Physical Modelling und B3-Orgel-Oszillator für die aktuelle Korg Serie.

DirtBox 2gether B3 PhysiqDirtBox 2gether B3 Physiq

Korgs *logue Serie mit digitalem Teil und der NTS-1 bekommen weitere interessante Oszillator-Modelle namens Physiq und B3 von 2getheraudio und Dirtbox Synth.

„VCO3“ liefert neue Oszillatormodelle für die Korgs

Wie sicher viele wissen, können NTS-1 in monophon und Prologue und Minilogue XD mittels ihres dritten digitalen Oszillators diverse Angebote von „Fremdfirmen“ nutzen. Dazu gibt es immer wieder neue Modelle und Oszillatoren. Jetzt neu sind die beiden oben genannten:

Physiq

Vielseitig und bisher in dieser Tiefe noch nicht auf den Korgs gesehen ist das Physical Modelling Modell Physiq. Das wird über Strumming, Plucking, Picking, Bowing und Scraping gemacht. Es gibt also gestrichene Saiten, angeschlagene Saiten, Plektrum-Spielweisen und andere Spielmethoden mit Saiten und deren Schwingung simuliert. Die Position der Pickups kann per LFO moduliert werden. Natürlich werden die Saiten bedämpft und gefiltert und sind per Controller zugänglich. Mittels der Tasten kann man die Artikulation und Strumming-Arten umschalten. Das gilt auch für den Obertongehalt. Natürlich wird vom Anreißen (etc.) bis zum Resonanzboden alles simuliert. Dazu gibt es eine kleine Software für Windows- und MacOS-Rechner. Der NTS-1 kann das Modelling auch nutzen, ist jedoch nur monophon nutzbar.

B3

Eine komplette Zugriegel-Orgel nach Vorbild der bekannten Hammond B3 ist Bestandteil des ebenso genannten Modells. Es gibt dem Nutzer auch die Percussion-Funktion an die Hand.

Weitere Information

Das B3-Modell ist ein „bezahle was du willst“-Modell und lässt sich ab $10 bei 2getheraudio ordern, die noch weitere Modelle anbieten: Supersaw Oscillator
$10.00, Tarabbia Oscillator $10.00 oder Wavesweep Oscillator.

Physiq kostet 19,99 (Britische) Pfund und ist einer von 20 weiteren Angeboten für die Korg-Plattform bei DirtBoxSynth

Video

Physiq

B3

New Substantia Physical Modelling Laboratory Sneak Preview)

Substantia pairs modal synthesis software with an integrated euclidean sequencer and recorder.… Read More New Substantia Physical Modelling Laboratory Sneak Preview)

1979 Modal Synthesis Voice – Physical Modeling für die Bananenmaschine!

1979 Modal Synthesis Voice1979 Modal Synthesis Voice

Modal ist nicht die Firma Modal sondern der Name ist „1979“, Das Modul heißt MSV – Modal Synthesis Voice. Modale Synthese ist ein Begriff für eine dem Physical Modeling ähnliche Synthesebasis, die hier angeboten wird. Nicht nur diese, sondern auch FM und viele andere.

Physical Modeling in einem Modul

Man kannte bisher Buchla für eine Art von FM oder zumindest für schnelle Modulation innerhalb eines Oszillator-Moduls, um aus einfachen obertonarmen Basiswellen wie Sinus komplexe Strukturen zu machen. MSV macht aus einem kurzen obertonreichen Puls unterschiedliche Sounds, die sie entsprechend entfalten. Dieses Modul hat den entsprechenden blaue-Knopf-Look und Bananenstecker, ist jedoch nicht von Buchla sondern für Buchla gemacht.
Wieso gibt es das nicht für Eurorack? Weil das bereits passiert ist in Form des Mutable Elements Moduls, welches es schon ziemlich lange gibt und für genau das bekannt ist: viele Synthesemodelle und Modelling. Dieses Mal handelt es sich also um einen Umbau für Buchla-Systeme im 200e Format und nicht umgekehrt. Dafür wurde die Frontplatte entsprechend umgebaut und die Ansteuerung auf das 1,2 Volt/Oktav-System von Buchla umgestellt, welches nicht 1 Volt sondern 1,2 Volt für eine Oktave verwendet.

Warum Elements so wichtig ist und was es kann

Das Modul ist so wichtig und sehr beliebt, weil es faktisch verschiedene Synthesemodelle bereit stellt und mit (ein)wenig Modulation bereits so effektiv zu nutzen ist, dass nur 2-3 Module ausreichen, um etwas zu erzeugen und gezielt damit umzugehen – und so sind diese 2-3 Module inklusive MSV quasi als Komplettsystem bereits funktional einsetzbar.
Die Syntheseformen reichen von FM über klassische Sync und Pulsbreitenmodulationsmodelle bis hin zu Formantfiltern und Drumsounds aber auch zu den wohlbekannten Physical Modeling – Algorithmen. Interessant ist auch der Ansatz einfach durch die Modelle zu gehen und die Modulation vom vorigen Modell angeschlossen zu lassen um einfach zu sehen, was da passiert. Empfehlenswert ist ein Buchla-artiger 5-Step Sequencer oder ein LFO als Quellen für die Steuereingänge. Wenn irgendein Modul so einen Impact hatte, dann dieses. Es hat auch Arturia dazu verleitet dies (ungefragt) in den Microfreak einzubauen und der ist deshalb auch so spannend. Da die Modalen Modelle am spannensten sind, hat man sich hier also für diese entschieden.

Weitere Information

Über 1979 kann man hier erreichen. Das Modul kostet $750 und wird dort unter seiner Abkürzung leicht zu finden sein.

Video

Physical Modeling In Kurzweil’s V.A.S.T.

This video demonstrates a physical modelling ‘proof of concept’ V.A.S.T. Program.… Read More Physical Modeling In Kurzweil’s V.A.S.T.

Expressive Physical Modeling Synthesis With The LinnStrument

Roger Linn shows how the combination of physical modeling and the expressive control of the LinnStrument can be used to create performances that extend familiar sounds into unfamiliar territory.… Read More Expressive Physical Modeling Synthesis With The LinnStrument

WMD Becken-Physical Modeling mit Crucible und Trigger-Sequencer Metron

WMD Module Crucible MetronWMD Module Crucible Metron

WMD hat neue Eurorack-Module vorgestellt. Am spannendsten ist ein neues komplett samplefreies Modul für Becken, Crashes & Rides namens Crucible, das andere interessante Modul ist ein Trigger Sequencer mit 16 Spuren und damit 16 Ausgängen mit Namen Metron.

Crucible

Komplett ohne Sampling kommt es aus und erzeugt Becken synthetisch. Die interessante Sache daran sind Dinge wie die Größe des Beckens einstellen zu können und damit auch modulierbar zu machen, außerdem kann man die Beschaffenheit der Sticks von Holz bis Gummi einstellen und aus einem Crash ein Ride machen, was am Ende die Dicke des Beckens verändert. Es gibt auch einen Choke-Eingang um realistischere einzelne Schläge mit Betonungen zu spielen. Außerdem kann man auch auf „kaputte“ Becken umschalten. Der Klang ist nicht zu sehr synthetisch, dennoch ist es synthetisch. Man kann mit dem Choke auch offene und geschlossene Hihats erzeugen.

Metron

Der Trigger Sequencer nennt seine Patterns „Variations“. Es gibt immer 5 davon, die man direkt aufrufen kann. Es ist sehr leicht, im laufenden Betrieb Patterns zu kopieren, sie abzuändern und dann aufzurufen und hin und her zu springen. Man kann die Inhalte auch auf eine Card speichern.

Es gibt Mutes und Mute-Scenes, um ganze Gruppen stumm schalten zu können. Es gibt eine Roll für schnelle Triggersalven, wie man das von den Electribes her kennt. Beat Repeat und und Loops gibt es ebenso. Ob man mehr als 16 Steps hintereinander spielen kann, muss man allerdings noch heraus finden. Metron ist auf jeden Fall als Performance-Sequencer für Drums und Percussion gemacht und gedacht.

Weitere Information

Auf der Website von WMD kann man alles nachlesen. Crucible kostet $296 und ist in maximal 4 Wochen lieferbar. Der Metron kostet $694 und ist bereits jetzt lieferbar.

Video

Super-Mini-Module mit Physical Modeling, Granular, Effekten und mehr: 2HP

2HP Module Bell2HP Module Bell

Die Breiteneinheit HP ist im Eurorack-Lager verbreitet. Aber ein System, das nur aus superschmalen Modulen besteht, gibt es bisher nur von Erica mit dem Pico System und seit ca. 1 Jahr auch von 2HP. Schauen wir mal, was es Neues gibt …

Neben der superattraktiven Idee, generell die kleinstmöglichen Module zu bauen und damit hochattraktive Systeme anzubieten, die wirklich viel können und sehr sehr transportabel sind, geht es natürlich auch um Nutzbarkeit und auch recht innovative Ideen. Dabei gibt es neben VCAs und Co. auch abgefahrenere Sachen: Hall, Stotter-Effekt, Delay und andere Effekt-Module. Dazu einen euklidischen Rhyhtmusgenerator, den Formant-Sprachsynthesizer Vowel oder auch ein Kammfilter, einen wahrscheinlichkeitsbasierten Zufallsgenerator, diverse Drums (BD, SD) und einiges mehr.

Granular Processor

Der Granulator kommt im April auf den Markt und hat neben der Tonsteuerung natürlich den Hauptparameter Density zu bieten. Hier kann man sehr schön Klänge dekonstruieren und in die Welt des IDM, Glitch und Braindance bringen.

2x Physical Modeling

Bereits existent ist Pluck, er generiert eine Saite mittels Karplus-Strong-Synthese. Das bedeutet, es wird angeregt und die Saite kann gedämpft werden. Gezupft oder eher lang und ausgespielt kann das klingen.

Alternativ gibt es Bell, welches eher glockige Klänge herstellen kann und im Video unten zu hören ist. Auch hier gibt es ein paar Einstellungsmöglichkeiten, aber aufgrund der Größe, ähnlich dem Pluck-Modul, kann man mit einem Knopf oder zwei schon drastische Dinge tun. Auch das ist eine eher gute Eigenschaft dieses Form-Faktors.

Weitere Information

2HP hat eine Homepage, auf der alles vorgestellt wird. Die Preise bewegen sich von 89 bis 149 US-Dollar. Auch bei „uns“ im alten Europa kosten sie nicht mehr als 149 Euro und starten bei gut 78 Euro. Es sind bereits einige Module lieferbar, einige sollen im Mai dazukommen.

Video

Ziemlich sicher kommt auch ein Sampler, hier noch mit festen Katzen-Samples als Demo zur NAMM 2019

Percussa mSSP deutlich billiger für Synthesemonster und Plug-Ins im Eurorack

Percussa mSSPPercussa mSSP

Das macht man eigentlich, wenn etwas schon da ist und auch gut funktioniert? Vielleicht eine günstigere Version machen? Damit auch andere damit arbeiten können? Ja, genau. So. 

Eigentlich ist er ja schon fast ein kleiner ARM/Linux-Computer und nur deshalb im Eurorack, damit man eben alles per Steuerspannung erledigen kann und eine Heimat findet. Das kleinere Modul hat ein einfacheres und kleineres Display ohne Grafik und Farbe,

Da es noch keine Videos von dem kleinen Modul gibt, hier eine Demo der letzten Neuerung für das SSP und damit auch für das mSSP. Das ist technisch gesehen ein 4-Kern ARM mit 1.8 GHz, was nicht schlecht ist gegenüber dem, was meist in solchen Modulen steckt. Es gibt 4 GB RAM (statt 16 GB Flash RAM) und ist eher eine Art von Library-Abspieler für die Angebote, die es bereits gibt. Wavetables, Physical Modeling und vieles mehr, jedoch ohne eine Art Routing, SD-Recording und Matrix, denn dafür braucht man dann doch das größere Modul und sein Display.

Das mSSP hat 2 USB Ports und 4 große Potts und eine Reihe Knöpfe und Buchsen (12).  Seine 2 GB RAM reichen aber für eine Menge Dinge. Das RAM und das FLASH RAM sind dazu da, Samples zu verwalten. Physical Modeling oder ähnliche Dinge erzeugen hingegen keinen Bedarf für RAM, außer natürlich das Programm zu laden.

Um das mSSP zum Leben zu bringen, braucht Percussa allerdings etwas Kapital. Deshalb gibt es eine Kickstarter-Aktion dazu, die morgen anläuft (8 Uhr PST). Der große Unterschied sind die $550, die es kosten soll, was nur gut ein Drittel dessen ist, was man für das große SSP ausgeben muss.

Das Modul ist bereits jetzt eigentlich ein Multifunktionsmodul, was auch Plug-Ins als Basis akzeptiert innerhalb einer Eurorack-Umgebung. All zu viel Konkurrenz gibt es dazu nicht.