Prophet X und XL bekommen Sample-Support von 8DIO – endlich eigene Samples einladen!

sequential prophet XLsequential prophet XL

Der Prophet X ist schon einige Zeit auf dem Markt und wurde schon vor dem Release beworben, dass es im Dezember eine Unterstützung für eigene Samples gibt. Die ist jetzt da!

Sowohl für den Sequential Prophet XL mit mehr Tasten als auch das kleinere Model Prophet X gibt es ein neues Sample-Pack von 8DIO. Die haben auch schon den internen Vorrat der beidenSynthesizer gefüllt. Mit diesem kostenlosen Pack an Samples kommt die alles entscheidende Software dazu! Damit können die Samples sortiert und auch eigene Samples eingeladen werden und dann an den Propheten übertragen werden.

Prophet X Sampling –Samples anfassen per Knopf – endlich!

Erst das macht den Sequential Prophet X(L) zu einem Sampler mit Knöpfen, was in der Samplergeschichte das erste Mal „richtig“ gemacht wurde und nicht so halbherzig wie beim Akai S612 oder dem Exoten von Publison.

Prophet X Sampling – Rampler?

Die korrekte Bezeichnung wäre Rampler („aus dem internen Speicher-Abspieler“), denn der Prophet selbst kann noch immer nicht über Eingänge Audio aufnehmen, was aber nur der Form halber bekannt sein sollte. Synthesizer mit Sample-Support gibt es durchaus sonst auch noch. Blofeld und diverse andere bieten das auch an, jedoch können die Synthesizer meist kaum mehr als diese abspielen.

Beim Prophet kann man damit wirklich „spielen“ und performen, da man Start-/Endpunkte und Loopposition und einiges mehr per Knopf am Bedienpanel erreichen kann. Das ist die eigentliche Sensation an dem Instrument. Der andere der das kann ist der Waldorf Quantum.

Mehr Information

8 MB „schwer“ ist der Download mit eben jenen Sounds.

Er wird hier zufinden sein, auf der offiziellen Page von Sequential

Video

Kraftwerk vs Pelham – Sampling laut EuGH nicht Rechtens ohne Nachfrage

Sampling UrheberrechtSampling Urheberrecht

Vermutlich kennen viele Leser den Fall schon seit Jahren, genauer gesagt, seit 20 Jahren dauert er nun schon an, der Streit um die Nutzung einer Phrase aus dem Stück „Metall auf Metall“ von Kraftwerks T.E.E.-Album in dem von Moses Pelham produzierten Album für Sabrina Setlur, in dem diese Phrase im „Hintergrund“ auftaucht.

Inzwischen hat der EuGH, also das oberste europäische Gericht und damit auch die höchstmögliche Instanz ein Urteil gefällt. Demnach hätte man den Urheber, also Kraftwerk um Erlaubnis bitten müssen und sollen. Damit steht die Bitte und das Eigentum am Original höher als die künstlerische Freiheit, Versatzstücke aus Musikstücken in eigenen Produktionen zu verwenden.

Damit dürfte sich eine ganze Kultur als nicht mehr machbar erweisen, denn egal ob EBM, Hip Hop, Pop oder Techno, überall wird gesampelt, aufgenommen und teilweise sogar ungeändert wieder verwendet. Das bekannteste Beispiel wäre der berühmte Amen-Break. Er ist ein sehr fester Bestandteil von Drum and Bass und nahezu ein feststehendes Stilmittel. Dennoch könnte der Urheber (The Winstons) mahnen, dass alle diese Übernahmen ohne Nachfrage hergestellt wurden. Der Break stammt aus der Mitte eines Songs und ist eigentlich ein typisches Beispiel für Sampling.

Welche Auswirkung dieses Urteil lang- und mittelfristig auf die musikalische Kultur in Europa hat, lässt sich noch nicht sagen. Der Streit ist so lange bereits durch die Instanzen gewandert und dürfte die Referenz für viele andere Beispiele sein. Der Schlagzeuger der Winstons ist übrigens 2006 als Obdachloser verstorben.

Eine Information, ob so etwas verjährt und wann oder etwa wie lang eine solche Phrase sein darf wird immer wieder in Blogs und Foren gefragt. Es ist aber ganz offensichtlich ohne Große Relevanz. Die Kunstfreiheit ist zwar ein Recht nach der Charta der Grundrechte, dennoch wiegt sie diesen Fall nicht auf.

SSL Brings Music Thing Modular Radio Music Module To 5U

Radio Music is a virtual radio / sample player module, that behaves a bit like a radio. You can tune to the “stations” using the front panel control or the CV input jack and playback audio file from a SD card. … Read More SSL Brings Music Thing Modular Radio Music Module To 5U

SampleRobot 6 Pro Now Available For Mac & Windows

SampleRobot 6 Pro has been redesigned from the ground up to offer users a new sampling experience.… Read More SampleRobot 6 Pro Now Available For Mac & Windows

Discover the surrealist charm of Kate NV’s music and films

It’s Moscow’s quirkier, playful side that’s probably easiest for us foreigners to miss. But Kate Shilonosova (Kate NV) is earning an international audience for her introspective, surrealist whimsy, and one that’s well-deserved.

Kate NV’s music is beautifully minimal and reflective. The Japan tour makes perfect sense – there’s a distinctively Japanese-compatible electronic aesthetic here. (The poppier nods to minimalism and extensive use of percussion remind me a bit of Cornelius, as do the hand-drawn graphics everywhere.) But her approach to found sound and sampling is equally enjoyable when taken in live. Kate was another highlight for me of Synthposium, and emblematic of Moscow’s experimental, open-minded, live performance-oriented electronic scene. Her own background is in punk and guitars, and she brings that musicianship and improvisational spirit even to this very different sonic idiom.

Live, she works with mics and small percussion and sampling (on various Novation gear and Ableton Live), pulling in elements in a way that’s accessible and fluid. And yeah, she’s the kind of producer who keeps a glockenspiel by her computer in her home studio.

She’s been picked up by RVNG Intl, the Brooklyn-based label with a particularly sharp nose for musical inventiveness. And her LP is terrifically charming. It’s also accompanied by cheery, trippy films from Moscow director Sasha Kulak. Watch “дуб OAK” (each is titled in a combination of the Russian and English equivalent of a word):

— or the extended film “для FOR”:

These films are also available in a generative form, which you can watch on her website – click, and you get different variations:

This project is based on works of Moscow conceptualist Victor Pivovarov,
more specifically on his series called “project for the lonely man”, 1975.
This movie is telling a story about one lonely man’s day.
Every time the button is pressed, the new, slightly different day is generated from the common routine actions.
Thus, creating the sense that all regular days are the same, but in its own way very different.

http://katenv.com/

To get a sense of the live set, here’s a representative set from last year: (Though I wish we had the video of this month at Synthposium! Will share if we get that….)

Her songwriting and singing are also exceptional, though; check, for instance:

Why is this woman smiling? She’s hanging out in Red Bull’s massive Cologne studios.

To get a sense of her tastes and DJ skills, here’s a mix created for DJ Mag – featuring Prokofiev, no less. (You know, I charted the guy and it’s like he almost didn’t notice.)

Lastly, of course, everything is better with a Japanese documentary:

I also love her series of illustrations on manuscript paper and glimpses she makes of her studio, which you can find on her Facebook and VK pages:

Postlude:

Mean YouTube trolls are mean. From the video I posted above, there are some angry comments blah blah guys mansplaining minimalist composers. What gives?

Oh, cool, you know who Steve Reich is. Some kind of expert then.

I think you can do better, trolls. You don’t look like you know what you’re talking about. You need to up your game. Let me help:

“I just talked to your mom and she wants your ‘Minimalist Classics for Babies Naptime Compilation’ album back.”

“You know so little about the early roots of minimalism you probably think La Monte Young is a cheap French perfume store!”

“What’s the sound of one hand trying to perform ‘Clapping Music’?”

See? Amateurs.

Anyway, I think she’s great, and I have, like, a really serious music education or whatever. If someone wants to argue with me they’ll have to get past these fightin’ mallets and my marimba.

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Roland Juno-DS76 – groß, aber nicht ganz groß und leicht – Synthesizer/Sampler

Roland DS76

Die DS Serie ist ansich schon länger erhältlich, es gibt nun eine neue Tastatur für die Junos. Roland stellt den Juno-DS76 vor.

Die DS-Serie ist eigentlich eine klassische Serie von Romplern, die aber auch eigene Samples erlauben. Damit sind sie prinzipiell für nahezu jeden Musiker mit Wunsch nach Sampling auf der Bühne oder im Studio sinnvoll. Bisher gab es eine Version mit 88 Tasten und eine weitere mit 61 Tasten. Die schwerere Tastatur des 88er-Keyboards wird sehr gern und oft durch eine 76er-Tastatur ergänzt, da nicht jeder unbedingt gewichtete Tasten im Klavier-Stil benötig, aber durchaus den großen Umfang schätzt, um Splitsounds über die Tastatur zu verteilen und als Masterkeyboard zu benutzen.

Roland Juno-DS76

Das Instrument ist leicht und kompakt und daher gut für Bühnen und Proberäume. Auch Bands wie Front 242 bis hin zu Nite Jewel sind für simples Equipment bekannt und nutzen eben diese Synths auch gern. Die Maschinen werden gern etwas unterschätzt im Zeitalter der Emulation und des Analogen, denn man hat eigentlich den „Emulator“ quasi dabei. Denn die eigenen Sounds kann man unsparsam dort anlegen. Ein 8-Spur-Sequencer ist an Bord und mit den 128 Stimmen kommt man schon gut zuerecht. Die Klangerzeugung hat zudem 16-fache Multitimbralität und ist daher ein guter Partner als „Alles-Synthesizer“. Mit knapp unter 7 Kilo ist gegenüber dem kleineren DS61 mit 5.3 Kilo das Gewicht auf dem Niveau eines Blofeld-Keyboards.

Das einzige, was böse ist, ist das Fehlen von MIDI-Thru und das Fehlen von Aftertouch, was in der günstigen Liga der Workstations und Sample-Synths heute eine Art Quasistandard ist. Das sollte man bald wieder abschaffen, dass man da unbedingt sparen muss. Aber wegen kleinerer Displays und einfachem Design sind diese Art Synths auch günstig und erschwinglich. Es gibt USB für MIDI und Speicherstick (Sounds und Samples). Ja: Es gibt noch immer Sampler – dies ist indirekt einer!

Der DS ist tatsächlich neu und wird einigen ein „gääähn“ abringen, aber für die Zielgruppe ist das deutlich besser als 16,2 Kilo umherzuschleppen mit dem 88er, nicht wahr? Ist also doch sehr sinnvoll. Für mich übrigens noch immer eher sowas wie ein Geheimtipp für Bands – auch Synthpop und EBM klassischer Art, da diese sehr gerne und viel mit Sampling arbeiten. Ebenso Ethno und andere Stile mit viel Bedarf für „Naturklänge“ oder krasse Schrottplatzsamples für Industrial. Ja – nur das biedere Äußere mag nicht jeder. Isdochwahr™!

Infos

  • Mehr dazu gibt es hier

New Tool For Morphing Sound, Transformer

Transformer is a standalone app that’s designed to transform your audio samples into new sounds, using a microphone, pre-recorded audio files or a virtual instrument. … Read More New Tool For Morphing Sound, Transformer

Native Instruments Intros Kontakt 6

Native Instruments has introduced Kontakt 6, the latest version of its creative software sampler. … Read More Native Instruments Intros Kontakt 6

Deluge Groovebox bekommt 2 Updates – Multisamples und Waveform-Anzeige in Version 2.1

Synthstrom Deluge Firmware Update

Synthstrom Deluge ist eine Groovebox mit Sampling und unendlich langen Patterns. Eigentlich das, was man sich wünscht, denn wo andere ihre lächerlich wenigen 4 Takte preisen, macht Synthstrom direkt ein kostenloses Deluge Update 2.1.

Für Electribes, Elektrons und Co. gibt es keine solche Pflege, während in Neuseeland bereits 2 Videos zu den neuen Funktionen existiert. So ist für Ende des Jahres per Video bereits erklärt worden, was es Neues gibt. Da die Videos in einem gewissen Abstand veröffentlicht wurden, könnte es sogar noch weitere Updates geben. Die Versionsnummer wird dann 2.1 sein.

Deluge Update 2.1 – Multisampling

Grooveboxen können sowas eigentlich nicht, nämlich mehrere Samples verschiedener Frequenzen laden und auf die Tastatur verteilen. Der Klassiker dabei ist sicher das Piano, weshalb auch das vorgeführt wird. Dabei erkennt der Deluge die Samples und deren Tonhöhe und mappt die Samples automatisch richtig. Das ist mal eben Bestandteil der neuen Firmware.

Deluge Update 2.1 –Waveform-Anzeige

Vor einiger Zeit gab es bereits diese kleine Neuigkeit zu sehen, die rudimentäre Anzeige der Schwingung. Sicher sind das nur ein paar Quadrate, man kann aber den Verlauf dennoch erkennen. Ein Schlaginstrument wird wie ein kleiner Pfeil aussehen, eine Fläche jedoch wieder anders. So kann man den Einsatz des eigentlichen Klanges auch zur Bearbeitung und Beschneidung der Samples nutzen. Denn so hat man direkt eine optische Hilfe. Wenn das getan ist, lassen sich Loops setzen und ansehen mittels Abspielmarken, die innerhalb des Wellengemüses herumfahren. Außerdem kann man nur in einem relativ kurzen Display Namen anzeigen, weshalb man hier optisch arbeiten kann.

Das Update wird kostenlos bald auf der Site von Synthstrom zu finden sein, bis spätestens Ende diesen Jahres, mit etwas Glück sogar mit weiteren Funktionen, die ähnlich interessant sind.

Videos

Video zum Multisampling / Handling

Video zum Waveform Display