Percussa SSP Wavetable Oszillator kann auch Plug-ins laufen lassen – Updates

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Der Percussa  SSP ist schon einige Male durch die News gefallen, zunächst als Kickstarter-Projekt und später mit dem fertigen Euro-Modul. Er ist eigentlich ein Wavetable-Oszillator.

Eigentlich hatte das SSP einen klaren Job, dennoch ist es, wie viele heutige Module, ein Computer und in dem Falle mit einem wirklich riesigen Display. Das kann man deshalb auch für VST-Plug-ins verwenden. Das Modul kann bisher auch schon filtern, hat einen Sequencer, Effekte und ist ein CV-Erzeuger und Sampler.

Percussa SSP Modul

Das Modul hat einen 4-Kern-ARM Prozessor (Cortex A17) und deshalb läuft auf ihm Linux. Um zu beweisen, dass das bereits funktioniert, gibt es den QVCA inzwischen mitgeliefert, der ein vierfacher VCA ist, der verschiedene Routings erlaubt und daher universelle Aufgaben erledigen kann. U-He, Tracktion und einige andere haben solche Plug-ins bereit. 60 HP Breite ist sicher eine Hausnummer, weshalb es gut ist, dass die vielen CV-Anschlüsse sinnvoll und vielfältig genutzt werden können. Theoretisch kann man auch eine kleinere Version bauen, dennoch ist die Computer-Nutzung in der Eurorack-Welt absolut üblich und mit Modulen wie diesem einfacher geworden.

Die VST-Funktion ist durch ein aktuelles Update möglich, zu dem auch ein Bitcrusher gehört. Außerdem wurden die Bedienung und Navigation verbessert.

Percussa ist sehr aktiv auf Facebook und es gibt immer mal einige Bilder oder Texte, weshalb sich ein Blick dorthin auch lohnt.

Mehr Information zum SSP

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MOD Duo X – Effekte – Plug-ins in Kiste auslagern und Ruhe haben

MOD Duo X

Ich habe keinen Bock auf Computer auf der Bühne. Wer das sagt, muss sich auch Effektgeräte suchen. Und deshalb gibt es die zweite Revision des Duo, das MOD Duo X.

Diese kleine Kiste ist eigentlich der Computer. Man kann, aber muss keine externen Plug-ins aufspielen. Und am Ende ist das Gerät natürlich doch ein Rechner, nur sieht es nicht so aus und man muss sich um nichts kümmern.

MOD Duo X – alles kann, muss aber nicht

Wer möchte, kann laden und updaten. Das Gerät macht das alles von selbst, man hat also keinen Stress . Oder man lässt es auch sein und arbeitet mit dem, was bereits mitgeliefert wird.

Gedacht ist der Duo X als Multieffekt und eigentlich eher für Gitarristen. Man kann auch einige Effekte hintereinander stecken. Es ist also einfach ein Pedalboard, nur virtualisiert und wieder zurück in eine Kiste gesteckt, die aber auch ein paar Bedienelemente hat. Das Duo X hat mehr Potis und Schalter – genauer gesagt war das erste nur mit 2 Tastern und 2 Potis ausgestattet. Endlos-Encoder, um genau zu sein. Damit konnte man auswählen und einstellen.

Instrumentalisten mögen mehr Fußtaster und Synthesizer und Performer haben das Gerät gern auf dem Tisch und können mit dem X an vier Drehknöpfen drehen (zwei pro Seite, denn das Gerät ist für zwei Effekte gleichzeitig ausgelegt und hat deshalb zwei identische Sektionen mit Display und Encoder) und an vier Fußschaltern Dinge aktivieren. Der große Encoder bleibt erhalten für die Auswahl der Gesamteffekte. Außerdem gibt es drei Taster oben und vier unten für weitere Optionen. Es gibt nach wie vor zwei Eingänge und zwei Ausgänge, daher der Name „Duo“ für doppelt. Alles klar?

Ziel der Sache ist, ein einfaches Gerät mit einem einfachen Netzteil ohne Krypto-Bedienung einfach sofort nutzen zu können. Was alles möglich ist und wann es wirklich auf den Markt kommt, findet man auf der Website. Denn natürlich ist dies nur eine Vorschau auf das 699,- Euro teure Gerät. Man kann das Gerät selbst erweitern mit Akku und weiteren Schaltern oder Ports. Es hat MIDI und USB.

Die Knöpfe können auch mehr als nur einen Parameter steuern, diese Dinge kann man einstellen. Die Maschine ist vielseitig und doch simpel, darum geht es – aber sie ist am Ende ein Computerersatz und deshalb ist darin auch einer. Und genau deshalb kostet das Gerät nicht 250,- Euro, sondern eben 699,- Euro.

Infos

Arturia V-Collection 6 mit DX7, Buchla Music Easel und Fairlight!

Arturia V-Collection 6

Drei wirklich fette Klassiker sind neu dabei! Arturias V-Collection mit der Versionsnummer 6 bekommt zwei digitale Klassiker und einen analogen dazu: CMI Fairlight, Yamaha DX7 und Buchla Music Easel.

Bei Arturia werden Klassiker nicht nur simuliert, sondern sie bekommen meistens noch einen Zusatz wie einen weiteren LFO oder eine spezielle Funktion oder sogar etwas total Neues angebaut.

Arturia V-Collection 6

So auch hier. Neben den bekannten Klassikern aus der V 5.0 bekommen im Einzelnen der DX7 eine neue Optik mit Easy-Edit-Page hinzu, was spielerisch das Ändern von FM-Sounds einfacher macht. Außerdem hat er einen zweiten LFO hinzubekommen, der bekanntlich auch Audiogeschwindigkeiten erreichen sollte. Zudem sind selbstdefinierbare Hüllkurven an Bord, die eh beim Original schon komplexer waren. Das ist für FM wichtig und angesichts der Konkurrenz auch passend.

Beim Easel ist etwas, das Arturia Gravity nennt, hinzugekommen. Der Easel ist sehr stark ein spielbares Instrument, ähnlich wie der Minimoog. Er lebt sehr stark von der direkten Performance mit allem. Er bekommt eine Abteilung, die entweder etwas Physical Modeling oder aber spezielle Knöpfe enthält, die Reibung und Ähnliches beinhalten wie damals Lemur. Dies ist die wahrscheinlichere Variante der Interpretation, bis weitere Informationen bekannt werden. Das passt und ist total sinnvoll, wie eine Spielhilfe zu sehen – so kann man einen Knopf anschieben und er benötigt eine gewisse Zeit, um sich zu bewegen! Sehr gute und sehr passende Idee.

Spektral Synthesizer im Fairlight

Als letztes wäre der Fairlight CMI zu nennen, der durch seine Sample-Library und seinen Sequencer sehr bekannt wurde. Man erinnere sich an das Erdenklang-Album mit der computerakustischen Sinfonie oder einfach die Arbeiten von Kate Bush und Peter Gabriel oder später auch Cabaret Voltaire oder Eberhard Schoener. Neu ist ein Spektral-Synthesizer, der möglicherweise auf das 3D-Darstellungsmodell aufsetzt. Er kann Wavetables herstellen, was das Original natürlich niemals konnte.

Der Preis für alles zusammen wird 399 Euro betragen und es gibt auch Upgrade Angebote.

Infos

  • Details zu jedem Synthesizer findet man hier.

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New Plug-ins By Softube, Sonnox, & Brainworx Available For UAD-2 & Apollo Interfaces

Universal Audio has released three new direct developer plug-ins for UAD hardware and Apollo interfaces — the Brainworx bx_digital V3 EQ Collection, Sonnox Oxford Envolution, and the Marshall JMP 2203 Guitar Amplifier, developed by Softube. All three plug-ins are part of UAD … Continue reading

Positive Grid Launches ‘Pro Series’ Plugins: Tube, Optical and Fet Compressors

Positive Grid today announced the launch of the Pro Series Studio Plug-ins – a series of revolutionary FET, Tube, and Optical compressors. Company officials say the Pro Series introduces profiling and component-based compression “for the first time ever” in a … Continue reading

VST 2 Format Is Dead, Steinberg Focuses On VST 3

Steinberg has announced that it will no longer continue to develop and maintain the VST 2 software interface. Steinberg’s host applications, such as Cubase, Nuendo and WaveLab, will continue to support VST 2, but the SDK for VST 2 will be … Continue reading

Update: UAD Version 6.4

Es hat ein wenig länger gedauert, aber jetzt sind auch die Windows 7-Treiber da: Universal Audio hat mit Version 6.4 der UAD-Software jetzt auch die PC-User bedient, Treiber für die UAD Apollo und die UAD Satellite sind auch mit dabei und 64 Bit-Support, der für den Mac als Beta im Dezember folgen soll. Wie schon in der aktuellen Mac-Version 6.3.2 sind zwei neue Plugins mit dabei: der Shadow Hills Mastering Compressor und das Stereo-Tool Precision K-Stereo von Mastering-Wizard Bob Katz, die UAD-User wie immer zwei Wochen lang testen können.

Preise:

Precision K-Stereo: 199 Dollar (ca. 160 Euro)
Shadow Hills Mastering Compressor: 299 Dollar (ca. 240 Euro)

Universal Audio

Update: Propellerheads Reason 6.5 und Reason Essentials 1.5

Propellerheads haben ihren beiden Flagschiffen ein Update verpasst. Dabei wurde in erster Linie das schon auf der Musikmesse 2012 angekündigte neue proprietäre PlugIn-Format “Reason Extensions” mit eigenem Download-Store integriert. Auf der einen Seite öffnen sich Propellerheads mit diesem Schritt Dritt-Herstellern und deren PlugIn-Produkten, auf der anderen Seite werden diese Racks natürlich nicht wie gewöhnliche VSTs oder AUs in andern DAWs laufen.

Hier eine Liste an jetzt schon verfügbaren PlugIns:

– Propellerheads LGM-1 Pulsar Dual LFO
Free until October 1st! Two LFOs that allow you to modulate your sounds in Reason with more flexibility than before.

– Softube Saturation Knob
Free until August 14th! Simple saturation effect for fattening up drums, bass, etc.

– FXPansion Etch Red
Takes the filter technology developed for DCAM SynthSquad and brings it into the Reason environment. $49.

– iZotope Ozone Maximizer
The highly regarded maximizer section from iZotope’s Ozone mastering plug-in. $79.

– Sonic Charge Bitspeek
Sonic Charge brings the sound of the infamous Speak n’ Spell to Reason. $49.

– Audio Damage Rough Rider
Audio Damage’s excellent extreme compression plug-in in Reason format. $29.

– Propellerheads Radical Piano
3 samples pianos with simple sound-shaping tools to tweak the sound to your taste. $99.

– PEFF Buffre Beat Repeater
Realtime audio scrubbing effect that brings Ableton-style Beat Repeat effects to Reason for all the glitchy goodness you need. $49.

– Propellerheads Polar
Old-school style harmonizer and pitch-shifter. $69.

– Synapse Audio RM-1 Ring Modulator
Virtual analog style ring modulator effect. $79.

– Sugar Bytes Slice Arranger
Slices whatever audio you feed it into slices and re-arranges them for broken beat type effects. $29.

– Studio Effects FET Compressor
Modelled solid-state type compression effects. 20% off until August. $119.

– Studio Effects TSAR-1 Reverb
Detailed, modern reverb effect. 25% off until August 14th. $149

– Studio Effects TSAR-1R Reverb
Algorithmic style reverb effect. 35% off until August. $49.

– Sugar Bytes Filter Pattern
Animated filter effect for cool, rhythmic effects. $29.

– Synapse Audio CD-2 Dual Chorus
Two-stage, stereo chorus effect. $39.

– Softube Trident A-Range
Models a channel from the extremely rare Trident A-Range consoles. 20% off until August 14th. $119.

– Sugar Bytes Pitch Delay
Combines pitch-shifting, delay, and filtering. $29.

– Synapse Audio AF-4 Analog Filter
Analog style lowpass filter. $49.

– Audio Realism ABL2 Bassline Synth
Audio Realism’s fantastic model of the infamous Roland TB-303. $59.

Reason-Update
Rack Extensions


Reasons Figure für iPhone und iPad

Reasons lang erwartete Mini-DAW wurde ja bereits auf der Musikmesse 2012 in Frankfurt vorgestellt. Nun können sich Interessenten die App endlich laden.

Features:

– Bass & lead parts use Reason’s Thor synthesizer
– Drums powered by Reason’s Kong drum machine
– Play in different keys & modes. Set once or change on the fly.
– Increase the Shuffle to loosen up your beats
– Turn up Pump to add ‘a club sound’ to your tracks
– Adjust levels using Propellerhead’s mixer

Preis: 0,79 Euro

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