Beepstreet Drambo – Ein multitimbraler Modularsynthesizer mit Sequencer

Beepstreet Drambo SynthBeepstreet Drambo Synth

Eigentlich ist es eine Modulare Klangerzeugung mit mehreren Slot mit TR-artigem Stepsequencer und somit eine Groovebox für iOS.

Drambo ist aufwendig, denn es kann mehrere verschiedene komplette modulare Patches verwalten, die aus aktuell 124 Modulen zusammengestellt werden können. Jeder dieser Sound oder Patches hat einen eigenen Step-Sequencer, der Roll/Ratchet und Probability beherrscht und im typischen TR-Stil ausgeführt ist für jedes Instrument. Bereits als Klangerzeuger wäre Drambo sehr aufwendig, aber insgesamt ist es dann ein Sequencer-System oder kurz: eine Groovebox.

Neben klassischen Oszillatoren und diversen Hüllkurven und LFOs bietet Drambo auch Sample-Module an, die eingeladene Audiofiles abspielen kann. außerdem sind auch Granular-Oszillatoren vorgesehen in einer späteren Version. Die Module werden nicht in ein großes endloses Rack gestellt, sondern nebeneinander. Sie werden durch eine Art Klappmenüsystem erreichbar und verbindbar und sind daher aufgeräumt und bieten optisch zunächst „nur“ ihre Parameter an. Die Module kann man auf dem iPad schön seitlich weiter schieben, bis man das passende Modul erreicht hat.

Außerdem gibt es Parameter-Locks, also eine Automation der Parameter pro Step. Es gibt Effekte und mehrere Übersichten über die Synths und Patches zum performen sowie eine SequencerÜbersicht.

Weitere Information

Natürlich gibt es die App im Apple Appstore und kostet 21,99€. Beepstreet hat aber auch eine Website.

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Create vintage hip hop vibes with Waves and MASCHINE

NI Maschine Waves Creating Vintage Hip Hop

Native Instruments has published a video in which product expert Tim Cant shows you how to add some old-school flavor to your beats. We’ve teamed up with Waves Audio to show you how their NKS-ready effects can add subtle saturation and vintage vibes to your beats in just a few easy (and conveniently pre-mapped) steps. […]

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Critter & Guitari Videogenerator Eyesy für Audio und MIDI-gesteuerte Visuals

Critter & Guitari EyesyCritter & Guitari Eyesy

Instant-Visuals mit einem einzigen Gerät mit ein wenig Abstrakt-Ästhetik und einem Schuss 8-Bit- Das ist Eyesy.

Dieser Raspberry ∏ Kern ist in der Lage eine Reihe verschiedener aktiver Grafik auszugeben. Dafür hat es einen HDMI Port und dazu auch Composite Video. Auf der internen SD-Karte lassen sich auch Screenshots sichern. Die Steuerung hört auf das Audiosignal, was angeschlossen werden kann und hat zusätzlich einen MIDI-Eingang, dessen Daten ebenfalls zur Animation herangezogen werden können.

Interessant ist, dass auch die Steuerung über WIFI möglich ist.

Es gibt eine Art User-Datenbank wo man Screenshots und neue Visuals hoch bzw. herunterladen kann. Das Gerät ist daher nicht starr und fest. Die verschiedenen Mustergeneratoren werden Modes genannt. Die kann man per Pfeiltasten durchlaufen. Man kann sie einstellen und verändern mit den Knöpfen. Das lässt sich anhand des Videos natürlich am besten beurteilen. Diese Einstellungen kann man als „Scene“ sichern, um sie direkt abzurufen.

die Ideen insgesamt sind vielfältig von Balken und Pegel-Andeutungen bis zu abstrakten Gebilden. Es gibt „LoFi“ Varianten aber auch Netzgitter und ähnliches im „New Design“. Es lassen sich auch Modes übereinander „schichten“ und dann per Knopf verschieben – dadurch wird stets etwas Interessantes auf dem Bildschirm oder am Beamer erscheinen.

9x Kluger Hinweis: Übrigens ist der Begriff Beamer ein deutsches „Fachwort“ – international nennt man das Projector. 

Weitere Information

Aktuell kann man bei einer Kickstarter-Aktion mitmachen und vorbestellen. Die Kosten liegen dann bei $295 und wird dann im Juni ausgeliefert. Die Website von Critter & Guitari gibt weitere Auskünfte.

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Jolin Lab Tabør – Magisches Auge für Noise-Drone-Experimente und geheimnisvolles fast-Rauschen

jolinlab taborjolinlab tabor

Der Tabør ist ein Geräusch-Generator, der mit einem haarfeinen Trigger bereits startet.

Nach der Chaos-Theorie reicht ein Schmetterlingsflügel bereits aus, um die Welt komplett zu ändern. So ist das auch mit dem Eurorack-Modul Tabør. Es erzeugt in sich selbst Sounds, die abhängig von diversen Modulationseingängen losgetreten werden können. Ein kleiner kurzer Impuls sorgt bereits für Reaktionen, jedoch können LFOs und Oszillatoren Stürme entfachen und diverse Kräche und Geräusche ausgeben.

Die erzeugten Geräusche klingen bereits so, dass es intern Resonanzen und besondere Verbindungen gibt, die jeweils dadurch ausgelöst Geräusche erzeugen. Diese sind besonders bei weniger Input-Triggern interessant und könnten durch Effekte wie Hall und Delays ihrerseits beispielsweise als Intro-Sounds verwendet werden. Ein Oszillator erzeugt einen Sound, der wie eine Schleifmaschine klingt, aber eine coole. Und ja, dies ist eine Krachmaschine und sie zeigt ein paar Farbige Spiele in seiner Mitte an, um das ein wenig optisch zu untermalen. Wie das gemeint ist und wie das klingt ist am Ende des zweiten Videos zu hören.
Bei 12:29 im Video 2 kann man eine Art von noch-nicht-Rauschen hören, welches gerade so existiert anhand des angelegten eher wenig pulsendem Eingangssignal.

Das Modul ist daher für Effekte und Noises interessant und zum absamplen und vielleicht eher für alle, die gern Neues finden und offen für Krach sind. Die stärker modulierten Sachen erscheinen sehr brachial.

Weitere Information

Die Jolinlab Website gibt den Preis von 170€ als Bausatz bekannt und zusammengebaut kostet es 240€

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Erklärbär-Video

Waldorf Quantum geht offiziell in Runde 2.0 mit massiven Updates bei der Synthese

Waldorf Quantum 2.0 UpdateWaldorf Quantum 2.0 Update

Waldorfs Quantum wird offiziell aufgerüstet auf 2.0. Dabei gibt es massive Updates für die Synthese-Engine und Bedien-Verbesserungen an vielen Stellen.

Allgemeine Verbesserungen

Zunächst einmal gibt es Verbesserungen im Dateien-Browser, es gibt bessere und mehr Unterstützung von USB-Geräten und auch der Möglichkeit USB-Hosts anzuschließen (Controller etc.), der Editor für Samples wurde verbessert, ebenso die Undo Funktion und die allgemeine Bedienung für feine Einstellung in 3 Bereiche und die Bedienelemente intuitiver und schneller gemacht, ebenso gehören neue Anzeigen und Pegel dazu. Außerdem kann man ein Patch komplett mit den dazugehörigen Samples sichern und bereits gesicherte Samples werden intelligent verwaltet, sodass diese nicht erneut gesichert werden müssen und verschwenden damit nicht doppelt Platz.

Weitere Updates in allen Bereichen

Zudem gibt es eine Reihe mehr Feinheiten bei Pan-Einstellungen und Filtermodi und noch viel mehr Erleichterungen bei der Bedienung auf nahezu jedem Screen. Die Abspielmöglichkeiten und Modulation von Parametern für Granular-Sampling und die Werte selbst sind weitreichender einzustellen und eine Reihe von Anzeigen für die Endkontrolle von Sounds sind ebenfalls neu.

Synthese, die die eines DX7 weit übertrifft

Das absolute Highlight jedoch ist die KernelSynthese. Hier lassen sich sechs Elemente (Kernels) ähnlich den Operatoren eines 6-OP FM Synthesizers miteinander verschalten und jeder dieser Kernels kann nicht nur lineare FM Synthese sondern auch Phasenverschiebung, „echte“ FM, WavetablePositionsModulation, AM, Ringmodulation und Selbstmodulation der einzelnen Kernels aufbauen. Damit sind „DX7-Sounds“ nur ein kleiner Teil der möglichen Synthese, denn die Kernels können individuell andere Syntheseformen verwenden und sind somit sehr flexibel. Natürlich haben sie ihre eigenen Pegel, Wellenformen und lassen sich auch grafisch zueinander anordnen, was der Yamaha-Kenner als Algorithmus kennt.

Es gibt eine Macro-Steuerung per eigener Matrix, in dem jedes fertige Modell selbst benannte Parameter erhalten kann, die alle Parameter und Regelbereiche betreffen. Damit lassen sich sehr einfache Modelle bauen, die hochkomplexe Synthese steuert und kann diese selbst erstellen. Außerdem gibt es ein Level-Scaling für jeden Kernel. Die Hüllkurven sind mit zwei Decay-Phasen ausgestattet und eine Phasensteuerung gibt es ebenfalls. Wer hier einsteigt, hat eine extrem kraftvolle Synthese, die allen für sich einen kompletten Synthesizer darstellt. Davon kann der Quantum insgesamt drei gleichzeitig verwenden und erweitert die bisherigen vier Modelle auf fünf. Damit ist der Quantum einer der aufwendigsten Synthese-Maschinen, die man kaufen kann.

Im SequencerTalk 38 erklärte Rolf von Waldorf, dass es auch eine Version 3.0 geben wird und bohrende Fragen deuten auf ein weiteres neues Gerät hin, welches vielleicht eine Variante des Quantum sein könnte (Rack, Desktop) oder aber auch ein neues Produkt sein könnte. Was es schon gab, sind Sondermodelle mit schwarzen Tasten.

 

Weitere Information

Das Update ist von Waldorfs Site zu laden und kostenlos in den Quantum zu übertragen. Der schnellste Weg führt über die SD Karte in das Gerät. Aktuell kostet der Quantum hier bei Thomann.de (Affiliate) 3989€.

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Pajens Korg Sample Volca Hack – Neue Möglichkeiten!

Korg Volca Sample HackedKorg Volca Sample Hacked

Die Korg Sample Volca ist schon eine längere Zeit auf dem Markt. Ähnlich der MPC und JJOS gibt es für sie jetzt eine Art alternatives „Betriebssystem“, was neue Funktionen bringt.

Der Hack wurde nicht als Opposition zu Korg gemacht, sondern weil einfach mehr machbar ist. Um das zu zeigen, stellt „Pajen“ eine Beta-Version für alle in ein Forum. Die Nutzung ist natürlich ohne Gewehr und die Bedienung ändert sich. Aber sie ist kostenfrei und leistet eine Menge:

Es gibt eine lange Liste von neuen Features, die das Original nicht hat. Sie reicht von verwaltungsoptimaleren Einstellungen des MIDI Omni Mode bis hin zur Steuerung per MIDI Controller-Nummern. Es gibt Anschlagdynamik, eine bessere und genauere chromatische Stimmung. Man kann jeden einzelnen Sound nun besser und vollständiger erreichen und steuern (darunter auch Anschlagdynamik und Controllernummern für Reverb, Mute-Taster und Rückwärts-Abspielung). Der Sequencer erhält Probability, also einen Wahrscheinlichkeitsfaktor, zu dem dieser Schlag wirklich gespielt werden soll. Außerdem gibt es neue Funktionen zum Überspringen von Teilen des 4-taktigen Beats und außerdem gibt es noch einen Noise-Drone-Modus.

Außerdem kann man die 100 Sounds besser vorhören, bzw. überhaupt vorhören und es gibt sogar zwei neue Hall-Programme dazu.

Dies sind nur die puren Highlights. Deshalb kann man definitiv schon sagen, dass es sich um ein spannendes Stück Software handelt, was die kleine Maschine noch flexibler und livetauglicher macht. Die meisten Updates sind praktischer Natur und helfen beim Handling.

Weitere Information

Bei Gearsluts findet man Pajens Beitrag und Download der aktuellen Hack-Firmware für den Volca Sample. Kostenfrei.

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Starling „Via“-Serie – stammen aus dem VCV Rack und sind jetzt zu Hardware geworden

Starling ViaStarling Via

Tatsächlich findet nur wenige Software mal den Weg in einer Hardware. Hier ist es aber tatsächlich passiert.

Es ist nicht das erste System oder besser,  es ist nicht die erste Serie von Modulen, die insgesamt auf einem speziellen Prozessor beruht und faktisch nur durch eine andere Frontplatte anders ist. Die Hardware ist gleich, die Software ist anders.

OSC3 ist ein Oszillator, ATSR eine Crossfade-Hüllkurve und SYNC3 sind drei Oszillatoren,

Der SYNC3-Oszillatoren lassen sich per Phase synchronisieren, was für FM interessant ist und mit analogen Mitteln nur schwer gelingt. Sie können als Verhältnis zur Phasenlage eingestellt werden und natürlich darf diese Schwingung im Audiobereich statt finden. Dennoch kann man die gleiche Methode nutzen, um sie langsam schwingen zu lassen. Somit ist Sync3 auch ein LFO.

Im Video kann man interessante klangliche Ergebnisse dieser interessanten Oszillatoren hören, sie erinnern an einen aufwendigen digitalen Synth.

OSC3 ist oder sind „normalere“ Oszillatoren, die im Gegensatz zu anderen eine Spread Funktion haben, was eher an Supersaw-Ideen erinnern mag. Das Ergebnis ist aber eher zwischen verstimmbarem Phasing bis Chorus einzuordnen. Die Intervalle bleiben sauber, da es intern einen Quantizer gibt, der sie in das richtige Raster und Ordnung bringt.

ATSR klingt wie ein Tippfehler bei ADSR, es handelt sich aber schon um Hüllkurven. Die Attack und das Sustain Level kann moduliert werden und dabei soll dennoch die Slope Time gleich bleiben. Die zweite Einstellung „T“ ist ein Pegel. Es gibt eine Loop Funktion und auch sonst gibt es noch einige ungewöhnliche Zusatzfunktionen. Es ist also eine Hüllkurve mit zwei Pegeleinstellungen.

Weitere Information

Die Website von Starling gibt die Via-Serie bekannt.

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Selbstbau Soma Lyra: Neutral Labs Elmyra Drone Synthesizer

Neutral Labs ElmyraNeutral Labs Elmyra

Der Lyra 8 und Lyra 4 von Soma Labs ist als Drone-Synth ziemlich eingeschlagen. Er ist auch nicht ganz billig, deshalb gibt es jetzt eine kleine Variante mit einfacheren Mitteln.

Neutral Labs nehmen sich der Sache an und bieten einen Schaltplan und den Code für den Arduino, einem Microcontroller der äußerst beliebt für Synthesizer und Module ist und daher viel aktiv ei

Der Drone Synth wird über insgesamt 3 Pads, die jeweils aus 2 berührbaren Flächen besteht gespielt. Jede dieser Töne kann manuell per Tune-Knopf gestimmt werden und ist damit quasi kleiner und einfacher als der kleine Lyra 4 von Soma aus Russland, die auch aktuell immer wieder sehr ungewöhnliche Maschinen und Instrumente vorstellen.

Der eigentliche Synthesizer besteht aus einem abgefahrenen Delay, welches einen wichtigen Teil des Sounds herstellt und dem eigentlichen Synthesizer, der sehr sehr einfach ist, jedoch ANGENEHM geräuschvolle Drones herstellt anstatt Fiepsen oder Standard-Wellenformen abzugeben. Man kann die Modulation und Filterung und natürlich die Lautstärke direkt einstellen, der Rest ist über Hüllkurven und Shaping über eine kleine Reihe von Kippschaltern zu beeinflussen. Das Ding ist also intuitiv und nicht sonderlich kompliziert – die Sounds jedoch sind es und genau darin liegt offenbar der große Erfolg, des aktuell für 699€ angebotenen Geräts. Wer nicht auf günstig oder DIY angewiesen sein möchte, kann ihn in mehreren Farben aktuell kaufen.

Die Leistung des Spielers besteht darin, die Töne per Gehör zu stimmen und dann zu spielen und ggf. umzustimmen, wenn man andere Töne benötigt als die drei eingestellten. Beim Lyra 8 sind es derer 8, beim Lyra 4 natürlich vier.

Weitere Information

Code, Bauplan und Downloads gibt es gesammelt bei Neutral Labs. Für Platinen und andere Fragen kann man zwanglos per Mail nachfragen, die sich ebenfalls auf der Website befindet. Der Anbieter will dafür kein Geld sehen, aber man kann ihm einen Kaffee spendieren.

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Quanalog Multimode Filter mit Mischeinheit, Noise und Rise & Fall-Hüllkurve

Quanalog FaktoriQuanalog Faktori

Und noch ein Modul aus Kanada mit hoher Funktionsdichte. Dies ist das zweite Modul von Quanalog und kann mehr als filtern. Es ist schon fast eine Stimme.

Module werden immer höher integriert. Dieses Modul enthält ein Multimodefilter mit umschaltbarem Tief-, Band- und Hochpass und natürlich Resonanz. Es sind vier Eingänge für Audio mit eingebaut, was eine Wohltat ist. Ein weiterer fünfter Eingang liefert weisses Rauschen.

Damit noch nicht genug, es befindet sich eine loopbare Hüllkurve nach „neuerem“ Muster mit im Modul. Neu bedeutet eigentlich eher Westküsten-orientiert als Rise & Fall Hüllkurve mit Sustain zusätzlich. Für beide Parameter gibt es jeweils eine stufenlose Einstellung für die Verlaufsform von linear bis exponentiell. Beide sind auch per Steuerspannung modulierbar.

Obwohl das Modul sehr viel bietet, ist es doch sehr übersichtlich und erklärt sich quasi selbst. Was aber nicht klar ist, sind genaue Details. Darunter ist noch nicht klar, ob es sich um ein Filter mit Flankensteilheit mit 12 oder 24 dB / Oktave handelt. Aber es gibt ein kleines Demovideo.

Weitere Information

Quanalog hat bisher ein aufwendiges Drum-Sound-Modul bereit gestellt, das neue Filter ist noch ohne Preis und Datum, aber es ist brandneu!

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Neutron-Sound Dust of Time – Modul – Kann alles!

Neutron-Sound Dust of TimeNeutron-Sound Dust of Time

Manchmal kommen Module mit einer irrsinnigen Funktionsdichte und klassische Module wirken dagegen wie Staub der Vergangenheit. So auch hier beim Dust of Time.

Mit diesem Modul aus Kanada könnte man mehrere Modulsysteme aufbauen und sie enthalten generell drei Typen: Oszillatoren, Effekte und Modulatoren / Modulationsquellen. Wichtig zu sagen ist nur, dass diese Dinge natürlich nicht alle gleichzeitig laufen sondern alternativ – jedoch sind es dennoch besonders beim Modulations-Teil gleichzeitige Modulatoren.

Es gibt acht OszillatorModelle, die jeweils Standards, PWM-Oszillator, Orgone, additive Grundmischungen, FM, Ringmodulation, Stimmsimulation und Wavetables von SD Card verarbeiten können. Einige davon stammen offensichtlich von Mutable Instruments.

Bei den Modulationsquellen gibt es insgesamt 4 LFOs, 4 DAHDSR Hüllkurven, 2 „Chaos“-Generatoren, 2 Rechenoperatoren (+,-,*), MIDI-Steuerungen und 5 CVs.
Allein das ist extrem mächtig, denn das sind schon eher die Kapazitäten eines Sequential Synthesizers.

Und dazu gibt es noch die Effekte, welche Softclipping, Bitcrush, Wavefolding, Chaotisches Folding, Sample-Reducing ohne Bitcrush und Resonatorraum mit 1 oder 3 Resonanzzonen.

Die Idee von transformier-Multifunktions-Modulen, die alles können ist nicht neu, aber noch immer eher selten.

Weitere Information

Auf der Website ist noch nichts zu dem Modul zu lesen, jedoch auf der Facebook-Page gibt es Fotos vom Prototypen und dem finaleren Design. Preis und Lieferbarkeit ist noch nicht klar.

Video

Hier eine Demo der Modulationen