Korgs Serien bekommen DW8000-Oszilator-Modell Digital-Wellenformen DWGS aus dem DW-8000

DWGS Tim Shoebridge

Der Korg DW-8000 ist brachte zu den Standard-Wellenformen auch einige typische aber statische Basisklänge hinzu, die man um Klavier, Bass und Orgel herum so benötigte – DWGS. Das gibt es schon lange im Microkorg, nicht aber in der *Logue-Serie oder im NTS1. Das ändert jetzt der Tim

Digitale Wellen für neue Korgs

Die digitalen Oszillatoren von Prologue, Minilogue XD und NTS-1 erlauben eigene Modelle und das liefert Tim Showbridge mit dem Modell „Digital Waveform User Oszillator„. Das ist die etwas allgemein klingende Variante, die 16 digitalen Schwingungsformen aus dem Klassiker von 1985, dem  DW-8000, EX-8000 zu ermöglichen.

Diese sind eher eine Welle aus einem Wavetable-Synthesizer aber mit höherer Auflösung als „Samples“. Sie sind also ein einfacher Grundbaustein als statisches Element, was man mit Filtern und Modulation so bearbeiten kann, dass man daraus das gewünschte Zielinstrument nachstellen kann. Das fällt auch leichter mit diesen als mit den Grundwellenformen oder den meist einfacheren 8 oder 12-Bit Waves mit Spiegelung aus diversen Wavetables zu arbeiten.

Nur deshalb klingen sie so „gut“, denn die Wavetables sind in Auflösungen oder Tiefe meist bewusst LoFi gehalten worden und nehmen dann 128 oder vielleicht auch mal 256 Bytes weg und repräsentieren eine volle Schwingung. Das ist sehr sehr kurz und mit einem Sample eher nicht zu vergleichen. Aber es ist eben dennoch sinnvoll. Es gibt kaum Synthesizer die dies oder eine Variante davon einsetzen, deshalb kann man das jetzt mit den neuen Korgs selbst nutzen. Nein, dies sind keine Wavetables, sondern einzelne Waves, also ganz einfach aber wirksam. Und stilprägend für die Zeit der Mitt-Achtziger.

DWGS?

Die Vorgänger wie MS2000, Radias, Microkorg und Microkorg XL in meist längerer Form und mehr davon hatten bereits den kompletten DWGS-Satz an Bord.

DWGS ist übrigens nur das damalige Stichwort für Digitale Wellenformen (GS stehen nur für Generator und System, sind also als Blähworte oder Füllworte da, um das Prinzip zu benennen – bei Roland gab es LA-Synthese – der Einsatz von kurzen Samples, also einen kleinen Schritt mehr als Korg, welche wiederum noch längere Samples in der M1 anboten).

DWGS für alle!

Das alles ist dennoch ein Meilenstein gewesen und hatte mittels der grundlegend „warmen Grundklangstruktur“ des DW-8000 einige Fans, zumal das alles auch leicht und klassisch zu beherrschen war. Deshalb haben auch viele eher klassische Keyboarder damit gearbeitet.

Und das alles kann man jetzt für $19 bei Tim Shoebridge zusammen mit anderen angeboten kaufen und einladen.

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A bass and drum machine, inside your KORG hardware, with Sinevibes’ Groove plugin

What if I told you you could take a KORG keyboard – or even the ultra-cheap NTS-1 – and add a bass and drum machine, just by downloading a file? Sinevibes’ Artemiy Pavlov has been raving about the possibility of KORG’s platform. Now he’s realizing it.

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Top 5 – Live-Synthesizer für die Bühne 2020

Top 5 - Live-Synthesizer für die Bühne 2020Top 5 - Live-Synthesizer für die Bühne 2020

Synthesizer für die Bühne haben eine gute Übersicht, eine hervorragende Bedienung und sind nicht schwer und sperrig. Sie erreichen eher nicht 10 Kilo oder mehr. Hier ist unsere Topliste aktueller Live-Synthesizer.

So wunderbar auch Synthesizer wie der zum Beispiel ein Moog One oder der Waldorf Quantum sein mögen, sie sind in „meiner“ Definition zwar übersichtlich genug, jedoch unfassbar schwer. Die 20 Kilo Gewicht eines Minimoog alter Bauform gelten nicht mehr als „ideal“, denn wir sind im Jahre 2020 angekommen. Das war das Verständnis von Portabilität in den Siebzigern oder früheren Achtzigern. Deshalb sucht diese Liste nach Leichtgewichten und bevorzugt eher kompakte Bauformen. Auch eine ungünstige Bauform wie die des klassischen MS-20 ist eher hinderlich, da diese in kein Case passt. Dennoch ist der MS-20 sicher lange ein beliebter Live-Synthesizer der Achtziger gewesen. Außerdem werden fehlende Rastungen für Oktav-Tuning wie beim Odyssey leider als negativ gewertet.

Es hat auch schon Live-Synthesizer gegeben, die sich live nicht durchsetzen konnten, da sie neben anderen Instrumenten schneller untergehen. Als Soloinstrumente können diese jedoch funktionieren. Es ist uns oder „mir“ bewusst, dass es Bühnenkeyboarder gibt, die große 88er-Tasten oder gewichtete Tasten wünschen. Das sind meist Piano-Ansätze und ein anderes Klientel. Wir wissen, dass es diese gibt, wir lassen jedoch Pianowünsche und ähnliches außen vor. Wir suchen nach Sounds und Synths. Kleine Tasten sind eher gut, so sie auch spielbar sind. Der einzige Nachteil der kleinen Tasten ist das Fehlen von Aftertouch. Roland-Boutique-Serien lassen sich mit einem Arturia Keystep besser spielen als mit der K-25m-Tastatur.

Deshalb berücksichtigen wir auch in die andere Richtung die Bedienungsfähigkeit mit normalgroßen Händen. Eine rumpelige Tastatur wie die des System-8 kann man spielen, jedoch gibt es sicher bessere. Dafür ist dessen Oberfläche geradezu perfekt. Wäre das alles in einem kompakteren Format, wäre es noch besser. Deshalb entscheiden wir uns hier für diese. So etwas kann man an einem Sequencer einsetzen und die Tasten selbst wählen. Hersteller, die keine kompakten Tastaturen anbieten, sind daher böse. Es mangelt sehr an guten MIDI-Tastaturen mit kleinen Tasten. Live die Thru-Buchsen wegzulassen ist ebenfalls eine Sünde, da durchgeleitete Clock-Signale eigene MIDI-Helfer-Boxen benötigen können. Besonders bei Sequencern ist das ein absolutes No-Go, denn jedes Gerät, das man zusätzlich braucht, ist nicht gut.

Es geht um Live-Synthesizer und nicht um Grooveboxen

Denn werdet ihr eine solche Topliste demnächst ebenfalls hier zum Lesen bekommen. Übrigens fällt auf, dass ich zumindest gar kein Behringer auf der Bühne sehe. Und das, obwohl diese Geräte günstig sind. Das könnte man beispielsweise mit dem Cat als Allrounder  mit gutem Sound sehr gut machen oder dem Klassiker MS-1. Besonders der Cat ist ganz sicher unterbewertet und kann faktisch alles, was man von einem Lead, Bass oder Allrounder verlangen kann. Allerdings hat auch er keine Oktav-Schalter, die den angesprochenen MS-1 weiter nach vorn rücken lassen.

Hingegen sieht man den auslaufenden Pioneer DJ Toraiz AS-1 deutlich mehr in bestimmten minimalen Szene-Clubs. Außerdem muss ein Live-Synthesizer vielleicht nicht zu viel kosten und ersetzbar sein. Nach Corona werden wir dieses Faktum noch einmal überprüfen! Was heute so auf Bühnen zu sehen ist, spielt dabei genau so eine Rolle. Ganz vorn rangiert da oft noch immer der microKORG, speziell der ältere erfreut sich großer Beliebtheit – nach Anzahl auf Bühnen, egal ob Indie, Pop, Hip-Hop, Industrial oder Songwriting:

1. Korg microKORG S

Korg Microkorg S Weiß Lampe Front Close

Korgs Goldgriff ist definitiv die Form und Abmessungen. Aber auch die Tatsache, dass man ein bisschen Sync, FM, Ringmodulation und digitale Schwingungsformen hat, dafür die Hüllkurven knackig sind und die LFOs in den Audiobereich laufen, kann man als rundum sinnvoll bezeichnen. Dazu funktioniert dieser Sound auf jeder PA in Clubs und Open Airs. Er hat noch nie enttäuscht und mit 3 Oktaven kann man noch immer einen Basisakkord halten und im Bass noch einen Grundton spielen. Es gibt so dermaßen viele Bands, die ihn einsetzen und so viele Genres, dass man ihn immer noch nennen muss. Viele Hersteller bauen noch weniger Tasten ein und andere zu schlechte. Korg hat es offenbar genau getroffen.

Als Live-Synthesizer empfehlen kann man wohl den klassischen microKORG in S-Variante wegen des doppelten belegbaren Speichers. Er übernimmt die Programmnamen des MS-2000 und dessen Patches. Er kostet aktuell 399 Euro. Der Klassiker liegt bei 339 Euro .

Nicht tot zu kriegen: microKORG. Er muss sich „heute“ gefallen lassen, dass seine Bedienung gegenüber den folgenden Synths verbessern ließe, aber er ist ohne Frage der König dieser Klasse, den Novation mit der Mininova kontern wollten. Das hat aber nie so eingeschlagen.

 

2a. Roland System-1m

roland system 1m 2x

Die Tastatur des System-1 ist grottenschlecht, deshalb muss man den Weg über den Desktop gehen. Wieso Roland das System nicht mit anständiger Tastatur in Form des Jupiter-Xm, aber mit der Bedienung des System-1m /1 bringt, ist vermutlich der gleiche, wieso Roland generell nie nachlegt. Updates für die Plug-Outs gibt es auch keine mehr. Sie tun es halt nicht. Der Jupiter-Xm ist gut, aber hat eine etwas zottelige Menüstruktur und könnte ein guter Live-Begleiter sein. Jedoch spart er an den Klangdetails, Sync und FM zugleich geht nicht, kostet auch 1.500 Euro, was nicht für jeden das Richtige sein wird, lieber solide Synthesestimmen und kompakte Maße. Die Vielfalt ist gut, aber zu komplex, deshalb greift man lieber auf die besser klingenden Vorgänger zurück. Der Sound ist gigantisch und flexibel, aber man muss auf den Arpeggiator verzichten.

Deshalb ist er ein Partner für Sequencer, Grooveboxen und Steuerkeyboards. Er bietet den Sound, der schon zuvor eine Generation prägte, nämlich den des System-100 und des Promars etc. – die durch das Plug-Out-Prinzip einfach automatisch dabei sind. Rolands Pflege für die älteren Synthesizer ist allerdings immer ein Angstspiel. Sie funktionieren aber auch per MIDI und ihr MIDI Out kann als Soft Thru arbeiten. Das Gerät wiegt „fast nichts“ und man kann auch mit Miniklinken arbeiten, muss es aber nicht. Er kostet in der diesjährigen Reihe noch 579 Euro , ist aber auch der flexibelste und kann Basis eines Modulsystems sein.

2b. Boutique SH-01A & JU-6A

Roland sh01a

Auf ähnlichem Rang muss man die Boutique-Synthesizer sehen, die einfach wegen ihrer kompakten Form sehr geeignet sind, sich diese ins Rack oder Case zu schrauben oder mit zum Jam mitzunehmen. Man braucht aber, wie beim System-1m ein anständiges Keyboard oder spielt sie extern. Im Falles des SH-01A (375 Euro) ist der Sequencer jedoch für kleine Sequenzen und Akkorde geeignet – ich rechne mit recht baldigem Beenden dieser Serie, ebenso wie der System-Serie, Roland pflegt seine Geräte in der Regel nicht gern.

Generell ist die Vierstimmigkeit ein fairer Kompromiss. Übrig ist es nur noch der JU-06A (399 Euro), der einen Arpeggiator und Sequencer besitzt. Deshalb sind heute genau diese beiden sehr geeignet und auch griffig genug. Wer im Zweifel ist, sollte sich aber eher ein System-1m besorgen als einen Boutique, da diese einfach mehr können: Cross-Modulation, FM, Sync, Ringmodulation und Audiomodulationstempo sind ihnen zueigen. Die neueren Boutiques bieten lediglich letzteres, da es sich um 1-Oszillator-Konzepte handelt. Es sind eben schöne Live-Synthesizer für die Bühne.

3. Novation Bass Station II

Novation Bass Station 2

Der AFX-Modus macht die Novation Bass Station II zu einem Synthesizer-Drum-Expander und für die Performance fit. Der von einigen „Plastebomber“ genannte Synthesizer erfuhr eine sehr gute Pflege und ist eigentlich ein Allrounder für analoge Sounds mit Tendenz zu Roland-artigem Verhalten und Klang. Mehr als die großen Serien Peak und Summit. Alles hat Knöpfe und das Teil ist leicht und günstig und hat eine annehmbare Tastatur. Man sieht ihn auch deshalb immer wieder als Live-Synthesizer im Einsatz. Für 399 Euro kann man für das Gebotene nicht meckern.

4. Yamaha Reface DX mit Programmer + CS

Anno Lab RefaceRobot - ein Yamaha Reface Roboter Controller

Die beiden kleinen Yamaha-Synthesizer sind sehr wandelbar und der DX hat unglaublich viel Druck für einen FM-Synth. Der weiße CS hat 8 Stimmen und die wohl beste Minitastatur, die je gebaut wurde. Das Teil hält auch mal einen Gig aus, der etwas unsanft mit allem umgeht, da die Geräte sehr solide gemacht sind. Nachteil mag allerdings der spezielle MIDI-Anschluss-Adapter sein. Sowas ist unfassbar ärgerlich. Der CS ist wegen der Bedienung und Direktheit auch ohne Speicher sehr geeignet für Flächen und Spielerisches, bis hin zu ein paar einfachen FM-Effekten. Sein Gegenstück bei den großen Synths wäre und ist der Clavia Nord Lead A1. Dieser ist ist nicht so „fett“ im Sound, aber er hat ein sehr direktes Konzept.

Leider genau so wie der Trend aktuell, muss man sich für Sync oder FM oder Ringmodulation entscheiden und er ist schon recht groß. Allerdings von den großen einer der kleinsten. Dafür kann man aber alles sehr schnell und sofort umstellen. Wegen dieser Tatsache und Gewicht und Größe sowie dem viel, viel kleineren Preis gewann der CS. Der CS kostet aktuell 329 Euro. Der DX hat für die Performance weniger zu bieten, hat aber den gleichen Formfaktor. Der CS nutzt die Anschlagdynamik nicht, was eine Schande ist. Es ist so eine gute Tastatur! Es reicht Envelope Amount auf das Filter zu mappen: „an und aus“. Die Pads sind erstaunlich gut, die man hier erreichen kann. Speichern und aufrufen kann man mit Tablet und Smartphone. Die Feineinstellung mit der Hand reicht bei dem Konzept jedoch aus. Das ist sogar ein Live-Synthesizer für das Auge.

An dieser Stelle müsste eigentlich …

ASM Hydrasynth: Synthesizer mit massiven Modulationsmöglichkeiten

… das Keyboard des ASM Hydrasynth stehen. Sein Konzept ist sehr schlüssig und gut zu bedienen, aber spontan ist er eher nicht wegen seiner Synthese, jedoch mehr als andere mit Wavetable-Konzepten. Der Grund ist der Ausdruck mit dem polyphonen Aftertouch. Da es aber komplexer ist, muss man doch anderen stellvertretend dafür den Raum überlassen.

 

4. Korg *Logue Serie – besonders Minilogue XD

Korg Minilogue xd

Korg hat mit analoger Klangerzeugung und dem digitalen Oszillator, den es auch einzeln als NTS-1 gibt und damit als Nebeneinsatz durchaus auch in diese Liste passen würde, tragbare Alternativen zum microKORG entwickelt. Die *Logue Serie ist mit der großen Tastatur schon fast ausladend gegenüber dem heutigen Live-Konzept, man trifft sie aber etwa so viel an wie einige kleinere Moogs und SCI/DSI-Synths. Die Tendenz steigt jedoch. Der Preis liegt bei 569 Euro – es gibt auch eine Desktop-Version. Manko: Sind beide etwas groß.

 

5. Arturia MicroBrute vs. MicroFreak

Arturia Microfreak

Als Bass Synthesizer für kleine Sets und für Sequencer-Sachen ist der 239-Euro-Mini-Synth gerade richtig, denn er verbraucht kaum Platz und ist deshalb längere Zeit auch zu sehen gewesen. Die Tendenz scheint etwas abzunehmen, da es neue Synthesizer schaffen in dieses Gebiet einzudringen. So etwa der nur etwas jüngere Dreadbox Erebus, der in etwa den gleichen Job erledigen kann. Der neue MicroBrute könnte aber der MicroFreak sein, der an allen Stellen ein bisschen smarter ist. Er hat notfalls vier paraphone Stellen, kostet nur geringfügig mehr, nämlich 272 Euro. Mit seinen Sensor-Tasten kann er durchaus gut für Pads herhalten und hat eine sehr gute live zuweisbare Modulationsmatrix und wie der Clavia A1 Loop-LFOs/Hüllkurven. Er ist einfach ein bisschen „cleverer“ und könnte mit seinem analogen Filter den analogen MicroBrute langfristig überholen. Beide bestechen durch einfache, aber schnelle Bedienung und sehr, sehr viel Sound pro Knopf.

6. Arturia Keystep – Ehrenplatz

NAMM 2016: Arturia vergrößert die BeatStep Produktpalette mit KeyStep

Kein Live-Synthesizer, sondern nur eine Tastatur, dennoch sieht man sie überall, da sie einfach die einzige bezahlbare und kleine sowie handliche MIDI-Tastatur ist. Sie wird sicher schon bald durch den Keystep Pro mit 3 Oktaven verstärkt: der Arturia Keystep. Wir möchten ihn deshalb besonders herausstellen, da er nun wirklich überall zu sehen ist und andere Hersteller diese komplette Gruppe von MIDI-Spielern scheinbar ignoriert. Alle anderen können mit USB-Host auch ggf. anders arbeiten, ist aber noch nicht überall möglich. An die Hersteller: Macht mal mehr MIDI-Steuerzeug für Performer! Ihr ignoriert eine ganze Gruppe von Musikern! Bis dahin bekommt ihr das Arturia Keystep für 106 Euro, bis ihr das auch mal begreift. Gerne mit 3 Oktaven, dann wäre es besser. Immerhin beginnt die Klaviatur mit „F“ und nicht mit einem „C“.

 

Physical Modelling und B3-Orgel-Oszillator für die aktuelle Korg Serie.

DirtBox 2gether B3 PhysiqDirtBox 2gether B3 Physiq

Korgs *logue Serie mit digitalem Teil und der NTS-1 bekommen weitere interessante Oszillator-Modelle namens Physiq und B3 von 2getheraudio und Dirtbox Synth.

„VCO3“ liefert neue Oszillatormodelle für die Korgs

Wie sicher viele wissen, können NTS-1 in monophon und Prologue und Minilogue XD mittels ihres dritten digitalen Oszillators diverse Angebote von „Fremdfirmen“ nutzen. Dazu gibt es immer wieder neue Modelle und Oszillatoren. Jetzt neu sind die beiden oben genannten:

Physiq

Vielseitig und bisher in dieser Tiefe noch nicht auf den Korgs gesehen ist das Physical Modelling Modell Physiq. Das wird über Strumming, Plucking, Picking, Bowing und Scraping gemacht. Es gibt also gestrichene Saiten, angeschlagene Saiten, Plektrum-Spielweisen und andere Spielmethoden mit Saiten und deren Schwingung simuliert. Die Position der Pickups kann per LFO moduliert werden. Natürlich werden die Saiten bedämpft und gefiltert und sind per Controller zugänglich. Mittels der Tasten kann man die Artikulation und Strumming-Arten umschalten. Das gilt auch für den Obertongehalt. Natürlich wird vom Anreißen (etc.) bis zum Resonanzboden alles simuliert. Dazu gibt es eine kleine Software für Windows- und MacOS-Rechner. Der NTS-1 kann das Modelling auch nutzen, ist jedoch nur monophon nutzbar.

B3

Eine komplette Zugriegel-Orgel nach Vorbild der bekannten Hammond B3 ist Bestandteil des ebenso genannten Modells. Es gibt dem Nutzer auch die Percussion-Funktion an die Hand.

Weitere Information

Das B3-Modell ist ein „bezahle was du willst“-Modell und lässt sich ab $10 bei 2getheraudio ordern, die noch weitere Modelle anbieten: Supersaw Oscillator
$10.00, Tarabbia Oscillator $10.00 oder Wavesweep Oscillator.

Physiq kostet 19,99 (Britische) Pfund und ist einer von 20 weiteren Angeboten für die Korg-Plattform bei DirtBoxSynth

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Physiq

B3

Ruismaker Drum-Synthesizer für Korgs NTS-1 Minisynthesizer

ruismaker nts1 drumsruismaker nts1 drums

Für die *Logue Synthesizer von Korg mit Digital-Oszillator gibt es schon eine große Anzahl von Modellen. Das passiert jetzt auch für den kleinen NTS-1. Den Anfang macht ein Drum-Synthesizer von Ruismaker

Der NTS-1 kostet 115€ und für ihn wird es in Kürze ein Modell zum einladen geben, welches Drumsounds erzeugt. Damit ist eine Bassdrum, eine Hihat (offen und geschlossen) und eine Snare, die sich mit dem Mini-Synthesizer erzeugen lassen gemeint – also ein kleines komplettes Drumset. Das alles kann per MIDI gespielt werden. Für sowas hätte man früher zumindest mal teure Maschinen kaufen müssen. Der NTS-1 macht das quasi „nebenbei“ aber natürlich nur alternativ jeweils pro Modell.

Wer mehr zum NTS-1 lesen oder hören will, kann hier mal reinschauen. Und auch hier.

Praxis dazu: NTS-1 Angescheckt.

Weitere Information

Ruismaker wird das sicher auf der Website bereit stellen. Bekannt sind sie von einigen innovativen Apps wie dem Ripplemaker und dem Mononoke Synth aber eben auch dem Ruismaker Drumsynth, von dessen DNA der NTS-1 hier profitiert.

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A free 8-bit mod delay, and more goodies for KORG ‘logue instruments

KORG’s ‘logue instruments let you run custom downloaded tools – now including recent additions like this excellent free delay.

Roll-log Sounds developed this free 8-bit, 2-tap modulated delay plug-in, which can be modulated for sounds ranging from slapback to drone effects and lots of areas in between.

It runs on the KORG instruments that support the ‘logue SDK – so that’s the Prologue, the Minilogue XD, and even the Nu:Tekt NTS-1. That last one runs just around $100 street, and it’s even smaller than a volca, so it’s a good budget and mobile solution. (It’s similar to the developer board KORG originally released with the ‘logue SDK, with some convenient extras.)

There are some really nice-looking features, including sync, automation, and the ability to do audio-rate modulation of both time and amplitude. You can save presets, too, and to get you started, there are examples for “flanged” mod FX, a delay FX “modulated slapback”, and “dub drone” for the reverb slot.

Features (from the developer’s description):

  • 2.7 seconds 8-bit delay.
  • 2x Delay Taps with independent Time / Feedback control.
  • 2x audio-rate LFOs for stereo time and amplitude modulation of the delay taps.
  • Resonant pre-delay Highpass and post-delay Lowpass Filters.
  • Delay time sync-able to system BPM with custom time division.
  • Delay time, LFO rate and Filter cutoff can be mapped to accurate note for external Midi / CV automation.
  • All 16 internal parameters can be assigned to hardware knobs as macros with user-defined range.
  • 16 preset patches can be packed into one user unit, scrollable through hardware knob.
  • Carefully optimized algorithm, lighter than the factory flanger.

It’s all name-your-own-price, on Gumroad:

https://gumroad.com/l/logueMill_del_8

This is all a good time to check out the graphical editor logueMill, from the same developer. For now, it only has an editor for this Del-8 delay, but it’s possible we’ll see more tools supported in future. Also pay-what-you-will, so throw some coffee money at Roll-log Sounds!

https://gumroad.com/l/loguemill

Okay, I know that this shouldn’t appeal to me, but it does. Never tell me not to do something:

Important notice for Nu:Tekt NTS-1: currently there’s a bug that allows you to use custom delay and reverb concurrently, this is NOT INTENTED and may cause the two custom fx to malfunction or worse; if you aren’t sure you wouldn’t accidentally enable both of them, it’s highly recommended to not install any custom reverb until a firmware patch fixes it. Prologue and Minilogue XD does not have this issue.

But wait, there’s more in ‘logue news:

Distortion and bitcrushing/decimate from Sinevibes

Our friend Sinevibes, aka Artemiy, continues his run of great stuff for the KORG platforms.

This time, you get a 5-algorithm multi-effect distortion (Corrosion), and a sample rate + bit depth reduction (DCM8 – “decimate,” get it?):

Corrosion features a total of 5 different distortion curves that enrich the input signal with new harmonics, each doing it in its own unique way. This algorithm is built with 2x oversampling to reduce aliasing, giving a cleaner high-frequency response, and also includes an input noise gate to eliminate static analog noise amplification.

DCM8 changes the input signal’s digital resolution in both time and amplitude domains, degrading its quality. This results in the typical digital distortion – frequency aliasing and quantization noise, reminiscent of vintage sampling machines. Just like Corrosion, DCM8 also includes an input noise gate.

Sound mangling oscillators

Developer Tim Shoebridge is also making custom user oscillators, all for $12. (Swap that overpriced panini for an instant ramen and go!)

FOLD, the newest addition from Tim, emulates analog wave folding circuitry. There’s a long demo video, with some beautiful, warm space-out … s…. oh dear… must … finish … article … must not just … watch ambient music and wavefolding explanations…

He’s got a ton of other nice stuff in there, like simulating analog string synths (nicely lo-fi stuff there), plus a unique approach to plucked string modeling. Tim has done a nice job of making something vaguely like things you’ve heard before, but with a particular, grungy-retro tilt that’s all his own.

Check them all:

https://sellfy.com/soundmangling

All of this means, on even a fairly tight budget, you’ve got excellent choices both in the KORG stuff and in the Arturia MicroFreak with its custom oscillators. Either way, you get a range of wavetable and custom oscillators and effects. Heck, at these prices, you could pick up both. The workflow is totally different, but you would have at your disposal a lot of the same sonic range as a fairly pricey modular rig – and in form factors that might be more convenient for keyboardists, too.

I’m personally keen to try pairing our MeeBlip geode with a KORG NTS-1 (on effects, or adding voices) for an ultra-compact rig.

But this isn’t only about KORG, nice as the KORG stuff is. What we’re seeing is finally the commoditization of digital architectures are starting to make our hardware look as flexible as our software. I think that’s a very good thing, in that it takes a wide sonic palette and makes it eminently accessible and tweakable.

So happy new year, indeed. And here you can spend a few bucks on downloads and feel like you’ve got a new rig and get straight to playing it, even before we get to all the NAMM gear announcements next week.

Previously, Artemiy spoke about his developer experience and why he likes this approach:

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Kleiner Synth ähnlich NTS1 / Monotron von Ginkosynthese – Little Synth

Ginkosynthese Kas Little SynthGinkosynthese Kas Little Synth

Klein, aber durchaus ein vollständiger Synthesizer zum „selbst bauen“ mittels Open Source Software ist der „Little Synth“ von Ginkosynthese.

Er basiert auf einem Arduino und die Firmware und die eigentliche Software ist Open Source, damit kann man ihn auch umbauen oder erweitern, hat aber auf jeden Fall einen funktionierenden Synthesizer, selbst wenn man die Firmware einfach nur „hochlädt“. Es gibt 4 Buchsen zu löten und auch drei Potis. Damit kann man ihn über 1 Oktave hinweg Stimmen, den Decay der Hüllkurve steuern und ein bisschen Modulieren, offenbar handelt es sich da um einen LFO, manchmal ist es auch ein „Timbre Control“, also eine klangliche Veränderung wie etwa bei der FM und PD. Es sind rudimentäre Eingriffe in exakt 7 Sounds, die er generieren kann. Dies sind die spielbaren Klänge mit 7 verschiedenen Syntheseformen:

  • Original “Grains” Sound
  • Dreiecks-Wellenform mit Wave-Wrapping
  • Hoover
  • Klassischer FM
  • Sägezahn mit Hard-Sync
  • Phase Distortion
  • Tuned Noise

Man muss allerdings den Lötkolben heiß machen und kann nach Fertigstellungen mit den drei CV Eingängen nebst Gate den Little Synth auch extern steuern. Die anderen CV Eingänge steuern das was die Potis auch tun. Damit ist der kleine schon flexibel genug und es gibt sogar ein Musikvideo dazu, um das mal zu demonstrieren. Er hat pro Sound auch jeweils einen anderen Effekt.

Weitere Information

Ginkosynthese bietet das vollständige Kit für 55€ mit Arduino als Bausatz an. Man kann es nicht als „Fertiggerät“ kaufen.

Video

Kasper führt ihn vor.