Tim Thompson

Kann man mit Apples iPhone X Musik oder sogar mehr machen?

Apple iPhone X

Apple hat gestern drei neue iPhones bekannt gegeben, darunter das iPhone X. Das Besondere ist nicht nur der neue schnellere A11 Bionic Chip, sondern etwas, was vielleicht später eine kreative Quelle werden könne.

Gemeint ist die Phalanx von Kameras und Sensoren des neuen iPhone X. Das iPhone 8 und 8+ sind weitgehend vom gleichen Potential wie bisherige iPhones. Sie sind schneller und die Ergebnisse für die Kameras können schneller berechnet werden und damit Rauschen verhindern. So auch beim iPhone X, aber was hat das nun mit Musik zu tun?

Apple iPhone X und die Musik

Eigentlich könnte diese neue FaceID-Sensorensammlung tun, was bisher Kinect tat, nämlich Gesten, Handstellungen und vieles mehr erkennen. Mit diesem Instrumentarium habe ich schon ganze Kunstausstellungen gefüllt gesehen, in denen 3D-Objekte auf Pappe projiziert werden und aussehen wie lebende Organismen, die die eigenen Tanzbewegungen in Muster umsetzen können. So könnte man selbstverständlich auch Musik erzeugen.

Die Möglichkeiten könnten Bewegungen eines Drummers oder Musikers umsetzen und damit Instrumente und Sounds einstarten helfen oder eine Art Theremin erschaffen, welches nicht nur auf die Entfernungen der Hände zu zwei Antennen berücksichtigen, sondern auch deren Stellungen.

Zauberwort Bewegungserkennung

Wieso sollte so etwas nicht eine Reihe Sampleloops auslösen können? Oder Audio in der Luft “aufnehmen“. Dies alles kann ein iPhone heute locker bewältigen, da schon der Vorgänger-Prozessor mit 6 Kernen in etwa die Kraft eines aktuellen 13” Macbooks hat. Dass diese Anwendungen auch VJs und Visual-Artists helfen könnte oder neuartige Controller aufbauen lassen könnten, liegt vermutlich auf der Hand. Denn das iPhone X besitzt einen Infrarot-Sensor, der auf Wärme reagiert – das liegt in der Natur der Sache.

iPhone X – alles in einem

Und wer Anwendungen von Kinect kennt, kennt vielleicht auch Instrumente wie das Space Palette von Tim Thompson. Das besteht aus einem selbstgebauten Rahmen und in einer Ecke des Raumes steht ein Kinect mit Rechner – so etwas kann das iPhone X heute allein vollbringen und könnte so aussehen. Wichtig dabei ist, dass das iPhone sowohl Klangerzeuger, Controller als auch Gesteneingabemaschine in einem wäre und verdammt portabel. Wesentlich weniger Aufwand ist nötig, als Kinect und Rechner aufstellen zu müssen. Man müsste bestenfalls einen Ständer haben, um die Kameras so auszurichten, dass sie auf den Performer zeigen. Und dann noch das nötige Kleingeld …

Das iPhone X auf den ersten Blick

Short links for April 18th, 2011

Some interesting things I found recently: # Otomata Otomata is a generative sequencer. It employs a cellular automaton type logic I’ve devised to produce sound events. # 10 New Free Beats Produced By Me For You A free pack of beats (24-bit 44kHz WAV format) by Petri Suhonen: In these past couple of days I’ve […]