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Hal Leonard releases Sampling Techniques for Modern Musicians video course

Hal Leonard Sampling Techniques for Modern MusiciansHal Leonard Books has announced the release of Sampling Techniques for Modern Musicians, a new video course with Yeuda Ben-Atar for Groove3 subscribers. In 14 tutorials, Yeuda Ben-Atar takes us into the always innovative, often revolutionary, sometimes controversial world of this now essential audio practice. From rote fundamentals – What is a sampler? How do […]

Synthstrom Deluge Synth-Sampler-Groovebox geht in Runde V1.2

Synthstrom Deluge V1.2

Wir haben bereits über den Deluge berichtet. Er ist eine Groovebox mit Tastenmatrix und daher für Lauflicht-Steuerung von Melodien bestens geeignet. Er ist ein Sampler und ein Synthesizer aber natürlich auch ein Deluxe-Sequencer. Nun gibt es ein Deluge-Update.

Das Deluge-Update Version 1.2 erweitert die Länge der möglichen Samples. Der Hersteller hat ein sehr übersichtliches Video gemacht, in dem acht der neuen Funktionen jeweils einen Ansprung-Index haben. Das sind Resampling, die Menge bzw. Länge der Samples ist nicht mehr begrenzt.

Als weitere Option ist die Nutzung des Audioeingangs als Oszillator vorgesehen und erlaubt auch eine kreative Einspeisung eines Radios oder Modularsynthesizers, der Teil eines Patches sein kann. Außerdem können on-the-fly Sequenzen transponiert werden. Das bedeutet, dass man auch Samples sofort pitchen und damit Akkorde spielen kann. Das Video unten zeigt dies bei Zeitindex 2:50. Man kann also Songs oder Teile transponieren. Oder man benutzt den Deluge als eine Art Harmonizer, der ein Sample entsprechend live spielen lässt.

Synthstrom Deluge-Update für bessere Performance

Neu ist auch das Resampling. Eine Menge von Sounds und Effekten kann also intern aufgezeichnet und als neues Sample verwendet werden. Das kann man tun, um Platz oder Rechenpower zu sparen. So ist der Deluge fast wie ein Looper zu nutzen. Denn der Live-Input kann so schnellstens auf ein Pad gelegt werden und dieses dann als Akkord oder tranponiert gespielt werden. Die neuen Funktionen sind somit primär eine Verbesserung der Performance und des praktischen Nutzens auf der Bühne für spontane Ideen.

Neu, allerdings nicht revolutionär ist der Mono-Legato-Modus, der Ziehen von Noten im TB-303-Stil möglich macht. Das war bisher nicht möglich – aber nun geht es, obwohl der Deluge schon immer eine für eine Groovebox doch aufwendigere Synth-Engine an Bord hat.

Ebenso in der Gruppe “nice to have” ist der Random-Mode für den Arpeggiator. Dazu muss man vermutlich nicht viele Worte verlieren, da er heute sonst eher selbstverständlich ist. Die wirklich spannenden Dinge sind die Transpose und Resampling-Möglichkeiten, die auch mit wenig Handgriffen funktionieren und mittels SD-Karte schnell ausgetauscht und gesichert werden können.

Eine monströse Maschine – Make Noise & Soundhacks Volks-Telharmonium

Make Noise Telharmonic

Das erste echte elektronische Instrument, das für die Klangerzeugung über den Telefonhörer gedacht war und in eine riesengroße Maschinenhalle passte, hat Make Noise mit Soundhack zusammen als Eurorack-Modul umgesetzt.

Das Telharmonium oder Dynamophon von Herrn Cahill ist um die Jahrhundertwende im Jahr 1900 entstanden. Das Modul ist hingegen total neu, und interessanterweise macht diese Vorgeschichte das Modul erst interessant.

Telharmonic – von der Maschinenhalle ins Eurorack

Es gibt mehrere Modi, die mehr Obertöne auf spezielle Weisen herstellen. Eine davon mutet “additiv” an, eine andere eher wie FM. Es handelt sich wohl primär um Phase-Control und ist damit der FM durchaus ähnlich. Grundlegend passt dieses Modul zu der Idee des 0-Coast Synthesizers, nämlich ungewöhnliche eher nicht ausgefahrene Wege zu gehen und dennoch radikale Änderungen zu haben, die mit denen subtraktiver Synthesizer vergleichbar sind.

Das Demo und die Beschriftung des Telharmonic sorgen auf jeden Fall für Interesse und lassen den Wunsch aufkommen, so etwas auch besitzen zu wollen. Es ist mit wenigen Handgriffen ein neues Spektrum an Klängen zu erschaffen, und drei Methoden sind zudem gleichzeitig abgreifbar. Das ist ebenfalls eher ungewöhnlich. Drei bipolare Parameter lassen sich steuern und einstellen und ändern den Klang sofort. Wie genau das klingt, lässt sich anhand des Videos sehr gut einschätzen.

Es geht hier übrigens weniger um “Noises” sondern um meist tonale Klänge, die beliebig vermischt werden können. Sie enthalten mehr glockige Elemente oder sirren oder rauschen mehr oder weniger und klingen erst einmal interessant. Die drei Elemente heißen Noise, Harmonic und Phase und befinden sich am oberen Rand des Moduls.

Die dunkle Seite kümmert sich um jeden der angebotenen Algorithmen, die linke Seite ist für “den musikalischen Teil” zuständig. Die Wahrheit ist wohl, dass alles mit Klang zu tun hat. Und ja, das ist spannend genug.

Das Modul passt sehr gut in die “Make Noise”-Reihe. Interessant, dass so ein altes Gerät in neuer Form doch so spannend sein kann.

Nerdy Stuff: Tape Scratch, Keen-o-Tron, Monobloc Low Cost Modular

Tape Sampler Loop

Wieso nicht mal ein paar nerdige Dinge vorstellen, die ganz unterschiedlich sind. Hier sind drei Vorschläge, davon haben zwei indirekt oder direkt mit Bandgeräten zu tun und einer mit günstig zu bauenden Synthesizern:

1. Keen-o-Tron

Dieses Gerät wird vom russischen Hersteller des Polivoks (ursprünglich Formanta, heute Keen) hergestellt, es ist eine Mischung aus einem Mellotron, jedoch ohne Band und einer Touch-Tastatur mit USB und Sensorflächen. Diese Flächen werden per Opto-Koppler rekonstruiert – es sind 35 Stück, womit die Zahl der Tasten feststeht.

Die VCAs werden speziell dafür entwickelt. Es handelt sich also wirklich nicht nur um ein Sensorkeyboard, sondern auch um einen Synthesizer. Allerdings ist gerade das Mellotron eher eine Art Ur-Sampler. Einen “Timbre Corrector” gibt es allerdings auch, was aber auch ein anderes Wort für eine Art Filter sein kann. Das Gerät wird neben USB auch MIDI haben.

Keen-o-Tron Schema
Keenotron

Aktuell gibt es nur ein Blockschaltbild und ein Symbolfoto, more to come – soon.

2. Tape Sampler – Scratch Player (DIY)

Eigentlich ist dies etwas, das jeder aus einer Bandmaschine basteln könnte, Jeremy Bell hat es aber einfach auch mal getan. Eine einfache Bandschleife über Umlenkrollen hat eine Menge Vorteile – auch gegenüber dem klassischen Drehteller. So kann man an verschiedenen Stellen den Kopf anlegen und ihn hin und her fahren. So bekommt man gezielte Stückchen aus einem “Sample”.

 

Tape Sampler Loop

Tape Sampler Loop

Als weitere Alternative kann man das Band bewegen oder es einfach statisch lassen. Bewegt man beides, so kann man ein paar spezielle, sehr typische Band-Effekte “spielen”. Und das gezielt, deshalb ist die Bandschleife nicht nur fest angeordnet, sondern über einen Motor auch weiter transportiertbar.

Wer lediglich ein Stück Band und einen Tonkopf verwendet, hat dennoch schon sehr viele Möglichkeiten, und sonderlich komplex sieht es nicht aus. Vielleicht fühlt sich jemand inspiriert dies nachzubasteln und damit eine Performance auf die Bühne zu bringen?

3. DIY-Synthesizer Monobloc – günstiger durch zusammenfassen

Monobloc ist eigentlich ein Modular-Synthesizer. Die Macher wollten ihn günstiger machen und stellten fest, dass sie auch die Module zusammenfassen könnten. Das Ganze sollte auch fungieren als eine Art Einsteiger-System. Das Ergebnis sparte etwa 20% der Kosten dafür ein und ist ein Selbstbau-System.

Von Frequency Central wird es zwei Anbote geben und die sind 42HP groß (breit).  Beide Systeme werden mit Frontplatten und Platinen geliefert, die Bauteile selbst bestellt der Lötende selbst.

 

Monobloc DIY Synth

Monobloc DIY Synth

Das System 01 für £145 (etwa 163 Euro) besteht aus:

  • System X VCO / Oszillator Platine
  • State 700 VCF / Filter Platine
  • System x VCA / Amplifier Platine
  • System X Hüllkurve / Envelope Platine x 2
  • Wave Runner LFO Platine mit “PIC” (ein kleiner Prozessor)
  • Stromversorgung

Monobloc 02 ist etwas günstiger (£125  = ca. 141 Euro), da der LFO fehlt, es besteht aus:

  • System X VCO / Oszillator Platine x 2
  • einer System X Filter Platine
  • der System x Amplifier Platine
  • einer System X Envelope Platine
  • und der Stromversorgung

Koma Field Kit FX – die zweite Runde mit neuem Gerät

Koma Field Kit FX

Das Field Kit von Koma war extrem erfolgreich und weit über das gewünschte Ziel hinausgeschossen. Dabei handelte es sich um eine kleine Box, um mit einfachen Mitteln mechanisch oder elektromechanisch Klänge zu gewinnen. Jetzt gibt es einen zweiten Lauf mit einem neuen Gerät, was sich auf Effekte spezialisiert.

Koma Field Kit FX – Runde 2

Das Gerät hat mehrere Abteilungen: Es gibt ein CV-Interface, eine Spiralhall-Ansteuerung, einen Vierkanal-Mixer mit VCAs und damit ist es in der Lage, Lautstärken auch aktiv zu steuern. Außerdem an Bord sind in der unteren Abteilung ein Frequency-Shifter, ein Digital-Delay und generell können noch Lo-Fi-Effekte über einen Bitcrusher hergestellt werden. Der reduziert die Sample-Rate oder die Sampling-Frequenz.

Zu guter Letzt ist noch ein Envelope-Follower verbaut, der absolute Klassiker für die Verarbeitung von Audiosignalen. Er bildet aus dem anliegenden Audiosignal eine der Lautstärke proportionale Steuerspannung, die an andere Synthesizer weitergegeben werden kann. Schade ist nur, dass noch keine Frequency-Follower Funktion (Pitch-to-Voltage) verbaut ist, vielleicht im dritten Lauf? Der erwähnte Frequency-Shifter kann auch als Looper arbeiten.

Viel für wenig Geld

Die Menge und Art der Effekte ist für die aufgerufenen 219,- Euro  sehr günstig. Weitere Angebote lauten auf 268,- Euro , welche auch ein paar Patchkabel und den eigentlichen “Reverb-Tank”, also die Hallspirale enthalten. Genau deshalb sollte man bei der Beschriftung vorsichtig sein. Denn der eigentliche Hall stammt vom Hall-Tank und die Ansteuerung und Verarbeitung geschieht im Gerät. Beides wird benötigt, um den eigentlichen Hall zu erzeugen. Somit ist die sinnvollste Idee, dieses zu nehmen oder sich einen Halltank zu besorgen. Diese sind alles nicht sonderlich teuer – man kann ihn sich nur aussuchen, denn die Größen sind sehr unterschiedlich und die Preise reichen von wenigen Euro bis etwa 40,- bis 50,- Euro für die meisten Typen.

Die Kickstarter-Seite ist hier zu finden.

Mit Sicherheit wird das Gerät später auch über Komas eigenen Shop zu bestellen sein, jedoch vielleicht nicht für den gleichen Preis. Man kann auch ein Set beider Field Kits bekommen, dann ist man mit 449,- Euro dabei.

Squarp wird modular – Hermod ist eine Eurorack-Version des Pyramid?

Squarp Hermod - Instagram

Hermod ist ein Sequencer mit 8 Spuren für Eurorack-Modular-Systeme. Bekannt wurde Squarp mit ihrem Sequencer “Pyramid”, der hier offenbar in kleinerer Form umgesetzt wurde.

Es ist nicht mehr bekannt gegeben worden als dieses Video und damit muss man sich das meiste “denken”. Und so zählen wir anhand des Displays ab, dass acht Spuren möglich sind und der Sequencer diese Spuren unabhängig voneinander spielt, also polyrhythmisch. Inwieweit die Bedienung verändert wurde, ist schwer zu erkennen.

Squarp Hermod – ein kleiner Pyramid?

Sicher wird das Modul MIDI haben und CV/Gate für jede der acht Spuren anbieten. Die Features und die Bedienung wird weitgehend die des Pyramid sein. Unschwer zu erkennen sind auch zwei USB Anschlüsse. Davon ist einer offenbar dafür geeignet, ein USB-Keyboard anzuschließen.

Der andere ist als “Drive” bezeichnet und könnte die Daten des Sequencers an einen Computer liefern, um auch in einer DAW mit ihnen arbeiten zu können. Vier mit Buchstaben bezeichnete Patchbuchsen sind vermutlich frei zu definieren und könnten möglicherweise Controller-Daten oder Steuerdaten ausgeben. Sicherlich ließe sich auch ein CV-Ausgang dazu “missbrauchen”.

Was fehlt gegenüber dem Pyramid?

Unterschiede sind vermutlich besser zu erkennen, wenn man sich anschaut, was beim Hermod gegenüber dem Pyramid fehlt. Das sind das Ribbon-Touchfeld, die Lauflicht-Taster und die Endlos-Encoder. Vermutlich ist die Lauflichtprogrammierung trotzdem möglich, aber auf Umwegen machbar und über das Display zu begutachten.

Es ist sogar zu erwarten, dass genau das die gleiche Menge an Daten anzeigen kann. Vielleicht ist die Bedienung nur etwas eher für Echtzeit-Aufnahmen optimiert als für Step-Sequencing. Es ist sehr wahrscheinlich, dass man das Konzept für das Modul nicht neu erfindet , sondern das bestehende verwendet und es eben in Modulform bringt.

Wenn mehr dazu bekannt ist, wird Squarp sicher mehr als diesen kleinen Videoteaser posten und einen Preis bekanntgeben. Offiziell ist es einfach ein Teaser, dass etwas kommt. Annehmen kann man aber, dass sich an der Konstruktion nicht mehr viel ändern wird. Es wird ein leistungsfähiger komplexer Mehrspur-Sequencer sein. Mehr dazu, sobald es möglich ist …

 Squarp Instruments Produktwebsite.

Video-Teaser:

Something new is coming.

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Tsugi Game Synth – Echtzeit-Engine für Effekte für Spiele

Tsugi Game Synth

Spielerisch Effekte für Spiele erstellen: Das ist in etwa die Idee hinter Game Synth. Wer beispielsweise eine Karatefigur animieren will oder etwas akustisches “Gedängel” beliebiger Art benötigt, ist hier richtig. 

Die Herangehensweise ist hier anders als bei einem klassischen Synthesizer. Man kann kleine Bögen als Automation angeben und beim Einzeichnen hören, welchen Verlauf genau das ergibt. Das ist die Beschreibung nur einer von mehreren Modellen von Geräuschen.

Geräusch- und Klangmodelle

Es gibt jeweils ein solches Modell für rauschhafte Schlaggeräusche, glockige Töne mit additiver Synthese, niedliche 8-Bit-artige Sounds, Bewegungen auf virtuellen Platten für Schleifgeräusche, schwere Türen oder ähnlichen, länger dauernden Effekten. Dies ist noch immer Teil der offenbar additiven Engine,.Die kann mehrere Spektren so umherwirbeln, dass entsprechende Reibegeräusche entstehen wie etwa bei einem Gullideckel, der hinter sich hergezogen wird.

Alle Modelle haben eine sehr bildliche Animationsabteilung – also einen “Sequencer” den man grafisch nutzt –, um die Entwicklung eines Klanges zu erstellen. Das ist auch das Innovative daran, denn es passt auch zu Leuten, die nicht zwangsweise mit Synthese bisher zu tun hatten und eben einfach Sounds für ihre Spiele suchen.

Als letzte Instanz gibt es ein eher modular aufgebautes Modell. Hier können sehr spezielle Effekte und LFOs kombiniert werden. Die Engine will nicht nur Sample-Quelle sein, sondern kann auch so offenbar als Laufumgung in Spiele eingebaut werden. Das ist sozusagen ein Framework für Spieleentwickler. Der Fachbegriff für so etwas ist Middleware. Anstatt eine Ladung Samples in das Spiel zu kippen und sich um Timing kümmern zu müssen empfiehlt man, direkt die Engine von Game Synth zu verwenden.

Tsugi ist spezialisiert auf solche “Engines” und programmiert sie sogar auf Anweisung, es gibt noch mehr ähnliche Angebote auf ihrer Website.