In die Møffensive mit dem besonderen Eurorack Drumsynthesizer „System“ von Møffenzeef (Glitch, IDM, 8Bit …)

MØFFENZEEF- Modular SystemMØFFENZEEF- Modular System

Die Firma mit dem seltsamen Namen ist ein Drum-System, dennoch bekommt man neben Modulen, die für Schlagzeugsounds geeignet sind auch noch diverse kleine Dinge mit dazu und wie bei Komplettsystemen üblich, auch Stromzufuhr, Gehäuse und ein T-Shirt. Insgesamt ist alles sehr exklusiv und auch streng limitiert.

Eigentlich ist es so eine Art Best-Of die man auf ein Mal kaufen kann und wird deshalb quasi belohnt mit allem, was es so gibt bis hin zum T-Shirt.  Das System ist auf nur 5 Stück begrenzt. Neben dem Case mit Holzseitenteilen und Stromversorgung und sind diese Module an Bord:

  • 1x Count: master clock generator
  • 3x Bus Mult: CV distribution system
  • 1x Mito: polyrhythmic trigger sequencer
  • 1x Deviant: bipolar random voltage generator
  • 1x Gmo: voltage controlled 12bit rompler
  • 1x Muskrat: 8bit wavetable drum
  • 1x Kriket: quad blip & beep generator
  • 1x Dial-Up: Glitch Drum
  • 1x Moffenmix: quad distortion mixer
  • 1x 4ms Row Power
  • 1x Power Brick
  • Handmade 92HP Ash Cabinet
  • Moffenzef Fraterni T-Shirt
  • MOF-001 cassette
  • Ad Infinitum Patchkabel 10x 6″, 10x 12″, 10x 24″

Das bedeutet, dass man eine Art Master-Clock hat, dazu einen Generator für Zufalls-Werte, einen Sequencer für asymmetrisch ablaufende Sequenzen unterschiedlicher Längen. Es gibt ein Modul für Samples, wo diese fest im ROM sind, es gibt verschiedene Sample-Angebote dafür und dazu Wavetable-Drums, was eine sehr spezielle Idee ist und generell ist das System ungewöhnlich und irgendwo zwischen verrückt und LoFi zu vermuten. Ähnlich sind auch die anderen Module, wo es um Verzerrung, spezielle Drums die „kaputt“ klingen („Glitch“). Ein Individualisten-Angebot was für IDM und Braindance vermutlich das interessanteste Werkzeug ist. Es britzelt und kann auch Gamesound und 8Bit-Fans interessieren.

Weitere Information

Die Website gibt weitere Information bekannt. Das Møffenzeef Modular bekommt man für $2100 und es soll nur 5 Stück davon geben.

Video

Doppel-Suboszillator mit Crossfade und Sync für Verfettung der Weltmusik von Erica – passend zu nahezu jedem Oszillator

Erica-Synths Black-Double-BassErica-Synths Black-Double-Bass

Anfetten könnte man mit Bassanhebungen oder anderen Tricks, Erica geht aber einen anderen Weg und zeigt einen steuerbaren Doppel-Suboszillator mit Crossfades zwischen den Suboszillatoren.

In diesem Modul befinden sich zwei Suboszillatoren, ein Filter, ein Crossfader und ein Sync-Input für die Suboszillatoren. Außerdem gibt es einen Limiter und natürlich Ausgänge für die beiden Sub-Oszillatoren. Die beiden Oszillatoren können mit dem Crossfader ineinander manuell und per Steuerspannung überblendbar und dazu gibt es noch ein Tiefpassfilter ohne Resonanz, um den Suboszillator insgesamt etwas abzudunkeln, falls das gewünscht ist und man eher einen Subbass benötigt.

Man kann die Suboszillatoren wie normale Hauptoszillatoren dazu bringen eine harte Synchronisation und damit einen Neustart der Schwingungsform zu erzwingen, um Obertöne zu erzeugen. Das ist für Suboszillatoren sehr ungewöhnlich. Damit kann dieser Anbau quasi aus jedem Oszillator mit Sync-Ausgang hochinteressante Bass-Aufwertung liefern.

Das Konzept einen Suboszillator-Block anzubieten ist tatsächlich neu und versucht das Beste und noch mehr herauszuholen. Man kann als Hauptoszillator dazu faktisch alles nehmen, was aktuell oder jemals dazu angeboten wurde und ansonsten sollte auch ein normales Audiosignal damit unterlegbar werden, allerdings kennt das Modul bei Audiosignalen nicht die Frequenz, weshalb man diese extern noch erkennen müsste mit einem Pitch-to-Voltage-Interface.

 

Weitere Information

Den Black Double Bass und sehr viele andere Module findet man auf der Website von Erica und bekommt das Modul für 125€, was allerdings ohne die 21% Steuern und den Versand gerechnet ist.

 

Video

3 LFOs und eine Multisegmenthüllkurve für DSI/SCI OB6/Prophet 6 – Low Frequency Expander

Hunt - Low Frequency ExpanderHunt - Low Frequency Expander

Ganz klar, die beiden Dave Smith Synthesizer sind toll, aber sie haben beide nur einen LFO und das ist echt zu wenig, deshalb gibt es da Abhilfe.

Der Expander ist in einem Oberheim-Design und mit recht aufwendigem Display. Jeweils drei freie LFOs mit eigener Zuweisung für alle Stimmen zusammen sind möglich, da „Pro-Stimmen“-LFOs aufgrund der externen Natur der LFOs nicht machbar sind. Die Modulation erfolgt natürlich per MIDI vom Expander zum Zielgerät, möglich ist übrigens auch eine Übertragung per CV und dennoch gibt es Speicher die synchron zum Dave Smith-Synthesizer immer die passenden LFOs dazu abrufen. Die LFOs können sich auch gegeneinander modulieren aber auch vom Wheel, Anschlagdynamik oder Aftertouch gesteuert werden.

Nicht nur LFOs sondern auch eine Multisegment-Hüllkurve, die man im oberen Teil des Gerätes erkennen kann, kann man simulieren und als Sequencer oder eben aufwendige Hüllkurve einsetzen.

Der Expander hat einen Bypass Taster, sodass die Modulationen insgesamt abschaltbar sind.

Weitere Information

Steve Hunt hat offenbar keine Website, sondern ist nur über Youtube zu erreichen. Das Gerät kann nachgebaut oder vollständig aufgebaut gekauft werden und wird aus dem Vereinigten Königreich geliefert. Der Kontakt kann auch via Mail erfolgen: stevehunt99@gmail.com

Es gibt drei Versionen, die jeweils plus Porto und ggf. anfallenden Steuern / Zoll zu verstehen sind:
Standard: Mit Metallgehäuse / Aluminium Front Panel. £440.
Deluxe: Mit Walnuss Seitenteilen: £480.
Bones: Wer sparsamer ist und ein eigenes Gehäuse bauen möchte – zusammengebaut und mit Knöpfen: £345.

Video

Native Instruments offers closer look at MASSIVE X’s oscillator section

NI Massive X oscillator ART

Native Instruments has published a new MASSIVE X Lab article, with some more details on the oscillator section of the upcoming virtual synthesizer. In the first MASSIVE X Lab, we gave you a rough overview of the instrument. This time we’re going much deeper – specifically, into the wavetable oscillators. Their powerful modes and sub-modes […]

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Plugin Boutique Top Five Friday: Plugins that are cheaper than they should be

PIB Top 5 Friday Cheap Plugins

In Plugin Boutique’s latest Top Five Friday round-up, Tim Cant takes a look at some low priced plugins that offer good value for money. Tim’s top 5 includes: Goliath channel strip by Tone Empire (currently 50% off). Vinyl Strip modular multi-effect channel strip by AudioThing (currently 30% off). Scaler creative chord composer by Plugin Boutique. […]

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Buchla Style in toller Verpackung? – Error Instruments Subreactor Synth

Error SubreactorError Subreactor

Uchla, da ist ja ein B vergessen worden? Error Instruments verpackt Bananen-Stecker-Modular in ein stylisches Gehäuse – Subreactor ist ein voll modularer ganzer Synthesizer, nicht nur ein Oszillator.

Das ist ja mal ein abgefahrenes Gehäuse. Aber so kennt man die Sachen von Error Instruments ja schon länger, mal sind sie in besonderer Verpackung und mal haben sie „nur“ ein schräges Design und sind oft auch generell ungewöhnlich, erfüllen LoFi-Träume oder sind generell anders als die anderen. Dieser Modular passt aber unter Garantie nicht ins Eurorack.

Finde den Fisch!

Das Gerät muss nicht, aber kann für Experimente her halten. Es ist sogar ein (Delay)-Effekt-Prozessor mit verbaut. Die Buchsen auf der rechten Seite sind Eingänge. Die Farbe verrät etwas über ihre Funktion. Der Hersteller möchte, dass man seinen Weg selbst findet, quasi den Weg zum Fisch und zum Super-Sweet-Spot. Es gibt einen Batterie-Halter und 5 Bananenkabel dazu und natürlich das Netzteil. Die Eignung ist dementsprechend mit FM Radio, Drones, Noise und Basslines aber auch Phantasiebegriffen belegt. Die Knöpfe kennt man von Buchla, dennoch handelt es sich natürlich um eine freie eigene Entwicklung, die mit Serge (Bananen-Stecker) und Buchla (Potiknöpfe) spielt. Ansprechende Optik ist nie falsch, nicht wahr?

Weitere Information/

Der Information ist hier gewürdigt worden, allerdings mit einigen seltsamen Schreibweisen, die wohl zum Stil des Verkaufskonzepts gehören. Der Preis ist mit 110€ nicht wirklich zu hoch. Man hat zudem etwas Besonderes.

Video

Hochwertige Klänge mit einem selbstgebauten OP1-ähnlichen Synthesizer aus Japan – Walla Walla

Walla Walla ProtoWalla Walla Proto

Immer mehr kleine Prozessoren ermöglichen jedem eine Welt von eigenen Möglichkeiten. Hier ist ein Prototyp mit der Nummer 3 und dem seltsamen Namen Walla Walla, der ein bisschen wie ein OP1 ist, aber auch nur ein bisschen.

Das Gerät besteht aus einem Keyboard-Sensorfeld-Teil und dem eigentlichen Hauptboard, welches mit einem IFX49 (BF592) mit 24bit / 96kHz arbeitet. Es schafft maximal 16 Stimmen und ist polyphon ausgelegt. Seine zwei Oszillatoren arbeiten mit Phase Distortion, also der Casio-Variante die mit FM vergleichbar ist.

Struktur

Das Filter hat eine ADSR-Hüllkurve und arbeitet mit 12dB / Oktave. Auch ein LFO kann eingesetzt werden. Außerdem sind einfache Modulationseffekte eingebaut (Chorus / Phaser). Man kann mehrere Klänge übereinander schichten im so genannten Layer Mode oder die Klänge ganz normal spielen. Außerdem ist auch ein Arpeggiator an Bord.

Es gibt auf dem Blog ein Block-Diagram auf dem auch ein Bereich mit Wavetable auftaucht, jedoch kann dieser auch nur das Auslesen aus einer Tabelle bedeuten und muss nicht unbedingt im Waldorf’schen Sinne zu verstehen sein. Dort ist auch ein Ringmodulator zu sehen und das die Hüllkurve für die Lautstärke ebenso zuständig ist und der LFO den Oszillator als auch das Filter versorgen kann.

Weitere Information

Zu dem Projekt gibt es ein Blog und auch auf  Twitter kann man sich informieren, sofern man des Japanischen mächtig ist.

Video

Instruó stellt einen Doppel-Looper mit verschiedenen Geschwindigkeiten ins Eurorack

instruo-lubadhinstruo-lubadh

Looper mit Anzeige gibt es eher wenige im Eurorack, allerdings kennt man die Ableton-Live artige kreisförmige Drehanzeige durchaus in der Loop-Welt. Zu steuern sind nicht nur Tempo und Start..

Die beiden Looper können parallel bespielt werden durch eine parallele „Link-Recording“ Funktion. Zu steuern sind Loop Länge, deren Geschwindigkeit von 0 bis vierfach aber auch über die Start-Position des Aufgenommenen. Man kann und soll sofort mit dem Audiomaterial „spielen“ können und natürlich soll der Zugriff sofort passieren. Auch rückwärts lassen sich die beiden Looper abspielen.

Die Hilfe durch die feine Positionsanzeige ist bereits sehr hilfreich und vier Zahlendisplays geben weitere Information. Außerdem sind tatsächlich auch zwei SD Kartenschächte vorgesehen. Die beiden Looper sind also wirklich komplett vorhanden und daher auch immer getrennt bedienbar.

Eine kleine Demo findet man im Video und wird sich relativ leicht selbst erklären, wie wenn man mit zwei „Decks“ arbeiten würde und beliebig in dem Material herum fahren kann man auch.

Und weiter

Außerdem zu sehen gibt es einen Anbau (Sequencer und Co), der schlicht und einfach ein Step Sequencer ist als ersten Vorgeschmack, welche Module sonst noch möglich sein werden und sind, denn natürlich kann man so Akkorde bauen und Tonleitern setzen. Wenn man sich das Video anschaut, kann man ein komplettes System erkennen, was auch viel mit Fadern arbeitet und damit vielfach nutzbar ist.

Mehr Information

Auf der Website gibt es mehr von Allem. Der Hersteller ist aus dem Vereinigten Königreich, genauer in Schottland. Das eigentliche Hauptmodul ist im Mai erhältlich und damit zur Superbooth wohl bereits für alle bereit.

Video

Die Information über das komplette System ist zuerst da, während man bei dem neuen Looper ab 44:30 landet.

Tubbutec erweitert Korg Polysix, Mono/Poly & Poly 61-Usern mit ModyPoly – Portamento, Auflösung und mehr

Tubbutec ModyPolyTubbutec ModyPoly

Modypoly ist eine Erweiterung in Form eines Chips, den man intern aufsetzen kann und einem Poti, was Portamento ermöglicht.

Neben einem anbaubaren Knopf mit Beschriftung für die dann neue Portamento-Funktion kann der Korg Polysix, der Poly-61 und der Mono/Poly mit höherer Auflösung für das Pitch-Bending dienen. Außerdem gibt es eine Voice-Spread Funktion für den Unisono-Modus, den man per MIDI auch umstellen kann.

Als weiteres Merkmal ist dazu jetzt auch Microtuning möglich, was allerdings wohl nicht für den Poly 61 gilt. Damit lassen sich dann eigene Skalen und Tonleitern definieren. Die dazu nötige Technik stammt offenbar von dem Microtuning Modul „µTune“ für das Eurorack-Format, welches eine Umsetzung von und zu MIDI ist und alles fließend in CV umwandeln kann und dabei sehr umfangreiche Möglichkeiten bietet.

Tubbutec ist bekannt für die Midifizierung, Umrüstung, Aufwertung und Verbesserung von bekannten Synthesizern und baut diese auch ein, wenn man das wünscht. Der Einbau ist nicht all zu schwer selbst zu löten, jedoch sollte man wissen, wie es geht und sich das zutrauen, denn man muss zumindest zwei Kabel anlöten und den kleinen Prozessor zumindest teilweise auch mit Lötpunkten versehen, um ihn benutzen zu können. Wer das lieber einen Profi machen lassen will, schickt sein Gerät nach Berlin und bekommt es funktionierend und erweitert zurück ür ein wenig mehr als den reinen Einkaufspreis. Preise und mehr findet man auf der Website von Tubbutec:

Weitere Information

Die Tubbutec Products Website erklärt nicht nur das µTune Modul, welches ich oben erwähnte sondern auch alles über ModyPoly und der älteren Modifikation Polysex, welches MIDI und Controller-Funktionen und einiges mehr hinzufügt.

Video

Minimo Synthesizer Module – günstig und klein mit Simulator

miniMO Proto und ModuleminiMO Proto und Module

Es muss nicht immer Eurorack sein und dazu kann man vorher auch im Netz an einem Virtuellen Modular alles anschauen, bevor es zum Kauf geht.

Minimo präsentiert seit dem ersten Sequencer folgende Module:

  • Oscillator
  • Algorithmic Generator
  • Amplitude Modulation Generator
  • Noise Generator
  • LunaMod – Ein Labor für „selbstspielende“ Sounds
  • ADSR Envelope
  • Low-Pass Filter
  • Delay
  • Phaser
  • Chiptune Player Eine Art 8-Bit Synth
  • Tuned controller
  • Low-power Beacon
  • Display Example
  • CV Sequencer
  • MIDI Sequencer
  • MIDI 12-Tone

Jedes ist in einem kleinen quadratischen Platinendesign mit gleicher Schaltung, denn die Module sind zwar gleich aber die Funktion nicht. So kann man die Module selbst mit 74,95€ für drei Stück inkl. dem Synthmulator als Oberfläche schon mit wenig Geld ein System zusammen bauen und es beliebig erweitern. Der Versand kostet übrigens nichts. Das ist wirklich ungewöhnlich und daher ein Lob wert.

Im Dutzend billiger wäre hier eine gute Strategie. Nicht ein System was alles kann sondern so viele Module wie man je braucht kann man sich kaufen und diese dann so zusammen bauen, wie man das braucht und natürlich umstellen. Selbstverständlich muss man da nichts selbst löten. Oszillatoren können übrigens auch als LFO verwendet werden.

Weitere Information

Minimos Angebote kann man sich in Ruhe hier anschauen.

Außerdem gibt es den Synthmulator, mit dem man in einer Art Proto-Virtuellen-Welt die Möglichkeiten ausprobieren kann, weshalb Minimo und Synthmulator zusammen arbeiten und dieses Video dabei entstanden ist..

Video Synthmulator