Einfacher aber genialer Sequencer – Kreative kurze Sequenzen und Variationen schnell gemacht

Tenderfoot Lattice SequencerTenderfoot Lattice Sequencer

Sequencer gibt es massig, auch solche, die nicht nur in eine einzige Richtung laufen. Aber die komplexeren „kartesichen“ Sequencer sind auch komplizierter.

Der Lattice von Tenderfoot ist ein 4×3-Schritt Sequencer. Er hat eine total einfache Logik, die jeder sofort versteht. Der erste Trigger-Eingang schaltet jeweils einen Schritt weiter und rutscht dann in die nächste Zeile und startet wieder oben, wenn der letzte Step unten rechts erreicht ist. Das ist natürlich offensichtlich. Aber es gibt ja noch drei weitere Eingänge und den Ausgang.

Konzept

Es gibt zwei weitere Triggereingänge, die jeweils nur eine Richtung haben. Deshalb sind die mit einem Pfeil unterlegt, der entweder vertikal oder horizontal den nächsten Step anspringt. Damit hat man vier Schritte nach unten oder drei nach rechts Platz. Danach würde die Sequenz wieder dort ankommen, wo sie startete. Natürlich können auch beide Pfeil-Trigger-Eingänge angesteuert werden. In dem Falle würde links unten das diagonal liegende Poti als nächstes angesteuert werden.

Eine Sequenz oder eine Modulationsquelle?

Es ist also wirklich sehr einfach und es ist auch nur eine „Spur“ am Ausgang anliegend. Mit dieser Methode kann man jedoch mehr Abwechslung aufbauen. Wer nicht nur in Melodien denkt, kann auch so eine kleine Minisequenz als Modulationsquelle für alles verwenden, die an Instrumente wie Buchlas Music Easel erinnern. Sehr kurze Sequenzen als Ersatz für LFOs oder Hüllkurven werden gerne unterschätzt. Sie liefern Bewegung und sind mit 3 oder 4 Steps bereits ausreichend beweglich. Außerdem können ja auch hier die kurzen Sequenzen durch die nächste Reihe oder Spalte einfach und schnell abgelöst werden.

Preis und Idee

Mit $175 ist das Modul auch nicht unbedingt besonders teuer. Wem Make Noises Réné zu aufwendig und kompliziert erscheint, kann auch hiermit schneller mal Abwechslungen herstellen. 8-Stepper werden schneller „langweilig“, wieso also nicht nach Zufall oder nach bestimmten Kriterien oder manuell mal eben die Zeile/Spalte wechseln oder sogar auch mal diagonal laufen lassen?

Information dazu

Die Website von Tenderfoot bietet eine Anleitung, ein kleines Video und den „Shop“ an. Die Firma sitzt in England, es gibt noch ein ähnlich konzipiertes einfaches Modul, welches mit Tastern funktioniert.

Video

Electronic Musician Modular

I used to get both Keyboard and Electronic Musician magazines in the mail each month. My iPad and the internet has replaced those days but I am glad to see the mags still live on. Electronic Musician has just started releasing Modsquad a YouTube series with Gino Robair and Jim Aikin about modulars. I really like these and there’s no better video online that shows off the Metasonix R54. Enjoy!

“Electronic Musician magazine is the ultimate resource for musicians who want to make better music, in the studio or onstage. Visit our website for artist features, gear reviews, and more tutorials!” – emusician.com

For more info: youtube.com/user/MyElectronicMusician/videos

Flame Tame & DPO

Put this video on at about 6:14 in and it sounds like Front 242 during their Front by Front era. It reminds me of the basslines in Until Death or Welcome to Paradise. Sounds so wicked at he pitches the Make Noise DPO sequence using the Flame Tame Machine.

“The DPO is a voltage controlled oscillator designed for generating complex waveforms and implementing FM synthesis within the analog domain. Expanding on the classic arrangement of Primary and Modulator Oscillators, the DPO has both of the VCOs operable as complex signal sources. It is in essence a Dual Primary Oscillator.” – ctrl-mod.com

For more info: makenoisemusic.com and flame.fortschritt-musik.de