Mike Barclay und seine elektromechanischen Boxen als Drummachine und Klangerzeuger

Elektromechanische BoxElektromechanische Box

Fast wie ein System aus verschiedenen elektromechanischen Boxen im Volca-Stil baut Mike Barclay für seine Performance diverse spezielle Boxen. Die bestehen aus Spiralen und Hämmerchen, die mittels Einstellern klanglich verändert werden können. Dazu kommt ein zentraler Sequencer, der die Boxen jeweils ansteuert. 

Nicht wirklich zum Kauf, aber zur Inspiration höchst anregend zeigt heute Mike Barclay in einem kleinen Video auf seiner Facebook-Präsenz, wie die drei Boxen vom Sequencer gesteuert werden und dabei total mechanisch verschiedene Dinge auslösen. Die linke Box ist mechanisch am aufwendigsten und zeigt einige Metallzungen und einen Stößel, der ein in Schwingung gebrachtes Röhrchen antriggert. Das klingt wie eine Mischung aus Gummiband und Bassdrum.

Elektromechanisch – Box 2

Die zweite Box enthält eine Spirale, die von zwei Stellen aus angeregt wird und „elektrische“ typische Federhall-Manipulationen erzeugt. Das kennen einige vielleicht auch schon von der Microphonic Soundbox, nur dass die hier auch mechanisch-elektrisch angestoßen wird.

Die dritte Variante, Snare?

Die Snare oder auch Hi-Hat wird durch die dritte Elektro-Box repräsentiert. Hier kann man auch den Klang „dumpfer“ machen und bedämpfen. Das Klangprinzip ist ähnlich der ersten Box, jedoch anders und etwas einfacher aufgebaut und seitlich angeordnet. Das alles ist sehr schön gearbeitet und perfekt für eine sichtbare Bühnenperformance gemacht und gedacht.

Es ist vermutlich nicht so, dass daraus ein käufliches Produkt wird. Dennoch sind sie alle mit Stil und optischer Einheit geradezu bereit dafür.

Mehr dazu?

Wer sich das mal ansehen möchte, sollte generell auf Mikes Facebook-Chronik mal nachsehen und dort auch etwas stöbern. Es handelt sich um einen Künstler, weniger um einen „Hersteller“. Es gibt natürlich keine Preise, keine Lieferbarkeit und keine Website dazu, es ist einfach „nur so“ gebaut worden. Herrlich!

Video

Dreadbox Effektmaschine mit Speicher und einfacher Bedienung

Dreadbox HypnosisDreadbox Hypnosis

Dreadbox ist bekannt für kleine Synthesizer, wie dem Medusa oder dem Erebus. Nun gibt es einen Effektprozessor, der aber primär analog arbeitet und einige digitale Ideen enthält.

3 unabhängige Effekte schlafen in Hypnosis. Einer davon ist eine dreifache parallele Spiralansammlung, also ein Halltank mit 3 Spiralen und einer Tonhöhenbeugungsschaltung.

Dazu gibt es eine Eimerkettenschaltung für Chorus und Flanger-Effekten mit LFO, der mit 3 Schwingungsformen dienen kann. Auf der digitalen Seite gibt es dazu noch ein klassisches digitales Delay mit drei Delay-Typen und einer Einfrier-Funktion.

Für den Eingang sind entsprechende Gain-Steller, die von Mikrofonpegel bis Line-Pegel arbeiten können.

Das Gerät wird ab Sommer des jetzt anbrechenden Jahres 2019 auf den Markt kommen und hat 49 Speicherplätze. Wieso genau 49 ist nicht bekannt. Die Optik erinnert an die Vorstellungen von Grafikern, wie das Design der Achtziger gewesen sein soll, quasi wie Stranger Things in Pink und Cyan. Den Hallspiralentank kann man durch ein Fenster sehen. Noch besser wäre, wenn man den kleinen Glasteil entfernen könnte, um die Spiralen direkt zu bearbeiten. Dennoch lädt das Gerät zu Handgreiflichkeiten auf harmloser Basis ein, vielleicht aber auch es ein wenig zu schütteln, damit die Spirale Gewitter erzeugen kann.

Information dazu..

Die offizielle Website von Dreadbox

Video dazu