MakeProAudio packen Creamware/SonicCore Synthesizer in einen „Dinopark“ mit modularem Konzept zur Entfaltung

Makeproaudio DINOPARKMakeproaudio DINOPARK

Creamware haben mit ihren ASB Synthesizern schon früh qualitativ einen Maßstab gesetzt, sie waren als eigenständige Geräte und als Software für die Scope Plattform verfügbar. Später gab es von Soniccore und Use-Audio Varianten namens Plugiator und die ASB-Hardware. Nachdem nun von all diesen Firmen nicht mehr viel übrig geblieben ist, hat Frank Hund als MakePro Audio alles wieder als Baukasten-System neu erfunden. Ein Teil davon ist der Dinopark, der auch als einzelnes Gerät funktioniert und mit dem „Plugiator“ noch am meisten zu vergleichen ist.

Dino Park enthält die DSPs, so wie alle Komponenten des Systems, die für den Betrieb nötig sind. Das System ist in der Lage ein Webinterface zu verwenden. Der Park hat nur zwei Endlosknöpfe und ein kleines Display. Dort kann man den Namen des Synthesizers und des Patch Namen sehen und Veränderung der Parameter ebenso. Das Gerät selbst hat eine USB-to-Host-Schnittstelle und einen Anschluss mit Micro-B Anschluss dazu. Optional kann auch MIDI hinzugefügt werden und SPDIF für digitales Audio und natürlich jeweils zwei Buchsen für Ein- und Ausgang in großen Klinken, während das MIDI als Miniklinken-Form vorliegt.

32 Plugouts?

Der Dinopark kann 32 eigene Synthesizer in sich behalten, quasi als hätte das Roland System 1/8 32 Plugouts im Bauch bereit. Außerdem möchte man noch weitere Synthesizer liefern können. Es ist auch möglich, dem Gerät einige Potis auf das Gehäuse zu bauen, da es prinzipiell modular gedacht ist. Das Paket dazu nennt sich Dino Dials und startet mit 8 Encodern. Außerdem können auch zwei Platinen in ein Gehäuse gepackt werden, um mehr Leistung bzw. Multitimbrale Klangerzeuger zu erhalten. Alle Synthesizer sind über VST-Remotes steuerbar über die klassische DAW.
Da Makepro Audio sich als DIY Versorger sehen, ist alles als Bausatz lieferbar. Das bedeutet aber nicht löten, sondern nur die einzelnen Teile wie Platine, Frontplatte, Gehäuseteile und Potiplatine sind jeweils einzelne Teile.  Man muss nicht wirklich etwas bauen, was all zu kompliziert ist. Aktuell gibt es natürlich die Klassiker Minimoog, Prophet 12, Odyssey und B3 mit eigenen Bezeichnungen (Minimax, Prodissey, Pro-12…).

Weitere Information

DinoPark ist Teil eines ganzen Systems von Modulen, die von Eingängen über Fader bis hin zu Tablet WLAN Möglichkeiten etliche Optionen bietet. Preise und Lieferbarkeit sind noch nicht genau bekannt.

Roland TR-909 als Plugin. Tauscht Daten und Patterns mit TR-8S

Roland-TR909 Plugin

Roland bringt in relativ schneller Folge nahezu alle bekannten älteren Synthesizer und Drummachines als Plugins mit dem gewohnt hohen Standard raus.

Das Nachteil ist, dass es die Teile seit dem System 8 und Synths wie dem Jupiter-8, dem Juno-106 oder der TR-808 nicht mehr frei zu kaufen gibt, sondern man ein Abo abschließen muss. Man kann zwar nach einem Jahr jeweils aussteigen und sich dann EIN Plugin aussuchen und behalten, aber das Abo dürfte ein Hauptgrund sein, sich die Sache zu überlegen. Das relativiert den Preis natürlich und kann Vorteile haben.

Software-TR-909 arbeitet mit der TR-8S

Sehr schön und anders als erwartet ist die Möglichkeit von der TR-8S Patterns in das Plugin zu überspielen. Auch der umgekehrte Weg ist möglich, denn die Patterns sind ja an Bord des Plugins, nicht in der DAW. Die Idee des Plugout-Editors ist somit nicht tot, nur durch den Abozwang ein wenig anders zu bewerten.

Wie eine 909 beim Einstellen der Parameter aussieht, ist sicher allgemein bekannt. Was aber anders ist, sieht man hier bereits in der ausgeklappten Version, nämlich die Darstellung der Drumspuren auf einen Blick. Da wird der Vorteil des Rechners deutlich.

Wieso man die Samples aus der TR8S nicht nutzen kann ist nicht klar. Dasselbe geht übrigens mit der 808. Die Patterns sind genau wie die der TR-8S angeordnet. Es gibt also 8 Takte und das ist für eine Drummachine gut und angemessen. Weniger sollte es nirgendwo je wieder geben. Danke, da hat man gelernt, denn was will man mit 1-2 Takten heute noch machen oder mit 4, wie das in vielen anderen Maschinen zu finden ist. Die Zeiten und die Musik hat sich entminimalisiert. Audio- und MIDI-Clips kann man natürlich auch erzeugen für die DAW und zurück.

Was allerdings geht, ist die 30-Tage-Demo. Pro E-Mail kann man das testen und sich dann dafür entscheiden.

Infos

Video

 

How To Build A MIDI Synth In 60 Seconds With Max For Live

Click here to view the embedded video.

This is a quick video tutorial that demonstrates how to build a minimal MIDI synth in Max For Live in about 60 seconds. 

via eameres2:

Yes, it’s basic, monophonic, and limited to sin waves, but I challenge you to create a velocity sensitive synth in less than 1 minute with fewer max objects!

I’m going to add features in future tutorials, including polyphony, other waveforms, filters, envelopes and much more, so subscribe and tune in! Will include modulation for that dubstep/DNB wobble of course!