ersten paar Minuten überzeugen. Das Prinzip ist ziemlich gut durchdacht und sehr praxisnah umgesetzt: mit acht Drehreglern wie man sie an den meisten MIDI-Controllern findet, lässt sich je ein Effekt steuern, darüberhinaus können auch alle zusammen über den “Dictator”-Fader gemeinsam getweakt werden. Ab jetzt zu haben, in der kommenden De:Bug gibts dann den Test.

Preis: 139 Euro

Sugar Bytes