Cwejman S1 Mk2 wieder da und schon wieder weg. 150 Stück nachgelegt.

Cwejman S1 MK2Cwejman S1 MK2

Tja, kaum kündigt Wowa Cwejman den extrem beliebten S1 Mk2 (erneut) an, ist er auch bereits wieder ausverkauft. So auch jetzt.

Wowa Cwejman S1 MK2

Wenn irgendetwas wirklich beliebt ist, dann ist es sicher dieser Synthesizer. Er konnte damals schon mit einem neuen Sound auftrumpfen, der seinen eigenen „Dreck“ hat und hat dazu eine ziemliche Menge an Möglichkeiten, die in der kompakten Form auch eher neu waren.

Eine besondere Eigenschaft des Cwejman („Swäymän“) sind die extrem schnellen Hüllkurven mit  hohem Zupackfaktor. Bei dem Hersteller gab es nie so viele Einheiten wie man braucht, sondern es wurden nur so viele gebaut, wie es möglich war. Die ersten Versionen waren in tarngrün™ ausgeführt, später wurde der Synth dann beige-weiss. Auch diese Version ist beige.

Li-La-Launemaschine

Für gewöhnlich schreit man, wenn man einen S1 mal gebraucht findet. Neu kostet er dieses Mal 3500 Euro plus Steuern, statt der üblichen 3000. Das Leben in Schweden ist teuer. Auf der anderen Seite braucht hier keiner einen Zwischenhändler oder Vertrieb, sondern man kann ihn direkt anbieten. Alles ein wenig nerdig und je nach Laune gibt es ihn auch mal woanders. Es bleibt ein Luxus-Gerät und ist bekannt genug geworden für seinen Sound, gerade auch für Bass und snappy Percussion.

Das Cwejman überhaupt noch eine neue Auflage macht, hat vermutlich niemand auch nur vermutet. 150 Stück werden nachgelegt. Und sind auch schon ausverkauft. Damit ist die Meldung nur für die Statistik. Sorry. Wir haben auch keinen abbekommen. Dafür ist eines gewiss: Künftig werden die sicher wieder teurer im Gebrauchtsektor auftauchen.

Technik

Die technischen Daten sind allgemein bekannt aber da er doch ziemlich viel bietet, seien sie kurz erwähnt: 3 Oszillatoren mit Sync und FM, 2 Filter unterschiedlicher Bauform, ein LFO und zwei ADSR-Hüllkurven.

Der S1 wurde erstmal 2004 vorgestellt. Damals galt er als clean und edel, ich weiß aber, dass er auch sehr böse und rauh werden kann. Aber eben anders. Deshalb ist er auch gesucht und quasi ein moderner Klassiker. Leider gibt es auch in der aktuellen Version keine Speicherung oder Steuerung aber es gibt MIDI, CV/Gate und ein internes MIDI-CV Interface zum stecken in einer semi-modularen Bauweise.

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Die Website erzählt alles über Cwejmans Geschichte und Anleitungen gibt es dort auch. Der letzte Eintrag zum S1 Mk2 wurde 2009 gemacht. Die „News“ gehen bis 2012, es gibt dennoch alles was man wissen möchte dort.

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NAMM 2019: Korg Volca Drum – Machinedrum ähnliche digitale Percussion im Kleinformat

Korg Volca Drum Digital Percussion Synthesizer Close UpKorg Volca Drum Digital Percussion Synthesizer Close Up

Korg hat nicht nur den (bereits geleakte) neuen Volca Modular pünktlich vor der NAMM 2019 fertiggestellt, sondern auch noch das Volca Drum. Es spezialisiert sich auf die typisch „synthetischen“ Klänge von digitalen Drummachines, kann aber ein wenig mehr. Es erzeugt Sounds nicht analog oder via PCM-Samples, sondern berechnet via DSP – das gibt eine Latte an Möglichkeiten.

Eigentlich ist die Idee auch für Korg nicht neu, denn die Electribe R war genau das, eine digitale Drummachine, die aber die klassischen Drum-Modelle an Bord hat. Es gibt 6 Drumsounds, die allesamt synthetisch sind. Es erinnert an Elektrons Machinedrum, auch weil es sogar ein richtiges Display gibt, welches Wellenformen und mehr darstellt. Ein Drumsound besteht generell aus einem Rauschanteil und einem tonalen Part und die kann man hier entsprechend einstellen. Dafür gibt es drei Potis für den Klang selbst und weitere für Hüllkurven der jeweiligen Anteile der Sounds wie etwa der Snare.

Der 16-Step-Sequencer animiert die sechs Sounds und damit ist der Drum das Gegenstück zur Sample-Volca oder der Microtonic unter den Volcas. Auch vorher gab es ja eine analoge Drummachine bei den Volcas, den „Beats“, aber der ist eher wie ein klassischer Drumcomputer aufgebaut mit wenigen Einstellmöglichkeiten und erinnert eher an die MFB Drummachines, als diese noch sehr klein und blau waren. Die Erzeugung ist aber nicht nur mit Filter oder Oszillator in der einfachen Form vorhanden, es gibt durchaus auch noch Wavefolding für mehr Obertöne. Es sind schon ganze Drum-Modelle, so ähnlich wie Elektrons „Machines“. Wie auch immer man sie nennt, sie sind alle nicht neu, nur sind sie in einer Volca neu. Die Preise stehen nicht endgültig fest, man kann aber mit unter 199 Euro rechnen.

Korg Volca Drum

Korg Volca Drum Digital Percussion Synthesizer

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NAMM 2019: Korg Volca Drum – Machinedrum ähnliche digitale Percussion im Kleinformat

Korg Volca Drum Digital Percussion Synthesizer Close UpKorg Volca Drum Digital Percussion Synthesizer Close Up

Korg hat nicht nur den (bereits geleakte) neuen Volca Modular pünktlich vor der NAMM 2019 fertiggestellt, sondern auch noch das Volca Drum. Es spezialisiert sich auf die typisch „synthetischen“ Klänge von digitalen Drummachines, kann aber ein wenig mehr. Es erzeugt Sounds nicht analog oder via PCM-Samples, sondern berechnet via DSP – das gibt eine Latte an Möglichkeiten.

Eigentlich ist die Idee auch für Korg nicht neu, denn die Electribe R war genau das, eine digitale Drummachine, die aber die klassischen Drum-Modelle an Bord hat. Es gibt 6 Drumsounds, die allesamt synthetisch sind. Es erinnert an Elektrons Machinedrum, auch weil es sogar ein richtiges Display gibt, welches Wellenformen und mehr darstellt. Ein Drumsound besteht generell aus einem Rauschanteil und einem tonalen Part und die kann man hier entsprechend einstellen. Dafür gibt es drei Potis für den Klang selbst und weitere für Hüllkurven der jeweiligen Anteile der Sounds wie etwa der Snare.

Der 16-Step-Sequencer animiert die sechs Sounds und damit ist der Drum das Gegenstück zur Sample-Volca oder der Microtonic unter den Volcas. Auch vorher gab es ja eine analoge Drummachine bei den Volcas, den „Beats“, aber der ist eher wie ein klassischer Drumcomputer aufgebaut mit wenigen Einstellmöglichkeiten und erinnert eher an die MFB Drummachines, als diese noch sehr klein und blau waren. Die Erzeugung ist aber nicht nur mit Filter oder Oszillator in der einfachen Form vorhanden, es gibt durchaus auch noch Wavefolding für mehr Obertöne. Es sind schon ganze Drum-Modelle, so ähnlich wie Elektrons „Machines“. Wie auch immer man sie nennt, sie sind alle nicht neu, nur sind sie in einer Volca neu. Die Preise stehen nicht endgültig fest, man kann aber mit unter 199 Euro rechnen.

Korg Volca Drum

Korg Volca Drum Digital Percussion Synthesizer

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NAMM 2019: Korg Volca Modular – semimodulare Wunderkiste?

Korg Volca Modular West Coast SynthesizerKorg Volca Modular West Coast Synthesizer

Wir wussten zwar schon durch den Leak vom Volca Modular, aber nun haben wir die Gewissheit: Er kommt zur NAMM 2019. Der Name ist allerdings etwas überschwänglich gewählt, denn er ist eigentlich nur semimodular. Wie es klingt, erfahrt ihr hier.

Korg Volca Modular

Eigentlich passiert beim Modular, was alle wünschen, alle lieben, aber niemand gewagt hat, dass Korg das ausgerechnet in das Volca-Format stecken würde. Sie haben es aber getan. Wir berichteten dazu auch bereits. Was für Make Noise 0-coast und für Buchla und Co. üblich, landet in minimaler Form auch im Volca und lässt sich mit kleinen Käbelchen patchen. Das Prinzip wurde klar vom Anyware Tinysizer übernommen, er war deutlich der, der dieses Prinzip erstmals verwendet hat. Er enthält sogar eine Art Woggle-Bug, einer erweiterten Mehrfach-Sample & Hold Einheit, die von Grant Richter (Wiard) in die Welt gebracht wurde.  Es gibt zwei Lowpass-Gates und somit haben wir es mit Westküsten-Denkweise zu tun. Der Oszillator ist mit Wavefolding/Waveshaping ausgestattet, um obertonreiche Klänge zu generieren, auch Grant Richter hat damals das Borg-Filter, eine Kombination aus Buchla und Korg gemacht, was hier wohl auch hier teilweise mit drin steckt, allerdings gibt es keine Resonanz, so wie das bei LPGs üblich ist. Mehr Verarbeitung bekommt man über die logischen Verknüpfungen hin, die für Audio und Modulation tauglich sind.

Die Bedeutung dieser Volca ist wohl doch als hoch einzustufen und der Preis soll dennoch unter 199 Euro liegen. Die Beliebtheit des 0-Coast ist nach-wie-vor hoch und nun kann „jeder“ in diese Welt einsteigen, die bei Make Noise immerhin noch 529 Euro kostet. Korg hat inzwischen alles nachgeliefert, was man liefern kann – wie macht man die berühmten Buchla Bongos? Wie geht man damit um? Und was macht er wirklich genau? Richtig gut ist auch der Hall, denn zu Geräten dieser Bauart passt immer etwas Hall. Die Hüllkurve ist natürlich vom Typ AR. Das reicht aber auch und ist für diese Form auch genug. Der Sequencer hat 16 Steps und kann auch zufällig abspielen, was durchaus wichtig ist für Synthesizer dieser Art.

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DIY Bela Ganesh Trigger Sequencer – Wahrscheinlichkeit steuert deine Sequenz

bela ganesh probablility sequencerbela ganesh probablility sequencer

Die Optik täuscht, dieser Selbstbau-Sequencer ist kein Step-Sequencer sondern ein Trigger-Sequencer und er basiert auf einer technischen Plattform namens Bela: der Bela Ganesh Sequencer.

Jon Pigrem hat sich die kleine Experimentierplatine mit dem Bela-„Mini-Rechner“ bestellt und um sie herum den Bela Ganesh Sequencer gebaut. Drei Kanäle mit je 16 Steps haben ein Poti, um dessen Wahrscheinlichkeit gespielt zu werden, anzugeben. Mit dem Board kann man 64 Potis abfragen und per Multiplexing (nacheinander abfragen) die Werte der Potis auslesen. Technisch ist das relativ simpel, deshalb musste es mal jemand tun.

Programmieren

Die Software des Bela Ganesh Sequencer, die Jon vom Bela Blog schreiben musste, war dementsprechend einfach. Jedoch muss man das natürlich schon tun, denn fertig ist nur das Bela-Board selbst. Die Potis und die LEDs müssen noch über ein Flachbandkabel angeschlossen werden, und damit ist das meiste eigentlich Fleißarbeit gewesen. Der Clou ist aber auch noch ein kleiner Sampler, der entsprechend auch ein Sample ausgeben kann. Wer sich also wundert, woher manche Sounds kommen – es sind Samples, die der Bela Ganesh Sequencer quasi nebenbei noch ausgeben kann. Es gibt zwei Trigger-Ausgänge pro Kanal.

Die Drums kommen in diesem Demo von einer Roland TR-808, und sie gibt auch die Clock-Signale an den Sequencer und treibt damit alles an. Jon gibt an, dass er die „Probability-Step“-Idee nicht erfunden hat. Er hatte nur Lust darauf, diese nachzubauen. Somit ist das ganze Projekt eigentlich dazu da, um zu zeigen, dass es geht und um die Bela-Prozessörchen zu bewerben.

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Die Bela Boards gibts ab 60 Pfund, die Konstruktion und die Idee findet man auf der Bela-Site. Das Projekt ist so gesehen auch eine Demonstration, was und das man so etwas bauen kann.

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Plugin Boutique Top 5 Friday: Distortion & Saturation effect plugins

PIB Top 5 Friday Distortion & Saturation

In Plugin Boutique’s latest Top 5 Friday episode, Tim Cant takes a look at some popular distortion and saturation effect plugins. Tim’s top 5 includes: 5. SoundSpot Ravage Step up and maul your sounds using this modulated distortion processor from SoundSpot. Just turn up the Drive to get going, or bring up the Destroy parameter […]

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Werdendes Open Source Projekt – Drum Sequencer „Arcus“ mit vielen Funktionen und Automation

Otem-Rellik-arcusOtem-Rellik-arcus

Otem Rellik ist der Macher und der Name allein ist ja schon irgendwie cool. Das Gerät selbst heißt Arcus und kann und darf nachgebaut werden, die Quellen dafür werden offengelegt und sollen animieren, selbst mal einen Drumsynth mit Sequencer zu bauen.

Steps

Der Otem Rellik Arcus besitzt 16 Taster und kann natürlich auch anders als hier gezeigt aufgebaut werden. Aber so eine kleine Holzkonstruktion ist vielleicht sogar als „Zigarrenkiste“ schon fertig irgendwo zu beziehen. Der Raspberry Pi als Kleincomputer reicht, um die Leistung zu bringen. Das Gerät hat 64 Steps, die damit für Drums ausreichend sind und nicht weniger sind, als Electribe- und Elektron-Maschinen bieten.

Sounds

Es sind 5 Sounds vorgesehen, der Otem Rellik Arcus ist damit am nächsten der Jomox XBase09. Die Sounds sind Bassdrum, Snare, HiHat und  Tom, dazu gibt es eine Samples-Abteilung. Sie können in Decay, Tonhöhe und Lautstärke pro Step geregelt werden. Es gibt auch ein Filter und einen Bitcrusher sowie ein Delay. Außerdem kann er Sync-Pulse empfangen und senden und per USB-MIDI synchronisiert werden. Die Automation erinnert ebenfalls an Jomox und Elektron.

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Otem Relik hat auch schon einen FM-Syntheiszer und Looper gebaut. Er hat eine Website für mehr zu beiden und anderen Projekten eingerichtet. Es sind noch nicht alle Quellen veröffentlicht, es soll aber passieren, zumindest denkt Otem darüber nach.

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Drum-Synthesizer NAAD LD4 mit vielen Parametern fürs Eurorack aus Japan

Naad LD4Naad LD4

Nishiasakusa Audio Developments ist der ausgeschriebene Name des Herstellers aus Japan, nur für unsere Augen etwas uneinprägsam? Also sagen wir NAAD, wie es auf deren Site steht. Ein Display und eine Steuermatrix erinnert eher an Synthesizer ohne Eurorack wie Waldorf Pulse, Blofeld und Evolver, deshalb kann der NAAD LD4 viele Parameter haben.

MIDI In und Out, 4 CV-Ein- und Ausgänge sowie genauso viele Gate-Signale für die Steuerung gibt es. Ansonsten ist eben jene Bedienmatrix im Stile des Microkorg bereit eine AHSR-Hüllkurve, hat einen Oszillator und einen Geräuschgenerator und natürlich Bending und (LFO)-Modulation sowie ein Filter für doch recht viele Möglichkeiten für einen Drumsynthesizer. Er kann allerdings auch Töne machen, was im Demovideo auch zu hören ist.

Das Filter hat alle Filtertypen außer Notch, außerdem sind FM und AM möglich. Um keine Missverständnisse zu erzeugen: Natürlich ist der LFO auch mit an Bord. Im Video und im Bild kann man grob erkennen, wie viele Parameter der Synthesizer hat – das ist viel für ein Modul.

Preise?

Das Modul kostet 19440 Yen, was etwa 156 Euro entspricht (ohne Zoll und Steuer). Man sollte schon mit Porto und 19 % Steueraufschlag rechnen.

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Auf der Webpage von NAAD gibt es mehr zu dem Modul und ein kleines Blockschaltbild mit Hüllkurve zu sehen. Lesbar ist allerdings eher der Shop, denn sonst muss man einfach den Übersetzer anwerfen oder sein eingerostetes Japanisch bemühen.

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Einfacher aber genialer Sequencer – Kreative kurze Sequenzen und Variationen schnell gemacht

Tenderfoot Lattice SequencerTenderfoot Lattice Sequencer

Sequencer gibt es massig, auch solche, die nicht nur in eine einzige Richtung laufen. Aber die komplexeren „kartesichen“ Sequencer sind auch komplizierter.

Der Lattice von Tenderfoot ist ein 4×3-Schritt Sequencer. Er hat eine total einfache Logik, die jeder sofort versteht. Der erste Trigger-Eingang schaltet jeweils einen Schritt weiter und rutscht dann in die nächste Zeile und startet wieder oben, wenn der letzte Step unten rechts erreicht ist. Das ist natürlich offensichtlich. Aber es gibt ja noch drei weitere Eingänge und den Ausgang.

Konzept

Es gibt zwei weitere Triggereingänge, die jeweils nur eine Richtung haben. Deshalb sind die mit einem Pfeil unterlegt, der entweder vertikal oder horizontal den nächsten Step anspringt. Damit hat man vier Schritte nach unten oder drei nach rechts Platz. Danach würde die Sequenz wieder dort ankommen, wo sie startete. Natürlich können auch beide Pfeil-Trigger-Eingänge angesteuert werden. In dem Falle würde links unten das diagonal liegende Poti als nächstes angesteuert werden.

Eine Sequenz oder eine Modulationsquelle?

Es ist also wirklich sehr einfach und es ist auch nur eine „Spur“ am Ausgang anliegend. Mit dieser Methode kann man jedoch mehr Abwechslung aufbauen. Wer nicht nur in Melodien denkt, kann auch so eine kleine Minisequenz als Modulationsquelle für alles verwenden, die an Instrumente wie Buchlas Music Easel erinnern. Sehr kurze Sequenzen als Ersatz für LFOs oder Hüllkurven werden gerne unterschätzt. Sie liefern Bewegung und sind mit 3 oder 4 Steps bereits ausreichend beweglich. Außerdem können ja auch hier die kurzen Sequenzen durch die nächste Reihe oder Spalte einfach und schnell abgelöst werden.

Preis und Idee

Mit $175 ist das Modul auch nicht unbedingt besonders teuer. Wem Make Noises Réné zu aufwendig und kompliziert erscheint, kann auch hiermit schneller mal Abwechslungen herstellen. 8-Stepper werden schneller „langweilig“, wieso also nicht nach Zufall oder nach bestimmten Kriterien oder manuell mal eben die Zeile/Spalte wechseln oder sogar auch mal diagonal laufen lassen?

Information dazu

Die Website von Tenderfoot bietet eine Anleitung, ein kleines Video und den „Shop“ an. Die Firma sitzt in England, es gibt noch ein ähnlich konzipiertes einfaches Modul, welches mit Tastern funktioniert.

Video

Vector-Synthese fürs Eurorack-Modular-System leicht und schnell mit Antimatter V3KT

Antimatter V3KTAntimatter V3KT

Vectorsynthese ist unfassbar simpel und sehr effektiv für Flächen und Sounds, die changieren und Texturen machen. Das geht jetzt auch leicht im Modul-System mit dem Antimatter V3KT.

Das Modul ist klein und kompakt, aber dennoch kann man damit sehr einfach und schnell mit vier Quellen Vector-Synthese aufbauen. Was war denn doch gleich Vector-Synthese? So wie Sequential es mit dem Prophet VS und Yamaha mit der SY35 und TG33 Serie zeigte: Man hat vier Oszillatoren, die beispielsweise komplexe Spektren herstellen oder Samples. So was gibt es heute als ganz schmale Module wie etwa den kleinen Sampler von Erica aus der Pico-Serie oder ebenso das Wavetable-VCO-Modul und auch ein kleines Pärchen aus 2 Sinus-Oszillatoren könnte komplexe FM-Spektren liefern.

Diese schließt man dann einfach an die vier Eingänge an und kann sie dann ganz einfach ineinander überblenden. Dazu braucht man einen Modulator wie etwa einen Sequencer, eine Hüllkurve oder einen LFO und kann damit dann fließende Verläufe zwischen diesen FM-Sample-Eingängen herstellen. Auch ein digitaler Rauschgenerator könnte Teil dieser Zusammenstellung sein.

Was ist drin?

Dadurch sind sehr komplexe Texturen und Drones möglich, die radikal verschiedene Syntheseformen unterstützen können. Im V3KT befinden sich 4 VCAs, die die vier Ecken steuern können, entsprechende CV-Eingänge sind auch vorhanden. Man könnte auch verschiedene Effekte zuliefern oder aber Surround-Mischungen machen nach dem gleichen Prinzip.

Das Modul kostet hierzulande 209,- Euro. Einer der Lieferanten ist natürlich Schneidersladen.

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