Highly Liquid MIDI CPU macht jeden zum Controller-Hersteller

Highly Liquid MIDI CPUHighly Liquid MIDI CPU

Du willst deinen eigenen Conroller bauen, die Elektronik ist aber zu kompliziert? Du könntest ein paar Potis in eine Box basteln können, aber nichts bauen können, was die eigentliche MIDI-Arbeit macht? Das macht die Highly Liquid MIDI CPU.

Geliefert wird eine Platine mit Stromanschlüssen und natürlich den entsprechenden Pins für die Controller. Die Platine wird an den Rechner angeschlossen und per USB so eingestellt, dass die richtigen Werte zu den richtigen Bedienelementen passen und das senden, was man sich wünscht.

Highly Liquid MIDI CPU

Die Platine meldet sich ganz normal wie ein „normaler Controller“, sodass sie an jedem Gerät funktioniert. Der Job des Käufers ist dennoch, zum Lötkolben greifen, Fader, Potis und Schalter auf eine kreative Frontplatte zu kleben und schon kann der Wurzel, der Porzellanteller oder die fiese Karton-Improvisation mit handbemalten Bezeichnungen zusammengestellt werden. Basteln und schöner machen und noch passender zu dem, was man sucht. Vielleicht mit besonders schlagfesten Buttons, speziellen Potis und Kappen oder in einer irrsinnigen Größe. Was auch immer man möchte, hiermit ist das möglich.

Mit 39,99 Euro und etwas Rabatt bei Abnahme von 3 Platinen plus 14 Dollar Lieferkosten hat man hier sicher nicht die Alternative zu günstigen Controller, sondern kauft sich die Möglichkeit, so etwas selbst genau so zu machen, wie man das haben möchte. Es gibt dazu auch eine Ladung von Resourcen auf Github dazu.

Information zu MIDI CPU

  • Kaufen kann man das bei Ebay oder mehr erfahren auf der Website.

99 Pfund für den Start in die Synthesizer-Baukunst mit Brunswick

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Brunswick – also quasi Braunschweig – ist ein Selbstbausynthesizer und kann als Bausatz oder fertig auf Platine erworben werden. Eigentlich wurde er mal entwickelt für einen Workshop namens „Bristol Experimental and Expanded Film“ und der Laden, in dem man das anbot war – das „Brunswick“.

Nackt auf Platine aber erweiterbar für zukünftige Weiterentwicklung, so ist er konzipiert. Ein VCO mit Sägezahn und Rechteck inklusive der Möglichkeit der Pulsbreitenmodulation beherrscht das Gerät mit Hilfe 4046 mit Phase Locked Loop und anderer nerdiger Genauigkeit, in welche man eintauchen kann.

Brunswick – viel dran für wenig Geld

So erfährt man, dass das Filter vom Typus Sallen-Key ist und von FETs gesteuert wird und neben Tiefpass auch Hoch- und Bandpass erlaubt. Das VCA packt zu und ist schön dreckig.

Die Hüllkurve ist ein ADS und insgesamt scheint der Synthesizer einige Noises und Krankheit im Guten Sinne zu beherrschen, dass es eine Freude ist. Die Hüllkurve hat mehrere Betriebsmodi. Die werden per Comparator und dem erwähnten Phase Locked Loop hergestellt. Auch ein LFO ist integriert. Er liefert zwei Grundschwingungen, nämlich Dreieck und Rechteck. Das ist dann auch für die PWM gut. Der VCO hat zwei Steuereingänge und die sind daher mit FM bezeichnet. Das steht freilich für die Steuerung der Tonhöhe, nicht für eine FM durch einen weiteren Oszillator, den man allerdings anbauen könnte.

Fertig wären 225 Englische Pfund einzusetzen und ab 19.10. gibt es das DIY Kit für 99 Pfund, was etwa 110,– Euro entspricht.

Infos

Mehr erfährt man auf der Website von Webpage von Brunswick bzw. Future Sound Systems.

Audio

Damit die Katze nicht im Sack gekauft werden muss, gibt es einige Audiodemos

Otto’s Eurorack-Selbstbaustelle – Simple VCO-Kochanleitung für ALLE

Ottos DIY intech-VCO cookbook

Wie „koche“ ich mir einen eigenen VCO fürs Eurorack? Das zeigt Ottos DIY bzw. Intech mit dem DIY Cookbook. 

Ottos DIY Cookbook

Intech Studio zeigt mit der „Otto’s DIY„-Serie immer wieder, wie man mit einfacher Lochraster-Platine und ein paar Bauteilen etwas aufbauen kann. Mit dem VCO Cookbook möchte Intech zeigen, dass es menschenmöglich ist, so etwas wirklich selbst zu machen. Die Bauteile gibt es natürlich dazu. Insgesamt vier Lochrasterplatinen sind enthalten. Die kann man hintereinander bauen und am Ende ist das Modul gar nicht mal so dick.

Der gesamte Baukasten kostet knapp unter 45 US-Dollar mit Platinen, Widerständen, ICs, Potis und Buchsen. Porto kommt hierzulande noch drauf – es kommt aus Ungarn. Im Video kann man bereits einige andere Module aufgebaut sehen und bekommt einen Eindruck von den Möglichkeiten des „einfachen VCOs“. Als Beweis der allgemeinen Zuneigung kann man den ersten Teil der Anleitung auch kostenlos lesen, den Rest nach Einwurf der Kosten für die Bauteile.

Eine tolle Idee! Günstig, einfach und ohne spezielle Frontplatten. Vielleicht kann man eines Tages ein komplettes Modulsystem auf gleiche Weise aufbauen. Das wäre dann nicht nur unfassbar günstig, man hat dann auch einfach dieses schöne Gefühl alles wirklich selbst gemacht zu haben.

Und nein, man muss keinem Fernsehkoch dafür in die Augen gucken, es ist keine Zeit für Langeweile, Lötkolben raus – loslegen! So geht das!

Mehr Information

  • Die „Cookbook“ Website.
  • Das Cookbook herunterladen kann man hier.
  • Den Bausatz kaufen ist hier möglich.

Video

Kosmos Elektronik-Baukasten: „Make-A-$30-Synth“

Make A Synth

Fast wie früher mit Kosmos: Bau dir deinen Synthesizer doch selbst. Und das nicht mit komplizierten Sachen, sondern mit einer Handvoll Bauteilen und einem Haufen Patch-Kabeln. Make A Synth!

Heute kann man Synthesizer auf einem Chip machen, was den Aufbau extrem einfach macht. Man kann ein wenig lernen, wenn auch nicht ganz „runter“ auf die Ebene von Transistoren und Co., dennoch sind hier enthalten:

  • 1 440 Breadboard Experimentier-Board
  • 65 Patch-Kabel
  • 1 2xAA Batteriehalter
  • 120 mm 0,015 W-Lautsprecher
  • 18-Pin DIP Synth Chip
  • 2 Alpha 9 mm Poti
  • 1 Knopf / Taster
  • 1 330 uF Kondensator
  • 1 1K-Ohm Resistor
  • 1 1N4148 Diode

Make A Synth – ein schöner Anfang!

Das sind wirklich nicht viele Elemente, weshalb man eigentlich ohne Angst und ohne Ahnung so etwas auch mal wagen kann. Wer ganz viel erfahren will, wird komplexere Bausätze bevorzugen. Dennoch ist es ein schöner einfach und kostengünstiger Start. DSP-Synth sind generell Hersteller von Chips, die komplette Sampler, Drummachines und eben auch Synthesizer bereitstellen, teilweise schon für eigene Produkte und auch als Angebot an andere, komplexere Synthesizer oder Drummachines daraus zu bauen. Vielleicht ist dies dann eine Basis oder Einstieg als Hersteller oder OEM-Macher und man ist in der Lage, schöne Gehäuse zu machen oder aber entwickelt etwas um die DSP-Engines herum.

3 bis 80 Jahre alt sein kann man dabei, so wird es auf dem Kit beschrieben. So sollte es wohl sehr einfach sein und erinnert noch mehr an die alten Baukästen. Gibt es so was eigentlich noch? Mit was spielt man heute eigentlich so? Ansonsten ist es ja nicht gefährlich, es ist ja für Kinder und wenn man etwas falsch macht, fallen alle Kühe um und es macht Puff. Das einzige, was man nicht zu lesen bekommt ist, wie das Teil klingt. Allzu viele Möglichkeiten wird es nicht haben angesichts der Menge der Bauteile. Vielleicht ist der Taster ein Wahlsystem und mit dem Poti stellt man diverse Parameter ein, die man nach und nach durchfahren kann? Das muss man also auch selbst herausfinden.

Ab 1. September wird alles geliefert und kostet 29,– US-Dollar. Der Versand wird allerdings pauschal  mit 10 weiteren US-Dollar berechnet, so landet man am Ende bei 39,– Dollar, etwa 35,– Euro.

Infos

ARP2600 für noch mehr als alle! STP2600

stp2600 - ARP2600 Clone DIY

Der ARP 2600 ist durchaus beliebt, es gab Gerüchte um Korg oder Behringer, ihn zu bauen, aber das alles waren reine Gerüchte oder Testballons. Die Wahrheit ist, dass es aber den TTSH und ein eher kleines und geschlossenes Projekt in Originalgröße gab, außerdem das Fertiggerät aus der Schweiz.

Nachdem das TTSH-Projekt eigentlich beendet ist und keine weiteren Frontplatten und Platinen mehr bestellt werden können, hat sich ein neues Projekt für Bastler aufgetan, welches die zweite Version des TTSH verbessert. Schon dort gab es Umbauten mit 3 Syncs zwischen den VCOs, nicht aber wesentlich darüber hinaus.

STP2600

Das ist nun das Thema beim STP2600. Das Projekt ist und bleibt ein Selbstbau-Projekt, es gibt keine fertigen Geräte. Es gibt aber seltenere Teile, die neue Frontplatte, die nun quadratisch angeordnet ist, und die Platine für 250 Euro. (Es gibt Sites, die 800 € schreiben, was aber ein Missverständnis ist!)

Der Bau eines Gehäuses und Besorgung aller weiteren Teile ist nicht inbegriffen. Die Kosten werden insgesamt bei gut 1.500 € liegen, je nachdem, wo man kauft. Es gibt auch die Option einen Löter zu beauftragen, dieses Gerät zu bauen. Realistische Forderungen für das komplette Gerät lägen dann knapp bei 3k € oder evtl. darunter. Wenn dieser Löter das professionell und fair abrechnet, könnte es sogar leicht darüber liegen.

Das neue Gerät ist einfacher zu bauen. Alle VCOs bieten vier Schwingungsformen an. Das Original und das normale TTSH-Kit bieten Sinus nur für den ersten Oszillator an und sind daher für FM-Liebhaber nicht immer perfekt, diese Version wäre das. Außerdem wird das Filter in zwei Versionen angeboten, die manche vom Odyssey von Korg aktuell als Umschalter kennen: 4012 und 4072. Des Weiteren hat man hier zwei ADSR-Hüllkurven anstatt nur ADSR und AR. Das Rauschverhalten ist besser, der Mixer ebenso und es gibt einen digitalen Hall. Das Gerät bleibt klein:  37 x 32 x 10cm. Alle Lötungen sind einfach zu machen. 

Infos

  • Mehr zu dem Projekt gibt es bei DIYsynth

Hybrid Synthesizer Hansy 1010 – hackbar!

0101 Hansy Synthesizer DIY

Immer mal wieder tauchen interessante Projekte auf, die aber klar nur Selbstbau sind oder sie werden als voll aufgebautes Gerät angeboten, sind dann aber geschlossen und geheim. Hansy, kurz für Hybrid Analog Numeric Synth, stammt aus Frankreich und wird in beiden Varianten angeboten. Der Kopf hinter dem Projekt ist Gilles Lacaud aus Grenoble.

Das Konzept ist Open Source und somit offen und für jeden frei zugänglich. Damit sind dem künftigen Erbauer des Atmel-basierten Synthesizers sämtliche Hackversuche nicht nur streng erlaubt, man kann sich auch selbst versuchen, in den Bau von Synthesizern einzuarbeiten und selbst etwas ändern oder beitragen. Durch das verbaute OLED-Display erinnert Hansy mich an Korgs Minilogue, der auch die Schwingungsformen wie in einem Oszilloskop darin anzeigt. Letztere werden digital erzeugt und sind dadurch ziemlich vielfältig generierbar.

Hybrid im Namen deutet auf die digitalen und analogen Elemente hin: Zwei Oszillatoren, ein Filter und zwei LFOs sind an Bord. Dazu kommen drei ADSR-Hüllkuren und ein Arpeggiator. Gesteuert wird der Synthesizer komplett über drei MIDI-Buchsen.

Insgesamt kann Hansy duophon gespielt werden, also beide Oszillatoren getrennt. Fans des ARP Odyssey oder dem neueren Moog Sub 37 sollten hier mal einen Blick drauf werfen. Im Inneren arbeitet ein Atmel-Prozessor, wie sie auch Soulsby für ihre Geräte und Module verwendet, z. B. beim Oscitron.

Wer mal reinhören möchte, kann jetzt unten das Video starten. Wer noch mehr braucht, kann sich eine ganze Reihe von Demos und Songs mit Hansy auf YouTube ansehen.

Detaillierte Infos für potenzielle Hacker, wie die genaue Funktionsweise, den Source Code und Anleitungen findet ihr auf der Projektseite.

Update 05.12.2o17

Es gibt nun auch eine Kickstarter Aktion dazu.

  • Duophonisch, hybrid
  • 256 Speicherplätze
  • Digital Oszillatoren / Analog Filter 4-Pol
  • Waves: Sinus/Tri/Saw/Square/PWM/Random,  TriSquare/SawSquare/Pro2/MKS…
  • über 4300 Wavetables
  • Rauschgenerator
  • Phase Distortion
  • 1 Sub Osc pro Osc mit Sinus/Tri/Saw/Square/Pulse1/Pulse2/Pulse3 –  Mit Oktavlage -2 / -1 / 0 Octave or 5Th Up or 5Th Down
  •  OSC & SubOsc verknüfbar via ADD/MULTIPLY/XOR/INTERLACE
  • Wave Morphing / Wave Shaping (2 Parameter per OSC)
  • 3 LFO
  • LFO Waveform : Sine/Tri/Saw/Inv/Random/Lag
  • LFO Sync: Free/Key/delay
  • 4 ADSR
  • Matrix EG
  • Glide
  • Extern. Analog audio Eingang Midi In & Out mit Soft-Thru
  • Sequencer and Arpeggiator ( 1 Sequence or Arp per Sound), 24 Step 6 Parameter pro step Transpose/Velocity/Cut-off/Gate/Glide/Noise, Swing
  • Sequencer / Arp senden Midi
  • Midi Sync In & Out
  • 2x Aftertouch an 20 Ziele zuweisbar
  • Sound and Library manager software on PC
  • Firmware can be updated easily via USB by dragging and dropping the firmware into the mass storage.

 

Blinkwheel – Mechanischer Kreis-Sequencer „to DIY for“

Blinkwheel Sequencer

Koka Nikoladze hat einen mechanischen Sequencer vorgestellt, den man mit einstecken von LEDs „programmieren“ kann: das Blinkwheel. Bei jeder LED ist der Step an der entsprechenden Stelle gesetzt. Das Ergebnis sieht einfach gut aus.

Der drehende Arm besitzt eine kleine Spitze aus Draht und sobald er eine LED berührt, löst er entsprechend auch externe Signale aus. Das ist faktisch schon alles. Auch wenn die LEDs in echte Kontakte gesteckt werden, ist das Prinzip doch sehr einfach und ggf. nachzuempfinden oder sogar zu verbessern. Der Motor, der den Zeiger bewegt, ist dennoch über einen Schrittmotor gesteuert, sodass das Timing genau bestimmt werden kann. Der Hersteller hatte die Idee, eine Performance zu machen, die genau eine Stunde lang ist–- nur mit dem Blinkwheel.

Blinkwheel – ein mechanischer Sequencer

Die LED-Steckplätze sind genau 96 an der Zahl, sodass man von einem 96-Step-Sequencer sprechen müsste und kann. Das Timing und damit das Tempo jedes Schritts, bzw. einer kompletten Umdrehung, ist genau justierbar, denn sonst wäre die oben erwähnte 1-Stunden-Performance nicht möglich. Zu dieser Aufnahme wird es in Kürze noch ein „How to“-Video geben. Es sind noch 3 Pedale im Spiel. Er sagt, normalerweise sind Schrittmotoren sehr laut, mit dem Code des Freundes „Kim“ sei er leise. Der Ort, wo das Gerät gebaut wurde, nennt sich Bitraf, eine Art Hackspace in Oslo, Norwegen. Koka Nikoladze findet man auch bei Facebook.

Infos

Aber hauptsächlich findet man dort ein niedliches lustiges „Spiel“, bei dem man Gegenstände mit der Maus überfährt und diese lösen Samples aus. Das sollte man also auch einfach mal ausprobieren.

Video

Modal Craftrhythm Drumsampler mit Stretch/Pitch-Modes und Filter

Modal CRAFTrhythm

Er sieht ähnlich aus wie der Craftsynth, ist aber ein komplett anderes Gerät: der Craftrhythm. Denn er hat eine andere Funktion, nämlich Sampling für 8 Instrumente bzw. Drum-Kanäle.

Ein 16-Step-Sequencer mit acht Spuren Sampling aus 44.1 kHz und 16 Bit Samples lässt sich mit wenigen Handgriffen zusammensetzen und ist ohne Lötbedarf. Man stellt faktisch nur die Einzelteile zusammen und schraubt sie fest, ähnlich wie das bei Korgs MS20M Kit war.

Modal Craftrhythm

64 Samples können intern gespeichert werden und jede Sektion hat eine Lautstärke und ein Panning sowie ein Tiefpass-Filter mit Resonanz und eigener AHD-Hüllkurve. Die Tonhöhe kann mit Speed, Stretch oder Shift verstellt werden, jedoch muss man sich für eine davon entscheiden. Dabei ist Speed die klassische Methode zum Stimmen für Samples, wie man sie kennt. Shift arbeitet mit Pitch-Shifting mit gleicher Länge, wie die Hüllkurven das vorgeben. Stretch passt das Tempo über klassisches Time-Stretching an. 16 Speicher gibt es und man kann diese auch mit 16 Speichern verketten (Chaining).

Es gibt ein Tap-Tempo am Gerät, und eine ganz clevere Idee ist “Pattern Groove Control”. Damit lässt sich Swing halbieren oder verdoppeln und in 8 Speicher sichern, um diese als Variationen schnell parat zu haben. So kann man auch Triplets und anderes zusammebauen.

Während das Gerät läuft, kann man auch die Steps verändern, wie sich das gehört. Das erwähnt der Hersteller extra, doch ohne dies wäre es wohl kein sinnvolles Live-Tool. Es bietet MIDI über USB, wie man das erwartet. Alles kann per App gesteuert werden, der Editor ist fürs iPad oder Android erhältlich. Die Performance damit kann man im Video begutachten. So gesehen kann der Craftrhythm weniger als der Craftsynth, der ein kompletter Synth ist, aber er ist ein vollwertiger Sampler und vielleicht am besten mit dem Volca Sample zu vergleichen. Allerdings hat er mit besserer Klangqualität und den angesprochenen Stretch- und Pitch-Shift-Methoden dem etwas voraus.

Der Preis ist noch unbekannt. Der Craft Synth kostet nur zweistellig und das wird sicher auch für den CraftRhythm gelten.

CRAFTrhythm Demo Video

Modal Electronics (UK) are proud to announce CRAFTrhythm – the next member of the Modal CRAFT family.Modal CRAFTrhythm is an 8 track drum & percussion sampler device that features a range of sample sequencing and modification options, all packaged in a DIY, solder-free kit, that takes less than 10 minutes to assemble – and requires no tools. Each Modal CRAFTrhythm track contains its own mixer section, low pass resonant filter, and pitch & time modes – all of which each have their own envelopes. The built-in 16 step sequencer allows for 16 recallable patterns and up to 16 part pattern chaining, with realtime and step input, and provides a powerful groove control for creating unconventional rhythms. Modal CRAFTrhythm can store onboard up to 64 x 16-bit mono audio samples with a sample rate of 44.1kHz, and, through the Modal CraftApp, users are able to upload their own samples into memory. The factory sound bank that comes installed as standard on the Modal CRAFTrhythm include several drum, percussion and rhythmic sounds and effects created on the CRAFTrhythm’s bigger brothers Modal 001, 002 and 008.Up to 8 kits, combining chosen samples and parameter settings, can be created and stored on the Modal CRAFTrhythm, allowing for on-the-fly sample and parameter changes – great for live performance. Modal CRAFTrhythm can be used standalone, and contains a large number of panel controls and LEDs for setting up and displaying parameters, as well as touch pads for playing samples in realtime. The device can also be used in conjunction with the Modal CraftApp, to provide easy access to all parameters, as well as sample, kit, and pattern management. CRAFTrhythm can connect to a computer, tablet or phone via class-compliant USB-MIDI, allowing compatibility with external MIDI software and devices. Full specification as follows:Modal CRAFTrhythm: • 8 track drum/percussion sampler instrument kit with built in 16 step sequencer, requires no soldering, electronics skills or tools. • Can store up to 64 x 16-bit mono samples with a sample rate of 44.1kHz, and using CraftApp users can upload their own samples • Mixer stage per track with level and pan controls • Low pass resonant filter per track with a dedicated Attack-Hold-Decay envelope • Amplitude Attack-Hold-Decay envelope per track • Tune control with 3 different pitch modes – SPEED, STRETCH and SHIFT • SPEED alters the pitch by playing the sample faster or slower • STRETCH selects the number of steps the sample will be stretched to fit into, allowing for tempo matching for looped samples • SHIFT activates a pitch shifting algorithm that maintains the original sample length along with a dedicated Attack-Hold-Decay envelope, which works well with samples containing melodic content • 16 recallable patterns with up to 16 part pattern chaining • 8 recallable kits that store the per-track parameters for sonic changes on the fly • Global tempo and tap tempo with a step division for semi-quavers, quavers and quarter notes • Pattern groove control that up to half way increases the swing/shuffle amount and then provides 8 preset grooves that allow for triplets and other non-conventional rhythms • Live input mode allows steps to be played in while the sequencer is running • Class-compliant MIDI provided over USB connection to host computer, tablet, or smartphone • Headphone and line output • Powered by USB Mini B or optional AAA battery pack (Adafruit 727, 3 x AAA pack)CraftApp: • All CRAFTrhythm track parameters accessible from a single interface • Sequencer grid page for editing sequences • Sample management page allows users to upload their own sounds via a drag and drop interface to replace the default samples • Many live options available including different pattern loading options and a sample grid to trigger any of the 64 samples at any time • Patterns and kits can be stored locally into the banks provided • 8 User configurable fills to temporarily replace the current pattern • Allows the user to edit the default groove presetsPrice and availability to be announced soon. For more details visit http://www.modalelectronics.com/craft STOP PRESS: See the first public appearance of CRAFTrhythm at Modal Electronic’s booth #41 at Knobcon in Chicago, USA, 8-10th September 2017.In this video the drums, percussion, and main bassline are played from CRAFTrhythm. Sub bass and all other melodic content from Modal CRAFTsynth.

Posted by Modal Electronics on Freitag, 8. September 2017

Koma Field Kit ist da – Instant Paket für Music Concrète extrem erfolgreich gestartet!

Koma Field Kit

Wir berichteten schon, als die Kickstarter-Aktion startete. Es hat geklappt und zwar mit großem Erfolg.

Erste Freunde berichten von ihren bereits eingetroffenen Kits. Dazu gehört ein sehr liebevolles Booklet, das unzählige Beispiele mit Verkabelungsanleitung zeigt, um selbst kreativ zu werden und um die Technik selbst zu verstehen.

Die Aktion brachte knapp 300.000 Euro in die Kasse von Koma, 20.000 Euro waren notwendig. Ganze 1254 Personen haben das Projekt unterstützt und haben damit um eine unfassbar überwältigende Anzahl die Machbarkeit ermöglicht und darüber hinaus auch anderen die Option gegeben, für 179 bis 229 Euro selbst ein Field-Kit zu erwerben. Das kann man ganz regulär im Shop bei Koma tun.

Die Preisunterschiede ergeben sich durch die Option des Selbstbaus, das man für den kleineren Preis erwerben kann, der größere ist für die fertig aufgebaute Variante vorgesehen. Wer also mag, kann das Gerät als Übung selbst löten und bekommt alle nötigen Bauteile und Pläne.

Die Idee ist, Radio, bewegliche mechanische Teile, die durch das Gerät selbst gesteuert werden, zu verstärken oder mit Kontaktmikrophonen zu versehen und diese dann schließlich aufzunehmen und zu rhythmisieren. Es gibt auch inzwischen eine ähnliche Initiative namens Dada Machines, die dasselbe über MIDI versucht, jedoch besteht diese primär in der Steuerung von Motoren und Aktoren und weniger in einem Komplettpaket, das wie das Field-Kit eher für den analogen Gebrauch konzipiert ist. Deshalb würden sie sich sogar sehr gut ergänzen.

Koma wird auch auf der Superbooth in Berlin zugegen sein, dort kann man Fragen stellen und bestimmt auch das Field-Kit in Aktion bewundern und begutachten.