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Ore.E – Das Berliner Mauer Distortion mit Platine der Form Berlins

Ein Verzerrer, dessen Platine die Form Berlins zur Zeit der Mauer hat. Das ist die Idee hinter diesem Verzerrer: Berlin Wall Distortion

Diese extrem krasse Metall-Box ist ein Verzerrer. Das beginnt schon bei der Optik des Gehäuses und zeigt, dass sie Kunst ist und sein möchte. Ein Stück Mauer, einige Knöpfe und Schalter und wie Berlin selbst – es wirkt unfertig und scheint in einer Art Beta-Zustand zu sein.

In der Mitte findet man die Schaltung des Gerätes als Platine wieder. Diese Leiterbahnen wurden in den Formen Berlins zur Mauer-Zeit geätzt und die Bauteile sind dementsprechend kein Zufall, sondern so gesetzt, dass sie wichtige Stellen markieren. In diesem Falle Checkpoint Charlie und andere historisch bedeutende „Plätze“.

Berlin Wall Distortion

Auf der Website von Ore.E Refineries kann man sich genauer ansehen, welche Elemente was genau bedeuten. Allerdings dürfte das Berlinern (gemeint sind natürlich Berliner, nicht Schwaben) bekannt vorkommen, so sie denn zu der Zeit bereits in Berlin waren. Genau genommen handelt es sich um das Berlin von 1990, zur Zeit des Umbruchs und Endes und der neu aufkommenden neuen Pulse des Neuen.

Übrigens ist das zwar künstlerisch und wirkt wie der Plan, so etwas auf keinen Fall durch andere Leute machen zu lassen. Das ist aber ein Trugschluss, denn man kann Plan und Möglichkeit zur Herstellung auf der Website herunterladen. Alles ist „Open Source“, denn die Grenzen sind ja nun offen und alle dürfen frei reisen.

Da alles authentisch ist, kann man den Hersteller ausschließlich per Telefon erreichen: 00 358 50 57 29743. 00358 ist die Kennung von Finnland, du musst das nicht extra recherchieren.

Die Website hat den Look von frühen Websites. Auch das ist nicht dem Zufall geschuldet. Tja, dieeese Finnen. Die sind schon schräg.

Hier ein Video mit Demos, damit man auch den Klang beurteilen kann:

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Jerry Mateo takes a look at HalfTime, Aparillo & Echoes T7E

PIB Echoes T7E tutorialPlugin Boutique has launched some new videos in which Jerry Mateo takes a look some recently released plugins. First up is an overview of the interface and presets of Audiority’s Echoes T7E analog modeled Italian magnetic echo plugin. Echoes T7E is a faithful recreation of a vintage tube magnetic echo made in Italy in the […]

Teenage Engineering PO12 für Beats einsetzen

Teenage Engineering PO12 Drums

Die Serie der Pocket Operatoren wurde erst kürzlich erweitert. Aber wie macht man damit gezielt etwas? Fangen wir doch mal bei dem Drumcomputer, dem PO12 an …

Im Video wird demonstriert, wie man mit einem 69-Euro-Taschenrechner-Gerät arbeiten kann. Das ist im Wesentlichen ein einfacher, aber vollständiger Drumcomputer mit allem, was man dazu braucht.

Teenage Engineering PO12 – ein kompletter Drumcomputer

Er hat 16 gesampelte Drumsounds, die jeweils zwei Echtzeit-Parameter anbieten. Das ist übrigens die Idee hinter allen POs: Sie alle haben immer diese beiden Parameter, jedoch bewirken sie unterschiedliche Dinge bei jedem PO.

Es gibt 6 Effekte und die kann man direkt anwählen. Und auch das wird gezeigt.

Warum zeigen wir das, das Ding ist doch so was von nicht neu? Neu sind doch der Speak und der KO und das sind Sampler? Weil es so anschaulich ist!

Es wird im folgenden Video nämlich auch gezeigt, wie man einen ganzen Song oder Track bauen kann, obwohl es eben „nur“ ein 16-Step-Sequencer mit 16 Patterns ist, aber auch mit der Verkettung dieser Patternspeicher. Wenn es sein muss, geht das auch auf der grünen Wiese, da ja ein Lautsprecher eingebaut ist.

Das ist alles.

• Welche POs kann man aktuell kaufen?
• Welche POs gibt es insgesamt? Die Übersicht aller aktuellen Rechner ist hier zu sehen. Dort findet man auch „Alternativen“ zum PO12, denn Drummachines gibt es auch mit eigenen Samples und vieles mehr.

Die Preise liegen unter 70 Euro.

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Glitch Delay – Eine Inspiration, ein Looper für Eurorack oder Rechner

Cuttlasses Glitch Delay

Das Glitch Delay ist ein Selbstbau-Eurorack-Modul. Es ist im Wesentlichen für unperfektes Delay mit Störungen, Kratzern und interessanten Flecken gedacht, weil es so einfach interessant klingt.

Nicht nur IDM, auch Gitarrenriffs können davon profitieren und Projekte wie Plaid leben geradezu davon. Das Modul basiert auf einem Teenys, einem kleinen Chip, also einem Minirechner.

Glitch Delay – Open-Source für Loop und Delay

Delay ist technisch gesehen extrem einfach, denn das einkommende Audiosignal wird einfach gespeichert und direkt wieder ausgegeben. Der Clou ist aber die Reaktion der einzelnen Parameter und wie das klingt. Sie geben einige gewollte Artefakte von sich, die musikalisch „schön“ sind. Es gibt ja nicht nur „ungewollt-kaputt“, sondern auch angenehm angebritzelt.

Eigentlich hat das Delay noch eine Loop-Funktion und ist damit mehr als ein einfaches Delay. Früher nannte man diese Form Freezing. Man spielt etwas ein und wiederholt sehr kurze Teile des Signals. Diesen Bereich stellt man um und „dreht“ ein wenig damit herum. Das ist nicht auf jedem Gerät gleich gut und klingt dementsprechend unterschiedlich. Am besten ist, die erste Demo dazu zu hören, dann ist sofort alles klar, versprochen!

Um es allerdings klar zu sagen, „Glitch“ steht hier nicht zu sehr für Zerstörung oder scheinbar ungewollte Bruchstücke, sondern eher für ein durchaus sauber laufendes Loop-Stück. Im zweiten Video werden die Möglichkeiten recht gut demonstriert.

Basis für die Techniker ist der Kern, der Juce genannt wird. Wir berichteten schon an anderen Stellen darüber, da auch andere Juce nutzen.

Infos

  • Alles, was man braucht, um es nachzubauen, ist kostenlos und offen hier bereitgelegt. Die Site des Herstellers zeigt auch eine Variante, alles auch auf dem Computer nachzubauen. Wer gerne hackt, kann sich den gleichen Code besorgen und damit etwas tun.

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Für den Höreindruck

Die Funktionen werden gezeigt, das Vorstellungsvideo

Ableton Link kann modulare Synthesizer synchronisieren – mit Spink0

Seismic Industries SPINK0

Spink0 ist ein kleines knallgrünes Euroreck-Modul, mit dem Ableton Live die Modulwelt erreichen und synchronisieren kann.

Seismic Industries SPINK0 ist der volle Name des froschgrünen Moduls. Ableton Link ist eine Methode, die schon mit Tablets unfassbar einfach das Tempo sämtlicher DAWs, Sequencer und LFOs in Computer-Welten jamtauglich synchronisiert, denn es startet auch auf die „Eins“ ein und lässt dennoch keinen der Sequencer im Stich. So einfach und so gut war es woher nicht, auch und gerade nicht mit Dingen wie Propellerheads Rewire oder anderen Versuchen verschiedene DAWs und iOS-Geräte zuverkoppeln, geschweige denn mit irgendwelcher analoger Hardware.

Spink0 – Sync im Eurorack-Format

Das Modul selbst ist simpel und hat nur wenige Bedienelemente, jedoch ein Display für das Tempo und Sync-Ausgänge. Das wichtige ist aber, dass das Modul WLAN hat und darauf hört, weshalb man nicht unbedingt Kabel seitens der Computerseite benötigt. Mit ShaduzLABS Pink0 gab es bereits ein Projekt, dass sich der Synchronisation verschrieb. Aber mit Ableton Link in dieser Tiefe konnte es noch nicht dienen. Der Code wurde von Seismic übernommen, da er Open-Source ist und entsprechend bereit gestellt wurde. Nur so konnte das Projekt auch Realität werden. Genauer gesagt, es wird noch, denn noch kann man es nicht kaufen, es soll jedoch „bald“ soweit sein.

Ein Preis ist noch nicht ausgelobt worden.

Infos

  • Mehr Infos gibt es auf SPINK0 Produkt-Website und auf der
  • Seismic Industries – Facebook-Präsenz.

Ein ganzes Rudel der Module laufen synchron zu einer Masterclock von Ableton – hier zu sehen in einem kleinen Video

mit dem iPhone synchron – ein weiteres Video

Teenage Engineering OP-Z kommt, ein Grafik-Synthesizer & Lauflicht-Synth

Teenage Engineering OP-Z-

Der OP-Z wurde schon 2017 gezeigt, es gab etliche Video-Demos und Lauflicht-Sequencer-Vorführungen. Nun scheint die Veröffentlichung in greibare Nähe zu rücken. Der OP-Z ist ein Klangerzeuger ohne Display und daher günstiger als der OP-1.

Laut einzelner Anbieter soll er etwa 600 USD kosten. Das sollte man allerdings mit Vorsicht genißen, da sich das auf die Vorankündigung der Firma beruft und sich später noch ändern kann. Trotzdem ist die Preislage unter dem OP-1 mit seinen 950 Euro.

Unterschiede

Gespart wird am Display, dennoch kann man eins anschließen. Der OP-Z generiert dann einfache Videoclips. Es gibt sogar Videos von einfachen 3D-Räumen mit einfacher Grafik, die an die Zeit der Atari STs erinnert oder auch an andere Heimcomputer – bewusst mit Comic-Ästheti, aber keine Pixeloptik. Zumindest nach dem, was man bei YouTube unter dem Stichwort „OP-Z“ finden kann.

Ein nettes 16-Step-Lauflicht-Sequencer-Verfahren findet man auf dem OP-Z. Mehr als beim OP-1, der eher für Echtzeiteinspielung konzipiert ist. Er hat ebenfalls einen Recorder. Damit hebt sich der OP-Z aber auch deutlich genug ab und liefert etwas mehr PO = Pocket Operator-Charme. Der OP-Z hat sogar 4x mehr Rechenpower zu bieten als der ältere OP-1. Er kann also theoretisch mehr Synthese liefern und Power für Video hat er offenbar ja auch.

Die Gerüchte munkeln den Zeitraum Mai als Starttermin. Allerdings wäre ich da auch eher vorsichtig. Es war zuletzt ja etwas still, bis zu Gerüchten um die Einstellung des Projekts. Wie wir nun sehen: Ja, er lebt noch!

Der OP-Z und seine Synthesizer und Sequencer-Fähigkeiten werden hier sehr gut demonstriert

Videomöglichkeiten kann man hier begutachten in einer frühen Demo

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TEM Mini – Analog-Synthesizer in grün

TEM Mini

Tschechien ist das Ursprungsland des TEM Mini, inspiriert vom Minimoog, sagt man.

Das, was vom Minimoog stammt, ist offensichtlich das Filter, welches natürlich die bekannte 24dB/Oktave-Tiefpasskaskade ist, die man heute in vielen Synthesizern findet. Der TEM Mini hat zwei Oszillatoren und zwei Suboszillatoren. Davon ist der erste eine, der zweite zwei Oktaven unterhalb des jeweiligen Oszillators gestimmt. Außerdem gibt es ein statisches Hochpassfilter, so wie man das von älteren Roland-Synthesizern schon kennt.

TEM Mini

Die beiden Hüllkurven-Generatoren haben ADSR-Charakter und sind jeweils für das Filter und für die Lautstärkensteuerung vorgesehen. Zur Steuerung ist MIDI eingebaut, allerdings nur eingangsseitig. Ein LFO, der auch mit Zufallswellen ausgestattet ist, kann die drei klassischen Ziele ansteuern: Tonhöhe, Filter und Lautstärke. Außerdem ist ein Rauschgenerator an Bord. Ungewöhnlicherweise bietet er rosa Rauschen, eine leicht gefilterte Variante des weissen Rauschens.

Der Käufer bekundet sein Kaufinteresse ganz schnöde per Mail an martin@adsr.cz. Und auch ein wenig mehr Informationen kann man folglich auch auf der Website zu dieser E-Mail-Adresse begutachten.

Der Preis beträgt 635 Euro, allerdings kann man auch eine Version mit Speichermöglichkeit ordern, die dann gute 200€ mehr kostet, nämlich 830 €.

Die Demos sind nicht immer gleich laut und mit verschiedenen Sounds aus 3 Synthesizern gemacht worden, aber man soll einen Eindruck bekommen. Der Preis muss sich gegen Angebote wie Erebus und Microbrute behaupten, was sicher schwerer fallen wird.

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Furby-Orgel mit einstellbarem Cicuitbending für 44 Tiere

Furby Orgel

Look Mom, no Computer hat wieder gelötet. 44 Furbies, was kann man damit Sinnvolles machen? Eine Furby-Orgel natürlich!

Kaufen kann man sie nicht, aber sie kann erstaunlich viel, die Orgel für die sprechenden Wesen aus Fell. Mit einem Schalter werden sie wach und reden durcheinander, nun kann man alle stummschalten und sie direkt steuern, für jedes einen Ton. Dadurch gelingt es, sie über eine Tastatur zu spielen. Die Stimmung kann man über die Potis oberhalb der Tastatur einstellen.

Die Furby-Orgel

Weiter gibt es eine Menge lustiger Gimmicks wie etwa das Einfrieren von Vokalen und ein paar andere kleine Tricks, die per Fußschalter und mittels weniger Schalter und Knöpfe geregelt werden können.

Wie immer mit sehr viel Energie und Zeit wurde das Projekt umgesetzt. Aber viel reden und schreiben kann man schon, besser ist sich das anzuschauen und vielleicht auch bei YouTube das Abo zu seinem Kanal abonnieren. Es gibt immer mal wieder bemerkenswerte Projekte. Diese sind meist nicht immer „sinnvoll“, aber interessant.

Es gab beispielsweise mal einen Synthesizer mit unfassbar vielen Oszillatoren, nur um zu hören wie ein Unisono-Sound so klingen könnte, wenn man das modular mal aufbauen würde. Genau solche Projekte, die niemand macht – die macht er!

Danke Merkel!

Plugin Boutique’s Top 10 Best FREE VST Plugins of 2018

Plugin Boutique Top 10 Free Music PluginsPlugin Boutique has published a video with the top 10 best free VST plugins of 2018. In the video Joshua Casper shows some of the best free downloads available from Plugin Boutique, including plugins from iZotope, Togu Audio Line, Glitchmachines, Tritik, Xfer Records, Beatskillz, and more. Ranging from virtual instruments (VSTi), to drum machines, to […]