VTol Modulator – Interessantes Objekt mit Sound und Bewegung

Der Vtol Modulator – das klingt doch schon nach etwas. Es ist allerdings nichts, was man kaufen kann, sehr wohl aber theoretisch etwas in der Art zu bauen, das ginge.

Das Gerät ist eine Konstruktion, die an eine Uhr erinnert oder eine Planetenbahnsimulation sein könnte. Es dreht sich und innerhalb dessen drehen sich einige Elemente. Es gibt Enden, die wie Sensoren aussehen. Dazu gibt das Gerät Klänge ab.

VTol Modulator – ein Künstler sieht Musik

Was hier aber gemeint ist, ist eine Sicht eines bildenden russischen Künstlers, wie er Musik sieht und Modulationen in der Musik. Frequenzmodulation als Syntheseform ist auch Teil dessen, weshalb es hier nicht um Logik, sondern eine kreative Verarbeitung geht.

Das Teil ist technisch mit 3 Hall-Sensoren ausgerüstet, 5 Motoren zur Bewegung der Streben. Es gibt eine selbstgebaute Elektronik und den Axoloti. Der ist eine Art kleines Modulsystem, das kostenlos im Umlauf ist und auf Linux läuft. Die Software hingegen läuft auf einem ARM-Prozessor, der etwa der Leistung eines iPhone 4 entspricht. Genau genommen ist nur der Editor extern und erinnerte damals an den Clavia Nord Modular und seinen Nachfolger, den G2.

Ästhetisch ist das definitiv etwas zum Hinsehen. Es sieht eher aus wie eine exakte Maschine, um 3D-Drucke herzustellen oder ein Roboter. Es gibt ein paar Worte dazu auf der Site von Vtol, der für diese Art Arbeiten bekannt ist.

Infos

  • Weitere interessante Projekte gibt es hier zu sehen und zu bestaunen.

Video

Audiomodern Paths II library for Kontakt walkthrough video

PIB Audiomodern Paths 2 overviewPlugin Boutique has published a video on Audiomodern’s Paths II, the loop-based sampler instrument that focuses on atmospheric pieces and underscore composition parts. In this video, Joshua Casper walks through Paths 2 by Audiomodern. You will get a full review of its main features and along the way get to listen to more than a […]

Izotope Neutron 2 tutorial: How to external sidechain & masking

PIB iZotope Neutron 2 Two Minute TuesdayPlugin Boutique has published a Two Minute Tuesday video in which Joshua Casper takes 2 minutes to show you around the Neutron 2 mixing plugin from iZotope. In this video, Joshua Casper shows you how to get external sidechain routing to Neutron 2’s Dynamic EQ. He also shows you how to use the all new […]

808-Day auch bei Roland – Originalhersteller bringt drittes Plug-out ins System 8

System 8 JX03

Es verdichtet sich für morgen, dem „808-Tag“, dass auch Roland eine kleine Sache vorbereitet hat, nämlich erneut und kurz nach Aufwertung des System-8 per Update.

Der bekannte YouTuber Gattobus veröffentlichte ein Video, in dem man das System sieht und den Hinweis, dass es morgen (8.8.2018) ein neues Plug-out geben wird. Der Sound, die Vermutung und logische Überlegungen bringen sofort ins Nerdhirn – das muss der JX-3P sein, der als JX-03 bereits als kleines Boutique-Gerät angeboten wurde.

System-8 Update zum 808-Tag?

Alle drei Minisynthesizer (Jupiter-8, Juno-106 und eben der fehlende JX-3P) sind heute sinnloserweise nicht mehr erhältlich. Aber das System-8 gibt’s nach wie vor. Und es gab immer einen Slot, der „noch frei“ ist – nicht bei aktiven Usern des System-1 oder 1m, denn die Plug-outs funktionieren auch im System.8. Deshalb werden sich viele dort sicher mindestens das System-100 oder den Promars (SH-101 oder SH-2) eingeladen haben, auch wenn diese dort monophon bleiben werden.

Die hohe Qualität der Emulation und des Klanges an sich mit „DEM“ typischen „Roland-Sound“ würde damit noch einmal vervollständigt. Der JX-3P ist klanglich sehr weich und war seinerzeit sicher eher ein günstiger Synthesizer für Einsteiger und Leute mit weniger Geld. Dennoch ist er mit einigen Funktionen und zwei Oszillatoren ausgestattet und daher sogar dem Juno näher, ohne teurer zu sein. Heute ist er eher wiederentdeckt, was auch an seinem Arpeggiator/Sequencer liegt. Damit erlaubte er auch mit zwei Oszillatoren einfach mehr als der Juno.

Es fehlt ihm lediglich die Pulsbreitenmodulation. Dafür hat vermutlich auch die Implementation im System-8 mehr Schwingungsformen im LFO, Crossmodulation in beide Richtungen und eine ADSR-Hüllkurve für VCA und VCF zu bieten. Diese könnte möglicherweise umschaltbar sein, da das System-8 auch zwei ADSR-Fader anbietet und damit ein bisschen mehr JX-8P sein kann. Das wäre eine perfekte und würdige Sache und vermutlich wäre das sogar kostenlos wie die beiden anderen internen Plug-outs auch. Denn auch sie gab es mit dem Kauf quasi dazu. Damals wurde der Juno-106 einfach „nachgeliefert“.

Oder was anderes?

Es würde mich sehr überraschen, wenn es ich um einen SH-101 oder einen ganz anderen Synth handeln würde. Am meisten klanglich zu begrüßen wäre sicher ein polyphones System-100. Aber ein JX-3P mit 8 Stimmen ist auch nicht schlecht, besonders nicht, wenn er kostenlos sein wird. Damit wäre das System-8 auch insgesamt sehr attraktiv für seine aktuell 1.200 Euro Anschaffungswiderstand.

Es ist eine Art Aufwertung, die Roland mit neuen Filtertypen und Oszillatormodellen bereits vorab als OS-Update brachte.

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Berglund NuEVI – ein Blaswandler für Synthesizer gespielt von Nyle Steiner

NuEVI Steiner

NuEVI ist der Controller, er sendet seine Daten an einen MIDI-Converter und dann weiter an ein Pittsburg VCO, das Manhattan Modular und das Nyle Steiner Synthesystem und ein bisschen Hall dazu.

So beschreibt Mark Steiner das Instrument. Gebaut wurde und wird es aber nicht von den Steiners, sondern von Johan Berglund. Es ist erstauntlich kompakt und hat offenbar empfindliche Tasten im Stile einer Trompete. Um unteren Rand kann man offenbar noch einen Metallring berühren und die Blasstärke am Mundstück ist ein weiterer Controller.

NuEVI – feinfühliger Blaswandler

Die Feinfühligkeit mit so einem Instrument ist höher, es gibt nuancierteres Spiel und der Einsatzpunkt für eine Note wird eben nicht klassisch bestimmt, sondern über den Blasdruck. Da es solche Controller natürlich schon gibt, nennt man die meist Blaswandler oder in einfacherer Form Breathcontroller. Yamahas WX-Serie und Akais EWI-Serie sowie Rolands Aerophone sind hier zu nennen. Es gibt oder gab sogar auch analoge Ansätze. Einen der ersten lieferte Nyle Steiner mit seinem Valve Instrument, lange vor unserer Zeitrechnung. Heute gibt es zwar keine Saurier mehr, aber eben auch diesen neueren Ansatz.

Berglund betreibt eine Github-Präsenz namens „Trasselfrisyr“, auf der man auch das Nuevi findet, es ist also offen für alle. Man braucht allerdings einige Skills, um so ein Gerät selbst bauen zu können. Es basiert auf einem Teensy (kleiner Computer), ist batteriegetrieben und doch ziemlich handlich. Im Video gibt es mehrere Ansichten des Instruments zu sehen (Mitte).

Infos

  • Berglund Instruments kann man über ihre Facebook-Präsenz erreichen und weitere Demos & Videos dazu finden.

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Plane V – Pianorolle auf dem Monome

Stretta Plane V Monome

Pianorollen-Darstellung anfassbar machen, ist gar nicht so einfach. Deshalb hat „Stretta“ eine Lösung für Monome gebaut.

Monome gibt es in verschiedenen Größen und ist eher eine Art von Community, die sogar auch Wert auf die Herstellung unter guten Bedingungen legt und auch eher lokal angelegt ist. Dennoch kann man dort natürlich auch diverse Tasten-Matritzen und die im Vordergrund erkennbaren Drehknöpfe dort bekommen.

Plane V – Pianorolle zum anfassen

Diese Idee gab es lange, bevor es Novations Launch Pad gab. Das bietet faktisch die farbige Version davon als Controller an, jedoch stark gebunden an Ableton Live. Die Software kommt daher erst über die Community zum Leben.

Stretta aka Matthew Davidson baut seit Jahren Anwendungen für die Umgebung auf Monome-Elementen und ist so freundlich, diese meist via Github zur Verfügung zu stellen oder im direkten Download. Hier kann man einen Ton setzen, die Länge ändern, den Zoom-Faktor ändern und die einzelne Note mittels der großen Knöpfe nach oben und unten verschieben.

Ja, das Konzept des Zoomens und Hoch- und Runterscrollens gibt es auch im Synthstrom Deluge zu sehen, dort gibt es faktisch die gleiche Bedienung, jedoch mit etwas weniger Tastern, da die Matrix dort 8 Taster beträgt und somit nicht eine ganze Oktave zu sehen ist, hier ist das der Fall, da es auch 16×16-Monomes gibt.

Die Community dazu befindet sich auch auf Monome.org, dort findet man auch die anderen Elemente

Infos

Das Blog und der spezielle Artikel zum Plane V bei Stretta

Video

Eine weitere Variante der Bedienung des Sequencers Plane P (für polyphon)

Voltage Modular Software steuert Euroracks

Voltage Modular vs. Eurorack

Irgendwo pluckern die Softmodulars im Rechner vor sich hin, während außen die Module wieder anders ticken. Wieso keine Symbiose herstellen?

Es passiert noch immer seltener als man denkt – die Kombination aus Software und Hardware. Obwohl ja durchaus Module wie LFOs und Sequencer im Rechner gut umzusetzen sind, teilweise sogar besser und grafisch darstellen lässt sich das ebenfalls gut. Natürlich gibt es Silent Way für diesen Zweck, aber es geht auch so.

Vintage Modular – eine Symbiose

Hier ist der relativ neue Voltage Modular mit zwei neuen Modulen ausgestattet worden. Ähnlich dem Clavia G2 gibt es CV-to-MIDI und MIDI-Out. Mit dem Ersten kann man die internen Steuerspannungen im Rechner an MIDI versenden, und MIDI-Out ist der eigentliche MIDI-Ausgang. Auch im G2 kennt man diese Art von Handling, man gibt einen Controller vor oder eine Note und schickt diese dann raus an MIDI.

Der eigentliche „Supertrick“ ist natürlich einfach nur ein simples MIDI-to-CV Interface, was der Modular haben muss. Es gibt mittlerweile auch solche, die mehrere MIDI-Controller unterstützen, wie etwa das MUC-800 oder bei direkter Computer-Verwendung wie hier das Shuttle von Endorphin.es. So landet das Signal drüben im Modular.

Das ist sicher keine Magie, aber so ein Step-Sequencer, wie er im Voltage Modular oder in Zmors (iOS App Modular Synth) oder ähnlichen Systemen ist, ist jetzt schon direkt einsetzbar. Der Macher des Videos nutzt den Squarp Sequencer für die Konvertierung als MIDI-CV-Umsetzung.

Ihr macht zu wenig Interaktion! Hier ist eine Anregung dazu:

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Percussa SSP Wavetable Oszillator kann auch Plug-ins laufen lassen – Updates

percussa-ssp-vst

Der Percussa  SSP ist schon einige Male durch die News gefallen, zunächst als Kickstarter-Projekt und später mit dem fertigen Euro-Modul. Er ist eigentlich ein Wavetable-Oszillator.

Eigentlich hatte das SSP einen klaren Job, dennoch ist es, wie viele heutige Module, ein Computer und in dem Falle mit einem wirklich riesigen Display. Das kann man deshalb auch für VST-Plug-ins verwenden. Das Modul kann bisher auch schon filtern, hat einen Sequencer, Effekte und ist ein CV-Erzeuger und Sampler.

Percussa SSP Modul

Das Modul hat einen 4-Kern-ARM Prozessor (Cortex A17) und deshalb läuft auf ihm Linux. Um zu beweisen, dass das bereits funktioniert, gibt es den QVCA inzwischen mitgeliefert, der ein vierfacher VCA ist, der verschiedene Routings erlaubt und daher universelle Aufgaben erledigen kann. U-He, Tracktion und einige andere haben solche Plug-ins bereit. 60 HP Breite ist sicher eine Hausnummer, weshalb es gut ist, dass die vielen CV-Anschlüsse sinnvoll und vielfältig genutzt werden können. Theoretisch kann man auch eine kleinere Version bauen, dennoch ist die Computer-Nutzung in der Eurorack-Welt absolut üblich und mit Modulen wie diesem einfacher geworden.

Die VST-Funktion ist durch ein aktuelles Update möglich, zu dem auch ein Bitcrusher gehört. Außerdem wurden die Bedienung und Navigation verbessert.

Percussa ist sehr aktiv auf Facebook und es gibt immer mal einige Bilder oder Texte, weshalb sich ein Blick dorthin auch lohnt.

Mehr Information zum SSP

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Feature review & tutorial of W.A. Production’s new Puncher plugin

WA Production Puncher Reveal videoPlugin Boutique has published a new plugin reveal video on the Puncher dynamics plugin by W.A. Production. In this video, Joshua Casper goes over Puncher. The new multi-effect by W.A. Production. Puncher has 3 effects built into it. A transient shaper, a 4-band multiband compressor, and finally an RMS compressor at the tail end of […]

Gratuitous launches Essential Gear Needed to Make Beats course at Udemy

GratuiTous Essential Gear Needed To Make BeatsGratuiTous has announced the launch of a new music production course called Essential Gear Needed to Make Beats. In this course, Riley Weller offers 2 hours of material on what gear to buy, how to save money and how to the products that suit you and your workflow. I hope you found this course before […]