Top 5 – Filter Module – Die besten aktuellen VCFs

Filter Module Top 5

Wenn man sich Top 5 Filter anschaut, kann man einen Trend beobachten: Stereo-Filterung und verkoppelte Filter.

Eigentlich müsste man zunächst so besondere Module ans Ohr bringen wie das Rossum Morpheus (digital) oder Doepfers A-107 Morphing Filter, welche beide außerordentlich vielfältige Ergebnisse bringen können.

Weiter kann man sich Dioden-Filter anhören, die im immer einen gewissen und „interessanten Dreck“ mitbringen wie sie aus EMS und Wasp bekannt sind (Doepfer, Analogue Systems etc stellen sie aktuell her). Besonders herausragend ist auch ein Konzept wie das von Mutable Innstruments mit Shelves. Dort bekommt man nämlich mehrere EQs, die man En Bloc steuern oder einzeln beeinflussen kann. Etwas, was man sonst nur noch von U-He als Filterscape bekommen kann (als Software).

Wie schon bei den Oszillatoren Top 5 geht es hier um Innovation und anderen Konzepten, die man auch mit dem Bionic Lester und einzelnen Filtermorph-Systemen dem Quad Morphing Filter von Zetaohm erfahren kann.

Top 5 – Filter Module

Eine Mischung zu finden ist nicht einfach, auch beim Preis sind die interessanteren oft teurer, jedoch gibt es auch einige sehr gut klingende für wenig Geld. Da ist Behringer mit den Roland und Moog Filter-Clones für unter 99€ sehr günstig zu nennen und für Doppelfilter fällt das Wählometer dieses Mal auf Xaocs-sehr vielseitiges Multifilter.

1. Worng Parallax – Stereo Filter

Mit diesem Modul ist es gelungen, die Stereo-Positionierung der Filter und deren Steuerung so einfach wie möglich zu machen. Man kann noch immer zwischen 12 und 24 dB Flankensteilheit wählen (In Bayern „Frankensteifheit“) und hat sogar eine kleine optische Kontrolle mit den „Skew“ Ablenk-Parametern für die Positionierung „im Raum“. Das ist, was man von neueren Modulen erwartet. Sie sind nicht einfach ein Dual-Filter Modul sondern sie bieten auch eine passende Kontrollinstanz innerhalb des Moduls an. Das Modul gibt es hier für 309, 98 Euro.

 

2. XAOC Belgrad – 1976 Dual Peak Multimode State Variable Filter

Weiche Überblendungen und einen schönen und auf Wunsch knarzigen Sound mit zwei Filtern bekommt man mit dem Belgrad-Filter von Xaoc. Direkt mit verbaut ist ein Balance Regler und der Preis ist für das Gebotene eher günstig. Ein spezieller „Tito“-Schalter verändert den Sound massiv und der Klang ist einfach gut. Die verschiedenen Modi sind diverse Kombinationen aller Filtertypen und erinnern damit eher an den Oberheim Xpander (nur prinzipiell), Doppelnotch oder ein Hochpass mit zusätzlichem Notch ist hier mit im Angebot. Das Modul gibt es für 294,36 Euro hier.

3. Behringer 904 – Tiefpass Ladder aus der Moog-System 10, 15, 35, 55 Serie

Das definitiv günstigste Modul in unserer Liste und von großer Tradition durch Moogs Systeme von 10 bis 55 werden hier in Form eines simplen Clones sehr gut aufgefangen. Solang es gut kalibriert ist, ist es auch authentisch und hat am Ende mit unter 95€ Platz in jedem Rack. Es gibt dazu auch noch ein resonanzloses Hochpass-Filter – interessanter jedoch dürfte die Festfilterbank sein, die ebenfalls sehr günstig zu haben ist. Sie ist kein exakter Clone aber dennoch interessant. Der Filter Coupler ist noch nicht offiziell erhältlich, mit ihm werden Hochpass und Tiefpass in Verbindung gebracht und als Drei-Modul-Paar sehr gut. Moog hat stets ohne Resonanz bei Hochpassfiltern gearbeitet, deshalb ist das hier ebenso. Erst neuere Synths bieten das, während Behringer die Klassiker für sehr wenig Geld verteilen kann. Hier gibt es das Modul für sensationelle 93,84 Euro 

4. ACL Dual SVF

Die „Audiophile Circuits League“ spart eher nicht und versucht alles perfekt im Sinne von technisch hochwertig zu machen und dafür gibt man dann einen Tick mehr aus. Das ganze ist mit diesem Multimodefilter mit Bass-Kompensation und Ausgängen für je beide Filter gut gelungen. Beide haben je einen Crossfader für das Morphing von Tiefpass zu Hochpass mit der dazugehörigen Mittelstellung Notch. Ein weiterer Ausgang bringt das Bandpass aber auch die anderen Filtertypen gleichzeitig nach außen. Eigentlich ist das Modul schnörkellos aber eben auch einfach hochwertig und für Stereo-Betrieb geeignet. Der Preis für so viel Aufwand ist bei 570,27 Euro nicht billig aber für den Sound und das Gebotene angemessen.

5. Make Noise QPAS

Ähnlich vielseitig wie das Worng aber noch mehr Einstellbarkeit oder besser Beschaltbarkeit und mit einer anderen Idee bei der Ansteuerung ist das QPAS von Make Noise, indem das Q natürlich für „Quad“ steht (= „vierfach“). Es ist sicher das „nerdigere“ und lässt noch mehr speziellere Schaltungen zu als das Parallax. Es hat spezielle rechte und linke Kanäle und kann die Filter auch parallel sinnvoll setzen, um Voice-Phaser-Sounds zu erzeugen. SP steht hier für „Swell-Pass“ und ist eigentlich weitgehend ein Notch und DER PhaserMode überhaupt. Die aufwendigere Bauweise mit ingesamt vier Filtern führt zu einem Preis von 377,90 Euro.

6. Klangfeld Filterfett – 5HE Modul

Dieses Modul ist tatsächlich Raketenwissenschaft, denn es stammt von einem, der normalerweise Satelliten baut und dessen Name nicht besonders bekannt ist. Alles, was man machen kann, um analoge Filter schön zu machen mit einem riesigen Aufwand wurde hier gemacht. Das Modul ist daher superaufwendig und superteuer, aber es klingt sehr sehr gut. Das hat den Extrapunkt verdient, da es als 5 HE ohnehin nicht in die Liste passt und ich stets immer einen „Ausreißer“ in die Toplisten baue – dies ist dieses Mal der Sonderbotschafter aus Mooghausen. Bezug und Information dazu gibt es hier.

Klangfeld Filterfett

Klangfeld Filterfett

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Sound Semiconductor Intros Updated Version Of Classic SSM2040 Analog Filter Chip

Sound Semiconductor has announced a major addition to its product family with the SSI2140, an improved version of the classic SSM2040 chip design, by original designer Dave Rossum.… Read More Sound Semiconductor Intros Updated Version Of Classic SSM2040 Analog Filter Chip

Der Jupiter 6 im 5HE Rack – Conjured Circuits

conjured jp6 modulconjured jp6 modul

Eurorack, immer wieder nur Eurorack. Aber die 5-HE-Systeme bekommen auch immer mal neuen Zulauf. In diesem Falle der Klassiker Jupiter 6, der gegenüber dem Jupiter 8 ein Multimode-Filter anzubieten hatte.

Jupiter 6

Es gab schon ein paar andere Hersteller, die den Jupiter 6 anvisiert haben. In Teilen wären das DIN Sync undSystem 80 mit dem Namen Jove. Nach genau diesem Modul wurde dieses quasi umgepackt in das große „Moog-Format“ und bietet daher die selben Features.

Das Modul

Anders als der Jupiter 6 selbst, kann man auch einen 12 dB / Oktave-Modus aktivieren, der eigentlich auch im Original vorhanden ist, nur eben dem User nicht zur Verfügung gestellt wurde. Dazu gibt es Modifikationen für das Original – hier jedoch ist es bereits bereit. Ebenso sind die Filtertypen ebenfalls alle vorhanden – es gibt kein Notch/Kerbfilter. Das basiert auf Rolands IR3109 Chip, der heute nicht mehr zu kaufen ist. Deshalb wurde er mit dem LM13700 umgesetzt. Das ist ein OTA, also ein Operational Transconductance Amplifier. Es bietet zwei Audioeingänge und zwei CV-Eingänge für Cutoff. Davon arbeitet einer positiv, der andere mit Abschwächer / Attenuverter. Außerdem kann entgegen dem Original auch die Resonanz per CV gesteuert werden.

Hier ist man strikt beim Moog-Design in schwarz geblieben, ohne die Roland-Anleihen oder die System 80-Farben. Das ist in dem Sektor eher üblich und gut für Menschen mit Understatement. Die roten System-80-Kringel sind eigentlich ganz hübsch.

Weitere Information

Conjured Circuits haben aktuell „nur“ eine Facebook-Präsenz. Man kann das Modul aber bei Noisebug für $299 kaufen.

Audio

Conjured Circuits JP6 Multimode VCF Module Brings Jupiter-6 Filter To MU Format

Conjured Circuits has released the JP6 Multimode VCF, a recreation of the multimode filter of the Roland Jupiter-6 from the 1980’s.… Read More Conjured Circuits JP6 Multimode VCF Module Brings Jupiter-6 Filter To MU Format

Patching Panda zeigt Stereo-Filter und Modulationsrecorder Moon Phase / Ephermere

Patching Panda Moon PhasePatching Panda Moon Phase

Worng, Analogue Solutions und andere machen es, Patching Panda auch: Stereofilter!

Es geht jetzt wirklich richtig los – Sie alle bauen Filter in doppelter Ausführung, damit wird stereo zunehmend normaler.

Moon Phase

Sehr hübsch in einem inneren Kreis sind die Filtermodelle angeordnet und drum herum die beiden Filter-Steuerungen. Es erlaubt auch die Audio-Tempo-Modulation der Stereo-Breite und kann damit ebenfalls subtiler wirken als eine klassische Filter FM. Zu den Filtertypen gehören offensichtlich alle klassischen – aber auch noch ein paar mehr.

Ephemere

Dies ist ein CV-Looper oder Modulationsrecoder mit hoher Auflösung. Er kann minimal 4 Sekunden aufnehmen. Es sind zwei unabhängige Kanäle mit 44.1 kHz Samplerate. Man kann aber auch weniger verwenden und in den Minutenbereich gehen. Dies ist also nicht für Audio Aufnahmen gedacht, sondern für komplexe CV-Verläufe! Sehr schön ist auch die Anzeige der Knopfbewegungen oder genauer die der Aufzeichnung. Die Aufzeichnung läuft sehr simpel durch Einstellung einer Abscanzeit und damit auch der Gesamtlänge ab. Dann muss man nur noch am Modul die Bewegung „eindrehen“ oder diese von externen Spannungen abgreifen. Eine spannende Idee –  eine Art von Sequencing. Es kann aber auch Audio-Rate-Modulationen aufnehmen. Die Richtung kann Teile aufnehmen oder wiedergeben oder auch rückwärts laufen. Spannendes Modul!

Weitere Information

Auf der Website sind beide neuen Module noch nicht gelistet, die Preise jedoch liegen niedrig und nur die Auslieferung ist wegen Corona und damit verbundenem Bauteileengpass verzögert. 220€ soll das Filtermodul laut Entwickler kosten, ggf. durch den Vertrieb noch ein wenig mehr?

Video

Totally tube-ular: weird and wonderful sounds of Erica’s new Fusion modular system

The synth world may be quieter this April, but that isn’t stopping the saturated, screaming sounds of tubes. Erica Synths have both a new system and new modules, true to their post-Communist, tube-loving legacy.

I’m going to say some words, but let’s marvel for a moment at the grungy, powerful industrial instrumentalism here first:

Tubes and Latvian electronic instrument heritage were part of what got Erica Synths started some years back. The Fusion series modules put those tubes to new and innovative purposes – a sign that the age of tubes isn’t out of new ideas yet.

And the other side of Erica’s formula is this: make new modules, but also make new systems into which those modules fit. That gives a coherence to their modular offerings – each module you buy has a larger system in mind already. You can invest in the system itself as an integrated instrument, or just take advantage of the individual module designs – you still get that sense of how it might fit into a larger whole, with or without the system in your rig.

Three new Fusion modules are here, and quite frankly I’m pretty intrigued by the VCA/waveshaper/ring mod with or without the system:

Fusion VCF3 is a new resonant lowpass filter that combines vactrols and vacuum tubes. It’s got a steep slope (24 dB/octave), a uniquely rich sound, and – surprise, they also threw in motion recording so you can store modulation patterns right on the module.

Fusion Modulator is a new set of modulation tools that reveal how much time the Erica gang have been thinking about the classic EMS Synthi lately. (See also their SYNTRX, not so much an EMS clone, but a from-scratch instrument built around the Synthi workflows – new sounds, historic interface.)

Basically, you get two looping envelope generators with all the options. It’s one of the more versatile modulation sources I can think of recently.

Fusion VCA/Waveshaper/Ringmodulator is the rum chocolate sauce of the bunch. Two pentodes – that’s the electronic circuitry we’re talking – operate together variously as an amplifier, waveshaper, and ring modulator. The idea is, by applying voltage to different stages of the amplifier, you get all those different applications.

It’s tremendously powerful sonic stuff. And to me, it widens Erica’s palette from the BBD delay line stuff we’ve heard before – which is still very much evident in the sounds you get from the new Fusion System, when you want them.

Just how good does it sound? Let’s listen to Headless Horseman:

The other nice thing about the Fusion System II is that it is not terrifically expensive, if you do want the whole system. You get two VCO2s, the VCF3, the modulator, the VCA/Waveshaper/Ringmodulator, and the Delay/Flanger/Vintage ensemble in one skiff case for EUR 1950 (minus lid and VAT).

You can also buy the modules a la carte, though, if that’s more in-budget.

The Modulator and VCF3 are available now; the System II and VCA/shaper are inbound on 5 June.

Of course, money, period in this economy is in short supply for a lot of people. And for the rest of us, I do recommend yesterday’s guide to the latest stuff in VCV Rack and – absolutely grab the Erica Synths modules available free there. The Wavetable VCO is part of why I’m so very addicted to Rack in the first place; Octasource is great, too, speaking of modulation ideas. We can window shop for the days we’re buying hardware again.

https://library.vcvrack.com/?brand=Erica

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ST Modular Dirty Dan: MS-20-artiges Filter mit Hoch und Tiefpass – Experimenteraufruf!

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Dies ist ein Doppelfilter, was ein wenig an den MS-20 erinnert und ist deshalb auch Dirty Dan heißt. Das Filter von ST Modular ist aber nicht nur dreckig, sondern klingt auch „gut“ und hat einen dritten Kanal für Verzerrung.

Höhen und Tiefen

Der „dreckige Daniel“ hat eine Diodenverzerrung und wirkt optisch zunächst nicht wie ein Filter, da die Knöpfe Feedback und Distortion fast mehr auf einen Verzerrer mit Klangreglung hinzuweisen scheinen. Es handelt sich um drei Verarbeitungskanäle, nämlich Tiefpass, Hochpass und Verzerrung. Der Verzerrer besitzt zwei Schalter jeweils für Soft und Hard und klingt auch dadurch sehr gut regelbar.

Vactrols

Die schöner sättigenden leicht nasal klingenden Filter sind nicht selten Vactrol-basiert. Es sind eigentlich Optokopler mit LED und einem lichtempfindlicher Widerstand, die wegen ihrer Konstruktion allerdings auch nicht so schnell reagieren können und damit nicht ideal für akurate Filter FM-Sounds sind. Aber der Sound wird dadurch „runder“. Sie klingen sie sehr gut. Der schön freundlich-raue Sound ist in den Videos gut zu hören. Wer den MS-20 mag, sollte hiermit eine würdige Alternative finden.

Etwas schade ist die Tatsache, dass ST Modular eher eine Selbstbau-Version heraus gibt. Es gibt also die Frontplatte und die Platine, nicht aber das fertige Modul. Sie regen sogar dazu an, sich eigene Vactrols zu bauen. Das bedeutet mit den Einzelteilen LED und Lichtempfänger kann man den Klang bestimmen und sich selbst Komponenten suchen, die noch interessanter klingen. Ein interessanter Gedankengang und Experiment, was sich vielleicht lohnt.

Weitere Information

Die Website von ST Modular erzählt mehr zu dem Modul. Aktuell ist noch kein Preis bekannt und die Lieferzeit ebenso noch nicht.

Video

Oberheim OB-Xa-Filter von G-Storm

G-Storm XaVCFG-Storm XaVCF

Oberheim ist noch immer ein Name für einen bestimmten Sound. Auch wenn jüngere Entwicklungen diesen Namen nicht mehr zu oft verwenden, so hat er noch immer einen Reiz.

Eigentlich war der Oberheim OB-Xa einer der großen polyphonen Synthesizer, die jeder haben wollte. Bekannt wurde er leider auch durch einen Einsatz von ein paar Pads und Lead-Sounds und die sehr alten erinnern sich an einen Begriff wie „Jump“, die etwas jüngeren Alten an Depeche Mode und der Rest mag vielleicht einfach den Sound.

Die Rede ist von einem Modul, welches etwas mehr anbietet als das Original, nämlich 2- und 4-Pol Betrieb. Außerdem ist auch der Bandpass einstellbar. Als Alternative kann man auf 1-Pol oder 4-Pol umstellen, was den Betrieb mit 6 dB / Oktave bis hin zu 24dB / Oktave ermöglicht und damit das Modul flexibler macht als das Vorbild. Dieses Filter basiert auf dem CEM / Curtis Chip 3320, den es von mehr als einer Firma auch wieder gibt. So lässt sich ein authentischer Sound auch mit weniger exotischer Hardware nachempfinden.

Weitere Information

Das Modul ist für 188€ zu haben. Eigentlich ist es noch nicht ganz fertig, funktioniert aber bereits und ist für Februar als „fertig“ avisiert. Deshalb sollte es recht bald einen entsprechenden Eintrag bei G-Storm geben.

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Switched on ReBach – Modulserie aus „Holland“

ReBach Catch ModularReBach Catch Modular

ReBach ist ein neuer niederländischer Hersteller und hat gleich 9 Module vorgelegt in blau und schwarz.

Aktuell sind jeweils ein VCA, VCF, VCO und natürlich Modulator-Module für ADSR-Hüllkurve und LFO bereits lieferbar. Ebenso sind noch ein Rauschgenerator mit Klangreglung, ein S-Trigger-Konverter (Moog, alte Korg) und ein Multiple mit und ohne Puffer zu haben. Ein dreifacher Abschwächen rundet die bisherige Catch-Serie ab.

Der VCO basiert auf dem CEM3340 (ähnlich dem Pro One, Prophet 5). Das Filter ist ein 12 dB / Oktave Tiefpass und kann durchaus stark gesättigt werden, was man in einem der Videos auch hören kann.

die Module sind flach und sparsam und nicht all zu breit, sodass „eine Stimme“ recht platzsparend in ein einfaches Skiff-Case passen würde und man könnte es in einen Aktenkoffer einbauen. Die Breite ist maximal auf 8HP festgelegt. Hilfsmodule sind halb so breit (4HP). Die Ausnahme macht das Doppel-VCA, welches mit 6HP dazwischen liegt. Den Doppel- VCA gibt es leider „nur“ mit linearer Charakteristik zu haben.

Die Hauptmodule (VCO, VCF, ADSR) gibt es in zwei Farben, andere (VCA, Noise, Hilfsmodule) nur in schwarz oder blau.

Weitere Information

Auf der Website von Rebach gibt es Beschreibung und technische Daten zu sehen. Der Vertrieb für uns in Deutschland läuft über einen Shop in den Niederlanden. Die Module kosten alle unter 200€, das günstigste liegt bei 34€.

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System80 bringt System 100m Basismodul und Hauptoszillator

System80 810 & 820 - Roland 100mSystem80 810 & 820 - Roland 100m

Das Roland System 100m scheint die Basis zu sein auf der diese Module fußen. Es gab damals Doppelmodule und sogar ein 1-Voice Modul ohne Modulationsquellen bestehend aus Oszillator, Filter und VCA und genau so eins gibt es jetzt von System80.

System80 hat sich offenbar spezialisiert auf Roland-ähnliche Module von der TR808 im Eurorack bis hin zum Jupiter-6-Filter.

Neu und aktuell auch zu kaufen ist die Kombination „810“ aus VCO, VCF und VCA. Das Filter ist ein 12 oder 24dB/Okt.-Tiefpass. Die Resonanz ist modulierbar, was ebenso wie die Umschaltung auf 12dB beim Original nicht angeboten wird. Der Oszillator hat Pulsbreitenmodulation zu bieten aber auch Soft-Sync, was neben der Hard-Sync-Variante selten zu finden war und eigentlich noch ist. Der VCA hat einen Umschalter für exponentielle oder lineare Ansteuerung. Das war beim Klassiker ebenfalls nur dem Doppel-VCO vorbehalten. Damit bietet das 810 etwas mehr an als das Vorbild. Roland selbst bietet allerdings genau dieses Paket als System 500 an, außerdem schickt sich Behringer an diverse Roland-Synthesizer und auch Module klonen zu wollen. Diese haben allerdings aktuell Probleme mit ihren Benennungen, die zu sehr an den Originalen orientiert sind.

Die 808 ist bereits ausverkauft, kann aber zum November erneut vorbestellt werden. Das und andere Bestellungen zeigen, dass man offenbar recht gut ausgelastet ist und auch sich die Module gut verkaufen oder die Menge gut zu den Bestellungsmengen passt.

Weitere Information

System80 gibt auf der Website einen Preis von $425 an für das VCO-VCF-VCA-Modul 810, für den VCO werden $220 fällig. Außerdem gibt es noch das Universalmodul 850 mit Rauschgenerator, Sample & Hold, Glättungseinheit und LFO für $295.

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